# Pflege- und Sondergebührenverordnung

74.

Verordnungder Landesregierung über die Festsetzung der Pflege- undSondergebühren für die öffentlichen Krankenanstalten

(Pflege- und Sondergebührenverordnung)

Auf Grund des § 49 Abs. 2 des Spitalgesetzes, LGBl. Nr. 1/1979, wird verordnet:

§ 1

Pflegegebühr

Die Pflegegebühr der allgemeinen Pflegeklasse für einen Tag in den nachstehend angeführten öffentlichen Krankenanstalten wird wie folgt festgesetzt:

Schilling

1. Landeskrankenhaus Feldkirch 2335

2. Krankenhaus der Stadt Bludenz 1761

3. Krankenhaus der Landeshauptstadt Bregenz 2166

4. Krankenhaus der Stadt Dornbirn 1985

5. Krankenhaus der Stadt Hohenems 1855

6. Landes-Nervenkrankenhaus Valduna:

a) bei psychiatrisch-klinischer und neurologischer

Behandlung 1909

b) bei psychiatrischer Behandlung (Pflegefälle) 1228

c) Tagklinik 680

d) Nachtklinik 620

7. Krankenhaus der Stiftung Maria Ebene, Frastanz 1047

§ 2

Sondergebühr für Sonderklasse

(1) Die Sondergebühr für die Sonderklasse wird als Zuschlag zur Pflegegebühr nach § 1 für einen Tag wie folgt festgesetzt:

Schilling

1. Landeskrankenhaus Feldkirch 368

2. Krankenhaus der Stadt Bludenz 465

3. Krankenhaus der Landeshauptstadt Bregenz 594

4. Krankenhaus der Stadt Dornbirn 566

5. Krankenhaus der Stadt Hohenems 494

6. Landes-Nervenkrankenhaus Valduna:

a) bei psychiatrisch-klinischer und neurologischer

Behandlung 610

b) bei psychiatrischer Behandlung (Pflegefälle) 380

7. Krankenhaus der Stiftung Maria Ebene, Frastanz 200

(2) Für Einbettzimmer ist folgender weiterer Zuschlag zu

entrichten:

Schilling

a) mit Bad 300

b) ohne Bad 150

§ 3

Sondergebühr für ambulatorische Behandlungen

Die Sondergebühren für ambulatorische Behandlungen in den nachstehend angeführten öffentlichen Krankenanstalten werden wie folgt festgesetzt:

Für Für Für

allgemeinen Medikamente Sach- und

Sach- und und Ver- Personal-

Personal- bandsstoffe aufwand beim

aufwand Röntgen

Schilling Schilling Schilling

1. Landeskrankenhaus Feldkirch:

I. Abteilungen für Innere

Medizin, für Chirurgie,

für Kinder und für

Pulmologie (Gaisbühel):

a) bei erstmaliger

Behandlung 651 447 631

b) bei mehrmaliger

Behandlung 386 224 317

II. Abteilung für Gynäkologie

und Geburtshilfe:

a) bei erstmaliger

Behandlung 552 339 631

b) bei mehrmaliger

Behandlung 276 172 317

III. Abteilung für Urologie:

a) bei erstmaliger

Behandlung 907 596 631

b) bei mehrmaliger

Behandlung 455 298 317

IV. Abteilungen für Unfall,

Augen und HNO:

a) bei erstmaliger

Behandlung in der

OP-Gruppe II

Aufwärts 1522 339 573

b) bei erstmaliger

Behandlung in der

OP-Gruppe I

und übrige 761 172 295

c) bei mehrmaliger

Behandlung 444 121 194

V. Abteilung für Orthopädie:

a) bei erstmaliger

Behandlung in der

OP-Gruppe II

Aufwärts 1773 339 671

b) bei erstmaliger

Behandlung in der

OP-Gruppe I

und übrige 1014 172 392

c) bei mehrmaliger

Behandlung 596 122 258

VI. Physikalische Therapie:

a) erstmalige Unter-

suchung 437 - -

b) je Anwendung (einzeln) 141 - -

c) je Anwendung (in der

Gruppe) 108 - -

VII. Sonderbehandlung:

a) Sehschule:

je Sitzung 161 - -

b) Logopädie:

je Sitzung 161 - -

2. Krankenhaus der Stadt

Bludenz:

I. Wundversorgung:

a) bei erstmaliger

Behandlung 466 206 397

b) bei mehrmaliger

Behandlung 288 167 239

II. Physikalische Therapie:

a) erstmalige Unter-

suchung 480 - -

b) je Anwendung (einzeln) 150 - -

c) je Anwendung (in der

Gruppe) 100 - -

3. Krankenhaus der Landes-

hauptstadt Bregenz:

I. Wundversorgung:

a) bei erstmaliger

Behandlung 630 185 405

b) bei mehrmaliger

Behandlung 315 130 305

II. Physikalische Therapie:

erstmalige Untersuchung 530 - -

je Anwendung 170 - -

4. Krankenhaus der Stadt Dornbirn:

a) bei erstmaliger Behandlung 447 204 305

b) bei mehrmaliger Behandlung 297 133 204

5. Krankenhaus der Stadt

Hohenems:

a) bei erstmaliger Behandlung 565 180 210

b) bei mehrmaliger Behandlung 290 120 150

6. Landes-Nervenkrankenhaus

Valduna:

I. Neurologische und

psychiatrische Ambulanz:

a) bei erstmaliger

Behandlung 1317 - -

b) bei mehrmaliger

Behandlung 592 - -

II. Physikalische Therapie:

erstmalige Untersuchung 488 - -

je Anwendung 195 - -

7. Krankenhaus der Stiftung

Maria Ebene, Frastanz:

a) bei erstmaliger Behandlung 467 109 -

b) bei mehrmaliger Behandlung 217 109 -

§ 4

Sonstige Sondergebühren

Die sonstigen Sondergebühren werden wie folgt festgesetzt:

Schilling

I. Ersatz der Kosten für die Beförderung des Patienten

in die Krankenanstalt und aus derselben mit

anstaltseigenen Krankenwagen, je gefahrenen km 11,30

II. Ersatz der Kosten für eine nicht in der Krankenanstalt

angestellte Hebamme:

a) für die Hilfe bei einer vollendeten Geburt:

Allgemeine Pflegeklasse 1690

Sonderklasse 2492

b) bei einer Mehrlingsgeburt gebührt zu den in

lit. a festgesetzten Gebühren ein Zuschlag von 294

c) für die Hilfe bei einer Fehlgeburt 801

§ 5

Umsatzsteuer

In den Gebührensätzen nach den §§ 1 bis 4 ist der Betrag für die Umsatzsteuer nicht inbegriffen.

§ 6

Kostendeckende Pflege- und Sondergebühren

Die kostendeckend ermittelten Pflege- und Sondergebühren entsprechen der Höhe nach den in den §§ 1 bis 4 festgesetzten Pflege- und Sondergebühren.

§ 7

Inkrafttreten,Außerkrafttreten

(1) Diese Verordnung tritt am 1. Jänner 1989 in Kraft.

(2) Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung über die Festsetzung der Pflege- und Sondergebühren für die öffentlichen Krankenanstalten, LGBl. Nr. 76/1987, außer Kraft.