# Gesetz, mit dem das Gemeindebeamtengesetz 1970 geändert wird

Gesetz vom 20. März 2002, mit dem das Gemeindebeamtengesetz 1970 geändert wird

Der Landtag hat beschlossen:

Artikel I

Das Gemeindebeamtengesetz 1970, LGBl. Nr. 9, zuletzt geändert durch das Gesetz LGBl. Nr. 40/2001, wird wie folgt geändert:

"(1) Für die Besoldungs- und Pensionsansprüche der Beamten gelten, soweit in diesem Gesetz nichts anderes bestimmt ist, die entsprechenden gesetzlichen Vorschriften für Landesbeamte sinngemäß mit der Maßgabe, dass die Pensionsansprüche der Beamten, ihrer Hinterbliebenen und Angehörigen gegenüber dem Gemeindeverband für das Pensionsrecht der Tiroler Gemeindebeamten bestehen. Für den Anspruch der Beamten auf Fahrtkostenzuschuss gilt § 16 des Gemeinde-Vertragsbedienstetengesetzes, LGBl. Nr. 68/2001, in der jeweils geltenden Fassung.

(2) Die Erlassung von Verordnungen aufgrund der im Abs. 1 genannten gesetzlichen Vorschriften obliegt hinsichtlich der Reisegebühren, der Festsetzung des Anpassungsfaktors nach § 2 lit. d Z. 1 sublit. dd des Landesbeamtengesetzes 1998, LGBl. Nr. 65, in der jeweils geltenden Fassung, des Wertausgleiches nach § 2 lit. d Z. 1 sublit. ee des Landesbeamtengesetzes 1998 und der besonderen Zulage zum Gehalt nach § 14 Abs. 1 lit. a des Landesbeamtengesetzes 1998, der Landesregierung, im Übrigen dem Gemeinderat."

"§ 50a

Sonderbestimmungen für Beamte

(1) Das Gehalt der Beamten des örtlichen Sicherheitswachdienstes beträgt in Euro:

in der Verwendungsgruppe

in der W3 W2

Gehaltsstufe Dienstklasse III

1 1050,0 1084,2

2 1063,1 1111,6

3 1076,2 1138,8

4 1089,3 1166,4

5 1102,3 1193,7

6 1134,3 1221,1

7 1155,4 1248,3

8 1176,8 1275,7

9 1197,7 1303,0

10 1218,9 1330,4

11 - 1358,1

12 - 1387,3

in der Verwendungsgruppe W2

in der Dienstklasse

Gehaltsstufe IV V

1 ---- ----

2 ---- 1850,8

3 1464,6 1915,4

4 1528,3 1979,5

5 1592,7 2044,2

6 1657,2 2108,7

7 1721,7 2173,4

8 1786,5 2237,9

9 1850,8 2302,0

(2) Den Sicherheitswachebeamten gebührt monatlich eine pauschalierte Aufwandsentschädigung. Sie beträgt:

(3) Sicherheitswachebeamte der Verwendungsgruppe W3, die die Voraussetzungen für Dienstposten der Grundstufe der Verwendungsgruppe W2 erfüllen, sind zu Beamten der Grundstufe der Verwendungsgruppe W2 zu ernennen.

(4) Dem Beamten der Verwendungsgruppe W3 gebührt eine

ruhegenussfähige Dienstzulage. Sie beträgt

bei einer Dienstzeit Euro

bis 9 Jahre 38,6

von 10 bis 15 Jahren 49,9

von 16 bis 21 Jahren 70,3

von 22 bis 29 Jahren 89,1

ab 30 Jahren 106,1.

Während des provisorischen Dienstverhältnisses beträgt die Dienstzulage 24,1 Euro.

(5) Für die Berechnung der Dienstzeit im Sinne des Abs. 4 sind neben der Zeit im provisorischen Dienstverhältnis auch frühere Zeiten als zeitverpflichteter Soldat, als Unteroffizier und als Vertragsbediensteter des Wachdienstes zu berücksichtigen.

(6) Im Übrigen gelten für das Besoldungsrecht der Beamten des örtlichen Sicherheitswachdienstes folgende Bestimmungen des Gehaltsgesetzes 1956, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl. I Nr. 155/2001, sinngemäß:

"(2) Das Gehalt in der Verwendungsgruppe Ki beträgt:

in der Gehaltsstufe Euro

1 1413,4

2 1437,2

3 1456,6

4 1477,5

5 1496,3

6 1526,5

7 1555,8

8 1589,3

9 1680,5

10 1765,2

11 1815,7

12 1929,1

13 2025,8

14 2123,1

15 2219,9

16 2306,4

17 2396,1"

14. § 51f hat zu lauten:

"§ 51f

Höhe der Dienstzulage für Leiterinnen

Die Dienstzulage für Leiterinnen beträgt:

in den Gehaltsstufen

in der Dienst- 1 bis 10 11 bis 15 ab 16

zulagengruppe Euro

I 199,5 211,6 226,9

II 182,3 192,1 204,7

III 143,9 152,4 163,1

IV 109,4 116,3 123,4

V 068,6 073,3 078,7"

15. Der Abs. 2 des § 51g hat zu lauten:

"(2) Die Dienstzulage nach Abs. 1 beträgt:

in den Gehaltsstufen Euro

1 bis 5 70,0

6 bis 11 98,3

ab 12 139,8"

Artikel II

Der Art. III des Gesetzes LGBl. Nr. 85/1993, zuletzt geändert durch Art. II des Gesetzes LGBl. Nr. 40/2001, wird wie folgt geändert:

Das Monatsentgelt in der Entlohnungsgruppe ki beträgt:

in der Entlohnungsstufe Euro

1 1448,5

2 1473,1

3 1496,3

4 1514,2

5 1540,7

6 1576,7

7 1639,3

8 1721,0

9 1773,5

10 1826,6

11 1908,9

12 2010,4

13 2112,0

14 2213,2

15 2314,6

16 2404,1

17 2497,8

18 2597,9

19 2689,1"

Artikel III

(1) Dieses Gesetz tritt mit dem Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft, soweit im Abs. 2 nichts anderes bestimmt ist.

(2) § 30 Abs. 2 in der Fassung des Art. I Z. 3, Art. I Z. 10 bis 17 und Art. II Z. 4 treten mit 1. Jänner 2002 in Kraft.