# Gesetz über die Anwendung bundesgesetzlicher Bestimmungen dienstrechtlicher Art (3. Ergänzung zum Landesbeamtengesetz)

8. Gesetz

vom 23. Mäitz 1956 über die Anwendung bundesgesetzlicher Bestimmungen dienstrechtlicher Art (3. Ergänzung zum Landesbeamtengesetz).

Der o. ö.: Landtag hat beschlossen:

§ 1.

(1) Für das Dienstverhältnis der Landesbeamten (§ 1 des Landesbeamtengesetzes- vom 9. April 1954, LBG1. Nr. 27) gelten sinngemäß als landesgesetzliche Vorschriften:

a)das Bundesgesetz vom 9. April 1954, BGB1.

Nr. 87, womit der § 22 des Gehaltsüber-

leitungsgesetzes abgeändert wird;

b)das Bundesgesetz vom 20. Dezember 1955,

BGB1. Nr. 268, womit das Gehaltsüber

leitungsgesetz neuerlich abgeändert wird

und dienstrechtliche Bestimmungen, für Pen-

sionsparteieni getroffen werden;

c)Abschnitt II des Bundesgesetzes vom 20. De

zember 1955, BGB1. Nr. 283, über dienst-

rechtliche Maßnahmen für vom National-

soziali'stemgesetz betroffene öffentliche Be

dienstete;

d)das Bundesgesetz vom 8. Februar 1956, BGB1.

Nr. 26, über die Anrechnung von Vordienst

zeiten der Bundesbeamteini für die Bemessung

des Ruhegenusses (Ruhegeniuß vordienst -

zeitengesetz 1956) mit der Maßgabe, daß

1.im § 1 Abs. 1 die Worte "im Einvernehmen

mit dem Hauptausschuß des National

rates" zu entfallen haben,

2.im § 3 Abs. 1 an die Stelle des Hinweises

auf § 93 Abs. 1 lit. d der Dienstpragrnatik

der Hinweis § 7 Abs. 1 lit. d und e des

Landesbeamtengesetzes, LGB1. Nr. 27/

1954, tritt;

e)das Bundesgesetz vom 8. Februar 1956, BGB1.

Nr. 27, betreffend die Gewährung von Ruhe-

(Versorgungs-)genüssen an ehemalige öf

fentlich-rechtliche Bedienstete des Ruhe

standes;

f)das Bundesgesetz vom 29. Februar 1956,

BGB1. Nr. 54, über die Bezüge der Bundes

beamten (Gehaltsgesetz 1956);

g)das Bundesgesetz vom 29. Februar 1956,

BGB1. Nr. 55, womit das Gehaltsüberleitungsgesetz abgeändert wird (Gehaltüberleitungsgesetz-Novelle 1956).

(2) An Stelle der Zuständigkeit der obersten Organe der Vollziehung des Bundes tritt die der Landesregierung.

§ 2.

Die im § 1 Abs. 1 aufgezählten Gesetze treten als landesreohtliche Vorschriften mit dem Tag in Kraft, mit dem sie als Bundesgesetze wirksam wurden.