# „Europaschutzgebiet Zurndorfer Eichenwald und Hutweide"

58. Verordnung der Burgenländischen Landesregierung vom 3. Juni 2008 über die Erklärung des Teilnaturschutzgebietes Zurndorfer Eichenwald und Hutweide zum Europaschutzgebiet („Europaschutzgebiet Zurndorfer Eichenwald und Hutweide")

Aufgrund § 22b Abs. 1 lit. a und Abs. 3 und § 22c des Burgenländischen Naturschutz- und Landschaftspflegegesetzes - NG 1990, LGBl. Nr. 27/1991, zuletzt geändert durch das Gesetz LGBl. Nr. 35/2008, wird verordnet:

§ 1

Schutzgebietsgrenzen

(1) Das Teilnaturschutzgebiet Zurndorfer Eichenwald und Hutweide (Verordnung vom 25. Juni 1969, LGBl. Nr. 27/1969) wird zum „Europaschutzgebiet Zurndorfer Eichenwald und Hutweide" erklärt.

(2) Das Europaschutzgebiet umfasst die Grundstücke Nr. 4742, 4743, 4746, 4747, 4749 (teilweise), 4750 bis 4754/2, 4756 bis 4799/2, 4800 bis 4848, 4859 bis 4864, 4866 bis 4889, 4891 bis 5069, 5070/2, 5072 bis 5104/3, 5106 bis 5197/2, 5258, 5259 (teilweise), 5260 bis 5262, 5265/1, 5265/398 und 5265/416 der KG Zurndorf.

(3) Die Grenzen des „Europaschutzgebietes Zurndorfer Eichenwald und Hutweide" verlaufen entsprechend der Darstellung der Anlage zu dieser Verordnung. Diese Anlage ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Verordnung.

§ 2

Schutzzweck

Zweck der Verordnung ist die Bewahrung, Entwicklung oder Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustands der im Gebiet vorkommenden Lebensraumtypen gemäß § 3.

§ 3

Schutzgegenstand

Den Schutzgegenstand bilden nachfolgend aufgelistete

Lebensraumtypen:

6210 Naturnahe Kalktrockenrasen und deren Verbuschungsstadien

6240 Subpannonische Steppen-Trockenrasen

6510 Magere Flachlandmähwiesen

91F0 Hartholzauwälder mit Quercus robur, Ulmus laevis, Ulmus

minor,

Fraxinus excelsior oder Fraxinus angustifolia (Ulmenion minoris)

91I0 Eurosibirische Eichen-Steppenwälder

§ 4

Nutzung

Die bisher übliche und nachhaltige land- und forstwirtschaftliche Nutzung und die rechtmäßige Ausübung der Jagd sind weiterhin zulässig.

§ 5

Umsetzungshinweise

Durch diese Verordnung wird die Richtlinie 92/43/EWG zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen, ABl. Nr. L 206 vom 22. 07. 1992 S. 7, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2006/105/EG zur Anpassung der Richtlinien 73/239/EWG, 74/557/EWG und 2002/83/EG im Bereich der Umwelt anlässlich des Beitritts Bulgariens und Rumäniens, ABl. Nr. L 363 vom 20. 12. 2006 S. 368, umgesetzt.

§ 6

Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt mit dem der Verlautbarung folgenden Monatsersten in Kraft.