# Gemeindehebammengesetz

Auf Grund des § 1 Abs. 1 und 2 und des § 3 Abs. 2 des Gemeindehebammengesetzes, LGBl. Nr. 44/1949, wird verordnet:

§ 1

(1) Die Zahl der zu bestellenden Gemeindehebammen hat zu betragen:

Für die Gemeinde Zahl der

Gemeindehebammen

Bludenz.........................................................3

Bregenz.........................................................4

Dornbirn........................................................5

Feldkirch.......................................................2

Hohenems........................................................2

Lustenau........................................................3

Für alle übrigen Gemeinden ist, sofern nicht nach Abs. 2 eine Gemeinde dem Hebammentätigkeitsbereich einer Nachbargemeinde zugewiesen wird, je eine Gemeindehebamme zu bestellen.

(2) Die folgenden Gemeinden werden dem Hebammentätigkeitsbereich einer Nachgemeinde zugewiesen, und zwar:

Die Gemeinde: der Nachgemeinde:

Bartholomäberg Schruns

Bildstein Schwarzach

Bizau Bezau

Blons Thürungerberg

Bludesch Thüringen

Buch Alberschwende

Bürs Bludenz

Bürserberg Brand

Damüls Au

Doren Sulzberg

Düns Schnifis

Fußach Höchst

Gaißau Höchst

Hohenweiler Hörbranz

Innderbraz Dalaas

Kennelbach Wolfurt

Klösterle Dalaas

Lorüns Bludenz

Mäder Koblach

Meiningen Rankweil

Möggers Eichenberg

Nüziders Bludenz

Reuthe Bezau

Riefensberg Hittisau

Röns Schlins

Röthis Sulz

St. Anton im Montafon Vandans

St. Gerold Thüringerberg

Stallehr Bludenz

Viktorsberg Sulz

Weiler Klaus

Zwischenwasser Sulz

§ 2

(1) Für die Vergütung der mit einer Geburt unmittelbar zusammenhängenden Hebammenhilfeleistung werden die folgenden Mindestsätze festgesetzt:

a) Für die Hilfe bei einer vollendeten Geburt ohne Rücksicht auf die

Dauer des Beistandes, einschließlich der vorgeschriebenen

Wochenbesuche (§ 28 Abs. 3 der Dienstordnung für Hebammen, BGBl. Nr.

21/1929) S 400.- bei einer Zwillingsgeburt S 500.-

b) für die Hilfe bei einer Fehlgeburt einschließlich der

vorgeschriebenen Wochenbesuche S 200.-

c) für die Hilfeleistung bei nicht vollendeter Geburt

(Fehlgeburt) für jede angefangene Stunde S 25.-

d) für jeden gewünschten Besuch außerhalb der vorgeschriebenen

Wochenbesuche, falls dabei Untersuchungen und Verrichtungen durch die

Hebamme ausgeführt werden, sowie für Untersuchungen in der Wohnung der

Hebamme für jede angefangene Stunde

bei Tag.........................................................S 25.-

bei Nacht.......................................................S 50.-

(2) Die Vergütung der im Abs. 1 bezeichneten Hilfeleistungen in einem höheren Ausmaß entsprechenden den im einzelnen Fall allenfalls gegebenen besonderen Verhältnissen und die Vergütung für sonstige Hebammendienste, insbesondere Untersuchungen außerhalb der Zeit der Geburt, Beratungen, Ausstellung schriftlicher Zeugnisse, bleibt der freien Vereinbarung überlassen.

§ 3

Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung zur Durchführung des Gemeindehebammengesetzes, LGBl. Nr. 45/1949, in der Fassung LGBl. Nr. 1/1953, Nr. 14/1954, Nr. 14/1956, Nr. 15/1957, Nr. 20/1957, Nr. 16/1959, Nr. 29/1961 und Nr. 27/1962, außer Kraft.