# Europaschutzgebiet Nr. 24 - Hartberger Gmoos (AT 22110)

Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 2. Mai 2005 über die Erklärung des „Hartberger Gmoos“ (AT 22110) zum Europaschutzgebiet Nr. 24

Stammfassung: LGBl. Nr.°49/2005

> Auf Grund des § 13a Abs. 1 des Steiermärkischen Naturschutzgesetzes 1976, LGBl. Nr. 65, in der Fassung LGBl. Nr. 56/2004, wird verordnet:

Im RIS seit

07.02.2014

## § 1 Im RIS seit {#par_1}

Das „Hartberger Gmoos“, ein im Bereich der Stadtgemeinde Hartberg gelegenes Feuchtbiotop, wird zum Europaschutzgebiet erklärt. Dieses Gebiet wird als Europaschutzgebiet Nr. 24 „Hartberger Gmoos“ bezeichnet.

Im RIS seit

07.02.2014

## § 2 Im RIS seit {#par_2}

Die Unterschutzstellung dient:

Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 60/2012

Im RIS seit

07.02.2014

## § 2a Im RIS seit {#par_2a}

Der Schutzzweck ist durch Managementmaßnahmen, vorrangig im Wege des Vertragsnaturschutzes, zu erreichen. Solche Maßnahmen sind insbesondere:

Anm.:in der Fassung LGBl. Nr. 60/2012

Im RIS seit

07.02.2014

## § 2b Im RIS seit {#par_2b}

Im Europaschutzgebiet sind nachstehende Handlungen, ausgenommen die bisher ausgeübte land- und forstwirtschaftliche Nutzung, verboten:

Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 60/2012

Im RIS seit

07.02.2014

## § 3 Im RIS seit {#par_3}

(1) Die Abgrenzung des Schutzgebietes erfolgt durch planliche Darstellung in Form eines Detailplanes (Anlage B) im Maßstab 1:5000.

(2) Sofern Grundstücke nicht zur Gänze betroffen sind, erfolgt die Abgrenzung wie folgt:

Im RIS seit

07.02.2014

## § 3a Im RIS seit {#par_3a}

Die Kennzeichnung des Schutzgebietes erfolgt durch Tafeln gemäß § 24 Abs. 1 des Steiermärkischen Naturschutzgesetzes 1976.

Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 60/2012

Im RIS seit

07.02.2014

## § 4 Im RIS seit {#par_4}

Durch diese Verordnung werden folgende Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft umgesetzt:

Im RIS seit

07.02.2014

## § 5 Im RIS seit {#par_5}

Diese Verordnung tritt mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 11. Juni 2005, in Kraft.

Im RIS seit

07.02.2014

## § 6 Im RIS seit {#par_6}

(1) Die Änderung des § 2 und der Anlage A sowie die Einfügung der §§ 2a, 2b und 3a durch die Novelle LGBl. Nr. 60/2012 treten mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 12. Juli 2012, in Kraft.

(2) In der Fassung der Verordnung LGBl. Nr. 75/2021 tritt Anlage A mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 29. Juni 2021, in Kraft.

Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 60/2012, LGBl. Nr. 75/2021

Im RIS seit

23.07.2021

## Anl. 1 Im RIS seit {#prov_anl_1}

Lebensräume nach der FFH-RL Anhang I

Code-Nr.

Lebensraumtyp

6510

Magere Flachland-Mähwiesen

7230

Kalkreiche Niedermoore

Wirbellose nach der FFH-RL Anhang II

Code-Nr.

Deutscher Name

Wissenschaftlicher Name

1014

Schmale Windelschnecke

Vertigo angustior

1060

Großer Feuerfalter

Lycaena dispar

6179

Dunkler Ameisenbläuling

Phengaris nausithous

Vögel nach der VS-RL Anhang I

Code-Nr.

Deutscher Name

Wissenschaftlicher Name

A022

Zwergdommel

Ixobrychus minutus

A081

Rohrweihe

Circus aeruginosus

A119

Tüpfelsumpfhuhn

Porzana porzana

Regelmäßig vorkommender Zugvögel

Code-Nr.

Deutscher Name

Wissenschaftlicher Name

A118

Wasserralle

Rallus aquaticus

A153

Bekassine

Gallinago gallinago

A251

Rauchschwalbe

Hirundo rustica

A290

Feldschwirl

Locustella naevia

A291

Schlagschwirl

Locustella fluviatilis

A292

Rohrschwirl

Locustella luscinioides

A295

Schilfrohrsänger

Acrocephalus schoenobaenus

A296

Sumpfrohrsänger

Acrocephalus palustris

A297

Teichrohrsänger

Acrocephalus scirpaceus

A309

Dorngrasmücke

Sylvia communis

A336

Beutelmeise

Remiz pendulinus

A381

Rohrammer

Emberiza schoeniclus

Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 60/2012, LGBl. Nr. 75/2021

Im RIS seit

23.07.2021