# Verordnung der Oö. Landesregierung über die Anerkennung von nicht auf dem Oö. Altenbetreuungs-Ausbildungsgesetz beruhenden Ausbildungen auf dem Gebiet der Altenbetreuung (Oö. Altenbetreuungs-Anerkennungsverordnung)

Nr. 24

Verordnung

der o.ö. Landesregierung vom 7. März 1994 über die Anerkennung von nicht auf dem O.ö. Altenbetreu-ungs-Ausbildungsgesetz beruhenden Ausbildungen

auf dem Gebiet der Altenbetreuung (O.ö. Altenbetreuungs-Anerkennungsverordnung)

Auf Grund des § 11 des O.ö. Altenbetreuungs-Ausbil-dungsgesetzes, LGBl. Nr. 59/1992, wird verordnet:

§1

Anerkennung von Ausbildungen für den Beruf Altenbetreuer(in) Erfolgreich abgeschlossene Ausbildungen in nachstehenden Einrichtungen werden als Befähigungsnachweis für den Beruf Altenbetreuer(in) anerkannt:

1. Zweijährige Ausbildung an einer Fachschule für Al

tendienste und Pflegehilfe, mit welcher die Pflege

helferqualifikation nach dem Krankenpflegegesetz,

BGBl. Nr. 102/1961, zuletzt geändert durch das Bun

desgesetz BGBl. Nr. 872/1992, nicht verbunden ist.

2. "Speziallehrgang für die Betreuung behinderter

Menschen im Alter (für Berufstätige)" an der Fach

schule für Sozialberufe/Behindertenarbeit des

Evangelischen Diakoniewerkes Gallneukirchen ge

nehmigt mit Bescheid des Bundesministeriums für

Unterricht und Kunst vom 13. Juli 1989, GZ. 21.697/6-

III/4/89.

Seite 102

Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 1994, 13. Stück,

Nr. 24

Ergänzungsausbildung:

-Umgang mit Krisen20 UE

(Unterrichtseinheiten)

- Grundlagen der Gerontopsychiatrie20 UE

- Grundzüge der Mobilisierung

und Rehabilitation20 UE

-Berufskunde und Ethik10 UE

2. Zweijährige Ausbildung zum (zur) Familienhel-fer(in) an der

- Fachschule für Familienhilfe der Caritas der

Diözese Innsbruck,

- Fachschule für Familienhilfe der Caritas der

Diözese Linz,

- Fachschule für Familienhilfe des Caritasver

bandes Salzburg,

- Fachschule für Familienhilfe der Caritas der

Erzdiözese Wien,

- Fachschule für Familienhilfe der Caritas der

Diözese Graz-Seckau

auf der Grundlage des Rahmenlehrplanes, erlassen durch die

Verordnung des Bundesministeriums für Unterricht vom 4. Juni 1963,

BGBl. Nr. 156/1963, sowie auf Grund des mit Bescheid des

Bundesministeriums für Unterricht und Kunst vom 27. Juli 1989, GZ.

- Fachschule für Familienhilfe der Caritas der

Diözese Graz-Seckau, genehmigt mit Bescheid

des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst

vom 12. Februar 1993, GZ. 21.725/2-111/4/92,

- Fachschule für Familienhilfe der Kongregation

der Marienschwestern in Klein-Erla 1, 4300

St. Valentin, genehmigt mit Bescheid des Bun

desministeriums für Unterricht und Kunst vom

23. April 1993, GZ. 21.617/1-111/4/92.

Ergänzungsausbildung:

- Umgang mit Krisen30 UE

- Grundlagen der Gerontopsychiatrie30 UE

4.Dreijährige Ausbildung zum(zur) diplomierten Be-

hindertenpädagogen(in) an der Lehranstalt für heil

pädagogische Berufe des Evangelischen Diakonie-

werkes Gallneukirchen, genehmigt mit Bescheid des

Bundesministeriums für Unterricht und Kunst vom

3. Mai 1991, GZ. 21.697/4-111/4/92, zuletzt geändert

mit Bescheid des Bundesministeriums für Unterricht

und Kunst vom 11. August 1992, GZ. 21.697/7-111/4/92.

Ergänzungsausbildung:

- Grundlagen der Gerontopsychiatrie60 UE

- Grundzüge der Mobilisierung

und Rehabilitation15 UE

-Berufskunde und Ethik15 UE

bei Nichtabsolvierung des Freifaches Medikamentenlehre zusätzlich

-Grundzüge der Krankenbetreuung;

Grund- und Altenpflege;

Umgang mit Arzneimitteln10 UE

5.Zweijährige Ausbildung an einer landwirtschaft

lichen Berufs- und Fachschule nach dem provisori

schen Lehrplan für den Schulversuch "Ländliche

Hauswirtschaft - Sonderform Altenbetreuung", ge

nehmigt von der o.ö. Landesregierung am 11. Februar

1994, GZ. Bi-120268/6-1993.

Ergänzungsausbildung:

65UE

0UE

10UE

50UE

70UE

10UE

30UE

40UE

15UE

10 UE

Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 1994, 13. Stück, Nr. 24

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