# Verordnung der Oö. Landesregierung, womit die Landesverwaltungsabgabenverordnung 1966 abgeändert wird

33. Verordnung

der o. ö. Landesregierung vom 26. August 1968, womit die Landesverwaltungsabgabenverordnung 1966 abgeändert wird. In Durchführung des O. ö. Verwaltungsabgabengesetzes, LGB1. Nr. 1/1957, in der Fassung der O. ö. Verwaltungsabgabengesetznovelle 1966, LGB1. Nr. 8/1967, und des § 78 Abs. 5 des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1950, BGBl. Nr. 172, wird verordnet:

§ 1.

Die Landesverwaltungsabgabenverordnung 1966, LGB1. Nr. 23, wird abgeändert wie folgt:

1.Ziffer 6 des Tarifes hat zu lauten:

Schilling

"6. Verleihung der Staatsbürgerschaft an Ausländer (§§ 10, 12, 13,

14, 58 und 59 StbG. 1965, BGBl. Nr. 250) . 200.-bis 2500.-"

2.Ziffer 8 des Tarifes hat zu lauten:

"8. Bewilligung der Beibehaltung der Staatsbürgerschaft (§ 28 StbG.

1965, BGBl. Nr. 250) .... 200.-bis 2500.-"

3.Nach Ziffer 12 des Tarifes wird eingefügt:

"12 a. Ausstellung einer Heimatrechtsbe

scheinigung 20.-"

4.Ziffer 14 des Tarifes hat zu lauten:

"14. Bewilligung öffentlicher Theatervor

führungen (§ 2 O. ö. Veranstaltungs

gesetz, LGB1. Nr. 7/1955)

I. Berufstheater

a)ständiger Betrieb mit festem

Standort

pro Sitzplatz S 1.-

jedoch mindestens200.-

höchstens2500.-

b) Wandertheater200.-

c) Einzelfälle30.-

Schilling

20.-"

II. Dilettantentheater für jede Vorführung

5.Ziffer 15 des Tarifes hat zu lauten:

"15. Bewilligung von Veranstaltungs- und

Konzertdirektionen (§ 2 O. ö. Veranstaltungsgesetz, LGB1. Nr.

7/1955) . . 200.-"

6.Ziffer 16 des Tarifes hat zu lauten:

"16. Bewilligung von Varietes und Kaba-

retten (§ 2 O. ö. Veranstaltungsgesetz,

LGBa. Nr. 7/1955} . . . .... . 300.-"-

7.Ziffer 34 des Tarifes hat zu lauten:

"34. Bescheidmäßige Feststellung der Be

fähigung als Bildvorführer (§ 12 Abs. 1

O. ö. Kinogesetz, LGB1. Nr. 34/1954) 30.-"

8.Nach Ziffer 37 des Tarifes wird eingefügt:

"IV A. Schischulwesen.

37a. Bewilligung zum Betrieb einer Schi

schule (§ 1 O. ö. Schischulgesetz,

LGB1. Nr. 28/1966) 1000.-

37b. Nachsichtgewährung gemäß § 2 Abs. 4

O. ö. Schischulgesetz, LGB1. Nr. 28/1966,

pro Erfordernis100.-"

9.Ziffer 41 des Tarifes hat zu lauten:

"41. Bewilligung sportlicher Veranstaltun

gen auf Straßen (§ 64 StVO. 1960)

I. mit Kraftfahrzeugen

a)wenn zur Erteilung der Bewilli

gung die Bezirksverwaltungsbe

hörde (Bundespolizeibehörde)

zuständig ist:

1. mit Geschwindigkeitswettbe

werb 300.-

2. ohne Geschwindigkeitswett

bewerb 200.-

b)wenn zur Erteilung der Bewilli

gung die Landesregierung zu

ständig ist:

Seite 80

Landesgesetzblatt für Oberösterreich. Jahrgang 1968. 20.

Stück. Nr. 33, 34, 35 u. 36.

,Schilling

1. mit Geschwindigkeitswettbe

werb 500.-

2. ohne Geschwindigkeitswett

bewerb 300.-

II. ohne Kraftfahrzeuge

a) wenn zur Erteilung der Bewilli

gung die Bezirksverwaltungsbe

hörde (Bundespolizeibehörde)

zuständig ist50.-

b) wenn zur Erteilung der Bewilli

gung die Landesregierung zu

ständig ist 80.-"

10.In den Ziffern 47, 49 und 55 des Tarifes werden

die Höchstsätze von jeweils S 1500.- auf jeweils

S 2000.- erhöht.

11.Ziffer 59 des Tarifes hat zu lauten:

"59. Bewilligung zur Beisetzung in Be

gräbnisstätten außerhalb von Fried

höfen (§ 19 Abs. 4 und § 22 Abs. 2

O. ö. Leichenbestattungsgesetz,

LGB1. Nr. 6/1961) 300.-"

12. In der Ziffer 64 des Tarifes wird der Höchst

satz von S 1500.- auf S 2000.- erhöht.

13. Nach Ziffer 75 des Tarifes wird eingefügt:

"75a. Anerkennung als Reviergenosse

(§ 11 Verordnung vom 19. 12. 1896,

LGuVBl. Nr. 34)1000.-"

14.Ziffer 76 des Tarifes hat zu lauten:

"76. Feststellung gemäß § 1 Abs. 2 O. ö. Naturschutzgesetz 1964,

LGB1. Nr. 58,

I. bei Errichtung von

a) gewerblichen oder landwirt

schaftlichen Bauten, Nebenge

bäuden, Badehütten, Autoab

stellplätzen, optisch wirkenden

Ankündigungen300.-

b) Wohnhäusern zur Befriedigung

des örtlichen Wohnraumbedar

fes 500.-

c) sonstigen Wohn(Wochenend).-

häusern, Garagen, Bootshütten

oder sonstigen Bauwerken . . 1000.-

d) Schottergruben, Sandgruben

oder Steinbrüchen im Rahmen

eines landwirtschaftlichen Be

triebes 1500.-

e) sonstigen Schottergruben, Sand

gruben oder Steinbrüchen . . 2500.-

f) Boots(Bade)stegen oder Uferbe

festigungen

je Laufmeter20.-

höchstens aber1000.-

g)Einfriedungen jeder Art

je Laufmeter5.-

höchstens aber500.-

II. bei Abänderungen, Zu- und Umbauten

Schilling

150.- 250.- 500.-

1000.- 2000.-"

a) an gewerblichen oder landwirt

schaftlichen Bauten, Nebenge

bäuden, Badehütten ....

b) an Wohnhäusern, die zur Befrie

digung des örtlichen Wohnraum

bedarfes dienen

c) an sonstigen Wohn(Wochenend)

häusern, Garagen, Bootshütten

oder sonstigen Bauwerken . .

III. bei Erweiterung

a) von Schottergruben, Sandgruben

oder Steinbrüchen gemäß I lit. d

b) von Schottergruben, Sandgruben

oder Steinbrüchen gemäß I lit. e

15.Ziffer 77 des Tarifes hat zu lauten:

"77. Feststellung gemäß § 1 Abs. 3 und 4

O. ö. Naturschutzverordnung 1965, LGB1. Nr. 19, bei

200.-

2.- 200.-

a) Errichtung von Bauwerken .

b) Errichtung von Einfriedungen

je Laufmeter

höchstens aber

1000.- 100.-"

20.-"

c) Eröffnung oder Erweiterung von

Steinbrüchen, Sand- oder Schotter

gruben

d) Errichtung optisch wirkender An

kündigungen

16.Ziffer 78 des Tarifes hat zu lauten:

"78. Vogelfangbewilligung (§ 5 Abs. 1 O. ö.

Naturschutzverordnung 1965,

LGB1. Nr. 19)

17.Nach Ziffer 78 des Tarifes wird eingefügt:

"78a. Bewilligung zum Sammeln von Wein

bergschnecken (§ 6 Abs. 3 O. ö. Natur

schutzverordnung 1965, LGB1. Nr. 19) 30.-"

18.Ziffer 79 des Tarifes hat zu lauten:

"79. Sammelbewilligung gemäß § 10 Abs. 4

O. ö. Naturschutzverordnung 1965,

LGB1. Nr. 1950.-"

19.Nach Ziffer 79 des Tarifes wird eingefügt:

"VIIIA. Campingplatzwesen.

79a. Bewilligung zur Errichtung und zum

Betrieb eines Campingplatzes (§ 1

Abs. 2 O. ö. Campingplatzgesetz,

LGB1. Nr. 49/1967) je200.-"

20. In der Ziffer 80 des Tarifes wird der Höchst

betrag in der lit. b auf S 2000.- erhöht.

21. In der Ziffer 84 des Tarifes hat die lit. b zu

lauten:

„b) zwecks dauernder Führung . . . 2000.-".

§ 2.

Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Oktober 1968 in Kraft.