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# 11.Änderung des Innsbrucker Vertragsbedienstetengesetzes

11. Gesetz vom 14. Dezember 2022, mit dem das Innsbrucker Vertragsbedienstetengesetz geändert wird

> Der Landtag hat beschlossen:

#### Artikel I

> Das Innsbrucker Vertragsbedienstetengesetz, LGBl. Nr. 35/2003, zuletzt geändert durch das Gesetz LGBl. Nr. 67/2022, wird wie folgt geändert:

1. Der Abs. 1 des § 37 hat zu lauten:

„(1) Das Monatsentgelt des vollbeschäftigten Vertragsbediensteten des Entlohnungsschemas I beträgt:

in der

Entlohnungs-

stufe

in der Entlohnungsgruppe

a

b

c

d

e

Euro

1

2.625,5

2.131,6

1.923,7

1.857,0

1.790,4

2

2.687,7

2.175,6

1.962,0

1.886,7

1.807,3

3

2.750,4

2.219,9

2.000,0

1.916,3

1.823,9

3a

-

2.265,0

-

-

-

4

2.875,7

2.311,9

2.114,0

2.004,7

1.874,0

5

2.938,6

2.360,0

2.152,4

2.034,5

1.890,6

6

3.044,6

2.411,4

2.190,2

2.063,8

1.907,4

7

3.151,1

2.462,9

2.228,1

2.093,7

1.924,0

8

3.256,9

2.538,7

2.266,5

2.123,4

1.940,8

9

3.362,2

2.619,5

2.349,1

2.182,1

1.974,5

10

3.573,4

2.832,8

2.392,0

2.211,9

1.990,7

11

3.679,5

2.939,9

2.436,2

2.241,6

2.007,5

12

3.785,5

3.045,8

2.480,4

2.271,7

2.024,2

13

3.890,9

3.151,3

2.625,5

2.367,4

2.074,3

14

4.307,5

3.468,6

2.674,7

2.402,1

2.091,3

15

4.446,6

3.575,2

2.724,0

2.436,2

2.107,8

16

4.586,4

3.680,4

2.773,3

2.470,8

2.124,4

17

4.725,9

3.786,0

2.822,2

2.517,4

2.141,3

18

4.866,0

3.891,2

2.871,3

2.568,9

2.158,0

19

5.005,4

3.996,7

2.920,8

2.621,6

2.174,7

20

5.144,8

4.102,2

2.970,1

2.674,2

2.191,1“

2. Der Abs. 1 des § 39 hat zu lauten:

„(1) Das Monatsentgelt des vollbeschäftigten Vertragsbediensteten des Entlohnungsschemas II beträgt:

in derEntlohnungs-

stufe

in der Entlohnungsgruppe

p1

p2

p3

p4

p5

Euro

1

1.932,3

1.898,6

1.865,2

1.831,2

1.797,6

2

1.970,4

1.931,7

1.894,7

1.854,5

1.814,8

3

2.009,0

1.964,8

1.924,4

1.878,1

1.831,3

4

2.124,0

2.063,3

2.014,0

1.947,9

1.882,0

5

2.162,8

2.096,6

2.043,2

1.970,8

1.898,9

6

2.200,8

2.128,7

2.072,9

1.994,1

1.916,1

7

2.239,7

2.161,8

2.102,9

2.017,3

1.932,6

8

2.278,6

2.195,4

2.132,6

2.041,0

1.949,5

9

2.361,3

2.260,9

2.191,8

2.087,4

1.983,8

10

2.406,1

2.295,4

2.221,5

2.110,7

2.000,1

11

2.450,9

2.331,9

2.251,4

2.133,7

2.017,0

12

2.495,4

2.367,4

2.282,0

2.157,6

2.034,2

13

2.643,2

2.482,0

2.379,5

2.227,4

2.084,5

14

2.693,1

2.522,9

2.414,6

2.250,8

2.101,1

15

2.742,7

2.564,5

2.448,7

2.274,4

2.118,2

16

2.791,9

2.607,4

2.483,5

2.299,3

2.135,5

17

2.841,8

2.650,3

2.520,3

2.324,5

2.152,7

18

2.891,2

2.693,5

2.557,9

2.349,4

2.170,0

19

2.941,2

2.736,3

2.596,5

2.374,2

2.187,2

20

2.990,8

2.779,4

2.634,6

2.399,2

2.204,4"

3. § 43 hat zu lauten:

### „§ 43 {#prov_43}

### Kinderzulage {#prov_kinderzulage}

(1) Dem Vertragsbediensteten gebührt monatlich eine Kinderzulage, soweit ihm nicht aufgrund eines öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnisses eine gleichartige Zulage gebührt. Die Höhe der Kinderzulage richtet sich nach den für Vertragsbedienstete des Landes geltenden Vorschriften.

(2) Die Kinderzulage gebührt, soweit im Abs. 4 nichts anderes bestimmt ist, für jedes Kind, für das Familienbeihilfe nach dem Familienlastenausgleichsgesetz 1967 bezogen wird oder für das nur deshalb keine Familienbeihilfe bezogen wird, weil für dieses Kind eine gleichartige ausländische Beihilfe bezogen wird. Als Kinder gelten:

(3) Für ein Kind, das seit dem Zeitpunkt, in dem der Anspruch auf die Kinderzulage nach Abs. 1 wegfällt, infolge Krankheit oder Behinderung erwerbsunfähig ist, gebührt die Kinderzulage, wenn weder das Kind noch dessen Ehegatte oder eingetragener Partner über eigene Einkünfte nach § 2 Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes 1988 verfügt, die den Betrag nach § 5 Abs. 2 erster Satz des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes monatlich übersteigen.

(4) Für ein und dasselbe Kind gebührt die Kinderzulage nur einmal. Hätten mehrere Personen für ein und dasselbe Kind Anspruch auf diese Zulage oder eine ähnliche Leistung aus einem Dienstverhältnis zu einer inländischen Gebietskörperschaft, so gebührt die Kinderzulage nur der Person, deren Haushalt das Kind angehört. Hierbei geht der früher entstandene Anspruch dem später entstandenen vor. Bei gleichzeitigem Entstehen der Ansprüche geht der Anspruch der älteren Person vor.

(5) Dem Haushalt des Vertragsbediensteten gehört ein Kind an, wenn es bei einheitlicher Wirtschaftsführung unter der Leitung des Vertragsbediensteten die Wohnung teilt oder aus Gründen der Erziehung, der Ausbildung, einer Krankheit oder einer Behinderung woanders untergebracht ist. Durch die Leistung des Präsenz-, Ausbildungs- oder Zivildienstes wird die Haushaltszugehörigkeit nicht berührt.

(6) Der Vertragsbedienstete ist verpflichtet, alle Tatsachen, die für den Anfall, die Änderung oder die Einstellung der Kinderzulage von Bedeutung sind, binnen einem Monat nach dem Eintritt der Tatsache, wenn er aber nachweist, dass er von dieser Tatsache erst später Kenntnis erlangt hat, binnen einem Monat nach Kenntnis, dem Dienstgeber zu melden.

(7) Bei rechtzeitiger Meldung nach Abs. 6 gebührt die Kinderzulage ab dem Monat, in dem die Voraussetzungen für den Anspruch entstehen. Bei verspäteter Meldung gebührt der Anspruch erst mit dem der Meldung nächstfolgenden Monatsersten oder, wenn die Meldung an einem Monatsersten erstattet wurde, mit diesem Tag.“

4. Der Abs. 2 des § 47 hat zu lauten:

„(2) Den Vertragsbediensteten des Entlohnungsschemas I und des Entlohnungsschemas II gebührt eine Verwaltungsdienstzulage. Sie beträgt:

in der Entlohnungsgruppe

Entlohnungsstufe

Euro

p1 bis p5, e, d, c, b

1 bis 20

224,0

A

1 bis 7

224,0

A

ab 8

278,0“

5. Der Abs. 1 des § 85 hat zu lauten:

„(1) Pädagogische Fachkräfte sind in das Entlohnungsschema ki mit den Entlohnungsgruppen ki1 und ki2 einzureihen. Pädagogische Fachkräfte nach § 81 Abs. 1 sind in die Entlohnungsgruppe ki1, pädagogische Fachkräfte nach § 81 Abs. 2 in die Entlohnungsgruppe ki2 einzureihen. Das Monatsentgelt der vollbeschäftigten pädagogischen Fachkräfte in den Entlohnungsgruppen ki1 und ki2 beträgt:

in der Entlohnungsstufe

Entlohnungsgruppe

ki1

ki2

Euro

1

2.879,4

2.421,4

2

2.925,8

2.456,5

3

2.969,6

2.490,0

4

3.003,9

2.515,9

5

3.053,9

2.556,8

6

3.121,7

2.612,8

7

3.240,2

2.711,6

8

3.394,6

2.840,4

9

3.493,9

2.923,4

10

3.594,6

3.007,2

11

3.749,6

3.136,5

12

3.939,4

3.294,7

13

4.129,8

3.453,8

14

4.319,5

3.611,7

15

4.509,3

3.770,1

16

4.676,7

3.909,9

17

4.852,9

4.056,7

18

5.042,2

4.214,7

19

5.214,0

4.358,0

20

5.386,0

4.501,4“

6. Die Abs. 3 und 4 des § 86 haben zu lauten:

„(3) Die Dienstzulage für die Besorgung von Leitungsaufgaben durch pädagogische Fachkräfte der Entlohnungsgruppe ki1 beträgt:

in der Dienst-zulagen-gruppe

in den Entlohnungsstufen

1 bis 10

11 bis 15

ab 16

Euro

1

440,8

470,9

507,2

2

402,7

427,2

457,8

3

367,8

387,5

413,4

4

290,3

307,5

329,4

5

220,9

234,9

249,2

6

138,6

147,8

159,3

in der Dienst-zulagen-gruppe

in den Entlohnungsstufen

1 bis 10

11 bis 15

ab 16

Euro

1

372,5

393,1

418,7

2

335,8

356,3

382,0

3

306,8

323,2

345,0

4

242,2

256,5

274,7

5

184,3

196,0

207,9

6

115,4

123,2

132,9“

7. Die Abs. 2 und 3 des § 87 haben zu lauten:

„(2) Die Dienstzulage für die Betreuung von Integrationsgruppen durch pädagogische Fachkräfte der Entlohnungsgruppe ki1 beträgt:

in den Entlohnungsstufen

Euro

1 bis 5

140,3

6 bis 11

196,8

ab 12

280,0

(3) Die Dienstzulage für die Betreuung von Integrationsgruppen durch pädagogische Fachkräfte der Entlohnungsgruppe ki2 beträgt:

in den Entlohnungsstufen

Euro

1 bis 5

118,1

6 bis 11

165,6

ab 12

235,1“

8. Der Abs. 2 des § 90a hat zu lauten:

„(2) Assistenzkräfte nach § 89 Abs. 2 sind in das Entlohnungsschema Ak einzureihen. Das Monatsentgelt der vollbeschäftigten Assistenzkräfte im Entlohnungsschema Ak beträgt:

in derEntlohnungsstufe

Euro

1

1.975,3

2

2.000,0

3

2.024,7

4

2.145,1

5

2.169,6

6

2.194,4

7

2.219,0

8

2.243,7

9

2.292,9

10

2.317,5

11

2.342,4

12

2.367,4

13

2.448,5

14

2.477,7

15

2.505,7

16

2.536,1

17

2.576,7

18

2.620,2

19

2.664,3

20

2.708,5“

9. Der Abs. 3 des § 90c hat zu lauten:

„(3) Das Monatsentgelt des vollbeschäftigten Freizeitpädagogen im Entlohnungsschema Fp beträgt:

in derEntlohnungsstufe

Euro

1

2.077,0

2

2.108,8

3

2.140,5

4

2.235,6

5

2.267,6

6

2.299,2

7

2.330,7

8

2.362,8

9

2.431,8

10

2.467,5

11

2.504,4

12

2.542,9

13

2.665,4

14

2.706,4

15

2.803,7

16

2.844,7

17

2.885,6

18

2.926,5

19

2.967,8

20

3.008,9“

10. Im Abs. 6 des § 109 werden im ersten Satz der Betrag „2.539,9 Euro“ durch den Betrag „2.725,8 Euro“ und im dritten Satz der Betrag „3.035,1 Euro“ durch den Betrag „3.257,3 Euro“ ersetzt.

11. Die Abs. 16 und 17 des § 109 haben zu lauten:

„(16) Das Monatsentgelt des vollbeschäftigten Vertragsbediensteten des Entlohnungsschemas III beträgt:

in der

Dienst-

Klasse

in der

Gehalts-

stufe

Entlohnungsgruppe

p5

p4

p3

p2

p1

Euro

I

1

1.763,9

1.795,9

1.828,3

1.860,8

1.893,2

2

1.781,6

1.818,8

1.857,3

1.893,2

1.931,9

3

1.799,8

1.841,5

1.886,4

1.925,6

1.970,3

4

1.817,2

1.864,0

1.915,8

1.958,1

2.009,9

5

1.834,9

1.886,4

1.945,0

1.990,2

2.048,4

II

1

1.853,0

1.909,2

1.973,9

2.022,5

2.087,1

2

1.870,5

1.931,9

2.003,0

2.054,5

2.125,8

3

1.888,3

1.954,6

2.032,0

2.087,1

2.164,7

4

1.906,0

1.976,8

2.061,4

2.119,4

2.203,3

5

1.914,5

1.984,6

2.077,5

2.134,3

2.218,7

6

1.919,4

1.992,0

2.083,9

2.143,1

2.230,6

III

1

1.924,1

1.999,8

2.090,2

2.151,6

2.242,0

2

1.941,8

2.022,5

2.119,4

2.184,1

2.281,5

3

1.959,5

2.045,0

2.148,2

2.216,5

2.322,8

4

1.976,8

2.067,8

2.177,4

2.249,0

2.364,9

5

1.995,1

2.090,2

2.206,6

2.281,5

2.409,7

6

2.012,7

2.113,2

2.236,0

2.315,9

2.454,6

7

2.030,7

2.135,7

2.265,4

2.350,9

2.499,9

8

2.048,4

2.158,2

2.294,8

2.390,0

2.593,3

9

2.066,5

2.181,4

2.378,1

2.461,4

2.643,7

IV

1

-

-

-

-

2.312,3

2

-

-

-

-

2.397,1

3

-

-

-

-

2.433,6

4

-

-

-

-

2.528,0

5

-

-

-

-

2.629,9

6

-

-

-

-

2.732,5

7

-

-

-

-

2.834,9

8

-

-

-

-

2.937,3

9

-

-

-

-

3.040,1

(17) Das Monatsentgelt des vollbeschäftigten Vertragsbediensteten des Entlohnungsschemas IV beträgt:

in der

Dienst-

klasse

in der

Gehalts-

stufe

Entlohnungsgruppe

e

d

c

b

a

Euro

I

1

1.760,3

1.825,0

1.889,2

-

-

2

1.778,3

1.853,8

1.927,7

-

-

3

1.795,9

1.882,7

1.966,5

-

-

4

1.813,7

1.911,8

2.005,7

-

-

5

1.831,1

1.940,8

2.044,2

-

-

II

1

1.849,0

1.969,8

2.082,8

2.082,8

-

2

1.866,8

1.998,9

2.121,5

2.131,3

-

3

1.884,4

2.027,8

2.160,3

2.179,8

-

4

1.902,2

2.057,0

2.198,6

2.227,7

-

5

1.910,5

2.073,3

2.214,2

-

-

6

1.915,3

2.079,6

2.226,0

-

-

III

1

1.920,1

2.086,1

2.231,8

2.276,6

2.528,8

2

1.937,8

2.115,1

2.237,5

2.328,1

-

3

1.955,3

2.143,9

2.276,6

2.381,5

-

4

1.973,1

2.172,7

2.318,1

2.435,7

-

5

1.991,2

2.202,1

-

-

-

6

2.008,7

2.231,4

-

-

-

7

2.026,7

2.260,4

-

-

-

8

2.044,2

-

-

-

-

9

2.062,1

-

-

-

-

in der

Gehalts-

stufe

in der Dienstklasse

IV

V

VI

VII

VIII

IX

Euro

1

2.307,6

2.931,0

3.539,0

4.271,0

5.636,0

7.580,0

2

2.391,9

3.032,8

3.640,5

4.404,2

5.878,6

7.945,0

3

2.428,4

3.134,1

3.740,4

4.537,9

6.120,0

8.310,0

4

2.522,6

3.234,6

3.873,2

4.830,4

6.485,1

8.675,6

5

2.624,1

3.336,1

4.005,5

5.123,2

6.849,8

9.040,4

6

2.725,9

3.437,7

4.138,3

5.395,2

7.214,6

9.405,2

7

2.828,7

3.539,0

4.271,0

5.636,0

7.580,0

-

8

2.931,0

3.640,5

4.404,2

5.878,6

7.945,0

-

9

3.032,8

3.740,4

4.537,9

6.120,0

-

-“

#### Artikel II

(1) Das in Sonderverträgen vereinbarte monatliche Sonderentgelt jener Vertragsbediensteten, mit denen vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes ein Sondervertrag abgeschlossen wurde, wird um 7,32 v. H., mindestens jedoch um 170 Euro, und danach um 25 Euro erhöht. Allfällige Zulagen und Vergütungen werden um 7,32 v.H. erhöht. Davon ausgenommen ist die Kinderzulage.

(2) Ergibt sich eine Erhöhung nach Abs. 1 bereits aus dem Sondervertrag oder ist im Sondervertrag eine Erhöhung des Sonderentgelts an andere Anlassfälle als Bezugserhöhungen im öffentlichen Dienst geknüpft, so ist keine Erhöhung nach Abs. 1 vorzunehmen.

#### Artikel III

Dieses Gesetz tritt mit 1. Jänner 2023 in Kraft.