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# 98.Änderung der Verordnung über die Feststellung von Hauptverkehrsstraßen und die technischen Spezifikationen in Bezug auf Umgebungslärm

98. Verordnung der Landesregierung vom 15. September 2020, mit der die Verordnung über die Feststellung von Hauptverkehrsstraßen und die technischen Spezifikationen in Bezug auf Umgebungslärm geändert wird

> Aufgrund des § 74f des Tiroler Straßengesetzes, LGBl. Nr. 13/1989, zuletzt geändert durch das Gesetz LGBl. Nr. 138/2019, wird verordnet:

#### Artikel I

> Die Verordnung der Landesregierung über die Feststellung von Hauptverkehrsstraßen und die technischen Spezifikationen in Bezug auf Umgebungslärm, LGBl. Nr. 43/2007, in der Fassung der Verordnung LGBl. Nr. 28/2019, wird wie folgt geändert:

1. In der lit. c des § 1 wird das Zitat „des Meldegesetzes 1991, BGBl. Nr. 9/1992, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl. I Nr. 104/2018“ durch das Zitat „des Meldegesetzes 1991, BGBl. Nr. 9/1992, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl. I Nr. 104/2019“ ersetzt.

2. § 2 hat zu lauten:

### „§ 2 {#prov_2}

### Hauptverkehrsstraßen, Ballungsraum {#prov_hauptverkehrsstra_en_ballungsraum}

(1) Als Hauptverkehrsstraßen mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als drei Millionen Kraftfahrzeugen werden folgende Straßenabschnitte festgestellt:

Bezeichnung

von km

bis km

Bereich

B 100

98,7

142,68

Knoten mit L 27 in Dölsach bis Staatsgrenze zu Italien

B 108

0,0

27,44

Knoten mit B 100 in Lienz bis Knoten mit Felbertauern Privatstraße in Matrei i.O.

B 161

10,0

36,71

Landesgrenze zu Salzburg bis Knoten mit B 178 in St. Johann

B 164

65,33

75,62

Knoten mit L 2 in Fieberbrunn bis Knoten mit B 178 in St. Johann

B 169

0,0

31,17

Knoten mit B 171 in Strass im Zillertal bis Knoten mit L 6 in Mayrhofen

B 170

gesamter Verlauf

B 171

gesamter Verlauf

B 171a

gesamter Verlauf

B 171b

gesamter Verlauf

B 172

2,7

22,4

Knoten mit L 39 in Kössen bis Knoten mit L 209 in Niederndorf

B 173

gesamter Verlauf

B 174

gesamter Verlauf

B 175

0,0

9,6

Knoten mit B 171 in Kufstein bis Knoten mit B 172 in Niederndorf

B 177

gesamter Verlauf

B 178

0,0

44,87

Anschlussstelle A 12 in Wörgl bis Knoten mit L 2 in Waidring

B 179

gesamter Verlauf

B 180

0,0

24,44

Anschlussstelle A 12 bei Landecker Tunnel bis Knoten mit B 184 bei Kajetansbrücke

B 181

0,0

24,9

Knoten mit B 171 in Strass im Zillertal bis Knoten mit L 221 in Achenkirch

B 182

gesamter Verlauf

B 183

gesamter Verlauf

B 186

0,0

40,7

Knoten mit B 171 in Haiming bis Knoten mit L 240 in Sölden

B 189

gesamter Verlauf

L 9

0,0

0,57

Knoten mit B 174 in Innsbruck bis Knoten mit L 32 in Innsbruck

L11

0,0

3,75

Knoten mit B 171 in Innsbruck bis Knoten mit L 12 in Innsbruck

L 12

0,0

6,72

Knoten mit L 11 in Innsbruck bis Knoten mit L 394 in Axams

L 236

gesamter Verlauf

Bezeichnung

von km

bis km

Bereich

B 171

71,6

84,98

Ballungsraumgrenze in Innsbruck bis Ballungsraumgrenze in Rum

B 171b

gesamter Verlauf

B 174

gesamter Verlauf

B 182

0,0

3,02

Knoten mit B 174 in Innsbruck bis Ballungsraumgrenze in Innsbruck

L 9

0,0

0,57

Knoten mit B 174 in Innsbruck bis Knoten mit L 32 in Innsbruck

L 11

0,0

3,75

Knoten mit B 171 in Innsbruck bis Knoten mit L 12 in Innsbruck

L 12

0,0

2,5

Knoten mit L 11 in Innsbruck bis Ballungsraumgrenze in Völs

Egger-Lienz-Straße

Straßenzug Museumstraße – Amraser Straße

Straßenzug Andechsstraße – Prinz-Eugen-Straße – Erzherzog-Eugen-Straße

Straßenzug Langer Weg – Grenobler Brücke

Straßenzug Höttinger Au – Mariahilfstraße – Innstraße – Hoher Weg

Straßenzug Brunecker Straße – Südtiroler Platz – Sterzinger Straße – Südbahnstraße

(2) Als Ballungsraum mit mehr als 100.000 Einwohnern wird das Gebiet der Stadt Innsbruck einschließlich der Gemeinden Völs und Rum bis zu einer Seehöhe von 800 m ausgewiesen.“

3. Die §§ 5 und 6 haben zu lauten:

### „§ 5 {#prov_5}

### Darstellung der strategischen Umgebungslärmkarten {#prov_darstellung_der_strategischen_umgebungslarmkarten}

(1) Die Darstellung der strategischen Umgebungslärmkarten hat in der Gauß-Krüger-Projektion unter Berücksichtigung der Meridiane 28 oder 31 Grad östlich von Ferro zu erfolgen.

(2) Die Pegelbereiche sind in der strategischen Umgebungslärmkarte mittels Farbdarstellung wie folgt ersichtlich zu machen:

Farbe

Lärmzone [dB]

RGB

Pantone

35

Hellgrün

85 – 190 – 71

360 C

35 bis 40

Grün

0 – 114 – 41

356 C

40 bis 45

Dunkelgrün

15 – 77 – 42

357 C

45 bis 50

Gelb

228 – 228 – 0

395 C

50 bis 55

Ocker

171 – 162 – 0

398 C

55 bis 60

Orange

255 – 95 – 0

165 C

60 bis 65

Zinnober

219 – 12 – 65

199 C

65 bis 70

Karminrot

174 – 0 – 95

227 C

70 bis 75

Violett

146 – 73 – 158

258 C

75 bis 80

Blau

79 – 31 – 145

267 C

≥ 80

Dunkelblau

33 – 18 – 101

274 C

(3) Bei der Darstellung strategischer Umgebungslärmkarten ist wie folgt vorzugehen:

(4) Die Zuordnung von Gebäuden, Wohnungen, Schulen oder Krankenanstalten in die jeweilige Pegelklasse hat nach dem höchsten Wert des Lärmindex an der Fassade zu erfolgen.

(5) Bei Darstellung der strategischen Umgebungslärmkarten in elektronischer Form ist eine Farbskala mit den Pegelbereichen nach Abs. 2 und ein Längenmaßstab jedenfalls am Bildschirm abzubilden. Die Angabe von Schallpegeln für einzelne Punkte innerhalb der Karte hat ausschließlich als unterer und oberer Wert der Pegelklasse zu erfolgen. Straßennamen sowie allenfalls Namen markanter Punkte sind in die Karten einzutragen.

(6) Bei einem Ausdruck der strategischen Umgebungslärmkarte ist für die Darstellung der Farben das Farbsystem Pantone nach Abs. 2 zu verwenden.

### § 6 {#par_6}

### Angabe der betroffenen Einwohner {#prov_angabe_der_betroffenen_einwohner}

(1) Für Gebiete der strategischen Umgebungslärmkarten sind die geschätzte Anzahl der Wohnungen, der Schulen, der Krankenanstalten und die geschätzte Anzahl der Einwohner und Einwohnerinnen anzugeben, die im dargestellten Gebiet ihren Wohnsitz haben, bezüglich derer der auf ganze Zahlen gerundete Lden

55 dB ≤ Lden 60 dB

60 dB ≤ Lden 65 dB

65 dB ≤ Lden 70 dB

70 dB ≤ Lden 75 dB

75 dB ≤ Lden

(2) Für Gebiete der strategischen Umgebungslärmkarten sind die geschätzte Anzahl der Wohnungen, der Schulen, der Krankenanstalten und die geschätzte Anzahl der Einwohner und Einwohnerinnen anzugeben, die im dargestellten Gebiet ihren Wohnsitz haben, bezüglich derer der auf ganze Zahlen gerundete Lnight

50 dB ≤ Lnight 55 dB

55 dB ≤ Lnight 60 dB

60 dB ≤ Lnight 65 dB

65 dB ≤ Lnight 70 dB

70 dB ≤ Lnight

(3) Die Zuweisung von Lärmpegeln und von Bewohnern zu Gebäuden hat nach der ÖAL-Richtlinie Nr. 28 zu erfolgen.

(4) Für Gebiete der strategischen Umgebungslärmkarten ist zusätzlich die auf die zweite Nachkommastelle gerundete Fläche in km2, bezüglich derer der auf ganze Zahlen gerundete Lden

55 dB ≤ Lden 65 dB

65 dB ≤ Lden 75 dB

75 dB ≤ Lden

(5) Die Angaben der Anzahl der Einwohner, der Wohnungen, der Schulen und der Krankenanstalten und der Fläche gemäß den Abs. 1 bis 3 hat aufgeschlüsselt nach Gemeinden zu erfolgen.

(6) Sofern Auswertungen verfügbar sind, kann zusätzlich angegeben werden, wie viele Personen innerhalb der oben angeführten Geräuschpegelkategorien in Gebäuden

#### Artikel II

Diese Verordnung tritt mit dem Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft.