# Kärntner Fischereiweidgerechtheitsverordnung

30. Verordnung der Landesregierung vom 20. Mai 2003, Zl. –11-FIAG-62/6-2003, betreffend Beschränkung von Fanggeräten, Fangvorrichtungen, Fangmitteln und Fangmethoden bei der Ausübung des Fischfanges (Kärntner Fischereiweidgerechtheitsverordnung – K-FWV)

Auf Grund des § 34 Abs. 1 und § 35 Abs. 7 und 8 des Kärntner Fischereigesetzes, LGBl. Nr. 62/2000, wird verordnet:

§ 1

(1) Nicht als weidgerecht gilt die Ausübung des Fischfanges bei der Verwendung oder Anwendung folgender Fanggeräte, Fangvorrichtungen, Fangmittel und Fangmethoden:

11.die Verwendung von Netzen, die folgende Mindestmaschenweite (von Knoten zu Knoten im trockenen

Zustande) unterschreiten (ausgenommen für die Ausübung des Fischfanges für wissenschaftliche Zwecke):

a)Schwebenetze: im Wörthersee: 45 mm (zum Fang von Seeforellen: 75 mm); im Millstätter See,

Weißensee, Faaker See, Afritzer See und Feldsee: 40 mm (zum Fang von Seeforellen: 75 mm);

b)Grundnetze: im Wörthersee: 50 mm (zum Fang von Welsen: 75 mm); im Millstätter See, Weißensee,

Faaker See, Afritzer See und Feldsee: 40 mm (zum Fang von Welsen: 75 mm, zum Fang von Karpfen: 50

mm);

c)Spiegelnetze (3-wandig): 50 mm in der Mittelwand (Blatt).

(2) Im Rahmen der Ausübung der Netzfischerei sind folgende Verpflichtungen einzuhalten:

(3) Nicht als weidgerecht gilt die Ausübung des Fischfanges

(4) Nicht als weidgerecht gilt

§ 2

Der Semling (Barbus peloponnesius) und das Ukrainische Bachneunauge (Eudontomyzon mariae) dürfen während des ganzen Jahres nicht gefangen werden.

§ 3

Mit dem In-Kraft-Treten dieser Verordnung treten außer Kraft:

§ 4

Mit dieser Verordnung wird die Richtlinie des Rates 92/43/EWG vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen, ABl. Nr. L 206 vom 22. Juli 1992, S 7, in der Fassung der Richtlinie 97/62/EG des Rates vom 27. Oktober 1997 zur Anpassung der Richtlinie 92/43/EWG zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen an den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt, ABl. Nr. L 305 vom 8. November 1997, S 42, umgesetzt.

Der Landeshauptmann:

Dr. H a i d e r

Der Landesamtsdirektor:

Dr. S l a d k o