# Kärntner Sägegeräte-Verordnung

30. Verordnung der Landesregierung vom 27. März 2012, Zahl: - 10-AR-1/19-2012, über das Verfahren bei der Handhabung und Aussaat von insektizid gebeiztem Ölkürbis- und Maissaatgut (Kärntner Sägeräte-Verordnung)

Auf Grund des § 3 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 des Kulturpflanzenschutzgesetzes – K-KPSG, LGBl. Nr. 53/2001, zuletzt in der Fassung LGBl. Nr. 71/2011, wird verordnet:

§ 1

Geltungsbereich und Ziel

(1) Diese Verordnung regelt das Verfahren bei der Handhabung und Aussaat von insektizid gebeiztem Ölkürbis- und Maissaatgut mit pneumatischen Einzelkornsägeräten mit Saugluftsystemen im Rahmen der Vorbeugung des Auftretens von Schadorganismen.

(2) Ziel dieser Verordnung ist die Vermeidung bzw. Minimierung von möglichen Risiken für Insektenarten, die nicht als Schadorganismen gelten, durch die Verhinderung einer Kontamination von Pflanzbeständen mit Beizmittelstaub im Sinne eines integrierten Pflanzenschutzes.

§ 2

Begriffbestimmungen

Im Sinne dieser Verordnung liegt eine staubabdriftmindernde Technik dann vor, wenn im Vergleich zu unmodifizierten Standardgeräten eine um mindestens 90 Prozent geringere Staubabdrift erreicht wird.

§ 3

Maßnahmen

Bei der Handhabung und Aussaat von insektizid gebeiztem Ölkürbis- und Maissaatgut mit pneumatischen Einzelkornsägeräten mit Saugluftsystemen gilt Folgendes:

§ 4

Informationsverfahren

Diese Verordnung wurde einem Informationsverfahren im Sinne der Richtlinie 98/34/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 22. Juni 1998 über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften und auf Vorschriften für Dienste der Informationsgesellschaft, ABl. Nr. 204 vom 21. Juli 1998, Seite 37, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2006/96/EG vom 20. November 2006, ABl.Nr. L 363, S. 81 20.12.2006 und 98/48/EG, ABl.Nr. L 217 vom 5. August 1998, S. 18, unterzogen (Notifikations-Nr. 2011/591/A).

Für die Kärntner Landesregierung:

Der Landeshauptmann:

D ö r f l e r