# Pflege- und Sondergebührenverordnung, Änderung

38.

Verordnungder Landesregierung über die Festsetzungder Pflege- und Sondergebührenverordnungfür die öffentlichen Krankenanstalten

(Pflege- und Sondergebührenverordnung)

Auf Grund des § 49 Abs. 2 des Spitalgesetzes, LGBl. Nr. 1/1979, wird verordnet:

§ 1

Pflegegebühr

Die Pflegegebühr der allgemeinen Pflegeklasse für einen Tag in den nachstehend angeführten öffentlichen Krankenanstalten wird wie folgt festgesetzt:

Schilling

1. Landeskrankenhaus Feldkirch 2112

2. Krankenhaus der Stadt Bludenz 1808

3. Städtisches Krankenhaus Bregenz 2072

4. Stadtspital Dornbirn 1771

5. Krankenhaus der Stadt Hohenems 1773

6. Landes Nervenkrankenhaus Valduna:

a) bei psychiatrisch klinischer und

neurologischer Behandlung 1783

b) bei psychiatrischer Behandlung (Pflegefälle) 1174

c) Tagklinik 648

d) Nachtklinik 574

7. Krankenhaus der Stiftung Maria Ebene, Frastanz 992

§ 2

Sondergebühr für Sonderklasse

(1) Die Sondergebühr für die Sonderklasse wird als Zuschlag zur Pflegegebühr nach § 1 für einen Tag wie folgt festgesetzt:

Schilling

1. Landeskrankenhaus Feldkirch 384

2. Krankenhaus der Stadt Bludenz 432

3. Städtisches Krankenhaus Bregenz 538

4. Stadtspital Dornbirn 415

5. Krankenhaus der Stadt Hohenems 479

6. Landes Nervenkrankenhaus Valduna:

a) bei psychiatrisch klinischer und

neurologischer Behandlung 584

b) bei psychiatrischer Behandlung (Pflegefälle) 382

7. Krankenhaus der Stiftung Maria Ebene, Frastanz 184

(2) Für Einbettzimmer ist folgender weiterer Zuschlag zu

entrichten:

Schilling

a) mit Bad 300

b) ohne Bad 150

§ 3

Sondergebühr für ambulatorische Behandlungen

Die Sondergebühren für ambulatorische Behandlungen in den nachstehend angeführten öffentlichen Krankenanstalten werden wie folgt festgesetzt:

Für Für Für

allgemeinen Medikamente Sach- und

Sach- und und Ver- Personal-

Personal- bandsstoffe aufwand beim

aufwand Röntgen

Schilling Schilling Schilling

1. Landeskrankenhaus Feldkirch:

I. Abteilungen für Innere

Medizin, für Chirurgie,

für Kinder und für

Pulmologie (Gaisbühel):

a) bei erstmaliger

Behandlung 624 429 606

b) bei mehrmaliger

Behandlung 370 215 304

II. Abteilung für Gynäkologie

und Geburtshilfe:

a) bei erstmaliger

Behandlung 529 325 606

b) bei mehrmaliger

Behandlung 265 165 304

III. Abteilung für Urologie:

a) bei erstmaliger

Behandlung 870 571 606

b) bei mehrmaliger

Behandlung 436 286 304

IV. Abteilungen für Unfall,

Augen und HNO:

a) bei erstmaliger

Behandlung in der

OP-Gruppe II

Aufwärts 1460 325 550

b) bei erstmaliger

Behandlung in der

OP-Gruppe I

und übrige 730 165 283

c) bei mehrmaliger

Behandlung 426 116 186

V. Abteilung für Orthopädie:

a) bei erstmaliger

Behandlung in der

OP-Gruppe II

Aufwärts 1701 325 644

b) bei erstmaliger

Behandlung in der

OP-Gruppe I

und übrige 973 165 376

c) bei mehrmaliger

Behandlung 571 116 248

VI. Physikalische Therapie:

a) erstmalige Unter-

suchung 419 - -

b) je Anwendung (einzeln) 135 - -

c) je Anwendung (in der

Gruppe) 104 - -

VII. Sonderbehandlung:

a) Sehschule:

je Sitzung 155 - -

b) Logopädie:

je Sitzung 155 - -

2. Krankenhaus der Stadt

Bludenz:

a) bei erstmaliger

Behandlung 444 196 385

b) bei mehrmaliger

Behandlung 278 159 232

3. Krankenhaus der Landes-

hauptstadt Bregenz:

I. Wundversorgung:

a) bei erstmaliger

Behandlung 595 175 380

b) bei mehrmaliger

Behandlung 300 120 290

II. Physikalische Therapie:

erstmalige Untersuchung 500 - -

je Anwendung 160 - -

4. Krankenhaus der Stadt Dornbirn:

a) bei erstmaliger Behandlung 429 196 293

b) bei mehrmaliger Behandlung 285 127 196

5. Krankenhaus der Stadt

Hohenems:

a) bei erstmaliger Behandlung 550 170 200

b) bei mehrmaliger Behandlung 280 115 145

6. Landes-Nervenkrankenhaus

Valduna:

I. Neurologische und

psychiatrische Ambulanz:

a) bei erstmaliger

Behandlung 1236 - -

b) bei mehrmaliger

Behandlung 556 - -

II. Physikalische Therapie:

erstmalige Untersuchung 465 - -

je Anwendung 185 - -

7. Krankenhaus der Stiftung

Maria Ebene, Frastanz:

a) bei erstmaliger Behandlung 445 104 -

b) bei mehrmaliger Behandlung 207 104 -

§ 4

Sonstige Sondergebühren

Die sonstigen Sondergebühren werden wie folgt festgesetzt:

Schilling

I. Ersatz der Kosten für die Beförderung des Patienten

in die Krankenanstalt und aus derselben mit

anstaltseigenen Krankenwagen, je gefahrenen km 10,80

II. Ersatz der Kosten für eine nicht in der Krankenanstalt

angestellte Hebamme:

a) für die Hilfe bei einer vollendeten Geburt:

Allgemeine Pflegeklasse 1657

Sonderklasse 2443

b) bei einer Mehrlingsgeburt gebührt zu den in

lit. a festgesetzten Gebühren ein Zuschlag von 288

c) für die Hilfe bei einer Fehlgeburt 785

§ 5

Umsatzsteuer

In den Gebührensätzen nach den §§ 1 bis 4 ist der Betrag für die Umsatzsteuer nicht inbegriffen.

§ 6

Kostendeckende Pflege- und Sondergebühren

Die kostendeckend ermittelten Pflege- und Sondergebühren entsprechen der Höhe nach den in den §§ 1 bis 4 festgesetzten Pflege- und Sondergebühren.

§ 7

Inkrafttreten,Außerkrafttreten

(1) Diese Verordnung tritt am 1. Jänner 1987 in Kraft.

(2) Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung tritt der Pflege- und Sondergebührenverordnung, LGBl. Nr. 61/1985, außer Kraft.