# Schonzeitverordnung

Auf Grund des § 77 des Jagdgesetzes, LGBl. Nr. 5/1948, in der Fassung LGBl. Nr. 9/1975, wird verordnet:

§ 1

Ganzjährige Schonung

Während des ganzen Jahres sind zu schonen:

§ 2

Zeitweise Schonung

Während der nachstehend angeführten Zeiträume, Anfangs- und Endtage eingeschlossen, sind zu schonen:

a) Hirsche der Klasse Ia 16. 11. – 15. 9.

Hirsche der Klasse Ib,

IIb und III 1. 1. – 15. 8.

Hirschtiere und –kälber 1. 1. – 15. 6.

Rehböcke mit Ausnahme

der Klasse IIa 16. 10. – 31. 5.

Rehgeißen und –kitze 16. 12. – 31. 5.

Gamsböcke und –geißen mit

Ausnahme der Klasse IIa

und Gamskitze 1. 1. – 31. 7.

b) Murmeltiere 11. 10. – 31. 8.

Hasen 1. 2. – 30. 9.

c) Birkhahnen 6. 6. – 15. 5.

Schneehühner 1. 1. – 30. 9.

Fasane 1. 1. – 31. 8.

Stock-, Krick-, Tafel- und

Reiherenten, Säger und

Saatgänse 16. 2. – 31. 8.

Waldschnepfen 21. 4. – 10. 3.

Kolkraben 1. 2. – 30. 6.

Wildtauben 16. 4. – 15. 6.

Lachmöwen und

Haubentaucher 16. 3. – 31. 8.

Graureiher und Bleßhühner 1. 2. – 31. 8.

§ 3

Außerkrafttreten

Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Schonzeitverordnung, LGBl. Nr. 26/1973, in der Fassung LGBl. Nr. 22/1976, Nr. 11/1977 und Nr. 13/1978, außer Kraft.