# Pflege- und Sondergebührenverordnung

76.

Verordnungder Landesregierung über die Festsetzung derPflege- und Sondergebühren für die öffentlichen Krankenanstalten

sowie über die Festsetzung des Kostenbeitrages für öffentliche oder

private gemeinnützige Krankenanstalten (Pflege- und Sondergebührenverordnung)

Auf Grund des § 52 Abs. 2 in Verbindung mit § 35 Abs. 3 des Spitalgesetzes, LGBl. Nr. 1/1990, wird verordnet:

§ 1

Pflegegebühr

Die Pflegegebühr der allgemeinen Pflegeklasse für einen Tag in den nachstehend angeführten öffentlichen Krankenanstalten wird wie folgt festgesetzt:

Schilling

1. Landeskrankenhaus Feldkirch 3128

2. Krankenhaus der Stadt Bludenz 2363

3. Landeskrankenhaus Bregenz 2764

4. Krankenhaus der Stadt Dornbirn 2553

5. Krankenhaus der Stadt Hohenems 2469

6. Landes-Nervenkrankenhaus Valduna:

a) bei psychiatrisch-klinischer und neurologischer

Behandlung 2357

b) bei psychiatrischer Behandlung (Pflegefälle) 1883

c) Tagklinik 748

d) Nachtklinik 725

7. Krankenhaus der Stiftung Maria Ebene, Frastanz 1257

§ 2

Sondergebühr für Sonderklasse

(1) Die Sondergebühr für die Sonderklasse wird als Zuschlag zur Pflegegebühr nach § 1 für einen Tag wie folgt festgesetzt:

Schilling

1. Landeskrankenhaus Feldkirch 536

2. Krankenhaus der Stadt Bludenz 575

3. Landeskrankenhaus Bregenz 836

4. Krankenhaus der Stadt Dornbirn 700

5. Krankenhaus der Stadt Hohenems 646

6. Landes-Nervenkrankenhaus Valduna:

a) bei psychiatrisch-klinischer und neurologischer

Behandlung 744

b) bei psychiatrischer Behandlung (Pflegefälle) 577

7. Krankenhaus der Stiftung Maria Ebene, Frastanz 253

(2) Für Einbettzimmer ist folgender weiterer Zuschlag zu

entrichten:

Schilling

a) mit Bad 300

b) ohne Bad 150

§ 3

Sondergebührfür ambulatorische Behandlungen

Die Sondergebühren für ambulatorische Behandlungen in den nachstehend angeführten öffentlichen Krankenanstalten werden wie folgt festgesetzt:

Für Für Für

allgemeinen Medikamente Sach- und

Sach- und und Ver- Personal-

Personal- bandstoffe aufwand beim

aufwand Röntgen

Schilling Schilling Schilling

1. Landeskrankenhaus Feldkirch:

I. Abteilungen für Innere

Medizin, für Chirurgie,

für Plastische Chirurgie,

für Kinder und für

Pulmologie (Gaisbühel):

a) bei erstmaliger

Behandlung 722 495 700

b) bei mehrmaliger

Behandlung 428 249 352

II. Abteilung für Gynäkologie

und Geburtshilfe:

a) bei erstmaliger

Behandlung 613 375 700

b) bei mehrmaliger

Behandlung 306 190 352

III. Abteilung für Urologie:

a) bei erstmaliger

Behandlung 1006 660 700

b) bei mehrmaliger

Behandlung 504 331 352

IV. Abteilungen für Unfall,

Augen und HNO:

a) bei erstmaliger

Behandlung in der

OP-Gruppe II

aufwärts 1688 375 635

b) bei erstmaliger

Behandlung in der

OP-Gruppe I

und übrige 843 190 328

c) bei mehrmaliger

Behandlung 492 134 215

V. Abteilung für Orthopädie:

a) bei erstmaliger

Behandlung in der

OP-Gruppe II

aufwärts 1966 375 744

b) bei erstmaliger

Behandlung in der

OP-Gruppe I

und übrige 1124 190 435

c) bei mehrmaliger

Behandlung 660 134 386

VI. Physikalische Therapie:

a) erstmalige

Untersuchung 485 - -

b) je Anwendung (einzeln) 156 - -

c) je Anwendung

(in der Gruppe) 120 - -

VII. Sonderbehandlung:

a) Sehschule:

je Sitzung 179 - -

b) Logopädie:

je Sitzung 179 - -

Für Für Für

allgemeinen Medikamente Sach- und

Sach- und und Ver- Personal-

Personal- bandstoffe aufwand beim

aufwand Röntgen

Schilling Schilling Schilling

2. Krankenhaus der Stadt Bludenz:

I. Wundversorgung

a) bei erstmaliger

Behandlung 524 232 432

b) bei mehrmaliger

Behandlung 323 188 260

II. Physikalische Therapie:

a) erstmalige

Untersuchung 538 - -

b) je Anwendung (einzeln) 179 - -

c) je Anwendung

(in der Gruppe) 113 - -

Für Für Für

allgemeinen Medikamente Sach- und

Sach- und und Ver- Personal-

Personal- bandstoffe aufwand beim

aufwand Röntgen

Schilling Schilling Schilling

3. Landeskrankenhaus Bregenz:

I. Wundversorgung

a) bei erstmaliger

Behandlung 720 215 465

b) bei mehrmaliger

Behandlung 360 145 350

II. Abteilung für Unfall:

a) bei erstmaliger

Behandlung in der

OP-Gruppe II

aufwärts 1688 375 635

b) bei erstmaliger

Behandlung in der

OP-Gruppe I

und übrige 843 190 328

c) bei mehrmaliger

Behandlung 492 134 215

III. Physikalische Therapie:

erstmalige Untersuchung 605 - -

je Anwendung 200 - -

Für Für Für

allgemeinen Medikamente Sach- und

Sach- und und Ver- Personal-

Personal- bandstoffe aufwand beim

aufwand Röntgen

Schilling Schilling Schilling

4. Krankenhaus der Stadt Dornbirn:

I. Wundversorgung

a) bei erstmaliger

Behandlung 578 242 394

b) bei mehrmaliger

Behandlung 384 159 263

II. Physikalische Therapie:

erstmalige Untersuchung 508 - -

je Anwendung 217 - -

Für Für Für

allgemeinen Medikamente Sach- und

Sach- und und Ver- Personal-

Personal- bandstoffe aufwand beim

aufwand Röntgen

Schilling Schilling Schilling

5. Krankenhaus der Stadt Hohenems:

I. Wundversorgung

a) bei erstmaliger

Behandlung 675 220 250

b) bei mehrmaliger

Behandlung 350 145 185

II. Physikalische Therapie:

erstmalige Untersuchung 620 - -

je Anwendung 205 - -

Für Für Für

allgemeinen Medikamente Sach- und

Sach- und und Ver- Personal-

Personal- bandstoffe aufwand beim

aufwand Röntgen

Schilling Schilling Schilling

6. Landes-Nervenkrankenhaus Valdunga:

I. Neurologische und

psychiatrische Ambulanz:

a) bei erstmaliger

Behandlung 1562 - -

b) bei mehrmaliger

Behandlung 703 - -

II. Physikalische Therapie:

Erstmalige Untersuchung 590 - -

je Anwendung 237 - -

Für Für Für

allgemeinen Medikamente Sach- und

Sach- und und Ver- Personal-

Personal- bandstoffe aufwand beim

aufwand Röntgen

Schilling Schilling Schilling

7. Krankenhaus der Stiftung

Maria Ebene, Frastanz:

a) bei erstmaliger

Behandlung 539 125 -

b) bei mehrmaliger

Behandlung 251 125 -

§ 4

Sondergebühr für Beförderung

Der Ersatz der Kosten für die Beförderung des Patienten in die Krankenanstalt und aus derselben mit anstaltseigenen Krankenwagen wird mit 12 S für jeden gefahrenen Kilometer festgesetzt.

§ 5

Umsatzsteuer

In den Gebührensätzen nach den §§ 1 bis 4 ist der Betrag für die Umsatzsteuer nicht inbegriffen.

§ 6

Kostendeckende Pflege- und Sondergebühren

Die kostendeckend ermittelten Pflege- und Sondergebühren entsprechen der Höhe nach den in den §§ 1 bis 4 festgesetzten Pflege- und Sondergebühren.

§ 7

Kostenbeitrag

Der von Patienten der allgemeinen Pflegeklasse zu entrichtende Kostenbeitrag wird mit 54 S festgesetzt.

§ 8

Inkrafttreten, Außerkrafttreten

(1) Diese Verordnung tritt am 1. Jänner 1992 in Kraft.

(2) Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Pflege- und Sondergebührenverordnung, LGBl. Nr. 50/1990, außer Kraft.