# Kundmachung des Landeshauptmannes von Oberösterreich betreffend die Aufhebung dienstrechtlicher Vorschriften für die Beamten der Landeshauptstadt Linz durch den Verfassungsgerichtshof

9. Kundmachung

des Landeshauptmannes von Oberösterreich vom 27. April 1956 betreffend die Aufhebung dienstrechtlicher Vorschriften für die Beamten der Landeshauptstadt Linz durch den Verfassungsgerichtshof.

Gemäß Art. 139 Abs. 2 bezw. Art. 140 Abs. 3 des Bundes-Verfassungsgesetzes in der Fassung von 1929 wird kundgemacht;

Artikel 1.

(1)Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 16. März 1956, G 20/55,.... den dritten Satz des § 33 des mit Gesetz vom 7. Juli 1948, LGB1. Nr. 40, wieder in Kraft gesetzten Gemeindestatutes, für die Landeshauptstadt Linz (Gesetz vom 8. Jänner 1931, LGB1. Nr. 40) als verfassungswidrig aufgehoben,.

(2)Ältere gesetzliche Vorschriften treten

nicht wieder in Wirksamkeit.

Artikel 2.

Der Verfassungsgerichtshof hat mit dem gleichen, Erkenntnis folgende Rechtsvorschriften als gesetzwidrig aufgehoben:

1.Den als Verordnung zu wertenden Beschluß

des Gemeinderates der Landeshauptstadt

Linz vom 20. Dezember 1946, Dienstordnung

für die Beamten der Landeshauptstadt Linz,

in der Fassung des Stadtratsbeschlusses vom

13. Mai 1947 und der Gemeinderatsbeschlüsse

vom 11. Juli 1949, 30. Oktober 1950, 18. Mai

1951, 14. Jänner 1952 und 21. Juli 1954.

2.Die als Verordnung zu wertende Verfügung

des Bürgermeisters der Landeshauptstadt

Linz vom 24. Mai 1954, GZ. 001 - 5 - 6/5.

Artikel 3.

Die Aufhebung der im Art. 2 Z. 1 genannten Rechtsvorschrift tritt mit Ablauf des 23. September 1956, die Aufhebung der übrigen Rechtsvorschriften am Tage der Kundmachung im Landesgesetzblatt für Oberösterreich, in Kraft.