# Verwaltungsabgabenverordnung 1954, Änderung

Auf Grund des § 2 des Verwaltungsabgabengesetzes, LGBl. Nr. 34/1954, wird verordnet:

Die Tarifposten 72 bis 74a des Tarifes der Verwaltungsabgabenverordnung 1954, LGBl. Nr. 38/1954, in der Fassung LGBl. Nr. 58/1970, haben zu lauten:

„72. Genehmigung des Erwerbes des Eigentums an Grundstücken (§ 3

Abs. 1 lit. a GVG.), der Einräumung des Baurechtes im Sinne des

Baurechtsgesetzes, RGBl. Nr. 86/1912, sowie anderer Rechte,

welche die Errichtung von baulichen Anlagen auf fremdem Grund

gestatten (§ 3 Abs. 1 lit. b GVG.) sowie der Einräumung des

Gebrauchsrechtes im Sinne der §§ 504 bis 508 ABGB. und des

Frucht-nießungsrechtes im Sinne der §§ 509 bis 520 ABGB an

Grundstücken (§ 3 Abs. 1 lit. c GVG.)

a) für Inländer bei einem Wert der Gegenleistung, mangels einer

solchen bei einem Wert des Rechtes

bis 50.000 S ........................................ 50

über 50.000 S bis 100.000 S ......................... 75

über 100.000 S bis 500.000 S ........................ 100

über 500.000 S ...................................... 150

b) für Ausländer 1/2 v. H. des Wertes der Gegenleistung,

mangels einer solchen ½ v. H. vom Wert des Rechtes auf

volle 10 S aufgerundet, jedoch mindestens 150 S und

höchstens ........................................... 2000

73. Genehmigung der Einräumung des Pachtrechtes im Sinne der

§§ 1090 bis 1121 ABGB. an landwirtschaftlichen Betrieben

(§ 3 Abs. 1 lit. d GVG.)

a) für Inländer ....................................... 50

b) für Ausländer ½ v. H. des Wertes der Gegenleistung

auf volle 10 S aufgerundet, jedoch mindestens 150S

und höchstens ...................................... 2000

74. Genehmigung des Erwerbes des Eigentums an Bauwerken im

Sinne des § 435 ABGB. durch Ausländer (§ 3 Abs. 1 lit.

e GVG.), der Einräumung des Wohnungsrechtes im Sinne der

§§ 521 und 522 ABGB. zugunsten von Ausländern (§ 3 Abs.

1 lit. f GVG.), der Verbücherung des Bestandsrechtes im

Sinne des § 1095 zugunsten von Ausländern (§ 3 Abs. 1

lit. g GVG.), der Verbücherung bzw. des Erwerbes des

Pfandrechtes an Grundstücken und Bauwerken im Sinne des

§ 435 ABGB. für bzw. durch Ausländer (§ 3 Abs. 1 lit. h

GVG.) ½ v. H. des Wertes der Gegenleistung bzw. des

Pfandbetrages, mangels einer Gegenleistung v. H. vom

Wert des Rechtes auf volle 10 S aufgerundet, jedoch

mindestens 150 S und höchstens ......................... 2000

74a. Feststellung bzw. Bescheinigung, daß ein Grundstück nicht

unter die Bestimmungen des § 1 Abs. 1 lit. a GVG. fällt

(§ 16 Abs. 4 und 5 GVG.) ............................................................. 25"