# Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 22. Dezember 1997, mit der die Verordnung über die Festsetzung der Sondergebühren in der Sonderklasse der Landeskrankenanstalten geändert wird

Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 22. Dezember 1997, mit der die Verordnung über die Festsetzung der Sondergebühren in der Sonderklasse der Landeskrankenanstalten geändert wird

Gemäß § 38 Abs. 3 in Verbindung mit den §§ 28 Abs. 3 und 4, 36 Abs. 1 und 37 des Steiermärkischen Krankenanstaltengesetzes (KALG), LGBl. Nr. 78/1957, zuletzt in der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 88/1995, wird verordnet:

Die Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 16. Dezember 1996, LGBl. Nr. 99/1996, in der Fassung LGBl. Nr. 24/1997, über die Festsetzung der Sondergebühren in der Sonderklasse der Landeskrankenanstalten, wird wie folgt geändert.

Artikel I 1. § 3 Abs. 2 erster Satz lautet:

„(2) Die Anstaltsgebühren betragen pro Pflegetag für

„(4) Die Anstaltsgebühr für die nachfolgenden besonderen diagnostischen und therapeutischen Leistungen beträgt für:

„(1) Die operativen Eingriffe werden in acht Gruppen eingeteilt; die Gruppenzugehörigkeit eines Eingriffes ist aus Anhang A ersichtlich. Die Arztgebühr für die Eingriffe in den einzelnen OP-Gruppen beträgt:

Sonderklasse

Gruppe I S252,–

Gruppe II S482,–

Gruppe III S888,–

Gruppe IV S1.873,–

Gruppe V S2.696,–

Gruppe VI S4.290,–

Gruppe VII S5.830,–

Gruppe VIIIa) S8.797,–

„(1) Jede im Interesse des Patienten erforderliche Konsiliartätigkeit durch einen nicht der Krankenabteilung angehörigen Arzt ist, soweit sie nicht als Fremdleistung zu vergüten ist, durch eine Konsiliargebühr abzugelten.

Diese beträgt für:

„(2) Die auf die Arztgebühren entfallenden Anteile an den röntgendiagnostischen und strahlentherapeutischen Leistungen werden im Anhang B angeführt, wobei der Geldwert der einzelnen Punkte für die röntgendiagnostischen Leistungen (I. Teil)

4,23 Schilling und für die strahlentherapeutischen Leistungen (II. Teil) 1,25 Schilling beträgt. Werden derartige Leistungen nicht von einem Facharzt (Facharzt für Radiologie, Facharzt für Medizinischen Radiologie – Diagnostik, Facharzt für Strahlentherapie – Radioonkologie) erbracht, so verringert sich die zu verrechnende Arztgebühr um 10 Prozent."

„Anhang C

Arztgebühren für Strahlenleistungen

Gruppe 10.00: pro Untersuchung S 475,–

11.98Szintigraphie kleiner Organe mit einem Szintigramm

11.99Sequenzszintigraphie jeder Region

12.In-vivo-Radioaktivitätsbestimmungen:

12.01CCT (zerebraler Zirkulationstest)

12.02RJT (Radiojodaufnahmetest der Schilddrüse, gewöhnlich oder nach

Suppression oder nach Stimulation)

12.03Herz, Minutenvolumsbestimmung

12.04Herz-Kreislauf-Zeitbestimmung

12.99In-vivo-Radioaktivitätsbestimmungen mit max. 20 Min. Meßzeit

13.In-vitro-Radioaktivitätsbestimmungen:

13.01Hippuran-Clearance (Einzelinjektion-Aktivitätsabfall-Methode)

13.02EDTA-Clearance (Einzelinjektion-Aktivitätsabfall-Methode)

13.03Blutvolumsbestimmung (Cr-51-Methode oder vergleichbare Bestimmung)

13.04Plasmavolumsbestimmung (J-131-Serum-Albumin-Methode oder

vergleichbare Bestimmung)

13.05Gordontest

13.99In-vitro-Radioaktivitäts-bestimmungen mit 3 bis 5 Proben

14.14.99Funktionssequenzszintigraphie, jede Region, bis zu 20 Min.

Meßzeit

Gruppe 20.00: pro Untersuchung S 979,–

21.Szintigraphische Untersuchungen:

21.01Gehirnszintigramm mit max. 3 Szintigrammen

21.02Lungenszintigraphie

21.03Leberszintigraphie

21.04Milzszintigraphie

21.05Plazentaszintigraphie

21.06Knochenszintigraphie: Schädel

21.07Knochenszintigraphie: Extremitäten

21.08Lymphszintigraphie

21.09Myeloszintigraphie

21.10Suchszintigraphie des Ober- oder Unterkörpers

21.98Szintigraphie aller Organe mit zwei Szintigrammen

21.99Sequenzszintigraphie, jede Region, 20 bis 60 Min. Meßzeit

22.In-vivo-Radioaktivitätsbestimmungen:

22.01Radio-Jod-Wash-Out-Test (mit Perchlorat)

22.02Knochen-Aufnahmemessung

22.03Lunge, Ventilationstest

22.04Milzfunktionsmessung

22.05Renogramm mit Hippuran (oder andere tubulär ausgeschiedene

Radiopharmazeutika)

22.06Renogramm mit Diatrizoat (oder andere glomerulär ausgeschiedene

Radiopharmazeutika)

22.07Chlormerodrin-Akkumulationstest

22.99In-vivo-Radioaktivitätsbestimmungen, länger als 20 Min. Meßzeit

23.In-vitro-Radioaktivitätsbestimmungen:

23.01Effektiver renaler Plasmadurchfluß (Dauerinfusion-Gleichgewichts-

Methode)

23.02Glomeruläre Filtrationsrate (Dauerinfusion-Gleichgewichts-

Methode)

23.03Leber-Kolloid-Clearance

23.04Hepatocelluläre Clearance

23.05Körperwasser

23.06Gastrointestinaler Blutverlust

23.99In-vitro-Radioaktivitätsbestimmung mit 5 bis 10 Proben

24.Kombinierte Funktionsuntersuchungen:

24.01Schilling-Test mit Organaktivitätsmessung

24.02Schilddrüsen-Kombination (Radiojodaufnahmetest,

proteingebundenes Plasmaradio-Jod und Scan zusammen)

24.03Chlormerodrin-Akkumulationstest, kombiniert mit Nierenscan

24.04Funktionssequenzszintigraphie der Nieren mit Hippuran

24.99Funktionssequenzszintigraphie, jede Region, bis zu 60 Min.

Meßzeit

Gruppe 30.00: pro Untersuchung S 1625,–

31.Szintigraphische Untersuchungen:

31.01Gehirnszintigraphie mit 4 oder mehr Szintigrammen

31.02Pankreasszintigraphie

31.03Knochenszintigraphie: Becken und ganze WS

31.04Ganzkörpersuchszintigraphie

31.05Cysternoszintigraphie

31.06Parathryeoideaszintigraphie

31.98Szintigraphie aller übrigen Organe mit mehr als 2 Szintigrammen

31.99Serienszintigraphische Untersuchung, jede Region, mindestens 24

Stunden

32.In-vivo-Funktionsmessungen:

32.99In-vivo-Funktionsmessungen, bei außerordentlichem Aufwand, mit

Begründung

33.In-vitro-Radioaktivitätsbestimmungen:

33.99In-vitro-Radioaktivitätsbestimmung mit außerordentlichem

Aufwand

(mehr als 10 Proben), mit Begründung

34.Kombinierte Funktionsuntersuchungen:

34.01Erythrokinetik: Blutvolumen, Erythcyten-Überlebens-HWZ,

Organaktivitätsmessung

34.02Ferrokinetik: Plasmaeisenhalbwertszeit, Plasmaeisenumsatz,

Erythrozyten-Eisen-Uttilisation, Organaktivitätsmessung

34.99Funktionssequenzszintigraphie, jede Region, mehr als 60 Min.

Meßzeit

Lokalisation und Dosimetrie;

pro erforderlicher Dosisbestimmung, 1x pro Serie

„Anhang D

Arztgebühren für Sonderleistungen auf dem Gebiet der Zahnheilkunde

Einschleifen des Gebisses bis zu 3 Sitzungen, Abnahme

festsitzender

techn. Arbeiten, Behebung von Druckstellen u. dgl.

S74,–

S1111,–

Die oben genannten Gebührensätze für technische Gold- und Stahlarbeiten verstehen sich ohne Kosten für das angewendete Edelmetall; diese sind gesondert in Rechnung zu stellen.

Werden Leistungen in mehreren Sitzungen erbracht, so gelten die Gebühren für die ganze Behandlungsdauer (z. B. Gesichtsprothese)."

Artikel II

Diese Verordnung tritt mit dem auf die Kundmachung folgenden Monatsersten in Kraft.

Für die Steiermärkische Landesregierung:

Landeshauptmann Waltraud Klasnic