# 3. Gesetz:NÖ Gemeindeordnung 1973, NÖ Stadtrechtsorganisationsgesetz - Änderung

> Der Landtag von Niederösterreich hat am 19. November 2020 beschlossen:

Landesgesetz, mit dem die NÖ Gemeindeordnung 1973 (NÖ GO 1973) und das NÖ Stadtrechtsorganisationsgesetz (NÖ STROG) geändert werden

Artikel 1

Änderung der NÖ Gemeindeordnung 1973 (NÖ GO 1973)

Artikel 2

Änderung des NÖ Stadtrechtsorganisationsgesetzes (NÖ STROG)

#### Artikel 1

#### Änderung der NÖ Gemeindeordnung 1973 (NÖ GO 1973)

> Die NÖ Gemeindeordnung 1973, LGBl. 1000, wird wie folgt geändert:

1. (Verfassungsbestimmung) Im § 101 Abs. 2 erster Satz wird die Wortfolge „nach dem Verhältnis der Parteisummen“ durch die Wortfolge „nach dem im § 53 NÖ Gemeinderatswahlordnung 1994 (NÖ GRWO 1994), LGBl. 0350 in der Fassung LGBl. Nr. 34/2020, geregelten Verfahren“ ersetzt.

2. (Verfassungsbestimmung) Im § 107 Abs. 1 erster Satz wird nach der Wortfolge „dem Verhältniswahlrecht“ die Wortfolge „, nach dem im § 53 NÖ Gemeinderatswahlordnung 1994 (NÖ GRWO 1994), LGBl. 0350 in der Fassung LGBl. Nr. 34/2020, geregelten Verfahren,“ eingefügt.

#### Artikel 2

#### Änderung des NÖ Stadtrechtsorganisationsgesetzes (NÖ STROG)

> Das NÖ Stadtrechtsorganisationsgesetz, LGBl. 1026, wird wie folgt geändert:

1. Im § 82 Abs. 2 wird die Wortfolge „nach dem Verhältnis der Parteisummen“ durch die Wortfolge „nach dem im § 53 NÖ Gemeinderatswahlordnung 1994 (NÖ GRWO 1994), LGBl. 0350 in der Fassung LGBl. Nr. 34/2020, geregelten Verfahren“ ersetzt.

2. Im § 88 Abs. 1 wird die Wortfolge „nach dem Verhältnis der Parteisummen“ durch die Wortfolge „nach dem im § 53 NÖ Gemeinderatswahlordnung 1994 (NÖ GRWO 1994), LGBl. 0350 in der Fassung LGBl. Nr. 34/2020, geregelten Verfahren“ ersetzt.

3. § 88 Abs. 2 lautet:

„(2) Die im Gemeinderat vertretenen Wahlparteien haben während der gesamten Funktionsperiode entsprechend dem Verhältniswahlrecht, nach dem im § 53 NÖ Gemeinderatswahlordnung 1994 (NÖ GRWO 1994), LGBl. 0350 in der Fassung LGBl. Nr. 34/2020, geregelten Verfahren, nach den bei der letzten Gemeinderatswahl erzielten Parteisummen – mit Ausnahme des Kontrollausschusses – das Vorschlagsrecht für die Besetzung der Vorsitzenden- und Vorsitzenden-Stellvertreterstellen, wenn sie im Ausschuss vertreten sind.“