# Lehrplan der Landwirtschaftlichen Fachschule, Fachrichtung Landwirtschaft

44.

Verordnungder Landesregierung über den Lehrplan

der Landwirtschaftlichen Fachschule, Fachrichtung Landwirtschaft

Auf Grund der §§ 15 und 24 des Landwirtschaftlichen Schulgesetzes, LGBl. Nr. 14/1979, wird für die Landwirtschaftliche Fachschule, Fachrichtung Landwirtschaft, der in der Anlage enthaltene Lehrplan erlassen.

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Lehrplan für die Landwirtschaftliche

Fachschule, Fachrichtung Landwirtschaft

1. Abschnitt

Allgemeines Bildungsziel

Die Fachschule hat die Aufgabe,

2. Abschnitt

Allgemeine didaktische Grundsätze

3. Abschnitt

Handhabung des Lehrplanes

Innerhalb des vom Lehrplan gezogenen Rahmens ist die Auswahl und die zeitliche Verteilung des Lehrstoffes und die Entscheidung für ein bestimmtes Lehrverfahren den Lehrern anheimgestellt.

Zur Abstimmung der Unterrichtsarbeit und zur Sicherung einer sinnvollen Weiterführung des Unterrichtes bei einem Lehrerausfall während des Unterrichtsjahres hat in der Schule für jeden Unterrichtsgegenstand und jede Schulstufe eine ausführliche Lehrstoffverteilung aufzuliegen.

Eine derartige Lehrstoffverteilung umfaßt die Lehrstoffeinheiten, die entsprechenden Lernziele und die Angabe der jedenfalls erforderlichen Unterrichtsmittel.

Im Unterrichtsgegenstand "Praktischer Unterricht" ist an Stelle von Lehrzielen ein Fertigkeitenkatalog zu erstellen.

4. Abschnitt

Stundenplanfür die Landwirtschaftliche Fachschule,Fachrichtung Landwirtschaft

Pflichtgegenstände Wochenstunden in der Schulstufe

1. 2. 3.

Religion 1 1 1

Deutsch 5 3 2

Mathematik 3 2 -

Landeskunde 1 - -

Politische Bildung - - 2

Rechtskunde - 1 2

Lebenskunde und Gesundheitslehre 1 - 1

Umweltschutz - 1 -

Musische Bildung 1 1 1

Leibesübungen 2 2 1

Maschinschreiben 2 - -

Chemie 2 - -

Botanik 2 - -

Bodenkunde 2 - -

Pflanzenbau - 4 4

Obstbau 1 2 -

Waldwirtschaft 1 2 -

Tierkunde 3 - -

Tierzucht und Tierhaltung - 5 4

Tierheilkunde - - 1

Milchwirtschaft - - 2

Alpwirtschaft - - 1

Landtechnik und Arbeitswirtschaft 3 3 3

Baukunde - - 2

Wirtschaftskunde 1 1 1

Betriebswirtschaft und Buchführung - 5 5

Praktischer Unterricht 9 7 7

Gesamtwochenstundenzahl 40 40 40

Freigegenstände Wochenstunden in der Schulstufe

1. 2. 3.

Instrumentalmusik 2 2 2

Bienenkunde 1 1 1

Maschinschreiben - 2 1

Fremdsprache – Englisch 1 1 1

Werken 2 - -

Kochen - - 4

Unverbindliche Übungen Wochenstunden in der Schulstufe

1. 2. 3.

Musische Bildung 2 2 2

Körperliche Ertüchtigung (Leibesübungen) 2 2 2

5. Abschnitt

Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffder einzelnen Unterrichtsgegenstände

RELIGION

Der Lehrplan für den Religionsunterricht wird hinsichtlich des Lehrstoffes und seiner Aufteilung auf die einzelnen Schulstufen von der betreffenden Kirche oder Religionsgemeinschaft erlassen. Er wird gesondert bekanntgemacht.

DEUTSCH

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Schüler sollen befähigt werden, sich sprachlich klar und richtig auszudrücken sowie den privaten und beruflichen Schriftverkehr ordentlich und verständlich zu erledigen. Die schriftlichen Arbeiten sollen in grammatikalischer und orthographischer Hinsicht richtig sein. Die Schüler sollen lernen, aus dem Gehörten, Gelesenen oder Gesehenen das Wesentliche zu verstehen, festzuhalten und wiederzugeben. Darüber hinaus sind sie zu sicherem Auftreten bei Rede und Wechselrede zu erziehen. Das Interesse am Lesen als Möglichkeit der Weiterbildung ist zu fördern. Die Schüler sollen lernen, zwischen wertvoller und minderwertiger Literatur zu unterscheiden.

Lehrstoff Schulstufe

1. 2. 3.

Sprachlehre und Rechtschreibung:

Vervollkommnung der Grammatikkenntnisse + - - Vervollkommnung der Rechtschreibung + - - Richtiger Gebrauch von Fachausdrücken, Fremdwörtern Und Abkürzungen + - - Verwendung von Nachschlagwerken + - - Schriftliche Nacherzählung,Berichte, Beschreibungen + + - Abfassung eines Protokolles - + -

Sprecherziehung, Redeübungen:

Sprechübungen zur Verbesserung des Ausdrucks und der Sprechgewandtheit + + +

Redeübungen: Bericht, Reportage, Nacherzählung,

Beschreibung + + +

Freie Rede: Vorbereitung, Ablaufstufen, Auswertung - - +

Übungen in verschiedenen Gesprächsarten:

Interview, Diskussion, Debatte - - + Versammlungs- und Diskussionsleitung - + +

Lesen und Literaturpflege:

Anleitung zum sinnerfassenden Lesen von Zeitungen, Zeitschriften, Fachbüchern und Werken der Literatur + + + Leseübungen unter Heranziehung von Beispielen aus

Verschiedenen Literaturgattungen + + + Einführung in die Heimat- und Weltliteratur - - + Lesen in der Hochsprache und Mundart + + - Öffentliche Bücherei und Hausbücherei als Mittel zur Weiterbildung und Unterhaltung + + +

Schriftverkehr:

Formale und inhaltliche Gestaltung von Schriftstücken + - -

Erinnerungshilfen: Terminkalender, Notizen,

Checklisten, Tagebuch + - - Ablage des Schriftgutes + - -

Die Dokumente und ihre Aufbewahrung, Abschriften und Beglaubigungen + - -

Der persönliche Schriftverkehr: Postkarte, Brief,

Telegramm, Expreß- und Einschreibsendungen,

Flugpost zu verschiedenen Anlässen + - - Stellenbewerbung, Lebenslauf + - - Fragebogen, Erhebungen, Hauslisten + - -

Der berufsbezogene Schriftverkehr: Geschäftsbrief, Schriftverkehr mit Behörden, Berufsvertretungen und Versicherungsinstituten - - + Ausbildungs- und Dienstzeugnis, Arbeits- und Dienstzeitbestätigungen - - + Anzeigen und Meldungen an die Gemeinde und Sozialversicherungsanstalten - - +

Schriftverkehr in Rechtsangelegenheiten: Lehr- und Dienstvertrag, Kredite, Darlehen, Bürgschaft,

Vollmacht, Kaufvertrag und Pachtvertrag, Testament - - +

Warenschriftverkehr: Angebote Bestellungen und Abbestellungen, Mängelrüge, Mahnschreiben,

Lieferschein, Gegenschein, Frachtbrief, Viehpaß - + -

Zahlungsschriftverkehr: Barzahlung, Zahlung über

die Post, Geld und Kreditinstitute, Zahlung mit

Scheck und Wechsel - + -

Schularbeiten: 1. Schulstufe: 6

MATHEMATIK

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Schüler sind zu exaktem und logischem Denken sowie ganz allgemein zu sorgfältiger und systematischer Arbeit zu erziehen. Sie sollen befähigt werden, die im Berufsleben anfallenden rechnerischen Probleme zu erfassen und richtig zu losen.

Die Sicherheit in der Beherrschung der Grundrechnungsarten als Grundlage für das Fachrechnen ist zu verbessern sowie das Vorstellungsvermögen in der ebenen und räumlichen Geometrie zu fördern und zu vertiefen.

Lehrstoff Schulstufe

1. 2.

Arithmetik:

Grundrechnungsarten und deren Anwendung: Dekadisches Zahlensystem, Grundrechnungsarten, ganze Zahlen,

Dezimalzahlen, Bruchzahlen + - Römische Zahlen + - Maße und Gewichte + - Schlußrechnungen, Durchschnitts , Teilungs- und Mischungsrechnungen + - Prozent-, Zins- und Zinseszinsrechnungen, Rentenrechnungen + + Rechenvorteile + -

Geometrie:

Elemente der Geometrie: Punkt, Gerade, Winkel (Steigung), Fläche, Körper + -

Flächenberechnungen: Quadrat, Rechteck, Dreieck,

Schiefeck, Vieleck, Kreis + +

Körper- und Raumberechnungen: Würfel, Prisma, Zylinder, Pyramide, Kegel, Kegel- und Pyramidenstumpf, Kugel, Faß, zusammengesetzte Körper + -

Graphische Darstellungen: Einfaches geometrisches

Zeichnen, Maßstäbe, Planskizzen, Tabellen, Koordinatensystem, Diagramme - +

Handhabung von Tabellen: Arbeiten mit gebräuchlichen Faustzahlenbüchern und Tabellen + +

Handhabung des Elektronenrechners:

AOS = Algebraisches Operationssystem, Rechenvereinfachungen

Und Hierarchie, Memory(= Speicher)verwendung und Einsatz

im Rechengang, Programme für wiederkehrende

Rechenoperationen - +

Feldmessen:

Einführung in das einfache Feldmessen - +

Angewandtes Fachrechnen:

Berechnung von Fallbeispielen aus den verschiedenen Fachbereichen der Landwirtschaft + +

Schularbeiten: 1. Schulstufe: 3

LANDESKUNDE

Bildungs- und Lehraufgabe

Den Schülern soll der Wert der Heimat bewußt gemacht werden. Es ist die Abhängigkeit dieses Wertes von den Leistungen der Bürger des Landes deutlich zu machen. Die Schüler sollen die Entwicklung und die derzeitige Situation Vorarlbergs besonders in kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht kennenlernen.

Lehrstoff (1. Schulstufe)

Die Bedeutung der Heimat für den Menschen

Landessymbole, Landesgedenkstätten, wichtige Daten und Ereignisse der Vorarlberger Geschichte

Das Vorarlberger Land: Größe, Grenzen, Nachbarn, Landschaften, Klima

Das Vorarlberger Volk: Die Besiedlung des Landes, die heutige Volksstruktur

Das kulturelle Leben in Vorarlberg: Einrichtungen, Aktivitäten, Entwicklungstendenzen, Kulturdenkmäler

Die Wirtschaft Vorarlbergs: Grundlagen, die wichtigsten Wirtschaftszweige und ihre Verflechtungen, Entwicklungstendenzen, Berufsausbildungsmöglichkeiten, Arbeitsplatzsicherung

Die Geschichte des Bauernstandes in Vorarlberg

POLITISCHE BILDUNG

Bildungs- und Lehraufgabe

Den Schülern ist der Mensch als Gesellschaftswesen bewußt zu machen. Es sind die Systeme und Elemente der Ordnung des gesellschaftlichen Lebens sowie Wesen und Wert der Demokratie vorzustellen. Die Schüler sollen Österreich als Bundesstaat erkennen und die Einrichtungen zur Ordnung des Zusammenlebens der Menschen im Staatsgebiet sowie des Zusammenwirkens mit anderen Völkern der Welt kennenlernen. Insbesondere ist die Gemeinde mit ihren Organen und Wirkungsbereichen ausführlich darzustellen. Die Stellung und die Aufgaben des Bauern in einer pluralistischen Gesellschaft sind aufzuzeigen.

Lehrstoff (3. Schulstufe)

Der Mensch und die Gemeinschaft: Der Einzelne, soziale Gruppen, Subsidiaritätsprinzip

Der Staat:

Begriff, Elemente, Aufgaben

Staats- und Regierungsformen

Das politische System:

Politische Ideologien—Weltanschauungen

Die politische Meinungs- und Willensbildung in der Demokratie

Die politischen Rechte

Die österreichischen politischen Parteien

Die gesetzlichen Interessensvertretungen

Österreich:

Der Gesamtstaat:

Staatsgebiet, Staatsvolk, Staatssprache und staatliche Symbole

Verfassungsprinzipien: demokratisches, bundesstaatliches und rechtsstaatliches Prinzip

Neutralität, umfassende Landesverteidigung

Die Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern

Rechtsschutz und Kontrolle:

Verwaltungsgerichtshof, Verfassungsgerichtshof, Rechnungshof, Volksanwaltschaft des Bundes und des Landes

Die Grund- und Freiheitsrechte

Der Bund:

Die Gesetzgebung und Vollziehung des Bundes:

Nationalrat, Bundesrat, Bundespräsident, die Bundesregierung und

ihre Mitglieder, sonstige Bundesbehörden, das Bundesheer, die

ordentliche

Gerichtsbarkeit

Das Land:

Die Gesetzgebung und Vollziehung des Landes: Landtag, Landesregierung, sonstige Landesbehörden

Die Gemeinde:

Die Organe der Gemeinde: eigener und übertragener Wirkungsbereich

Der Bauer in der Gesellschaft:

Aufgabe und Selbstverständnis des Bauern

Die gesetzliche Interessenvertretung der Bauern:

die Landwirtschaftskammer und ihre Sektionen, die Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern, der Landarbeiterkammertag

RECHTSKUNDE

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Schüler sind in die Grundbegriffe des Rechtes einzuführen; es ist ihnen die Rechtsordnung als notwendige Voraussetzung für das gedeihliche Zusammenleben der Menschen im Staate einsichtig zu machen.

Die Schüler sollen jene gesetzlichen Bestimmungen kennenlernen, die für ihr Leben und ihren künftigen Beruf von Bedeutung sind.

Lehrstoff Schulstufe

2. 3.

Einführung in das Recht: Begriff, Zwecke und Arten des Rechtes, Aufbau der Rechtsordnung, Rechtsbereiche,

Rechtsquellen + -

Verwaltung: Behörden, Verfahrensrecht, Parteien und Beteiligte, Bescheid, Rechtsmittel + -

Gerichtsbarkeit: Organisation, Zuständigkeit, Zivilprozeß, Strafprozeß, wichtige strafrechtliche Tatbestände, Verhandlung und Urteil, Rechtsmittel, Rechtsanwalt und Notar + -

Personenrecht: natürliche und juristische Personen, Rechts- und Handlungsfähigkeit + -

Familienrecht: Eherecht, eheliches Güterrecht, Eltern- und Kindesrecht, Vormundschaft + -

Erbrecht: Testament und Vermächtnis, gesetzliche Erbfolge, Erbvertrag, Lasten und Schutz der Erbschaft + -

Sachenrecht: Begriffe und Arten der Sachen; Besitz und Eigentum, Grundbuch, Servituten, Reallasten, Nutzungsrechte + -

Schuldrecht: Schuldverhältnis Verträge: Kauf- und Tauschvertrag, Schenkung, Miet-, Pacht- und Leihvertrag, Dienst- und Werkvertrag, Beförderungsvertrag, Versicherungsvertrag, Darlehensvertrag + -

Schadenersatzrecht: Erfolgs- und Verschuldensprinzip, Haftung + -

Arbeits- und Sozialrecht:

Arbeitsrecht: Land- und Forstarbeitsgesetz, Arbeitsvertragsrecht - +

Sozialversicherung: Gliederung und Organisation,

Rechtsquellen, versicherter Personenkreis und Leistungen in den einzelnen Versicherungszweigen - +

Arbeitslosenversicherung und Arbeitsmarktförderung - +

Familienlastenausgleich - +

Sozialhilfe und sonstige Fürsorge - +

Sonstige für die Landwirtschaft bedeutsame Vorschriften:

Landwirtschaftsgesetz, Vorarlberger Landwirtschaftsförderungsgesetz - +

Marktordnung: Marktordnungsfonds, Lenkungsmaßnahmen, Lebensmittelgesetz, Qualitätsklassengesetz - +

Vorschriften über den Verkehr mit Betriebsmitteln der Land- und Forstwirtschaft: Saatgut-, Pflanzenzucht-, Pflanzenschutz- und Futtermittelgesetz - +

Forstrecht - +

Jagd- und Fischereirecht - +

Wesentliche Vorschriften aus dem Bereich des Veterinärrechtes - +

Landwirtschaftliches Betriebsrecht:

Tierzuchtgesetz, Jagd- und Fischereirecht - +

Grundverkehrsgesetz - +

Bodenreform: Begriff, Zuständigkeit und Verfahren,

Maßnahmen der Bodenreform, Agrargemeinschaften, Wald- und Weidenutzungsrecht, land- und forstwirtschaftliche Bringungsrechte, landwirtschaftliches Siedlungswesen - +

Umweltrechtsvorschriften des Bundes und des Landes, insbes. Wasserrechtsgesetz, Kanalisationsgesetz, Klärschlammgesetz, Abfallgesetz, Luftreinhaltegesetz, Naturschutzgesetz, Landschaftsschutzgesetz - +

Raumplanungsgesetz - +

Baurecht - +

Die land- und forstwirtschaftliche Berufsausbildung:

Land- und forstwirtschaftliches Berufsausbildungsgesetz, Landwirtschaftliches Schulgesetz - +

LEBENSKUNDE UND GESUNDHEITSLEHRE

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Schüler sollen die mit der Natur des Menschen verknüpften Werte und ihre Ordnung verstehen und die Notwendigkeit der Einordnung in die Gesellschaft erkennen lernen. Es ist ihnen bewußt zu machen, daß Selbstbildung und partnerschaftliches Verhalten das ganze Leben hindurch notwendig sind. Die Schüler sollen Einblick in die Vielfalt der Lebensprobleme gewinnen und erkennen, daß sie für ihr Leben selbst verantwortlich sind. Es sind die Vor- und Nachteile des bäuerlichen Berufes darzustellen und damit eine echte Entscheidung für diesen Beruf zu fördern. Die Notwendigkeit einer sinnvollen Arbeitsteilung und Zusammenarbeit in der bäuerlichen Familie und im bäuerlichen Berufsstand ist aufzuzeigen.

Die Schüler sollen Hilfen für eine sinnvolle Freizeitgestaltung erhalten.

Lehrstoff Schulstufe

1. 3.

Gesundheitslehre:

Bau und Funktion des Körpers + -

Körperhygiene + -

Erhaltung der Gesundheit durch richtige Lebensweise und Ernährung + -

Häufig auftretende Krankheiten, Vorbeugung + -

Gefährdung der Gesundheit durch Genußmittel und Drogen + -

Erste Hilfe:

Die Hausapotheke + -

Sofortmaßnahmen bei Unfällen auf der Straße, am

Arbeitsplatz oder beim Sport + -

Verhalten in der Gemeinschaft:

Verhalten im privaten und familiären Bereich + -

Verhalten im öffentlichen Bereich, insbesondere auf Straßen, in Gastlokalen, bei gesellschaftlichen Veranstaltungen + -

Wichtige Bestimmungen des Jugendgesetzes + -

Freizeit:

Aktive und passive Freizeitgestaltung + -

Die Medien: Arten, ihre Leistungen und Nutzung + -

Persönliche Freizeitgestaltung + -

Gemeinschaftliche Formen der Freizeitgestaltung in Familie und Ort + -

Anlagen und Entwicklung des Menschen:

Grundwerte, Sinn des Lebens + -

Entwicklung: Geschlechtsorgane, Fortpflanzung, Entwicklungsstufen + -

Charaktereigenschaften + -

Entfaltung der Persönlichkeit:

Entwicklungstufen: Kindheit, Pubertät, die Reifung als lebenslanger Prozeß, Selbsterziehung, Fremderziehung - +

Sexualität, Eros, Kameradschaft, Freundschaft, Liebe, Treue - +

Gebrauch der Freiheit - +

Verantwortung für das eigene Leben - +

Ehe und Familie:

Bedeutung der Ehe, Vorbereitung auf den Ehestand,

Partnerwahl - +

Aufgaben der Familie, Familiengründung, Familienplanung, Formen der Familie - + Kultur in Haus und Familie - +

Lehrstoff (3. Schulstufe)

Der Mensch im Beruf und im öffentlichen Leben:

Die Bedeutung der Arbeit für den Menschen Vor- und Nachteile des bäuerlichen Berufes Voraussetzungen für den bäuerlichen Beruf

Die Hof , Dorf , Berufsgemeinschaft

Die Stellung des Bauern in der Gesellschaft

Verantwortung für die Gemeinschaft

UMWELTSCHUTZ

Bildungs- und Lehraufgabe

Den Schülern ist bewußt zu machen, daß die Welt der gemeinsame Lebensraum aller Menschen ist und daß alle Menschen das gleiche Recht auf Befriedigung der Grundbedürfnisse haben. Es ist deutlich zu machen, daß der Mensch die Grundlagen seines Lebens zerstören kann. Die Schüler sind zu fürsorglicher und rücksichtsvoller Benützung der Lebensgrundlagen zu erziehen.

Es sind die Ansprüche des Menschen an seine Umwelt und die gegebenen und - soweit absehbar - auch die zukünftigen Gefahren für diese Umwelt darzustellen. Den Schülern ist der Lebenskreislauf bewußt zu machen.

Lehrstoff (2. Schulstufe)

Die Umwelt des Menschen, die Lebensgrundlagen Die Landschaft, das Wasser, die Luft, der Boden, die Nahrung, der Wohn- und Arbeitsplatz sowie die geistige Umwelt: Ansprüche, Gefahren, Schutzmaßnahmen Ökologie: Ökosysteme, Biotop, Biozönose

MUSISCHE BILDUNG

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Schüler sind in die Welt der Künste einzuführen. Die künstlerische Betätigung ist als eine der Möglichkeiten einer positiven Lebensgestaltung vorzustellen. Es ist insbesondere zu gemeinsamem Singen und Musizieren zu ermutigen und Interesse an bäuerlichen und dörflichen Kulturformen zu wecken. Die Schüler sollen befähigt werden, Feste und Feiern daheim und im Ort zu planen und zu gestalten.

Lehrstoff Schulstufe

1. 2. 3.

Gesang:

Stimmbildung + + +

Die Laute in Sprache und Gesang, Atemtechnik + + +

Ein- und zweistimmige Lieder, Kanons + + +

Musiktheorie:

Musikinstrumente + - -

Elemente der Musik — Melodie, Harmonie, Rhythmus + - -

Musikalische Werke + + +

Technische Mittler:

Radio, TV, Bild- und Tonträger - - +

Kunsterziehung:

Hochkunst, Volkskunst, Kitsch, Kunstepochen - - +

Bäuerliche Kulturformen:

Sachkultur am Bauernhof, Baukultur, Bautradition - - +

Brauchtum im ländlichen Raum - - +

Gestaltung von Festen und Feiern:

Erfassung der gegebenen Möglich keiten, geeignete

Materialien, Einsatzformen von Theater, Spiel,

Tanz, Musik, Gesang, Wortvortrag + + +

Die Künste:

Kunstformen, Bildungsmöglichkeiten + + -

LEIBESÜBUNGEN

Bildungs- und Lehraufgabe

Durch den Unterricht in Leibesübungen soll die natürliche Bewegungsfähigkeit und die körperlich Ausdauer der Schüler verbessert werden. Es sind Möglichkeiten für Ausgleichsübungen aufzuzeigen und die Schüler dazu anzuhalten, diese selbst durchzuführen.

Die Schüler sind zu kooperativem und verantwortungsbewußtem Handeln zu erziehen.

Lehrstoff Schulstufe

1. 2. 3.

Grundübungen:

Gehen, Laufen, Hüpfen, Springen, Steigen, Klettern, Stoßen, Werfen, Fangen, Ziehen, Schieben, Tragen + + +

Vorbereitungsübungen zum Ablegen des Österreichischen Sport- und Turnabzeichens + + +

Ausgleichsübungen:

Kräftigungs-, Dehnungs-, Lockerungsübungen, haltungs- und bewegungsformende Ubungen, Einzel-, Partner-,

Gruppen-, Staffelübungen, Circuit Training,

rhythmische Übungen, Schigymnastik, Atemübungen + + +

Leistungsübungen:

Bodenturnen + + + Geräteturnen + + + Leichtathletik + + +

Spiele:

Lauf- und Ballspiele + + + Mannschaftsspiele + + +

Schwimmen:

Erlernen mindestens einer Schwimmart + + +

Verbesserung im Schwimmen + + +

Einfache Sprünge und Tauchübungen + + +

Wintersportübungen:

Schilauf (alpin), Langlauf, Rodeln, Eislaufen + + +

MASCHINSCHREIBEN

Bildungs- und Lehraufgabe

Den Schülern sind Kenntnisse der Zehn-Finger-Tast-Schreibmethode (Blindschreibmethode) sowie der technischen Einrichtungen der Schreibmaschine zu vermitteln.

Die Schüler sind zur Herstellung von formal und sprachlich richtigen sowie möglichst fehlerfreien Schriftstücken des privaten und beruflichen Bereiches zu befähigen.

Die Schüler sind zu Ordnung, Sauberkeit und Gewandtheit in der selbständigen und formrichtigen Abfassung von Schriftstücken zu erziehen. Es sind einfache Modelle einer Büroorganisation bekanntzumachen.

Lehrstoff (1. Schulstufe)

Schreibmaschinenkunde:

Bauteile der Schreibmaschine, Funktion und Bedienung, einfache Servicearbeiten

Arbeitsanweisung: Körper-, Arm- und Fingerhaltung, Grundstellung und Anschlag, Vorbereitungsarbeiten

Beherrschung der Tastatur:

Methodische Erarbeitung aller Buchstaben im Zehn-Finger-Tastschreiben (Blindschreibmethode) und deren Anwendung nach den Richtlinien für Maschinschreiben, Schreiben von Ziffern und Zeichen, Abschreibübungen und Diktate zur Steigerung der Schreibfertigkeit und zur Verringerung von Tippfehlern, richtige Anwendung der Hervorhebungsarten wie Unterstreichungen, Sperrschrift, Zentrieren, Blockschrift, Tabulatorübungen

Gestaltung von Schriftstücken:

Gestaltung von Schriftstücken samt Durchschlägen nach den geltenden Normen und Richtlinien, Erarbeitung von genormten und ungenormten Briefen, Ausfüllen von Formularen und Anträgen, Schreiben von Einladungen, Vollmachten, Protokollen, Leserbriefen, Abkürzungen, Fertigkeitsübungen

Büroorganisation:

Büroeinrichtung, Postregistratur, Belege- und Schriftenablage

CHEMIE

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Schüler sollen die wichtigsten Elemente und Verbindungen, die in der landwirtschaftlichen Produktion eine Rolle spielen, kennenlernen und sind in chemische Vorgänge (Reaktionen) so weit einzuführen, daß sie die wichtigsten Stoffkreisläufe in der Natur verstehen können.

Die Gefahren durch chemische Substanzen und Vorgänge für den Menschen und für die Lebensgrundlagen sind ausführlich zu behandeln (Gärgase, Pflanzenschutzmittel, Hormone u.dgl.).

Lehrstoff (1. Schulstufe)

Grundlagen der Chemie:

Stoffarten, Atom- und Ionenaufbau, Periodensystem der Elemente, Oxydation, Reduktion, Säuren, Basen, Neutralisieren, pH Wert, pH Messung, Pufferung, Chemische Reaktion

Anorganische Chemie:

Metalle und Metalloxyde—Nichtmetalle und Nichtmetalloxyde, Salze, die Mengen- und Spurenelemente, ihre Bedeutung für die Physiologie der Pflanzen und Tiere

Organische Chemie: Organische Stoffumwandlungen in der Landwirtschaft, Kohlenwasserstoffe, Alkohole und alkoholische Gärung, Organische Säuren, Kohlenhydrate, Fette und Öle, Eiweiß und eiweißartige Stoffe

BOTANIK

Bildungs- und Lehraufgabe

Den Schülern ist bewußt zu machen, daß die Pflanze ein Lebewesen ist. Es ist die Bedeutung des pflanzlichen Lebens für das tierische und menschliche Leben darzustellen.

Es sind die für den landwirtschaftlichen Pflanzenbau grundlegenden Kenntnisse über den Bau und das Leben der Pflanze sowie über die wichtigsten landwirtschaftlichen Kulturpflanzen zu vermitteln.

Lehrstoff (1. Schulstufe)

Der Aufbau der Pflanze: Zelle, Gewebe, Organe

Das Leben der Pflanze: Keimung, Wachstum, Entwicklung, Vermehrung, Ernährung und Stoffwechsel, Atmung

Botanik der wichtigsten landwirtschaftlichen Kulturpflanzen:

Süßgräser, Kleearten, Futterkräuter

Getreidearten: Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Mais

Hackfrüchte: Kartoffel, Rüben

Feldfutterpflanzen: Luzerne, Klee, Raps

Grünland- und Ackerunkräuter

Pflanzengesellschaften

BODENKUNDE

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Schüler sollen erkennen, daß der fruchtbare Boden eine der Grundlagen für das menschliche Leben ist und daß daher die Erhaltung und Steigerung der Bodenfruchtbarkeit einerseits und die Erhaltung der fruchtbaren Böden für die land- und forstwirtschaftliche Nutzung andererseits ein allgemeines Anliegen der Menschheit ist.

Den Schülern sind die für eine nachhaltige Bodenbewirtschaftung wichtigen Erkenntnisse und Maßnahmen zu vermitteln.

Lehrstoff (1. Schulstufe)

Die Bedeutung des fruchtbaren Bodens für den Menschen, die Europäische Bodencharta

Die Bodenentstehung:

Die Entwicklung der Welt, die Gesteine, die Verwitterung, die Humusbildung, Bodenarten nach ihrer Entstehung

Die Bodenbestandteile und ihre Eigenschaften:

Steine, Sand, Ton, Humus, Luft, Wasser

Das Bodenleben und die Bodenfruchtbarkeit

Die Bodeneigenschaften:

Reaktion, Speichervermögen, Pufferung, Nährstoff- und Bodenschädigungen, Bodenuntersuchung

Die Bodenbeschreibung: Bodenarten, Bodentypen

Die Bodenverbesserungen (Meliorationen):

Entsteinung, Entwässerung, Geländekorrekturen

Die Bodenbearbeitung

PFLANZENBAU

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Schüler sollen dazu befähigt werden, ökologische Zusammenhänge zu erkennen und zu berücksichtigen und so eine Pflanzenproduktion zu betreiben, durch welche die Lebensgrundlagen für den Menschen ständig verbessert werdenr Es ist besonders die Notwendigkeit der Erzeugung von gesunden Produkten bewußt zu machen.

Den Schülern ist das für eine menschen- und tiergerechte Pflanzenproduktion notwendige Wissen zu vermitteln. Es ist dabei auch der ökologische (biologische) Landbau zu berücksichtigen.

Lehrstoff Schulstufe

2. 3.

Wetter und Klima:

Klimafaktoren, Meßinstrumente, Wettervorhersage,

Klimatypen, Klimazonen Vorarlbergs, Vegetationszeit in Den Kleinproduktionsgebieten Vorarlbergs,

Witterungsschäden und deren Verhütung + -

Pflanzenernährung und Düngung:

Die Bedeutung der Düngung für Boden und Pflanze + -

Die Pflanzennährstoffe: Funktionen, Quellen + -

Die Ertragsgesetze + -

Die Wirtschaftsdünger:

Mist, Jauche, Gülle, Kompost, Gründüngung + -

Die Handelsdünger:

Mineraldünger, organische Handelsdünger + -

Klärschlamm, Müllkompost, div. Abfälle + -

Die Auswahl der Düngemittel, die Bemessung der Düngergaben + -

Die Düngungsplanung + -

Die Technik der Düngung + -

Die Fruchtfolge:

Begriffe, die Bedeutung der Fruchtfolge im Acker- und Gartenbau, pflanzenbauliche Grundlagen für die Erstellung eines Fruchtfolgeplanes, Fruchtfolgemodelle + -

Pflanzenzüchtung und Saatgut:

Ziele und Methoden der Pflanzenzüchtung

Saatgut: Eigenschaften, Erzeugung, Lagerung, Handel, Saatgutwechsel, Vorbehandlung des Saatgutes, Saatverfahren + -

Pflanzenschutz:

Ziele und Bedeutung des Pflanzenschutzes, Schadensursachen, Methoden des Pflanzenschutzes, Biologischer und Integrierter Pflanzenschutz, die Handhabung des Pflanzenschutzmittelverzeichnisses, der Umgang mit den Pflanzenschutzmitteln + -

Getreidebau:

Wirtschaftliche Bedeutung

Weizen, Roggen, Gerste, Hafer:

Merkmale, Eigenschaften, Formen, Sorten, Saatgut,

Ansprüche, Anbau, Entwicklungsabschnitte, Pflege, Schutz

vor Krankheiten und Schädlingen, Ernte, Lagerung,

Verwertung, Ertrags- und Aufwandsverhältnisse + -

Hackfruchtbau:

Fütterrübenbau: Merkmale, Ansprüche, Anbau, Düngung, Pflege, Pflanzenschutz, Ernte, Verwertung;

Ertrags- und Aufwandsverhältnisse + -

Kartoffelbau:

Merkmale, Ansprüche, Pflanzgutvorbereitung, Anbau, Düngung, Pflege, Pflanzenschutz, Ernte, Verwertung; Ertrags- und Aufwandsverhältnisse - +

Körnermaisbau:

Merkmale, Ansprüche, Anbau, Düngung, Pflege,

Pflanzenschutz, Ernte, Verwertung;

Ertrags- und Aufwandsverhältnisse - +

Feldfutterbau: Formen des Feldfutterbaues, Grün- und Silomais, Luzerne, Klee, Kleegras, Raps, Senf,

Markstammkohl, Gemenge:

Merkmale, Ansprüche, Sorten, Saatgut, Anbau, Pflege, Ernte und Verwertung - +

Grünlandwirtschaft und Futterkonservierung:

Die Grünlandpflanzen:

Qualitätsmerkmale, landwirtschaftlicher Nutzwert - +

Der Standort und sein Einfluß auf die Zusammensetzung des Pflanzenbestandes und auf den Stoffgehalt der Pflanzen - +

Die Düngung des Grünlandes - +

Die Nutzung des Grünlandes:

Dauer , Wechselgrünland, Wiese, Weide, Mähweide, Nutzung Und Konkurrenz, Nutzungszeitpunkt und Qualität des Futters, Nutzungsplanung - +

Die Rasenpflege - +

Die Bekämpfung der Grünlandunkräuter - +

Die Neuansaat von Grünland:

artsaatwürdige Arten, Berechnung einer Mischung, Ansaat und Pflege der Neuansaat - +

Die Produktivität des Grünfutters - +

Die Ernte- und Konservierungsverluste - +

Die Boden- und Gerüstheubereitung, die Unterdachtrocknung mit kalter und ungewärmter Luft - +

Die Silierung: Bedeutung, Verfahren, Siloformen, Silageverwertung - +

Der ökologische (biologische) Landbau:

Anliegen, Bedeutung, Zielsetzungen, Methoden - +

OBSTBAU

Bildungs- und Lehraufgabe

Es ist den Schülern bewußt zu machen, daß durch den Obstbau die Ernährungsbasis für den Menschen bereichert wird.

Den Schülern sind jene Kenntnisse zu vermitteln, die sie für eine zeitgemäße und standortangepaßte Obstproduktion sowie für die Obstverwertung benötigen.

Die Schüler sind zu verantwortungsbewußtem Handeln bei der Bekämpfung der verschiedenen Krankheiten und Schädlinge zu erziehen.

Lehrstoff Schulstufe

1. 2.

Die Bedeutung des Obstbaues und seine geschichtliche Entwicklung, Auswirkung auf das Landschaftsbild + -

Die natürlichen Voraussetzungen für den Obstbau + -

Bau und Leben des Obstbaumes + -

Baumformen und Unterlagen + -

Vermehrung und Veredlung + -

Die Pflanzung von Obstgehölzen + -

Die Planung einer Obstanlage + -

Allgemeine Kulturmaßnahmen:

Schnitt, Düngung, Baumpflege, Bodenbearbeitung, Frostschutz + -

Pflanzenschutz:

Krankheiten und Schädlinge, Methoden, die Auswahl und der Umgang mit Pflanzenschutzmitteln - +

Die wichtigsten Obstarten:

Merkmale, Ansprüche, Formen und Sorten, Anbau, Düngung, Pflege, Ernte, Verwertung - +

Die Herstellung von Obstfruchtsäften, Gärmost und Trinkschnaps - +

WALDWIRTSCHAFT

Bildungs- und Lehraufgabe

Den Schülern ist bewußt zu machen, daß die Walderhaltung keine Privatangelegenheit ist, sondern alle Menschen angeht. Die volkswirtschaftliche und die landeskulturelle Bedeutung des Waldes ist entsprechend darzustellen. Die Schüler sind zu befähigen, den Bauernwald nachhaltig zu bewirtschaften.

Lehrstoff Schulstufe

1. 2.

Die Bedeutung des Waldes + -

Die Grundlagen des Waldbaues:

Waldboden, Klima, Nährstoffkreislauf, Standortanzeiger, Standortbewertung und -verbesserung, Baumarten,

Sträucher, Holzkunde + -

Waldbau:

Rein- und Mischbestand, Naturverjüngung und Aufforstung, Kulturschutz, Kulturpflege, Durchforstung, Schutzmaßnahmen gegen Krankheiten, Schädlinge und Waldschädiger + -

Holzernte und Vermarktung:

forstliche Betriebsformen, Auswahl des Schlagholzes,

Falltechnik im Schwach und Starkholz, Ausformung

marktgerechter Sortimente, Holzabmaß und Verkauf,

Bringung und Lagerung - +

Waldarbeitslehre:

Maschinen, Werkzeuge, Geräte, Unfallschutz - +

Forstorganisation und Forstrecht:

Behörden, Ausbildungswesen, wichtige Bestimmungen der Forstgesetze, Einführung in das Jagdrecht - +

Forstliche Betriebswirtschaft:

Stellung und Funktion des Waldes im bäuerlichen Betrieb, Waldwirtschaftsplan, Bewertung und Steuern, der Holzmarkt - +

TIERKUNDE

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Schüler sind zu liebevollem Umgang mit den Tieren zu erziehen. Es ist ihnen die Stellung der Tiere innerhalb der Lebewesengemeinschaft der Erde bewußt zu machen. Den Schülern sind die Grundkenntnisse über den Aufbau und das Leben der Tiere unter besonderer Berücksichtigung der tierischen Produkte Milch und Fleisch zu vermitteln.

Lehrstoff (1. Schulstufe)

Bedeutung der Tierproduktion für die heimische Landwirtschaft und für die gesamte Volkswirtschaft

Zelle und Gewebe

Die Haut

Blut- und Lymphsystem

Knochen und Skelett

Muskulatur und Sehnen

Atmungsorgane, Gasaustausch

Verdauungsorgane und Stoffwechsel

Die Leber

Harnorgane

Geschlechtsorgane und ihre Funktion inklusive Brunst, Besamung, Befruchtung und embryonale Entwicklung

Das Hormonsystem

Nervensystem und Sinnesorgane

Fleischbildung, Fleischteile

Euter und Milch

TIERZUCHT und TIERHALTUNG

Bildungs- und Lehraufgabe

Den Schülern ist bewußt zu machen, daß Tiere Lebewesen und nicht nur Produktionsmittel sind. Die Schüler sollen erkennen, daß ein gutes Verhältnis zu den Tieren ein Gewinn für den Menschen ist.

Die Schüler sind zu fürsorglichem Umgang mit den Tieren zu erziehen. Es sind jene Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln, die für eine wirtschaftliche und tiergerechte Tierproduktion notwendig sind. Die Erhaltung der Gesundheit der Tiere ist im Hinblick auf die Qualität der tierischen Produkte und deren Bedeutung für die Gesundheit des Menschen als zentrales Anliegen darzustellen.

Lehrstoff (2. Schulstufe)

Grundlagen der Züchtung:

Zellteilung und Entstehung der Geschlechtszellen Erbgut, Erbgänge,

Mendelsche Gesetze

Geschlechtsvererbung

Erscheinungsbild, Erbbild, Erblichkeitsgrad

Mutationen

Qualitative und quantitative Merkmale in der Zucht

Populationsgenetische Grundlagen

Zuchtmethoden

Grundlagen der Fütterung:

Verdauungssysteme

Zusammensetzung der Futtermittel

Futtermittelanalyse

Die Nährstoffe und ihre Verwertung

Energiehaushalt und Futterwertmaßstäbe mit den Nährstoffverhältnissen

Preiswürdigkeitder Futtermittel

Erhaltungs- und Leistungsfutter

Mechanische und physiologische Sättigung

Schmackhaftigkeit und Verdaulichkeit,

Futterwerttabellen

Futtermittel: Grünfutter, Silagen, Rauhfutter, Körner-, Wurzel-, Knollenfrüchte,

Verarbeitungsprodukte aus Industrie, Futtermittel tierischer Herkunft, Mischfutter (Zusammenstellung) Futtermittelgesetz

Rinderfütterung: Nährstoffbedarfsnormen und Futterverzehr

Milchviehfütterung: Laktationsverlauf, leistungsangepaßte Fütterung, Zusammenstellung und Berechnung von Futterrationen, Nährstoffausgleich, Fütterungstechnik, Vorbereitungsfütterung, Startfütterung, Winterfütterung, Sommerfütterung, Übergangsfütterung, Herbstweide Kälberfütterung (Zucht, Mast) Jungrinderfütterung Zuchtstierfütterung Rindermast

Schweinefütterung: Anforderungen an Futter und Fütterung, Verdaulichkeit, Nährstoffgehalt, Wirkstoffversorgung Fütterung der Zuchtsau, des Ferkels, des Läufers, des Zuchtebers, Schweinemast

Pferdefütterung

Schaf- und Ziegenfütterung

Geflügelfütterung

Lehrstoff (3. Schulstufe)

Rinderzucht und Rinderhaltung: Rinderbestand und Viehzählung Populationsgenetik Zuchtziel und Zuchtmethoden Zuchtwahl Zuchtwertschätzung und Relativzahl Rinderrassen Leistungsprüfungen Körwesen Zuchtprogramm

Zuchtbenutzung: Geschlechtszyklus, natürliche und künstliche Besamung, Trächtigkeitsfeststellung, Geburtshilfe, Eiübertragung Pflege, Haltung und Stallhygiene Formen der Rinderhaltung Stallklima Viehverkehr und Rindermast, Tierzuchtdokumente, Tierzuchtförderung in Österreich und in Vorarlberg, Tierzuchtgesetz, Mangel- und Stoffwechselkrankheiten, Verdauungsstörungen

Schweinezucht und Schweinehaltung:

Schweinerassen und Kreuzungen, Leistungsprüfungen, Exterieurbeurteilung und Körung, Zuchtwertschätzung und Zuchtprogramm, Tierzuchtdokumente, Schweinemarkt, Formen der Schweinehaltung, Fortpflanzungszyklus, Geburtenhilfe und Zuchtverwendung, Pflege und Stallhygiene, Aufstallungsformen, Aufschreibungen

Zucht und Haltung der anderen Nutztiere:

Pferd: Rassen, Haltung, Gesundheitspflege, Verwendung

Schaf und Ziege: Bedeutung, Rassen, Formen der Schafthaltung,

Gesundheitspflege

Geflügel: Haltung, Gesundheitspflege

Fleischkunde:

Schlachtung allgemein, Beurteilung von Schlachttieren, Schlachtkörperklassifizierung, Fleischverwertung und Fleischkonservierung am Hof, Arbeitshygiene und Sicherheitsvorschriften, Fleischbeschau

TIERHEILKUNDE

Bildungs- und Lehraufgabe

Es ist den Schülern bewußt zu machen, daß die Gesundheit der Tiere eine Vorbedingung für die Erzielung einwandfreier tierischer Nahrungsmittel und für den wirtschaftlichen Erfolg in der Tierproduktion ist. Es ist aufzuzeigen und verständlich zu machen, für welchen Bereich der Tierheilkunde der Bauer selbst und für welchen der Tierarzt zuständig ist. Auf die Auswirkungen von Behandlungsmaßnahmen auf die Qualität der tierischen Produkte ist besonders einzugehen.

Die Schüler sind mit der Fähigkeit auszustatten, die dem Bauern zumutbaren Heilbehandlungen einwandfrei durchzuführen.

Lehrstoff (3. Schulstufe)

Stallhygiene, Stallapotheke, allgemeine Maßnahmen zur Vermeidung von Tierkrankheiten und Tierverletzungen

Künstliche Besamung

Fruchtbarkeitsstörungen: Ursachen, Behebung, Geburtshilfe

Erkennung der anzeigepflichtigen Krankheiten

Gesetzliche Bestimmungen bezüglich der Behandlung von kranken oder verletzten Tieren

Die wichtigsten Krankheiten, insbesonders Parasitosen, und die häufigsten Verletzungen bei Rind, Schwein, Pferd und Schaf:

Ursachen, Erkennung, Behandlung

MILCHWIRTSCHAFT

Bildungs- und Lehraufgabe

Den Schülern ist bewußt zu machen, daß die Milch ein Volksnahrungsmittel darstellt und daß die Konsumenten Anspruch auf einwandfreie Qualität dieses Nahrungsmittels haben. Die Schüler sind zu besonders sauberem und gewissenhaftem Arbeiten in der Milchproduktion anzuleiten.

Es sind jene Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln, die für eine wirtschaftliche und in qualitativer Hinsicht einwandfreie Milchproduktion sowie für eine wirtschaftliche Milchverwertung gebraucht werden.

Die Schüler sind zu liebevoller und umsichtiger Betreuung der Tiere zu erziehen.

Lehrstoff (3. Schulstufe)

Bedeutung der Milchproduktion

Die Zusammensetzung der Milch:

Normale Milch, Kolostralmilch, verschiedene Milcharten

Eigenschaften der Milch:

Spezifisches Gewicht, Veränderungen während der Laktation, während des Melkens und durch andere Einflüsse, Milchverwässerungsnachweis

Milchwirtschaftliche Mikrobiologie

Die Feststellung des Zellgehaltes der Milch

Euterkontrolle und Erkennen von Euterkrankheiten

Das Einschießen der Milch

Handmelken:

Die einzelnen Arbeitsgänge zusammen mit dem Milchhygieneprogramm

Maschinenmelken:

Bau und Funktion der Melkmaschine

Die einzelnen Arbeitsgänge zusammen mit dem Milchhygieneprogramm

Zeiteinteilung beim Maschinenmelken

Reinigung und Desinfektion von Milchgeschirr und Melkanlagen Kontrolle der Melkanlagen

Reinhalten und Seihen der Milch

Lagerung und Kühlung der Milch am Hof, Kühlsysteme

Wärmerückgewinnung bei der Milchkühlung

Die Milchkammer

Der Einfluß der Fütterung auf die Milchqualität

Milchbeurteilung und Milchqualitätsklassen im Molkerei- und im Hartkäsereigebiet

Die Zusammensetzung des Produzenten- und des Konsumentenmilchpreises

Milchwirtschaftliche Marktübersicht

Milchkontingentierung

Milchwirtschaftliche Organisationen

Milchverarbeitung: Reinigung, Kühlung, Pasteurisierung, Homogenisierung, Verpackung, Milchprodukte

ALPWIRTSCHAFT

Bildungs- und Lehraufgabe

Den Schülern ist neben der volkswirtschaftlichen ganz besonders die landeskulturelle Bedeutung der Alpwirtschaft bewußt zu machen. Es sind jene Kenntnisse zu vermitteln, die für eine zeitgemäße Alpwirtschaft gebraucht werden.

Lehrstoff (3. Schulstufe)

Die volkswirtschaftliche und die landeskulturelle Bedeutung der Alpwirtschaft

Die Vorarlberger Alpwirtschaft: Struktur, Formen, Besitzverhältnisse, Produktionsleistung, Ertrags- und Aufwandsverhältnisse

Die Bewirtschaftung der Alpflächen: Düngung, Weideführung, Rasenpflege, Ent- und Bewässerung, Entsteinung, Unkrautbekämpfung, Wegebau und Wegeerhaltung

Alpgebäude: Zeitgemäßer Stallbau, Einrichtung der Sennbütte, Düngersammelanlagen, Lawinenschutz

Wasser- und Energieversorgung

Milchverwertung auf der Alpe

Alpwirtschaftsförderung

LANDTECHNIK und ARBEITSWIRTSCHAFT

Bildungs- und Lehraufgabe

Den Schülern sind die physikalischen Grundlagen der Landtechnik und Kenntnisse über den Aufbau, die Funktion, die Bedienung, den Einsatz, die Pflege und Wartung landwirtschaftlicher Maschinen und Geräte sowie sonstiger technischer Einrichtungen im landwirtschaftlichen Betrieb zu vermitteln. Es sind die Unfallursachen bewußt zu machen und Verständnis für die Unfallschutzvorschriften sowie für die verkehrs- und betriebssichere Ausstattung der Maschinen und Geräte zu wecken.

Die Schüler sind zu sorgfältiger und sachkundiger Bedienung der landwirtschaftlichen Maschinen zu erziehen. Die Grenzen der Technisierung in der Landwirtschaft sind aufzuzeigen. Der überbetriebliche Maschineneinsatz ist als eine Möglichkeit der Kosteneinsparung und der Arbeitsbeschleunigung sowie der Verbesserung der Arbeit vorzustellen.

Lehrstoff Schulstufe

1. 2. 3.

Physikalische Grundlagen:

Grundbegriffe, Eigenschaften von Körpern,

Maßeinheiten, Mechanik, Wärmelehre + - -

Elektrotechnik:

Grundgrößen, Stromerzeugung, Verwendung des Elektrischen Stromes, Schutzmannahmen + - -

Werkstoffkunde:

Herstellung, Aufbau, Eigenschaften, Verwendung von

Eisen, Stahl, Nichteisenmetallen, Holz, Kunststoffen, Treibstoffen und Schmiermitteln + - -

Maschinenelemente:

Lösbare und unlösbare Verbindungselemente,

Bewegungselemente + - -

Verbrennungsmotoren:

Aufbau, Arbeitsweise und Pflege von Benzin- und Dieselmotoren, Aufbau, Funktion und Pflege der Bauelemente von Benzin- und Dieselmotoren + - -

Die Hofwerkstätte + - -

Zugmaschinen in der Landwirtschaft:

Bauarten, Kenndaten, Aufbau, Zusatzeinrichtungen,

Wartung und Pflege, Unfallschutz, Fahrwesen - + -

Maschinen und Geräte für die Landwirtschaft:

Aufbau, Arbeitsweise, Einsatz und Pflege der Maschinen und Geräte für Transport und Förderung für

Getreidebau sowie für Saat und Pflanzenschutz + - -

Aufbau, Arbeitsweise, Einsatz und Pflege der Maschinen und Geräte für Bodenbearbeitung, Futterernte, Futterkonservierung und Düngung sowie der Maschinen und Geräte für den Hackfruchtbau, die Tierhaltung

und Innenwirtschaft - - +

Betriebsmechanisierung und Arbeitswirtschaft:

Mechanisierungsplan, Maschinenkosten und Maschinenkauf, überbetriebliche Mechanisierung, Arbeitsplanung - - +

BAUKUNDE

Bildungs- und Lehraufgabe

Den Schülern sind Kenntnisse über Baurecht, Baustoffe, Bauausführung sowie über die Funktion baulicher Anlagen in der Landwirtschaft zu vermitteln.

Die Schüler sollen befähigt werden, einfache Bauobjekte zu planen und auszuführen.

Lehrstoff (3. Schulstufe)

Grundlagen des Bauens:

Baurecht, Baustoffe, Bauphysik, Bauelemente, Bautechnik

Bauplanung:

Planzeichnen, Baubehörden, Baubewilligung, Baufinanzierung

Ver- und Entsorgungsanlagen:

Strom, Wasser, Abwasser, Wegebau

Wohn- und Wirtschaftsgebäude:

Planungsgrundsätze für Neu- und Umbauten

Bauten für Rinder- und Schweinehaltung

Sonstige Bauten

WIRTSCHAFTSKUNDE

Bildungs- und Lehraufgabe

Den Schülern sind Kenntnisse über Grundlagen und Grundbegriffe der Wirtschaft sowie über das landwirtschaftliche Genossenschaftswesen zu vermitteln. Es ist insbesondere ein Einblick in die gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Wirtschaft zu geben.

Lehrstoff Schulstufe

1. 2. 3.

Grundlagen der Wirtschaft:

Aufgaben und Grenzen der Wirtschaft: Bedürfnisse und Bedürfnisbefriedigung, Rohstoff und Energieversorgung, Wirtschaft und Umwelt (Erhaltung des Lebensraumes) + - -

Entwicklung der Wirtschaft:

Selbstversorgerwirtschaft, Tauschwirtschaft,

Geldwirtschaft + - -

Wirtschaftsmodelle und -systeme:

Vom Agrarstaat zum Industriestaat, freie

Marktwirtschaft, zentrale Planwirtschaft, soziale Marktwirtschaft + - -

Österreich und seine Wirtschaft:

Übersicht über die österreichische Volkswirtschaft,

Wirtschaftsraum, Bevölkerung, Wirtschaftszweige

(Struktur und Bedeutung), Wirtschaftserfolg

(Volkseinkommen, Brutto-Nationalprodukt, Brutto-Inlandsprodukt) + - -

Weltwirtschaft:

Volkswirtschaften der Welt, Übernationale

Zusammenarbeit von Volkswirtschaften (Europäische

Wirtschaftsgemeinschaft, COMECON, GATT, OECD,

internationale Konzerne), Lenkung der internationalen Wirtschaft, Entwicklungshilfe - + -

Gütererzeugung:

Produktionsfaktoren:

Natur (Boden), Arbeit, Kapital - + -

Betrieb und Unternehmen:

Technische Einrichtungen und Rechtsformen der Unternehmen, Unternehmenszusammenschlüsse (Personen- und Kapitalgesellschaften) - + -

Güteraustausch:

Geld und Geldgeschäfte:

Aufgaben, Geldwert, Währung, Zahlungsverkehr, Sparen, Kredite, Handel und Handelsformen - + -

Markt und Preis:

Arten von Märkten, Preisbildung, Preisregelung - + -

Agrarmarkt - - +

Güterverbrauch:

Private und öffentliche Haushalte, Budget, Etat, Wirtschaftskreislauf - - +

Wirtschaftspolitik:

Wirtschaftsablauf (Konjunkturzyklus)

Wirtschaftsbeeinflussung:

Möglichkeiten, Maßnahmen und Ziele - - +

Agrarpolitik:

Besonderheiten, Maßnahmen und Ziele - - +

Genossenschaftswesen:

Entwicklung des Genossenschaftswesens, Aufbau der Genossenschaften, Genossenschaftsgesetz, Merkmale der Genossenschaften, Organe, Arten der Genossenschaften, Zukunftsaufgaben - - +

BETRIEBSWIRTSCHAFT und BUCHFÜHRUNG

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Schüler sollen im Hinblick auf ihre zukünftige Aufgabe als Betriebsleiter zu ökonomischem Denken und Handeln erzogen werden.

Den Schülern sind jene Kenntnisse zu vermitteln, die erforderlich sind, um die wirtschaftlichen Vorgänge im landwirtschaftlichen Betrieb und die Beziehung zum Markt verstehen sowie kaufmännisch beurteilen zu können.

Sie sollen ferner befähigt werden, einen Betrieb zu planen, einzurichten, zu führen und sich geänderten volkswirtschaftlichen Verhältnissen anzupassen.

Den Schülern sind die Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln, welche notwendig sind, um einen landwirtschaftlichen Betrieb buchführungsmäßig zu erfassen und die Betriebsaufzeichnungen auszuwerten.

Lehrstoff Schulstufe

2. 3.

Produktionsgrundlagen:

Boden:

Standortverhältnisse, Grundbesitzverhältnisse,

Produktionsgebiete, Verkehrslage,

Berghöfekataster und Erschwerniszonen + -

Arbeit:

Die menschliche Arbeitskraft, Arbeitslohn, Lohnanspruch + -

Kapital:

Vermögensverhältnisse, Anlage- und Umlaufvermögen, Eigen- und Fremdkapital, Bewertung der Betriebsmittel

Schätzung und Einheitsbewertung + -

Leistungen und Kosten der Produktion:

Bereiche der Produktion, Kostenarten und Kostenartenrechnung, Kostenstellen und Kostenstellenrechnung, Teilkostenrechnung (Deckungsbeitragskalkulation) - +

Kalkulationen:

Beschreibung und Kalkulationen zum Ackerbau (ausgewählte Kapitel), Beschreibung und Kalkulationen zu Produktionsverfahren bei Grünland, Beschreibung und Kalkulationen zu Produktionsverfahren bei

Dauerkulturen, Beschreibung und Kalkulationen zu Produktionsverfahren der Rinderhaltung, der Schweinehaltung, der Geflügelhaltung und des bäuerlichen Zu- und Nebenerwerbs - +

Der bäuerliche Haushalt:

Wirtschaftliche, soziale und kulturelle

Aufgaben des Haushaltes - +

Betriebsplanung:

Einführung in die Betriebsplanung, Daten, Methoden und Ziele der Planung, einfache Planungsbeispiele - +

Durchführung der Planung (IST-Organisation):

Erhebung, Kalkulation, Planungsansatz, Analyse,

Kombination von Produktionsverfahren und Planungsvarianten - +

Investitions- und Finanzierungsplanung:

Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit der Investition, Investitionsplan und Finanzierungsplan - +

Planungsvarianten mit Investitions- und Finanzierungsplanung, Errechnung und Analyse der Planungsvarianten - +

Betriebsführung:

Aufgabe und Aufgabenteilung der Familienmitglieder und Der Fremdarbeitskräfte im landwirtschaftlichen Betrieb, Menschenführung, Arbeitsorganisation, Verwaltung, Überbetriebliche Zusammenarbeit, Betriebszusammenschlüsse (Voll- und Teilfusionen) - +

Versicherungs- und Steuerwesen:

Abgaben, Steuern und Gebühren, Sachversicherungen, Personenversicherungen, Sozialversicherung der Bauern - +

Aufgaben, Systeme und Verfahren der Buchführung:

Das landwirtschaftliche Rechnungswesen, die Buchführung

Als Grundlage für die Besteuerung, Statistik, Planung und laufende Kontrolle, Wesen und Vorgänge der Buchführung + -

Buchführungssysteme:

Einnahmen Ausgabenbuch, Einfache Buchführung,

Doppelte Buchführung + +

Buchführungsverfahren:

Journalbuchführung, Durchschreibebuchführung, Maschinenbuchführung (EDV) + -

Die Doppelte Buchführung:

Inventur und Bilanz, Eröffnung einer Buchführung: Konto, Kontorahmen, Aufteilung der Bilanz + -

Laufende Buchungen:

Erfolgsneutrale Buchungen, erfolgswirksame Buchungen + +

Vorbereitung für den Rechnungsabschluß:

Um- und Nachbuchungen (Abgrenzungen, Rückstellungen, Rücklagen), Abschreibung, Mehr- und Minderwerte + +

Rechnungsabschluß:

Abschluß der Bestands- und Erfolgskonten + -

Auswertung und Analyse der Buchführung:

Ermittlung des Betriebserfolges nach der Bestandsrechnung (Vermögensänderung und Privatverbrauch) sowie nach der Erfolgsrechnung (Aufwand und Ertrag), Reinertrag + -

Durchführung eines praktischen Beispieles + -

Bilanzanalyse:

Kapitalveränderung, Änderung des Aktivvermögens,

Privatverbrauch - +

Kennzahlen:

Vermögens- und Kapitalentwicklung, Erfolgskennzahlen, Rentabilitätskennzahlen, Einkommensrelationen, Rohertragsrelationen, Deckungsbeitragsrechnung - +

Liquiditätsrechnung:

Kapitaldienstgrenzenberechnung - +

Kapitalflußrechnung:

Umsatzbereich, Anlagenbereich, Kapitalbereich,

Privatbereich, Geldbereich - +

PRAKTISCHER UNTERRICHT

Bildungs- und Lehraufgabe

Den Schülern sind Anleitungen zur praktischen Anwendung des im theoretischen Unterricht vermittelten Wissens zu geben und Fertigkeiten im Hinblick auf ihre spätere Berufstätigkeit und sonstige verantwortliche Tätigkeit in der Landwirtschaft zu vermitteln.

Bei der Durchführung der berufspraktischen Programme sind die Schüler vor allem zu Gewissenhaftigkeit, Sorgfalt und Genauigkeit zu erziehen sowie zu einer rationellen und unfallfreien Arbeitsweise anzuleiten.

Lehrstoff Schulstufe

1. 2. 3.

Pflanzenbau:

Händische Saatbettbereitung und Unkrautbekämpfung,

Bodenuntersuchung, Bodenbeschreibung,

Mäusebekämpfung, Anlage eines Komposthaufens und Aufbereitung des Kompostes, Düngung mit Kompost,

Ansaat von Grünland und Stoppelfrüchten, Anbau und Ernte der Kartoffel, Anbau und Ernte von Silomais

und Getreide, Anlage und Auswertung eines Grünlanddüngungsversuches, Hand- und Maschinenmahd, Grüntuttersilierung, Gerüstheubereitung, Bestimmung von Samen und Pflanzen sowie Mineraldüngern,

Zusammenstellung eines Herbariums, Bepackung eines Mistbeetes, Düngung diverser Kulturen, Pflege von

Ziergartenanlagen, Ermittlung der Futtervorräte,

Bewertung des wirtschaftseigenen Futters nach

Sinnenprüfung, Ermittlung von Flächenmaßen,

Stalldesinfektion + - -

Erstellung eines Düngeplanes - + -

Obstbau:

Pflanzung von Erdbeeren, Beerensträuchern und Obstbäumen + - -

Pflege und Schnitt der Obstbäume und Beerensträucher - + -

Bestimmung der Obstgehölze, Bestimmung der Wichtigsten Obstarten und -sorten, das Veredeln + - -

Düngung von Obstanlagen, Herstellung von

Obstfruchtsäften und Gärmost + - -

Most- und Tafelobsternte + - -

Winterspritzung, Mäusebekämpfung, Unkrautbekämpfung + - -

Waldwirtschaft:

Aufforstung, Kulturpflege + - -

Durchforstung - + -

Instandsetzung und Handhabung von forstlichen

Arbeitsgeräten - + -

Holzausformung und Holzmessen - + -

Tierproduktion:

Feststellung des Tiergewichtes + - -

Schweinekastration + - -

Viehpflege, Umgang mit Tieren + - -

Handhabung der Tierzuchtgeräte - + -

Tierbeurteilung: Typ, Form, Euter - + -

Lesen von Abstammungsnachweisen - + -

Aufschreibungen im Stall - + -

Tierkennzeichnung - + -

Maßnahmen der Kälberaufzucht und –haltung - + -

Einrichtung einer Stallapotheke - + -

Futteruntersuchung und Futterbewertung - + -

Fütterungsplanung - + -

Schlachten und Aufarbeitung von Schlachtkörpern:

Rind, Schwein - - +

Schlachtkörperbeurteilung - - +

Melken: von Hand und mit der Maschine + + +

Die Melkmaschine:

Aufbau, Funktion, Reinigung, Desinfektion, Wartung

Und Überprüfung + + -

Reinigung und Desinfektion des Milchgeschirrs + + -

Eutergesundheitskontrolle + + +

Milchkühlung am Hof + + -

Pflege der Milchkammer + + -

Betriebswirtschaft und Buchführung:

Deckungsbeitragskalkulationen zu den Produktionsbereichen:

Grünland, Milchvieh, Schweinezucht und Schweinemast, Rindermast, Geflügelproduktion, Gästebeherbergung, Nebenerwerbszweige - - +

Betriebsplanung ohne und mit Investition - - +

Berechnung der variablen Maschinenkosten - - +

Landtechnik und Arbeitswirtschaft:

Metallbearbeitung:

Anfertigung von Werkskizzen und Werkzeichnungen,

Handhabung und Pflege der Werkzeuge und Werkstattmaschinen, Einrichtung einer Hofwerkstätte, Prüfung und Bezeichnung der Werkstoffe + - -

Anfertigung diverser Werkstücke zur Erlangung

Folgender Fertigkeiten: Messen, Anreißen, Sägen,

Bohren, Feilen, Biegen, Meißeln, Richten, Schleifen, Drehen, Schneiden, Schmieden, Härten, Anlassen, Senken + + +

Herstellung von Metallverbindungen:

Nieten, Löten, Kleben, Schweißen + + +

Verbindungen von Leitungsrohren:

Gewindebohren und Gewindeschneiden + - -

Rostschutz + - -

Bestellung eines Sortimentes von Metallen + - -

Wartung und Pflege von Maschinen und Geräten:

Verbrennungs- und Elektromotore sowie elektrische

Anlagen, Batterien, landwirtschaftliche Zugmaschinen + + -

Maschinen und Geräte der Feld-, Hof-, Wald- und Hauswirtschaft - + -

Reparaturen an landwirtschaftlichen Maschinen

und Geräten - + +

Herstellung eines Werkstückes - - +

Bearbeitung von Kunststoffen + - -

Baukunde:

Aufstellung eines Schnurgerüstes, Anfertigung einer Schalung, Vermessung von Bauteilen und Ermittlung des Materialbedarfes - - +

Zubereitung von Mörtel und Beton - - +

Errichtung von Fundamenten und einfacher Ziegel- und Mauerwerke - - +

Anbringung eines Verputzes - - +

Holzbearbeitung:

Anfertigung von Arbeitsskizzen und einfachen

Werkzeichnungen + + -

Handhabung, Pflege, Instandsetzung von Werkzeugen

und Maschinen für die Holzbearbeitung + - -

Prüfung der Werkzeuge und des Werkstoffes Holz + + -

Holzschutz und Holzlagerung + - -

Anfertigung von Werkstücken zur Erlangung der Folgenden Fertigkeiten: Messen, Anreißen, Sägen,

Schneiden, Hobeln, Stemmen, Schleifen, Zinken,

Fräsen, Bohren, Schnitzen, Kleben, Nageln, Feilen + + -

Bienenkunde:

Anfertigung, Instandhaltung und Instandsetzung von

Imkergeräten, Einrichtungen und Arbeitsbehelfen + + -

Pflege der Beuten und des Bienenstandes + + -

Handhabung von Imkergeräten + + -

Öffnung und Erweiterung des Brutnestes

und Stockkontrolle + + -

INSTRUMENTALMUSIK (Freigegenstand)

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Schüler sind zum Musizieren nach Noten mit einem Instrument ihrer Wahl zu befähigen. Dabei ist ihnen besonders die Bedeutung der Hausmusik für das Familienleben bewußt zu machen. Zugleich sind sie zur Mitwirkung in einer Musikkapelle oder in einer Musikgruppe zu ermutigen. Das Musizieren ist als eine der Möglichkeiten der eigenen Gestaltung der Freizeit aufzuzeigen.

Den Schülern ist besonders Musikliteratur aus dem Bereich der Volksmusik bekanntzumachen, wobei der Schwerpunkt bei der Musik für die Fest- und Feiergestaltung zu liegen hat.

Lehrstoff Schulstufe

1. 2. 3.

Instrumentenkunde + + -

Einführung in die Notenschrift + + -

Das Spielen nach Noten, Fertigkeitsübungen + + +

Das Musizieren in der Gruppe + + +

Wichtige Musikstücke für die Gestaltung von Festen

und Feiern + + +

BIENENKUNDE (Freigegenstand)

Bildungs- und Lehraufgabe

Den Schülern ist die volkswirtschaftliche und die landeskulturelle Bedeutung der Bienenhaltung bewußt zu machen. Es sind die für eine wirtschaftliche Bienenhaltung notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln. Die Möglichkeiten einer hobbymäßigen Bienenhaltung sind aufzuzeigen.

Lehrstoff (1. Schulstufe)

Bienenrassen, Bienenwesen und Bienenvolk

Anatomie der Biene

Königinnenzucht

Das Schwärmen des Bienenvolkes

Die Bienenweide

Bienenkrankheiten

Pflege des Bienenvolkes

FREMDSPRACHE—ENGLISCH

(Freigegenstand)

Bildungs- und Lehraufgabe

Den Schülern sind im Hinblick auf die praktischen Erfordernisse des Lebens jene Grundkenntnisse zu vermitteln, die sie befähigen, Gehörtes und einfache Texte zu verstehen und sich der Fremdsprache als Mittel der Verständigung zu bedienen.

Lehrstoff Schulstufe

1. 2. 3.

Aufbau, Festigung und Erweiterung des Wort- und Phrasenschatzes im Hinblick auf die Erfordernisse

der Berufswelt + + +

Schulung des Gehörs und der Aussprache: Vorlesen und Wiedergabe von Gelesenem mit dem Ziel einer richtigen Aussprache und Tonführung + + +

Englisch im Hinblick auf den Fremdenverkehr + + +

Schriftliche Arbeiten: einfache Mitteilungen + + +

Benutzung von Wörterbüchern + + +

WERKEN (Freigegenstand)

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Schüler sollen zu handwerklicher Betätigung ermutigt werden. Außerdem sollen sie Anregungen für die Ausschmückung von Haus und Wohnung bekommen.

Es sind Kenntnisse über die wichtigsten Werkmaterialien und Fertigkeiten zur Herstellung einfacher Werkstücke für den Hausbedarf und für die Ausschmückung von Haus und Wohnung zu vermitteln.

Lehrstoff (1. Schulstufe)

Die wichtigsten Materialien für das Werken und die Bearbeitungsmöglichkeiten

Die wichtigsten Werkzeuge und Arbeitsmittel

Der Aufbau einer Krippe

Die Anfertigung von Wandbildern

Das Kerbschnitzen

Die Anfertigung von Modellen

landwirtschaftlicher Bauten

KOCHEN (Freigegenstand)

Bildungs- und Lehraufgabe

Die Schüler sollen zur Erkenntnis geführt werden, daß das Kochen zusammen mit der Tischvorbereitung und der Küchenführung eine anspruchsvolle Tätigkeit ist. Den Schülern ist der Zusammenhang zwischen Nahrung und Gesundheit des Menschen bewußt zu machen.

Es sind die wichtigsten Kenntnisse und Fertigkeiten für die Bereitung einiger Menüs zu vermitteln.

Dabei ist vor allem die Kinder- und Krankenkost zu berücksichtigen und der Qualitätserhaltung das besondere Augenmerk zu schenken.

Lehrstoff (3. Schulstufe)

Einfache Speisen auf der Basis der Grundrezepte unter Anwendung der wichtigsten Garmachungsarten

Schnellgerichte

Kalte Küche

Kranken- und Schonkost

MASCHINSCHREIBEN (Freigegenstand)

Bildungs- und Lehraufgabe

Den Schülern sind Kenntnisse der Zehn-Finger-Tast-Schreibmethode (Blindschreibmethode) sowie der technischen Einrichtungen der Schreibmaschine zu vermitteln.

Die Schüler sind zur Herstellung von formal und sprachlich richtigen sowie möglichst fehlerfreien Schriftstücken des privaten und beruflichen Bereiches zu befähigen.

Die Schüler sind zu Ordnung, Sauberkeit und Gewandtheit in der selbständigen und formrichtigen Abfassung von Schriftstücken zu erziehen. Es sind einfache Modelle einer Büroorganisation bekanntzumachen.

Lehrstoff Schulstufe

2. 3.

Schreibmaschinenkunde:

Bauteile der Schreibmaschine, Funktion und Bedienung, einfache Servicearbeiten + -

Arbeitsanweisung:

Körper-, Arm- und Fingerhaltung, Grundstellung und Anschlag, Vorbereitungsarbeiten + -

Beherrschung der Tastatur:

Methodische Erarbeitung aller Buchstaben im Zehn-Finger-Tastschreiben (Blindschreibmethode) und deren Anwendung nach den Richtlinien für Maschinschreiben, Schreiben von Ziffern und Zeichen, Abschreibübungen und Diktate zur Steigerung der Schreibfertigkeit und zur Verringerung von Tippfehlern, richtige Anwendung der Hervorhebungsarten wie Unterstreichen, Sperrschrift, Zentrieren, Blockschrift, Tabulatorübungen + -

Gestaltung von Schriftstücken:

Gestaltung von Schriftstücken samt Durchschlägen nach den geltenden Normen und Richtlinien, Erarbeitung

von genormten und ungenormten Briefen, Ausfüllen von Formularen und Anträgen, Schreiben von Einladungen, Vollmachten, Protokollen, Leserbriefen, Abkürzungen, Fertigkeitsübungen - +

Büroorganisation:

Büroeinrichtung, Postregistratur, Belege- und Schriftenablage - +

MUSISCHE BILDUNG

(Unverbindliche Übung)

Bildungs- und Lehraufgabe

Den Schülern sind ihre besonderen Neigungen und Fähigkeiten auf dem künstlerischen Gebiet bewußt zu machen; die Entwicklung dieser Fähigkeiten ist tunlichst zu fördern. Für den Bereich der gewählten Bildungsrichtung sind die wichtigsten literarischen Werke und Materialien der Volkskunst vorzustellen.

Lehrstoff Schulstufe

1. 2. 3.

Literatur- und Materialvorstellung sowie Anwendung

an einfachen Beispielen, Erarbeitung einer Darstellung (z. B. Theateraufführung, Musikstück, Bild, Figur aus Holz, Ton oder Metall usw.) + + +

KÖRPERLICHE ERTUCHTIGUNG:

(Unverbindliche Ubung)

Bildungs- und Lehraufgabe

Den Schülern sind die Grundkenntnisse und -fertigkeiten für sportliche Spiele zu vermitteln, die im Rahmen des pflichtmäßigen Leibesübungsunterrichtes nicht berücksichtigt werden können. Außerdem sind spezielle Ausgleichstrainingsprogramme, welche auf die Berufsarbeit des Bauern abgestimmt sind, einzulernen.

Lehrstoff Schulstufe

1. 2. 3.

Übungen zur Entspannung und Kräftigung des Körpers + + +

Grundregeln und Einübung sportlicher Spiele + + +