# Gemeinde-Beförderungsrichtlinien

Verordnung der Salzburger Landesregierung vom 28. April 2004, mit der Beförderungsrichtlinien für die Gemeinde-Vertragsbediensteten erlassen werden (Gemeinde-Beförderungsrichtlinien)

Auf Grund der §§ 82 Abs 1 und 3 und 121 Abs 2 des Gemeinde-Vertragsbedienstetengesetzes 2001 - Gem-VBG, LGBl Nr 17/2002, in der geltenden Fassung wird verordnet:

Anwendungsbereich

§ 1

Diese Beförderungsrichtlinien gelten für alle Vertragsbediensteten (§ 1 Gem-VBG) des Entlohnungsschemas I mit Ausnahme der Ärztinnen und Ärzte, die in Betrieben der Gemeinden (Gemeindeverbände) beschäftigt werden.

Beförderungsvoraussetzungen und -termine

§ 2

(1) Voraussetzungen für jede Beförderung sind:

(2) Für eine Beförderung zu den in den Tabellen des § 3 bei überdurchschnittlichen Leistungen vorgesehenen Fristen ist darüber hinaus das Vorliegen von besonderen Leistungen, die den zu erwartenden Arbeitserfolg erheblich überschreiten, während eines Zeitraums von zumindest sechs Monaten vor der Antragstellung erforderlich. Das Vorliegen dieser Leistungen ist im Antrag ausführlich zu begründen. Die Leiterin oder der Leiter der Dienststelle der/des Bediensteten hat dazu eine eingehende Stellungnahme abzugeben.

(3) Beförderungen können nur zu den Vorrückungsterminen (§ 78 Abs 2 Gem-VBG) 1. Jänner und 1. Juli vorgenommen werden.

Beförderungstabellen

§ 3

(1) Personen,

Dienstklasse Dienstalter in Jahren

Normale Leistung Überdurchschnittliche Leistung

V 5 4,5

VI 9 7

VII 15 13

VIII 19 17

2. Entlohnungsgruppe b:

Planstellen b II bis VII oder b VII:

Dienstklasse Dienstalter in Jahren

bei Vollmatura bei Beamten-Aufstiegsprüfung

Normale Überdurch- Normale Überdurch-

Leistung schnittliche Leistung schnittliche

Leistung Leistung

III 7 7 8 8

IV 9 7,5 10 8,5

V 15 13 16 14

VI 21 19 22 20

VII 25 23 26 24

Planstellen b II bis VI oder b VI:

Dienstklasse Dienstalter in Jahren

bei Vollmatura bei Beamten-Aufstiegsprüfung

Normale Überdurch- Normale Überdurch-

Leistung schnittliche Leistung schnittliche

Leistung Leistung

III 7 7 8 8

IV 9 7,5 10 8,5

V 15 13 16 14

VI 21 19 22 20

VII - 29 - 30

Dienstklasse Dienstalter in Jahren

Normale Leistung Überdurchschnittliche Leistung

II 10 8

III 16 14

IV 18,5 17

V 23 21

Planstellen c (bzw w2) I bis IV:

Dienstklasse/ Dienstalter in Jahren

Entlohnungsstufe

Normale Leistung Überdurchschnittliche Leistung

II 10 8

III 16 14

IV 18,5 17

IV/8 - 24

4. Entlohnungsgruppe d:

Planstellen d I bis IV:

Dienstklasse/ Dienstalter in Jahren

Entlohnungsstufe

Normale Leistung Überdurchschnittliche Leistung

II 8 8

III 18 16

III/8 24,5 22,5

IV/3 26,5 24,5

(2) Personen,

Dienstklasse/ Normale Leistung Überdurchschnittliche Leistung

Entlohnungsstufe Dienst- Vorrü- Dienstalter Vorrückungsaus-

alter ckungs- in Jahren setzung in

in aussetzung Jahren

Jahren in Jahren

V/4 3 3 3 -

VI/2 6 - 5 -

VI/3 - - 6,5 -

VI/5 10 4 9 4

VII/1 14 5 - -

VII/2 - - 13 6

VII/3 19 4 - -

VII/4 - - 19 4

VIII/1 24 - 22 -

2. Entlohnungsgruppe fh:

Planstellen fh III bis VII:

Dienstklasse/ Normale Leistung Überdurchschnittliche Leistung

Entlohnungsstufe Dienst- Vorrü- Dienstalter Vorrückungsaus-

alter ckungs- in Jahren setzung in

in aussetzung Jahren

Jahren in Jahren

IV/5 4 - 3 -

V/3 7 4 6 4

VI/2 13 3 11 3

VII/1 20 3 18 3

VIII/1 30 - 28 -

3. Entlohnungsgruppe b:

Planstellen b II bis VII oder b VII:

Dienstklasse/ Normale Leistung Überdurchschnittliche Leistung

Entlohnungsstufe Dienst- Vorrü- Dienstalter Vorrückungsaus-

alter ckungs- in Jahren setzung in

in aussetzung Jahren

Jahren in Jahren

III/1 5 - 4 -

IV/4 7 - 5 -

V/2 11 5 10 4,5

V/5 - - 14,5 5

VI/1 22 - 19,5 -

VII/2 27 3 25 3

Planstellen b II bis VI oder b VI:

Dienstklasse/ Normale Leistung Überdurchschnittliche Leistung

Entlohnungsstufe Dienst- Vorrü- Dienstalter Vorrückungsaus-

alter ckungs- in Jahren setzung in

in aussetzung Jahren

Jahren in Jahren

III/1 5 - 4 -

IV/4 7 - 5 -

V/2 11 5 10 4,5

V/5 - - 14,5 5

VI/1 22 3 19,5 4,5

VII/1 - - 32 3,5

Dienstklasse/ Normale Leistung Überdurchschnittliche Leistung

Entlohnungsstufe Dienst- Vorrü- Dienstalter Vorrückungsaus-

alter ckungs- in Jahren setzung in

in aussetzung Jahren

Jahren in Jahren

II/1 5 - 4 -

III/1 9 3,5 - -

III/2 - - 8,5 3,5

IV/3 16 - 13 -

V/2 24 4 22 4

Planstellen c (bzw w2) I bis IV:

Dienstklasse/ Normale Leistung Überdurchschnittliche Leistung

Entlohnungsstufe Dienst- Vorrü- Dienstalter Vorrückungsaus-

alter ckungs- in Jahren setzung in

in aussetzung Jahren

Jahren in Jahren

d/c I/4 4 - - -

d/c I/5 - - 4 -

II/2 7 4 5,5 3,5

II/4 11 4 9 4

III/2 15 3 13 4

IV/4 18 6 17 5,5

IV/9 - - 28,5 4

5. Entlohnungsgruppe d:

Planstellen d I bis IV:

Dienstklasse/ Normale Leistung Überdurchschnittliche Leistung

Entlohnungsstufe Dienst- Vorrü- Dienstalter Vorrückungsaus-

alter ckungs- in Jahren setzung in

in aussetzung Jahren

Jahren in Jahren

II/1 8 - 8 -

III/1 18 - 16 -

III/8 24,5 - 22,5 -

IV/3 26,5 - 24,5 -

(3) Amtsleiterinnen und Amtsleitern der Entlohnungsgruppe a, auf die Abs 2 anzuwenden ist, kann bis zum Erreichen der Dienstklasse

VIII eine aufsaugbare Ergänzungszulage in folgender Höhe gewährt werden:

(4) Bedienstete, deren Vorrückungsstichtag am 1. Juli 2004 nach dem 1. Oktober 1998 liegt, können bis spätestens 31. Dezember 2004 durch Abgabe einer entsprechenden Erklärung an die Gemeinde oder den Gemeindeverband bewirken, dass die Bestimmungen des Abs 2 auf ihr Dienstverhältnis angewendet werden. Diese Erklärung ist schriftlich abzugeben und kann nicht widerrufen werden.

Inkrafttreten

§ 4

Diese Verordnung tritt mit 1. Juli 2004 in Kraft.

Für die Landesregierung:

Die Landeshauptfrau:

Burgstaller