# Kundmachung des Landeshauptmannes von Oberösterreich betreffend die Aufhebung der §§ 3 und 4 des Landes-Straßenverwaltungsgesetzes, LGBl. Nr. 43/1936, in der Fassung der Gesetze LGBl. Nr. 2/1947 und LGBl. Nr. 20/1947 durch den Verfassungsgerichtshof

50. Kundmachung

des Landeshauptmannes von Oberösterreich vom 11. August 1970 betreffend die Aufhebung der §§• 3 und 4 des Landes-Straßenverwaltungsgesetzes, LGB1. Nr. 43/1936, in der Fassung der Gesetze LGB1. Nr. 2/1947 und LGB1. Nr. 20/1947 durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Art. 140 Abs. 3 des Bundes-Verfassungs-gesetzes in der Fassung von 1929 wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit dem am 24. Juli 1970 zugestellten Erkenntnis vom 18. Juni 1970, G 1,2/70-11, G 16/70-7, zu Recht erkannt:

"Die §§ 3 und 4 des Gesetzes vom 29. April 1936 über die öffentlichen Straßen mit Ausnahme der Bundesstraßen (Landes-Straßenverwaltungsgesetz), LGB1. für Oberösterreich Nr. 43/1936, in der Fassung der Gesetze LGB1. Nr. 2/1947 und Nr. 20/1947, werden als verfassungswidrig aufgehoben.

Die Aufhebung tritt mit 31. Mai 1971 in Kraft.

Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft."