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# 132. Verordnung:Soziale Dienste-Verordnung; Änderung

132. Verordnung der Salzburger Landesregierung vom 16. Dezember 2020, mit der die Soziale Dienste-Verordnung geändert wird

> Aufgrund des § 22 Abs 5 und 6 des Salzburger Sozialhilfegesetzes (S.SHG), LGBl Nr 19/1975, in der geltenden Fassung wird verordnet:

> Die Soziale Dienste-Verordnung, LGBl Nr 93/2003, zuletzt geändert durch die Verordnung LGBl Nr 88/2019, wird geändert wie folgt:

1. Nach § 2 wird eingefügt:

### „Begriffsbestimmung {#prov_begriffsbestimmung}

### § 2a {#par_2a}

Im Sinn dieser Verordnung bedeutet der Begriff Wohnbedarf: der für die Gewährleistung einer angemessenen Wohnsituation erforderliche regelmäßig wiederkehrende Aufwand für:

2. § 10 lautet:

„(1) Für Leistungen der Hauskrankenpflege, der Haushaltshilfe und der Familienhilfe werden für das Kalenderjahr 2021 je Betreuungsstunde folgende Kostensätze anerkannt:

an Werktagen

außer

Samstagen

in €

an Samstagen

in €

an Sonn- und

Feiertagen

in €

In der Stadt Salzburg

a)

ASVG-beschäftigtes diplomiertes Personal

52,10

76,50

97,70

b)

geringfügig beschäftigtes diplomiertes Personal

50,20

73,10

93,40

c)

ASVG-beschäftigte Pflegefachassistentinnen und Pflegefachassistenten

44,80

65,40

83,30

d)

geringfügig beschäftigte Pflegefachassistentinnen und Pflegefachassistenten

42,80

63,20

80,20

e)

ASVG-beschäftigte Pflegeassistentinnen und Pflegeassistenten

42,40

62,10

78,80

f)

geringfügig beschäftigte Pflegeassistentinnen und Pflegeassistenten

41,10

59,70

75,00

In den sonstigen Bezirken

g)

ASVG-beschäftigtes diplomiertes Personal

54,00

80,60

101,80

h)

geringfügig beschäftigtes diplomiertes Personal

52,10

77,20

97,50

i)

ASVG-beschäftigte Pflegefachassistentinnen und Pflegefachassistenten

46,70

69,50

87,40

j)

geringfügig beschäftigte Pflegefachassistentinnen und Pflegefachassistenten

44,70

67,30

84,30

k)

ASVG-beschäftigte Pflegeassistentinnen und Pflegeassistenten

44,30

66,20

82,90

l)

geringfügig beschäftigte Pflegeassistentinnen und Pflegeassistenten

43,00

63,80

79,10

an Werktagen

außer

Samstagen

in €

an Samstagen

in €

an Sonn- und

Feiertagen

in €

In der Stadt Salzburg

a)

ASVG-beschäftigtes Personal

37,40

53,70

67,80

b)

geringfügig beschäftigtes Personal

35,90

51,50

64,90

In den sonstigen Bezirken

c)

ASVG-beschäftigtes Personal

38,20

54,90

69,00

d)

geringfügig beschäftigtes Personal

36,70

52,70

66,10

(2) Von den Kostensätzen gemäß Abs 1 werden als sachbezogene Kosten in der Hauskrankenpflege und in der Haushaltshilfe anerkannt:

an Werktagen

außer

Samstagen

in €

an Samstagen

in €

an Sonn- und

Feiertagen

in €

in der Hauskrankenpflege in der Stadt Salzburg

(Abs 1 Z 1 lit a bis f)

5,00

8,00

8,00

in der Hauskrankenpflege in den sonstigen Bezirken

(Abs 1 Z 1 lit g bis l)

6,90

12,10

12,10

in der Haushaltshilfe in der Stadt Salzburg

(Abs 1 Z 2 lit a und b)

3,90

5,80

5,80

in der Haushaltshilfe in den sonstigen Bezirken

(Abs 1 Z 2 lit c und d)

4,70

7,00

7,00

“

3. Im § 11 Abs 3 erster Satz wird der Betrag „40,20 €“ durch den Betrag „41,10 €“ ersetzt.

4. § 11 Abs 4 lautet:

„(4) Soweit es sich nicht um betreute Personen handelt, die laufend Hilfe für den Lebensunterhalt und den Wohnbedarf gemäß dem 3. Abschnitt des Salzburger Sozialunterstützungsgesetzes (SUG) erhalten, beträgt die zumutbare Mindesteigenleistung bei Anwendung des Abs 1 einheitlich in jedem Fall 30 € je Monat. Eine laufende Hilfe liegt auch dann vor, wenn Personen nur auf Grund von Sonderzahlungen für den 13. und 14. Monatsbezug in den jeweiligen Sonderzahlungsmonaten keinen Anspruch auf Hilfe für den Lebensunterhalt und den Wohnbedarf gemäß dem 3. Abschnitt des SUG erhalten haben.“

5. Im § 12 werden folgende Änderungen vorgenommen:

5.1. Abs 2 Z 1 lautet:

5.2. Abs 3 Z 1 lit a lautet:

5.3. Im Abs 3 Z 2 lit a wird die Wortfolge „Mindeststandards gemäß § 10 Abs 1 Z 1 MSG“ durch die Wortfolge „Richtsatzes gemäß § 10 Abs 1 Z 1 SUG“ ersetzt.

5.4. Abs 3 Z 2 lit b lautet:

6. Im § 19 wird angefügt:

„(20) Die §§ 2a, 10, 11 Abs 3 und 4, 12 Abs 2 und 3 in der Fassung der Verordnung LGBl Nr 132/2020 treten mit 1. Jänner 2021 in Kraft.“