# Verordnung des Landeshauptmannes über die periodische Untersuchung von Rindern

Verordnung des Landeshauptmannes über die periodische Untersuchung von Rindern

StF: LGBl.Nr. 35/1991

> Auf Grund der §§ 7 Abs. 2 und 8 Abs. 2 des Bangseuchengesetzes, BGBl. Nr. 147/1957, in der Fassung BGBl. Nr. 236/1985, in Verbindung mit § 7 Abs. 2 der Bangseuchenverordnung, BGBl. Nr. 280/1957, in der Fassung BGBl. Nr. 22/1961, des § 15 des Rinderleukosegesetzes, BGBl. Nr. 272/1982, in der Fassung BGBl. Nr. 237/1985, des § 15 Abs. 1 des IBR/IPV-Gesetzes, BGBl. Nr. 636/1989, und des § 46 des Tierseuchengesetzes, RGBl. Nr. 177/1909, in der Fassung BGBl. Nr. 746/1988, wird verordnet:

## § 1 {#par_1}

(1) In allen Gemeinden sind im Abstand von jeweils zwei Jahren alle Rinder im Alter von zwei Jahren und darüber einer periodischen Untersuchung auf Brucellose (Abortus Bang), auf enzootische Rinderleukose, auf IBR/IPV und auf Tuberkulose zu unterziehen. Die Untersuchungen sind gleichzeitig vorzunehmen.

(2) Rinderbestände, in denen alle Rinder nur zur Mast gehalten und ausschließlich zur Schlachtung abgegeben werden, sind von der Untersuchungspflicht ausgenommen.

## § 2 {#par_2}

Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung treten die Verordnung über die Anordnung von periodischen Untersuchungen zur Bekämpfung der enzootischen Rinderleukose, LGBl.Nr. 49/1987, und die Verordnung über die Anordnung von periodischen Untersuchungen zur Bekämpfung der Brucellose (Abortus Bang) der Rinder, LGBl.Nr. 50/1987, außer Kraft.