# Wasserversorgung Grundwasser Erlauf Golling an der Erlauf Bergland

Verordnung des Landeshauptmannes von Niederösterreich vom 14. Jänner 1987 zum Schutz des Grundwassers im Bereich von Teilen der Marktgemeinde Erlauf, der Marktgemeinde Golling an der Erlauf und der Gemeinde Bergland

StF: LGBl. 6950/28-0

> Aufgrund der §§ 34 Abs. 2 und 35 WRG 1959, BGBl.Nr. 215 in der Fassung BGBl.Nr. 207/1969, wird verordnet:

## § 1 {#par_1}

Zum Schutze des Grundwassers sind in den im § 2 bezeichneten Teilen der Marktgemeinde Erlauf, der Marktgemeinde Golling an der Erlauf und der Gemeinde Bergland

## § 2 {#par_2}

(1) Die Grenzen dieses Grundwasserschongebietes verlaufen, beginnend beim Talübergang der Westautobahn über das Erlauftal (Südgrenze), von dort der Landesstraße 5317 folgend Richtung Erlauf, ab der Unterführung durch die A 1 (Westautobahn) bis zur Kreuzung der B 1 und weiter die Landesstraße 5324 bis zum Bahnhof Erlauf. Der ÖBB-Linie Erlauf-Pöchlarn entlang Richtung Pöchlarn bis zur Kreuzung mit einem Karrenweg bei km 3,0, diesen entlang bis 100 m unterhalb des Erlauf-Wehres (Ostgrenze) und weiter vom Karrenweg Richtung Erlauf, die Erlauf überquerend vom Krafthaus des Wehres und weiter zu dem dort beginnenden Karrenweg, diesem entlang und dann Richtung Westen bis zur Kreuzung mit der Landesstraße 5318 bei km 1,4 (Nordgrenze) und die Landesstraße 5318 folgend in südlicher Richtung bis zur Kreuzung nach Wolfring bei km 3,7 und von dort entlang dem Fuß des Hanges weiter bis zur B 1 bei km 107. Von dort zu dem rechtwinkelig zur B 1 abzweigenden Fahrweg in Richtung Südost folgend bis zum alten Mühlbach und diesem entlang stromaufwärts bis zur Unterführung durch die Westautobahn (Westgrenze).

(2) Soweit die angeführten Grenzen entlang von Verkehrsflächen führen, bleibt Straßengrund außerhalb des Grundwasserschongebietes. Wenn Grenzen entlang von Gewässern führen, sind diese in das Grundwasserschongebiet einzubeziehen.

## § 3 {#par_3}

Beim Amt der NÖ Landesregierung (Wasserrechtsabteilung), bei der Bezirkshauptmannschaft Melk und bei den Gemeindeämtern Erlauf, Golling an der Erlauf und Bergland sind Karten, aus denen die im § 2 beschriebenen Grenzen des Grundwasserschongebietes ersichtlich sind, während der für den Parteienverkehr bestimmten Amtsstunden zur allgemeinen Einsichtnahme aufgelegt.

## § 4 {#par_4}

Übertretungen des § 1 werden gemäß § 137 Abs. 1 WRG 1959 bestraft.