# Verordnung des Landeshauptmannes der Steiermark vom 28. Oktober 1996 über die Bekämpfung der Brucellose (Abortus-Bang) der Rinder in den politischen Bezirken Deutschlandsberg, Feldbach, Fürstenfeld, Hartberg, Leibnitz, Liezen, Murau, Mürzzuschlag, Radkersburg, Weiz und in der Landeshauptstadt Graz, in den Gemeinden des Gerichtsbezirkes Graz des politischen Bezirkes Graz-Umgebung

Verordnung des Landeshauptmannes der Steiermark vom 28. Oktober 1996 über die Bekämpfung der Brucellose (Abortus-Bang) der Rinder in den politischen Bezirken Deutschlandsberg, Feldbach, Fürstenfeld, Hartberg, Leibnitz, Liezen, Murau, Mürzzuschlag, Radkersburg, Weiz und in der Landeshauptstadt Graz, in den Gemeinden des Gerichtsbezirkes Graz des politischen Bezirkes

Graz-Umgebung

Auf Grund der §§ 2, 7 Abs. 2 und 20 des Bangseuchen-Gesetzes, BGBl. Nr. 147/1957, in der Fassung der Bundesgesetze BGBl. Nr. 115/1960, Nr. 214/1981 und Nr. 236/1985, wird verordnet.

§ 1

(1) In den politischen Bezirken Deutschlandsberg, Feldbach, Fürstenfeld, Hartberg, Leibnitz, Liezen, Murau, Mürzzuschlag, Radkersburg, Weiz und in der Landeshauptstadt Graz, in den Gemeinden des Gerichtsbezirkes Graz des politischen Bezirkes Graz-Umgebung sind alle bangfreien Rinderbestände im Jahre 1997 einer Untersuchung auf Abortus-Bang zu unterziehen (periodische Untersuchung).

(2) Beginn und Ende der Untersuchung werden im Wege der Bezirksverwaltungsbehörde verlautbart.

(3) Die mit der Untersuchung beauftragten Tierärzte werden von Amts wegen bestimmt.

§ 2

Die Kosten der Untersuchung hat gemäß § 20 des Bangseuchen-Gesetzes der Tierhalter zu tragen.

§ 3

Übertretungen dieser Verordnung werden nach § 22 des Bangseuchen-Gesetzes bestraft.

§ 4

Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 1997 in Kraft.

Für den Landeshauptmann:

Der Landesrat:

Pöltl