# Landesgesetz vom 18. Jänner 2005, mit dem das Steiermärkische Landes-Bezügegesetz, das Steiermärkische Bezügegesetz, das Steiermärkische Gemeinde-Bezügegesetz, das Gesetz über die Ruhebezüge der Bürgermeister der steirischen Gemeinden mit Ausnahme der Städte mit eigenem Statut sowie das Statut der Landeshauptstadt Graz 1967 geändert werden (EZ. 1353, 1354, 1355 Blg. Nr. 235 XIV. GPStLT)

Landesgesetz vom 18. Jänner 2005, mit dem das Steiermärkische Landes-Bezügegesetz, das Steiermärkische Bezügegesetz, das Steiermärkische Gemeinde-Bezügegesetz, das Gesetz über die Ruhebezüge der Bürgermeister der steirischen Gemeinden mit Ausnahme der Städte mit eigenem Statut sowie das Statut der Landeshauptstadt Graz 1967 geändert werden

Der Steiermärkische Landtag hat beschlossen:

Artikel 1

Das Steiermärkische Landes-Bezügegesetz, LGBl. Nr. 72/1997, zuletzt geändert durch LGBl. Nr. 74/2001, wird wie folgt geändert:

1. § 11 lautet:

„Anrechnungsbetrag

§ 11

(1) Bei einem Anspruch auf Bezüge nach diesem Gesetz hat das Land an den Pensionsversicherungsträger, der auf Grund der ausgeübten Erwerbstätigkeit zuständig ist oder auf Grund der zuletzt ausgeübten Erwerbstätigkeit zuständig war, einen monatlichen Anrechnungsbetrag zu leisten.

(2) Ist das Organ nach keinem anderen Bundes-gesetz in der Pensionsversicherung pflichtversichert, so ist der Anrechnungsbetrag an die Pensionsversicherungsanstalt der Angestellten zu leisten.

(3) Der Anrechnungsbetrag beträgt 22,8% der Beitragsgrundlage gemäß § 10 für jeden Monat des Anspruches auf Bezug. Die Sonderzahlungen sind dabei anteilsmäßig zu berücksichtigen."

2. Dem § 19 Abs. 5 wird folgender Abs. 6 angefügt:

„(6) Die §§ 11 und 21 in der Fassung der Novelle LGBl. Nr. 32/2005 treten mit dem der Kundmachung folgenden Monatsersten, das ist der 1. Mai 2005, in Kraft."

„Übergangsbestimmung zur Novelle LGBl. Nr. 32/2005

§ 21

Für jeden bis zum Inkrafttreten der Novelle LGBl. Nr. 32/2005 in Funktion zurückgelegten Kalendermonat hat das Land einen Anrechnungsbetrag an den Pensionsversicherungsträger gemäß § 11 Abs. 2 oder 3 bis längstens drei Monate nach Inkrafttreten der Novelle LGBl. Nr. 32/2005 zu leisten."

Artikel 2

Das Steiermärkische Bezügegesetz, LGBl. Nr. 28/1973, zuletzt geändert durch LGBl. Nr. 23/2004 wird wie folgt geändert:

(1) 80% des Bezuges nach § 21 Abs. 3 bilden die Bemessungsgrundlage des Ruhebezuges. § 4 Abs. 2, 4 und 5 Pensionsgesetz 1965 in der bis zum 31. Dezember 2004 als Landesgesetz geltenden Fassung ist mit der Maßgabe anzuwenden, dass

(2) Der Ruhebezug beträgt bei einer ruhebezugsfähigen Gesamtzeit von neun Jahren 50 % des Bezuges nach § 21 Abs. 3 und erhöht sich

(1) Das Mitglied des Steiermärkischen Landtages sowie dessen Hinterbliebenen haben von den monatlich wiederkehrenden Geldleistungen nach Abschnitt II dieses Gesetzes sowie von den Sonderzahlungen einen Beitrag von 3,3 % zu entrichten.

(2) Der nach Abs. 1 zu leistende Beitrag erhöht sich

(3) Der Beitrag nach Abs. 1 und 2 ist nur so weit zu entrichten, als damit die Mindestsätze nach § 26 Abs. 5 Pensionsgesetz 1965 in der als Landesgesetz geltenden Fassung nicht unterschritten werden."

5. § 32 lautet:

„§ 32

(1) 80% des Bezuges nach § 30 Abs. 2 bilden die Bemessungsgrundlage des Ruhebezuges. § 4 Abs. 2, 4 und 5 Pensionsgesetz 1965 in der bis zum 31. Dezember 2004 als Landesgesetz geltenden Fassung ist mit der Maßgabe anzuwenden, dass

(2) Der Ruhebezug beträgt bei einer ruhebezugsfähigen Gesamtzeit von acht Jahren 50% des Bezuges nach § 30 Abs. 2 und erhöht sich

(1) Das Mitglied der Steiermärkischen Landesregierung sowie dessen Hinterbliebenen haben von den monatlich wiederkehrenden Geldleistungen nach Abschnitt II dieses Gesetzes sowie von den Sonderzahlungen einen Beitrag von 3,3 % zu entrichten.

(2) Der nach Abs. 1 zu leistende Beitrag erhöht sich

(3) Der Beitrag nach Abs. 1 und 2 ist nur so weit zu entrichten, als damit die Mindestsätze nach § 26 Abs. 5 Pensionsgesetz 1965 in der als Landesgesetz geltenden Fassung nicht unterschritten werden."

„(9) In der Fassung des Gesetzes, LGBl. Nr. 32/2005, treten mit 1. Jänner 2006 in Kraft:

§ 41l

(1) An die Stelle des in § 16 Abs. 1 lit. c, § 23 Abs. 1 und § 33 Abs. 1 jeweils angeführten 65. Lebensjahres tritt für Personen, die ihren 738. Lebensmonat in den in folgender Tabelle angegebenen Zeiträumen vollenden, der jeweils in der rechten Tabellenspalte angeführte Lebensmonat.

1. Jänner bis 31. März 2006 740

1. April bis 30. Juni 2006 741

1. Juli bis 30. September 2006 742

1. Oktober bis 31. Dezember 2006 743

1. Jänner bis 31. März 2007 744

1. April bis 30. Juni 2007 745

1. Juli bis 30. September 2007 746

1. Oktober bis 31. Dezember 2007 747

1. Jänner bis 31. März 2008 748

1. April bis 30. Juni 2008 749

1. Juli bis 30. September 2008 750

1. Oktober bis 31. Dezember 2008 751

1. Jänner bis 31. März 2009 752

1. April bis 30. Juni 2009 753

1. Juli bis 30. September 2009 754

1. Oktober bis 31. Dezember 2009 755

1. Jänner bis 31. März 2010 756

1. April bis 30. Juni 2010 757

1. Juli bis 30. September 2010 758

1. Oktober bis 31. Dezember 2010 759

1. Jänner bis 31. März 2011 760

1. April bis 30. Juni 2011 761

1. Juli bis 30. September 2011 762

1. Oktober bis 31. Dezember 2011 763

1. Jänner bis 31. März 2012 764

1. April bis 30. Juni 2012 765

1. Juli bis 30. September 2012 766

1. Oktober bis 31. Dezember 2012 767

1. Jänner bis 31. März 2013 768

1. April bis 30. Juni 2013 769

1. Juli bis 30. September 2013 770

1. Oktober bis 31. Dezember 2013 771

1. Jänner bis 31. März 2014 772

1. April bis 30. Juni 2014 773

1. Juli bis 30. September 2014 774

1. Oktober bis 31. Dezember 2014 775

1. Jänner bis 31. März 2015 776

1. April bis 30. Juni 2015 777

1. Juli bis 30. September 2015 778

1. Oktober bis 31. Dezember 2015 780

(2) Bei Inanspruchnahme eines Ruhebezuges nach Abs. 1 vor dem 65. Lebensjahr ist der Ruhebezug für jeden Monat, der zwischen dem Zeitpunkt der Inanspruchnahme und dem auf die Vollendung des 65. Lebensjahres folgenden Monatsersten liegt, um 0,35%, höchstens jedoch insgesamt um 10% zu kürzen."

Artikel 3

Das Steiermärkische Gemeinde-Bezügegesetz – Stmk. GBezG, LGBl. Nr. 72/1997, zuletzt geändert durch LGBl. Nr. 62/2001 wird wie folgt geändert:

1. § 21 lautet:

„§ 21

Anrechnungsbetrag

(1) Bei einem Anspruch auf Bezüge nach diesem Landesgesetz hat das Land bzw. die Landeshauptstadt Graz an den Pensionsversicherungsträger, der auf Grund der ausgeübten Erwerbstätigkeit zuständig ist oder auf Grund der zuletzt ausgeübten Erwerbstätigkeit zuständig war, einen monatlichen Anrechnungsbetrag zu leisten.

(2) Ist das Organ nach keinem anderen Bundesgesetz in der Pensionsversicherung pflichtversichert, so ist der Anrechnungsbetrag an die Pensionsversicherungsanstalt der Angestellten zu leisten.

(3) Der Anrechnungsbetrag beträgt 22,8% der Beitragsgrundlage gemäß § 20 für jeden Monat des Anspruches auf Bezug. Die Sonderzahlungen sind dabei anteilsmäßig zu berücksichtigen.

(4) Den Differenzbetrag zwischen Pensionsversicherungsbeitrag gemäß § 20 und dem Anrechnungsbetrag gemäß § 21 haben die Gemeinden mit Ausnahme der Landeshauptstadt Graz dem Land zu überweisen. Die näheren Bestimmungen über die Leistung und Verwaltung dieses Differenzbetrages sind durch Verordnung der Landesregierung zu regeln."

„(4) Die §§ 21 und 28a in der Fassung der Novelle LGBl. Nr. 32/2005 treten mit dem auf die Kundmachung folgenden Monatsersten, das ist der 1. Mai 2005, in Kraft."

Artikel 4

Das Gesetz über die Ruhebezüge der Bürgermeister der steirischen Gemeinden mit Ausnahme der Städte mit eigenem Statut, LGBl. Nr. 16/1976, zuletzt geändert durch LGBl. Nr. 91/2002, wird wie folgt geändert:

(1) Der Bürgermeister sowie dessen Hinterbliebenen haben von den monatlich wiederkehrenden Ruhe- und Versorgungsbezügen sowie von den Sonderzahlungen einen Beitrag von 3,3 % zu entrichten.

(2) Der nach Abs. 1 zu leistende Beitrag erhöht sich

(3) Der Beitrag nach Abs. 1 und 2 ist nur so weit zu entrichten, als damit die Mindestsätze gemäß § 23a Abs. 3 des Steiermärkischen Bezügegesetzes, LGBl. Nr. 28/1973, in der jeweils geltenden Fassung, nicht unterschritten werden."

Artikel 5

(1) Artikel 4 tritt mit 1. Jänner 2006 in Kraft.

(2) An die Stelle des in Artikel 4 § 3 Abs. 2 angeführten 65. Lebensjahres tritt für Personen, die ihren 738. Lebensmonat in den in folgender Tabelle angegebenen Zeiträumen vollenden, der jeweils in der rechten Tabellenspalte angeführte Lebensmonat.

1. Jänner bis 31. März 2006 740

1. April bis 30. Juni 2006 741

1. Juli bis 30. September 2006 742

1. Oktober bis 31. Dezember 2006743

1. Jänner bis 31. März 2007744

1. April bis 30. Juni 2007745

1. Juli bis 30. September 2007 746

1. Oktober bis 31. Dezember 2007747

1. Jänner bis 31. März 2008 748

1. April bis 30. Juni 2008 749

1. Juli bis 30. September 2008 750

1. Oktober bis 31. Dezember 2008751

1. Jänner bis 31. März 2009 752

1. April bis 30. Juni 2009753

1. Juli bis 30. September 2009 754

1. Oktober bis 31. Dezember 2009755

1. Jänner bis 31. März 2010 756

1. April bis 30. Juni 2010757

1. Juli bis 30. September 2010 758

1. Oktober bis 31. Dezember 2010759

1. Jänner bis 31. März 2011 760

1. April bis 30. Juni 2011761

1. Juli bis 30. September 2011 762

1. Oktober bis 31. Dezember 2011763

1. Jänner bis 31. März 2012 764

1. April bis 30. Juni 2012 765

1. Juli bis 30. September 2012 766

1. Oktober bis 31. Dezember 2012767

1. Jänner bis 31. März 2013 768

1. April bis 30. Juni 2013769

1. Juli bis 30. September 2013 770

1. Oktober bis 31. Dezember 2013771

1. Jänner bis 31. März 2014772

1. April bis 30. Juni 2014773

1. Juli bis 30. September 2014 774

1. Oktober bis 31. Dezember 2014775

1. Jänner bis 31. März 2015 776

1. April bis 30. Juni 2015777

1. Juli bis 30. September 2015 778

1. Oktober bis 31. Dezember 2015780

(3) Bei Inanspruchnahme eines Ruhebezuges nach Abs. 2 vor dem 65. Lebensjahr ist der Ruhebezug für jeden Monat, der zwischen dem Zeitpunkt der Inanspruchnahme und dem auf die Vollendung des 65. Lebensjahres folgenden Monatsersten liegt, um 0,35 %, höchstens jedoch

insgesamt um 10 % zu kürzen.

Artikel 6

Das Statut der Landeshauptstadt Graz 1967, LGBl. Nr. 130/1967, zuletzt geändert durch LGBl. Nr. 91/2002, wird wie folgt geändert:

1. § 39d Abs. 1 lautet:

„(1) Den Stadtsenatsmitgliedern, ihren überlebenden Ehegatten und Waisen gebühren als Ruhe- bzw. Versorgungsbezug Zuwendungen aus Gemeindemitteln. Für die Gewährung, Bemessung und Flüssigstellung der als Ruhe- bzw. Versorgungsbezug gebührenden Zuwendungen aus Gemeindemitteln gelten folgende Bestimmungen:

1. Für die Gewährung des Ruhebezuges ist eine ruhebezugsfähige Gesamtzeit von mindestens acht Jahren erforderlich. Diese setzt sich aus einer mindestens fünfjährigen Funktionsperiode oder einer eine Funktionsperiode umfassende Zeit als Mitglied des Stadtsenates und den nach Abs. 2 anrechenbaren Zeiten zusammen,

2.80% des jeweiligen Funktionsbezuges, der der höchsten vom betreffenden Mandatar in der Stadt Graz ausgeübten Funktion entspricht, bilden die Bemessungsgrundlage des Ruhebezuges. § 4 Abs. 2, 4 und 5 Pensionsgesetz 1965 in der bis zum 31. Dezember 2004 als Landesgesetz geltenden Fassung ist mit der Maßgabe anzuwenden, dass

„(9) Das Stadtsenatsmitglied sowie dessen Hinterbliebenen haben von den monatlich wiederkehrenden Ruhe- und Versorgungsbezügen sowie von den Sonderzahlungen einen Beitrag von 3,3 v. H. zu entrichten.

(10) Der nach Abs. 9 zu leistende Beitrag erhöht sich

(11) Der Beitrag nach Abs. 9 und 10 ist nur so weit zu entrichten, als damit die Mindestsätze gemäß § 23a Abs. 3 des Steiermärkischen Bezügegesetzes, LGBl. Nr. 28/1973, in der jeweils geltenden Fassung, nicht unterschritten werden."

Artikel 7

(1) Artikel 6 tritt mit 1. Jänner 2006 in Kraft.

(2) An die Stelle des im Artikel 6 § 39d Abs. 1 Z. 5 angeführten 65. Lebensjahres tritt für Personen, die ihren 738. Lebensmonat in den in folgender Tabelle angegebenen Zeiträumen vollenden, der jeweils in der rechten Tabellenspalte angeführte Lebensmonat.

1. Jänner bis 31. März 2006 740

1. April bis 30. Juni 2006 741

1. Juli bis 30. September 2006 742

1. Oktober bis 31. Dezember 2006743

1. Jänner bis 31. März 2007744

1. April bis 30. Juni 2007745

1. Juli bis 30. September 2007746

1. Oktober bis 31. Dezember 2007747

1. Jänner bis 31. März 2008 748

1. April bis 30. Juni 2008749

1. Juli bis 30. September 2008 750

1. Oktober bis 31. Dezember 2008751

1. Jänner bis 31. März 2009 752

1. April bis 30. Juni 2009753

1. Juli bis 30. September 2009 754

1. Oktober bis 31. Dezember 2009755

1. Jänner bis 31. März 2010 756

1. April bis 30. Juni 2010757

1. Juli bis 30. September 2010 758

1. Oktober bis 31. Dezember 2010759

1. Jänner bis 31. März 2011 760

1. April bis 30. Juni 2011 761

1. Juli bis 30. September 2011 762

1. Oktober bis 31. Dezember 2011763

1. Jänner bis 31. März 2012 764

1. April bis 30. Juni 2012 765

1. Juli bis 30. September 2012 766

1. Oktober bis 31. Dezember 2011767

1. Jänner bis 31. März 2013 768

1. April bis 30. Juni 2013769

1. Juli bis 30. September 2013 770

1. Oktober bis 31. Dezember 2013771

1. Jänner bis 31. März 2014 772

1. April bis 30. Juni 2014773

1. Juli bis 30. September 2014 774

1. Oktober bis 31. Dezember 2014775

1. Jänner bis 31. März 2015 776

1. April bis 30. Juni 2015 777

1. Juli bis 30. September 2015 778

1. Oktober bis 31. Dezember 2015780

(3) Bei Inanspruchnahme eines Ruhebezuges nach Abs. 2 vor dem 65. Lebensjahr ist der Ruhebezug für jeden Monat, der zwischen dem Zeitpunkt der Inanspruchnahme und dem auf die Vollendung des 65. Lebensjahres folgenden Monatsersten liegt, um 0,35 %, höchstens jedoch

insgesamt um 10 % zu kürzen.

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