# Pflege- und Sondergebührenverordnung

48.

Verordnungder Landesregierung über die Festsetzung der Pflege-und Sondergebühren für die öffentlichen Krankenanstalten sowieüber die Festsetzung des Kostenbeitrages für öffentliche oderprivate gemeinnützige Krankenanstalten

(Pflege- und Sondergebührenverordnung)

Auf Grund des § 49 Abs. 2 in Verbindung mit § 32a Abs. 3 des Spitalgesetzes, LGBl. Nr. 1/1979, in der Fassung LGBl. Nr. 33/1988, wird verordnet:

§ 1

Pflegegebühr

(1) Die Pflegegebühr der allgemeinen Pflegeklasse für einen Tag in den nachstehend angeführten öffentlichen Krankenanstalten wird wie folgt festgesetzt:

Schilling

1. Landeskrankenhaus Feldkirch 2568

2. Krankenhaus der Stadt Bludenz 1900

3. Krankenhaus der Landeshauptstadt Bregenz 2352

4. Krankenhaus der Stadt Dornbirn 2082

5. Krankenhaus der Stadt Hohenems 1980

6. Landes-Nervenkrankenhaus Valduna:

a) bei psychiatrisch-klinischer und neurologischer

Behandlung 2112

b) bei psychiatrischer Behandlung (Pflegefälle) 1632

c) Tagklinik 685

d) Nachtklinik 645

7. Krankenhaus der Stiftung Maria Ebene, Frastanz 1139

(2) Der von Patienten der allgemeinen Pflegeklasse zu entrichtende Kostenbeitrag wird mit 51 S festgesetzt.

§ 2

Sondergebühr für Sonderklasse

(1) Die Sondergebühr für die Sonderklasse wird als Zuschlag zur Pflegegebühr nach § 1 für einen Tag wie folgt festgesetzt:

Schilling

1. Landeskrankenhaus Feldkirch 390

2. Krankenhaus der Stadt Bludenz 501

3. Krankenhaus der Landeshauptstadt Bregenz 646

4. Krankenhaus der Stadt Dornbirn 599

5. Krankenhaus der Stadt Hohenems 523

6. Landes-Nervenkrankenhaus Valduna:

a) bei psychiatrisch-klinischer und neurologischer

Behandlung 675

b) bei psychiatrischer Behandlung (Pflegefälle) 507

7. Krankenhaus der Stiftung Maria Ebene, Frastanz 224

(2) Für Einbettzimmer ist folgender weiterer Zuschlag zu

entrichten:

a) mit Bad 300

b) ohne Bad 150

§ 3

Sondergebühr für ambulatorische Behandlungen

Die Sondergebühren für ambulatorische Behandlungen in den nachstehend angeführten öffentlichen Krankenanstalten werden wie folgt festgesetzt:

Für Für Für

allgemeinen Medikamente Sach- und

Sach- und und Ver- Personal-

Personal- bandsstoffe aufwand beim

aufwand Röntgen

Schilling Schilling Schilling

1. Landeskrankenhaus Feldkirch:

I. Abteilungen für Innere

Medizin, für Chirurgie,

für Plastische Chirurgie,

für Kinder und für

Pulmologie (Gaisbühel):

a) bei erstmaliger

Behandlung 671 460 650

b) bei mehrmaliger

Behandlung 398 231 327

II. Abteilung für Gynäkologie

und Geburtshilfe:

a) bei erstmaliger

Behandlung 569 349 650

b) bei mehrmaliger

Behandlung 284 177 327

III. Abteilung für Urologie:

a) bei erstmaliger

Behandlung 934 614 650

b) bei mehrmaliger

Behandlung 469 307 327

IV. Abteilungen für Unfall,

Augen und HNO:

a) bei erstmaliger

Behandlung in der

OP-Gruppe II

Aufwärts 1568 349 590

b) bei erstmaliger

Behandlung in der

OP-Gruppe I

und übrige 784 177 304

c) bei mehrmaliger

Behandlung 457 125 200

V. Abteilung für Orthopädie:

a) bei erstmaliger

Behandlung in der

OP-Gruppe II

Aufwärts 1826 349 691

b) bei erstmaliger

Behandlung in der

OP-Gruppe I

und übrige 1044 177 404

c) bei mehrmaliger

Behandlung 614 125 266

VI. Physikalische Therapie:

a) erstmalige Untersuchung 450 - -

b) je Anwendung (einzeln) 145 - -

c) je Anwendung (in der

Gruppe) 111 - -

VII. Sonderbehandlung:

a) Sehschule:

je Sitzung 166 - -

b) Logopädie:

je Sitzung 166 - -

2. Krankenhaus der Stadt

Bludenz:

I. Wundversorgung:

a) bei erstmaliger

Behandlung 482 213 397

b) bei mehrmaliger

Behandlung 298 173 239

II. Physikalische Therapie:

a) erstmalige Untersuchung 495 - -

b) je Anwendung (einzeln) 165 - -

c) je Anwendung (in der

Gruppe) 104 - -

3. Krankenhaus der Landes-

hauptstadt Bregenz:

I. Wundversorgung:

a) bei erstmaliger

Behandlung 660 195 425

b) bei mehrmaliger

Behandlung 330 135 320

II. Physikalische Therapie:

erstmalige Untersuchung 555 - -

je Anwendung 180 - -

4. Krankenhaus der Stadt Dornbirn:

I. Wundversorgung:

a) bei erstmaliger

Behandlung 465 212 317

b) bei mehrmaliger

Behandlung 309 138 212

II. Physikalische Therapie:

erstmalige Untersuchung 391 - -

je Anwendung 167 - -

5. Krankenhaus der Stadt

Hohenems:

a) bei erstmaliger Behandlung 605 195 225

b) bei mehrmaliger Behandlung 310 130 160

6. Landes-Nervenkrankenhaus

Valduna:

I. Neurologische und

psychiatrische Ambulanz:

a) bei erstmaliger

Behandlung 1383 - -

b) bei mehrmaliger

Behandlung 622 - -

II. Physikalische Therapie:

erstmalige Untersuchung 517 - -

je Anwendung 207 - -

7. Krankenhaus der Stiftung

Maria Ebene, Frastanz:

a) bei erstmaliger Behandlung 483 115 -

b) bei mehrmaliger Behandlung 225 115 -

§ 4

Sonstige Sondergebühren

Die sonstigen Sondergebühren werden wie folgt festgesetzt:

Schilling

Ersatz der Kosten für die Beförderung des Patienten

in die Krankenanstalt und aus derselben mit anstaltseigenem

Krankenwagen, je gefahrenen km 11,30

§ 5

Umsatzsteuer

In den Gebührensätzen nach § 1 Abs. 1 und den §§ 2 bis 4 ist der Betrag für die Umsatzsteuer nicht inbegriffen.

§ 6

Kostendeckende Pflege- und Sondergebühren

Bei den nach den §§ 1 bis 4 festgesetzten Pflege- und Sondergebühren handelt es sich um kostendeckend ermittelte Pflege- und Sondergebühren.

§ 7

Inkrafttreten,Außerkrafttreten

(1) Diese Verordnung tritt am 1. Jänner 1990 in Kraft.

(2) Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung über die Festsetzung der Pflege- und Sondergebühren für die öffentlichen Krankenanstalten, LGBl. Nr. 74/1988, außer Kraft.