161.1

# Bundesgesetz über die politischen Rechte

(BPR)^[^1]^

vom 17. Dezember 1976 (Stand am 23. Oktober 2022)

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,

gestützt auf Artikel 39 Absatz 1 der Bundesverfassung[^2],[^3]^<br />^nach Einsicht in eine Botschaft des Bundesrates vom 9. April 1975[^4],

beschliesst:

## **1. Titel:** Stimmrecht und Stimmabgabe {#tit_1}
##### **Art. 1** {#tit_1/art_1 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--1}

##### **Art. 2** Ausschluss vom Stimmrecht {#tit_1/art_2 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--2}
Als vom Stimmrecht ausgeschlossene Entmündigte im Sinne von Artikel 136 Absatz 1 BV gelten Personen, die wegen dauernder Urteilsunfähigkeit unter umfassender Beistandschaft stehen oder durch eine vorsorgebeauftragte Person vertreten werden.

##### **Art. 3** Politischer Wohnsitz {#tit_1/art_3 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--3}
1. Die Stimmabgabe erfolgt am politischen Wohnsitz, nämlich in der Gemeinde, wo der Stimmberechtigte wohnt und angemeldet ist. Fahrende stimmen in ihrer Heimatgemeinde.[^5]
2. Wer statt des Heimatscheins einen andern Ausweis (Heimatausweis, Interimsschein, usw.) hinterlegt, erwirbt nur politischen Wohnsitz, wenn er nachweist, dass er am Ort, wo der Heimatschein liegt, nicht im Stimmregister eingetragen ist.

##### **Art. 4** Stimmregister {#tit_1/art_4 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--4}
1. Die Stimmberechtigten sind am politischen Wohnsitz in das Stimmregister einzutragen. Eintragungen und Streichungen sind von Amtes wegen vorzunehmen.
2. Vor einer Wahl oder Abstimmung sind Eintragungen bis zum fünften Vortag des Wahl- oder Abstimmungstages vorzunehmen, wenn feststeht, dass die Voraussetzungen zur Teilnahme am Abstimmungstag erfüllt sind.
3. Das Stimmregister steht den Stimmberechtigten zur Einsicht offen.

##### **Art. 5** Grundsätze der Stimmabgabe {#tit_1/art_5 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--5}
1. Für die Stimmabgabe müssen die amtlichen Stimm- und Wahlzettel benützt werden. Ihnen sind kantonale Erfassungsbelege für elektronische Datenverarbeitung gleichgestellt.[^6]
2. Stimmzettel und Wahlzettel ohne Vordruck sind handschriftlich auszufüllen. Wahlzettel mit Vordruck dürfen nur handschriftlich geändert werden.
3. Der Stimmberechtigte kann seine Stimme persönlich an der Urne oder brieflich abgeben.[^7]Die Stimmabgabe bei Versuchen zur elektronischen Stimmabgabe richtet sich nach Artikel 8*a* .[^8]
4. und^5^…[^9]
6. Die Stimme darf durch Drittpersonen zur Urne gebracht werden, soweit das kantonale Recht dies für die kantonalen Abstimmungen und Wahlen zulässt. Schreib-unfähige Stimmberechtigte können den Stimm- oder Wahlzettel durch einen Stimmberechtigten ihrer Wahl nach ihren Anweisungen ausfüllen lassen.[^10]
7. Das Stimmgeheimnis ist zu wahren.

##### **Art. 6** Stimmabgabe Invalider {#tit_1/art_6 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--6}
Die Kantone sorgen dafür, dass auch stimmen kann, wer wegen Invalidität oder aus einem anderen Grund dauernd unfähig ist, die für die Stimmabgabe nötigen Handlungen selbst vorzunehmen.

##### **Art. 7** Vorzeitige Stimmabgabe {#tit_1/art_7 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--7}
1. Die Kantone ermöglichen die vorzeitige Stimmabgabe mindestens an zwei der vier letzten Tage vor dem Abstimmungstag.
2. Für die vorzeitige Stimmabgabe hat das kantonale Recht vorzusehen, dass alle oder einzelne Urnen während einer bestimmten Zeit geöffnet sind oder dass der Stimmberechtigte den Stimmzettel in einem verschlossenen Umschlag bei einer Amtsstelle abgeben kann.
3. Wenn die Kantone die vorzeitige Stimmabgabe in weiterem Umfang vorsehen, so gilt dies auch für die eidgenössischen Abstimmungen und Wahlen.
4. Die Kantone erlassen die zur Erfassung aller Stimmen, zur Sicherung des Stimmgeheimnisses und zur Verhinderung von Missbräuchen erforderlichen Bestimmungen.

##### **Art. 8** Briefliche Stimmabgabe {#tit_1/art_8 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--8}
1. Die Kantone sorgen für ein einfaches Verfahren der brieflichen Stimmabgabe. Sie erlassen insbesondere Bestimmungen, um die Kontrolle der Stimmberechtigung, das Stimmgeheimnis und die Erfassung aller Stimmen zu gewährleisten und Missbräuche zu verhindern.
2. Die briefliche Stimmabgabe ist zulässig ab Erhalt der nach kantonalem Recht zur gültigen Stimmabgabe nötigen Unterlagen.[^11]

##### **Art. 8a** Elektronische Stimmabgabe {#tit_1/art_8 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--8_a}
1. Der Bundesrat kann im Einvernehmen mit interessierten Kantonen und Gemeinden örtlich, zeitlich und sachlich begrenzte Versuche zur elektronischen Stimmabgabe zulassen.
1bis. Er kann Kantone, die Versuche zur elektronischen Stimmabgabe über längere Zeit erfolgreich und pannenfrei durchgeführt haben, auf Gesuch hin ermächtigen, diese Versuche für eine von ihm festgelegte Dauer weiterzuführen. Er kann die Ermächtigung mit Auflagen oder Bedingungen versehen oder die elektronische Stimmabgabe in Abwägung der gesamten Umstände jederzeit örtlich, sachlich oder zeitlich ausschliessen.[^12]
2. Die Kontrolle der Stimmberechtigung, das Stimmgeheimnis und die Erfassung aller Stimmen müssen gewährleistet und Missbräuche ausgeschlossen bleiben.
3. …[^13]
4. Der Bundesrat regelt die Einzelheiten.

##### **Art. 9** {#tit_1/art_9 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--9}

## **2. Titel:** Abstimmungen {#tit_2}
##### **Art. 10** Anordnung {#tit_2/art_10 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--10}
1. Der Bundesrat legt die Regeln fest, nach denen die Abstimmungstage bestimmt werden. Dabei trägt er den Bedürfnissen von Stimmberechtigten, Parlament, Kantonen, Parteien und Zustellorganisationen Rechnung und vermeidet Terminkollisionen, die sich aus den Unterschieden zwischen Kalender- und Kirchenjahr ergeben.[^14]
1bis. Der Bundesrat legt wenigstens vier Monate vor dem Abstimmungstermin fest, welche Vorlagen zur Abstimmung gelangen. Dringlich erklärte Bundesgesetze können innerhalb einer kürzeren Frist zur Abstimmung gebracht werden.[^15]
2. Jeder Kanton führt die Abstimmung auf seinem Gebiet durch und erlässt die erforderlichen Anordnungen.

##### **Art. 10a** Information der Stimmberechtigten {#tit_2/art_10 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--10_a}
1. Der Bundesrat informiert die Stimmberechtigten kontinuierlich über die eidgenössischen Abstimmungsvorlagen.
2. Er beachtet dabei die Grundsätze der Vollständigkeit, der Sachlichkeit, der Transparenz und der Verhältnismässigkeit.
3. Er legt die wichtigsten im parlamentarischen Entscheidungsprozess vertretenen Positionen dar.
4. Er vertritt keine von der Haltung der Bundesversammlung abweichende Abstimmungsempfehlung.

##### **Art. 11** Abstimmungsvorlage, Stimmzettel und Erläuterungen {#tit_2/art_11 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--11}
1. Der Bund stellt den Kantonen die Abstimmungsvorlagen und Stimmzettel zur Verfügung.
2. Der Abstimmungsvorlage wird eine kurze, sachliche Erläuterung des Bundesrates beigegeben, die auch den Auffassungen wesentlicher Minderheiten Rechnung trägt. Die Abstimmungsvorlage muss den Wortlaut der auf dem Stimmzettel gestellten Fragen enthalten. Für Volksinitiativen und Referenden teilen die Urheberkomitees ihre Argumente dem Bundesrat mit; dieser berücksichtigt sie in seinen Abstimmungserläuterungen. Der Bundesrat kann ehrverletzende, krass wahrheitswidrige oder zu lange Äusserungen ändern oder zurückweisen. Verweise auf elektronische Quellen dürfen nur in die Abstimmungserläuterungen aufgenommen werden, wenn der Urheber der Verweise schriftlich erklärt, dass diese Quellen keine rechtswidrigen Inhalte enthalten und nicht zu elektronischen Publikationen rechtswidrigen Inhalts führen.[^16]
3. Die Stimmberechtigten erhalten die nach kantonalem Recht zur gültigen Stimmabgabe nötigen Unterlagen (Stimmzettel, Stimmausweis, Stimmcouvert, Kontrollstempel[^17]und dergleichen) mindestens drei und frühestens vier Wochen vor dem Abstimmungstag. Abstimmungsvorlage und Erläuterung dürfen auch früher abgegeben werden. Die Bundeskanzlei macht Abstimmungsvorlage und Erläuterung mindestens sechs Wochen vor dem Abstimmungstag elektronisch allgemein zugänglich.[^18][^19]
4. Die Kantone können durch Gesetz die Gemeinden ermächtigen, Abstimmungsvorlage und Erläuterung pro Haushalt nur einmal zuzustellen, es sei denn, ein stimmberechtigtes Haushaltsmitglied verlange die persönliche Zustellung.[^20]

##### **Art. 12** Ungültige Stimmzettel {#tit_2/art_12 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--12}
1. Stimmzettel sind ungültig, wenn sie:
a. nicht amtlich sind;
b. anders als handschriftlich ausgefüllt sind;
c. den Willen des Stimmenden nicht eindeutig erkennen lassen;
d. ehrverletzende Äusserungen oder offensichtliche Kennzeichnungen enthalten;
e.[^21] …
2. Vorbehalten bleiben die Ungültigkeits- und Nichtigkeitsgründe, die mit dem kantonalen Verfahren (Stimmkuvert, Kontrollstempel, usw.) zusammenhängen.
3. Für Versuche[^22]mit elektronischer Stimmabgabe umschreibt das Recht des durchführenden Kantons die Voraussetzungen gültiger Stimmabgabe und die Ungültigkeitsgründe.[^23]

##### **Art. 13** Feststellung des Abstimmungsergebnisses {#tit_2/art_13 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--13}
1. Für die Ermittlung des Abstimmungsergebnisses fallen die leeren und ungültigen Stimmzettel ausser Betracht.
2. Stehen in einem Kanton den Ja- gleich viele Nein-Stimmen gegenüber, so wird seine Standesstimme zu den ablehnenden Kantonen gezählt.[^24]
3. Ein sehr knappes Abstimmungsergebnis erfordert nur dann eine Nachzählung, wenn Unregelmässigkeiten glaubhaft gemacht worden sind, die nach Art und Umfang geeignet waren, das Bundesergebnis wesentlich zu beeinflussen.[^25]

##### **Art. 14** Abstimmungsprotokoll {#tit_2/art_14 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--14}
1. Über das Ergebnis einer Abstimmung wird in jedem Stimmbüro ein Protokoll erstellt, das die Gesamtzahl der Stimmberechtigten und die Zahl der stimmberechtigten Auslandschweizer, der Stimmenden, der leeren, ungültigen und gültigen Stimmzettel sowie der Ja- und Nein-Stimmen angibt.[^26]
2. Das Protokoll wird an die Kantonsregierung weitergeleitet. Diese stellt die vorläufigen Ergebnisse aus dem ganzen Kanton zusammen, teilt sie der Bundeskanzlei mit und veröffentlicht sie innert 13 Tagen nach dem Abstimmungstag im kantonalen Amtsblatt. Notfalls gibt sie eine Sondernummer des Amtsblattes heraus.[^27]
3. Die Kantone übermitteln die Protokolle, auf Verlangen auch die Stimmzettel, innert zehn Tagen nach Ablauf der Beschwerdefrist (Art. 79 Abs. 3) der Bundeskanzlei. Nach der Erwahrung des Abstimmungsergebnisses werden die Stimmzettel vernichtet.

##### **Art. 15** Erwahrung und Veröffentlichung des Abstimmungsergebnisses {#tit_2/art_15 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--15}
1. Der Bundesrat stellt das Abstimmungsergebnis verbindlich fest (Erwahrung), sobald feststeht, dass beim Bundesgericht keine Abstimmungsbeschwerden eingegangen sind, oder sobald über diese entschieden worden ist.[^28]
2. Der Erwahrungsbeschluss wird im Bundesblatt veröffentlicht.
3. Änderungen der Bundesverfassung treten mit der Annahme durch Volk und Stände in Kraft, sofern die Vorlage nichts anderes bestimmt.
4. Wenn eine Rechtsänderung keinen Aufschub erträgt und das Abstimmungsergebnis unzweifelhaft deutlich ist, kann der Bundesrat oder die Bundesversammlung Gesetzesvorlagen oder Bundesbeschlüsse über die Genehmigung völkerrechtlicher Verträge vor Ablauf der Erwahrung provisorisch in Kraft setzen oder dringlich erklärte Gesetze provisorisch in Kraft belassen oder ausser Kraft setzen.[^29]

## **3. Titel:** Wahl des Nationalrats {#tit_3}
### **1. Kapitel:** Allgemeines {#tit_3/chap_1}
##### **Art. 16** Verteilung der Sitze auf die Kantone {#tit_3/chap_1/art_16 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--16}
1. Für die Verteilung der Nationalratssitze auf die Kantone sind die Wohnbevölkerungszahlen massgebend, die sich aus den Registererhebungen ergeben, die im Rahmen der Volkszählung gemäss dem Volkszählungsgesetz vom 22. Juni 2007[^30]im ersten auf die letzten Gesamterneuerungswahlen des Nationalrats folgenden Kalenderjahr durchgeführt werden.
2. Gestützt auf die verbindliche Feststellung der Wohnbevölkerungszahlen nach Artikel 13 des Volkszählungsgesetzes vom 22. Juni 2007 stellt der Bundesrat verbindlich fest, wie viele Sitze den einzelnen Kantonen in der folgenden Gesamterneuerungswahl des Nationalrats zukommen.

##### **Art. 17** Verteilungsverfahren {#tit_3/chap_1/art_17 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--17}
Die 200 Sitze des Nationalrats werden nach folgendem Verfahren auf die Kantone verteilt:[^31]
a. *Vorwegverteilung:* 
        1. Die Wohnbevölkerung der Schweiz wird durch 200 geteilt. Die nächsthöhere ganze Zahl über dem Ergebnis bildet die erste Verteilungszahl. Jeder Kanton, dessen Bevölkerung diese Zahl nicht erreicht, erhält einen Sitz; er scheidet für die weitere Verteilung aus.
        2. Die Wohnbevölkerung der verbleibenden Kantone wird durch die Zahl der noch nicht zugeteilten Sitze geteilt. Die nächsthöhere ganze Zahl über dem Ergebnis bildet die zweite Verteilungszahl. Jeder Kanton, dessen Bevölkerung diese Zahl nicht erreicht, erhält einen Sitz; er scheidet für die weitere Verteilung aus.
        3. Dieses Verfahren wird wiederholt, bis die verbleibenden Kantone die letzte Verteilungszahl erreichen.
b. *Hauptverteilung:* Jeder verbliebene Kanton erhält so viele Sitze, als die letzte Verteilungszahl in seiner Bevölkerungszahl enthalten ist.
c. *Restverteilung:* Die restlichen Sitze werden auf die Kantone mit den grössten Restzahlen verteilt. Erreichen mehrere Kantone die gleiche Restzahl, so scheiden sie in der Reihenfolge der kleinsten Reste aus, die sich nach der Teilung ihrer Bevölkerungszahl durch die erste Verteilungszahl ergeben. Sind auch diese Reste gleich, so entscheidet das Los.

##### **Art. 18** {#tit_3/chap_1/art_18 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--18}

##### **Art. 19** Zeitpunkt der Wahl {#tit_3/chap_1/art_19 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--19}
1. Die Wahlen für die ordentliche Gesamterneuerung des Nationalrats finden am zweitletzten Sonntag im Oktober statt. Ersatz- und Ergänzungswahlen setzt die Kantonsregierung auf den nächstmöglichen Termin an.
2. Für die ausserordentliche Gesamterneuerung im Sinne von Artikel 193 Absatz 3 der Bundesverfassung setzt der Bundesrat den Zeitpunkt fest.[^32]

##### **Art. 20** Losentscheid {#tit_3/chap_1/art_20 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--20}
Muss das Los gezogen werden, so geschieht dies im Kanton durch Anordnung der Kantonsregierung, im Bund durch Anordnung des Bundesrats.

##### **Art. 20a** {#tit_3/chap_1/art_20 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--20_a}

### **2. Kapitel:** Verhältniswahl {#tit_3/chap_2}
#### **1. Abschnitt:** Vorschlag {#tit_3/chap_2/sec_1}
##### **Art. 21** Wahlanmeldeschluss {#tit_3/chap_2/sec_1/art_21 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--21}
1. Das kantonale Recht bestimmt einen Montag im August des Wahljahres als letzten Termin für den Wahlanmeldeschluss; es legt fest, bei welcher Behörde die Wahlvorschläge einzureichen sind.[^33]
2. Die Wahlvorschläge müssen spätestens am Tage des Wahlanmeldeschlusses beim Kanton eintreffen.
3. Die Kantone teilen der Bundeskanzlei jeden Wahlvorschlag unverzüglich mit.

##### **Art. 22** Anzahl und Bezeichnung der Vorgeschlagenen {#tit_3/chap_2/sec_1/art_22 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--22}
1. Ein Wahlvorschlag darf höchstens so viele Namen wählbarer Personen enthalten, als im Wahlkreis Nationalräte zu wählen sind, und keinen Namen mehr als zweimal. Enthält ein Wahlvorschlag mehr Namen, werden die letzten gestrichen.
2. Die Wahlvorschläge müssen für jeden Vorgeschlagenen angeben:
a. den amtlichen Namen und Vornamen;
b. den Namen, unter dem die Person politisch oder im Alltag bekannt ist;
c. das Geschlecht;
d. das Geburtsdatum;
e. die Wohnadresse einschliesslich Postleitzahl;
f. die Heimatorte einschliesslich ihrer Kantonszugehörigkeit; und
g. den Beruf.[^34]
3. Jeder Vorgeschlagene muss schriftlich bestätigen, dass er den Wahlvorschlag annimmt. Fehlt die Bestätigung, so wird sein Name gestrichen.[^35]

##### **Art. 23** Bezeichnung des Wahlvorschlages {#tit_3/chap_2/sec_1/art_23 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--23}
Jeder Wahlvorschlag muss eine zu seiner Unterscheidung von andern Wahlvorschlägen geeignete Bezeichnung tragen. Gruppierungen, welche Wahlvorschläge mit identischen Elementen in der Hauptbezeichnung einreichen und diese miteinander verbinden wollen, bezeichnen einen der Wahlvorschläge als Stammliste.[^36]

##### **Art. 24** Unterzeichnungsquoren {#tit_3/chap_2/sec_1/art_24 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--24}
1. Jeder Wahlvorschlag muss handschriftlich von einer Mindestzahl Stimmberechtigter mit politischem Wohnsitz im Wahlkreis unterzeichnet sein. Die Mindestzahl beträgt:
a. 100 in Kantonen mit 2–10 Sitzen;
b. 200 in Kantonen mit 11–20 Sitzen;
c. 400 in Kantonen mit mehr als 20 Sitzen.[^37]
2. Ein Stimmberechtigter darf nicht mehr als einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Er kann nach der Einreichung des Wahlvorschlages seine Unterschrift nicht zurückziehen.
3. Die Quoren nach Absatz 1 gelten nicht für eine Partei, die am Ende des den Wahlen vorangehenden Jahres bei der Bundeskanzlei ordnungsgemäss registriert war (Art. 76*a* ), vorausgesetzt, dass sie in der ablaufenden Amtsdauer für den gleichen Wahlkreis im Nationalrat vertreten ist oder dass sie bei der letzten Gesamterneuerungswahl im gleichen Kanton mindestens 3 Prozent der Stimmen erreichte.[^38]
4. Die Partei nach Absatz 3 muss lediglich die rechtsgültigen Unterschriften aller Kandidatinnen und Kandidaten sowie der präsidierenden und der geschäftsführenden Personen einreichen.[^39]

##### **Art. 25** Vertreter des Wahlvorschlages {#tit_3/chap_2/sec_1/art_25 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--25}
1. Die Unterzeichner haben einen Vertreter des Wahlvorschlages und dessen Stellvertreter zu bezeichnen. Verzichten sie darauf, so gelten diejenigen, deren Namen in der Reihenfolge der Unterzeichner an erster und zweiter Stelle stehen, als Vertreter und Stellvertreter.
2. Der Vertreter und, wenn er verhindert ist, sein Stellvertreter sind berechtigt und verpflichtet, im Namen der Unterzeichner die zur Beseitigung von Anständen erforderlichen Erklärungen rechtsverbindlich abzugeben.

##### **Art. 26** Einsichtnahme in Wahlvorschläge {#tit_3/chap_2/sec_1/art_26 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--26}
Die Stimmberechtigten des Wahlkreises können die Wahlvorschläge und die Namen der Unterzeichner bei der zuständigen Behörde einsehen.

##### **Art. 27** Mehrfach Vorgeschlagene {#tit_3/chap_2/sec_1/art_27 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--27}
1. Steht der Name eines Vorgeschlagenen auf mehr als einem Wahlvorschlag eines Wahlkreises, so wird er vom Kanton unverzüglich auf allen diesen Wahlvorschlägen gestrichen.
2. Die Bundeskanzlei streicht unverzüglich jene Vorgeschlagenen vom Wahlvorschlag, deren Name bereits auf einer Liste oder einem Wahlvorschlag aus einem andern Kanton steht.
3. Die Bundeskanzlei teilt den betroffenen Kantonen ihre Streichungen unverzüglich mit.

##### **Art. 28** {#tit_3/chap_2/sec_1/art_28 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--28}

##### **Art. 29** Behebung von Mängeln; Ersatzvorschläge {#tit_3/chap_2/sec_1/art_29 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--29}
1. Der Kanton prüft die Wahlvorschläge und setzt dem Vertreter der Unterzeichner eine Frist an, innert welcher er Mängel des Wahlvorschlages beheben, Bezeichnungen, die zu Verwechslungen Anlass geben, ändern und für Vorgeschlagene, deren Namen amtlich gestrichen wurden, Ersatzvorschläge einreichen kann.[^40]
2. Die für den Ersatz Vorgeschlagenen müssen schriftlich bestätigen, dass sie den Wahlvorschlag annehmen. Fehlt diese Bestätigung oder steht der betreffende Name schon auf einem andern Wahlvorschlag oder ist der Vorgeschlagene nicht wahlfähig, so wird der Ersatzvorschlag gestrichen.[^41]Wenn der Vertreter des Wahlvorschlages nichts anderes verlangt, werden die Ersatzvorschläge am Ende des Wahlvorschlages angereiht.
3. Wird ein Mangel nicht fristgemäss behoben, so ist der Wahlvorschlag ungültig. Betrifft der Mangel nur einen Vorgeschlagenen, so wird lediglich dessen Name gestrichen.
4. Ab dem zweiten Montag nach dem Schlusstermin für die Wahlanmeldung kann kein Wahlvorschlag mehr geändert werden. Vorbehalten bleibt die amtliche Ungültigerklärung nachträglich entdeckter Mehrfachkandidaturen (Art. 32*a* ). Das kantonale Recht kann die Bereinigungsfrist auf eine Woche verkürzen.[^42]

##### **Art. 30** Listen {#tit_3/chap_2/sec_1/art_30 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--30}
1. Die bereinigten Wahlvorschläge heissen Listen.
2. Die Listen werden mit Ordnungsnummern versehen.

##### **Art. 31** Verbundene Listen {#tit_3/chap_2/sec_1/art_31 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--31}
1. Zwei oder mehr Listen können spätestens bis zum Ende der Bereinigungsfrist (Art. 29 Abs. 4) durch übereinstimmende Erklärung der unterzeichnenden Stimmberechtigten oder ihrer Vertreter miteinander verbunden werden. Innerhalb einer Listenverbindung sind einzig Unterlistenverbindungen zulässig.
1bis. Unterlistenverbindungen sind nur gültig zwischen Listen gleicher Bezeichnung, die sich einzig durch einen Zusatz zur Kennzeichnung des Geschlechts, der Flügel einer Gruppierung, der Region oder des Alters unterscheiden.
2. Listen- und Unterlistenverbindungen sind auf den Wahlzetteln mit Vordruck zu vermerken.
3. Erklärungen über Listen- und Unterlistenverbindungen können nicht widerrufen werden.

##### **Art. 32** Bekanntmachung der Listen {#tit_3/chap_2/sec_1/art_32 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--32}
1. Der Kanton veröffentlicht die Listen mit den Bezeichnungen und Ordnungsnummern sowie mit dem Hinweis auf Listen- und Unterlistenverbindungen so früh wie möglich im kantonalen Amtsblatt.
2. Die Bundeskanzlei veröffentlicht die Listen in elektronischer Form, mit Angabe des amtlichen Namens und Vornamens, des Geburtsjahrs, der Heimatorte und des Wohnorts der Kandidaten.[^43]

##### **Art. 32a** Ungültigerklärung von Kandidaturen {#tit_3/chap_2/sec_1/art_32 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--32_a}
1. Wird nach der Bereinigung der Wahlvorschläge eine Mehrfachkandidatur entdeckt, so wird die betreffende Kandidatur auf allen betroffenen Listen für ungültig erklärt:
a. vom Kanton, wenn derselbe Vorgeschlagene auf mehr als einer Liste des Kantons steht;
b. von der Bundeskanzlei, wenn derselbe Vorgeschlagene auf Listen mehrerer Kantone steht.
2. Die betroffenen Kantone und die Bundeskanzlei teilen einander umgehend mit, welche Kandidaturen für ungültig erklärt worden sind.
3. Soweit möglich werden die Namen von Personen, deren Kandidatur für ungültig erklärt worden ist, von den Listen gestrichen, bevor diese bekanntgemacht werden.
4. Die Ungültigerklärung einer Kandidatur auf bereits bekanntgemachten Listen wird unter Angabe des Grundes umgehend elektronisch sowie im Amtsblatt aller betroffenen Kantone und im Bundesblatt veröffentlicht.

##### **Art. 33** Erstellung und Zustellung der Wahlzettel {#tit_3/chap_2/sec_1/art_33 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--33}
1. Die Kantone erstellen für sämtliche Listen Wahlzettel, auf denen Listenbezeichnung, allenfalls Listenverbindung, Ordnungsnummer und Kandidatenangaben (mindestens Familien- und Vornamen sowie Wohnort) vorgedruckt sind, sowie Wahlzettel ohne Vordruck.
1bis. Erstellt ein Kanton statt Wahlzettel Erfassungsbelege, so erhalten die Stimmberechtigten zusätzlich eine Zusammenstellung der Angaben über sämtliche Kandidaten sowie über Listenbezeichnungen, Listenverbindungen und Unterlistenverbindungen.[^44]
2. Die Kantone lassen den Stimmberechtigten mindestens drei und frühestens vier Wochen vor dem Wahltag einen vollständigen Satz aller Wahlzettel zustellen.[^45]
3. Die Unterzeichner können bei den Staatskanzleien der Kantone zusätzliche Wahlzettel mit Vordruck zum Selbstkostenpreis beziehen.

#### **2. Abschnitt:** Wahlakt und Ermittlung der Ergebnisse {#tit_3/chap_2/sec_2}
##### **Art. 34** Wahlanleitung {#tit_3/chap_2/sec_2/art_34 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--34}
Die Bundeskanzlei erstellt vor jeder Gesamterneuerungswahl eine kurze Wahlanleitung, die den Stimmberechtigten der Kantone mit Verhältniswahl zusammen mit den Wahlzetteln (Art. 33 Abs. 2) zugestellt wird.

##### **Art. 35** Ausfüllen des Wahlzettels {#tit_3/chap_2/sec_2/art_35 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--35}
1. Wer den Wahlzettel ohne Vordruck benutzt, kann Namen wählbarer Kandidaten eintragen und die Listenbezeichnung oder Ordnungsnummer einer Liste anbringen.
2. Wer einen Wahlzettel mit Vordruck benutzt, kann vorgedruckte Kandidatennamen streichen; er kann Kandidatennamen aus andern Listen eintragen (panaschieren). Er kann ferner die vorgedruckte Ordnungsnummer und Listenbezeichnung streichen oder durch eine andere ersetzen.
3. Er kann den Namen des gleichen Kandidaten auf dem Wahlzettel zweimal aufführen (kumulieren).

##### **Art. 36** Stimmen für Verstorbene {#tit_3/chap_2/sec_2/art_36 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--36}
Stimmen für Kandidaten, welche seit der Bereinigung der Wahlvorschläge (Art. 29 Abs. 4) verstorben sind, werden als Kandidatenstimmen gezählt.

##### **Art. 37** Zusatzstimmen {#tit_3/chap_2/sec_2/art_37 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--37}
1. Enthält ein Wahlzettel weniger gültige Kandidatenstimmen, als im Wahlkreis Mitglieder des Nationalrates zu wählen sind, so gelten die leeren Linien als Zusatzstimmen für die Liste, deren Bezeichnung oder Ordnungsnummer auf dem Wahlzettel angegeben ist. Fehlen Bezeichnung und Ordnungsnummer oder enthält der Wahlzettel mehr als eine der eingereichten Listenbezeichnungen oder Ordnungsnummern, so zählen die leeren Linien nicht (leere Stimmen).
2. Sind in einem Kanton mehrere regionale Listen gleicher Bezeichnung eingereicht worden, so werden Zusatzstimmen auf einem Wahlzettel, der nicht mit der Region bezeichnet ist, jener Liste zugezählt, in deren Region der Wahlzettel abgegeben wurde.[^46]
2bis. Bei den anderen Anwendungsmöglichkeiten des Artikels 31 Absatz 1^bis^werden die Zusatzstimmen jener Liste zugerechnet, deren Bezeichnung der Wahlzettel trägt.[^47]Die Zusatzstimmen auf ungenügend bezeichneten Wahlzetteln werden jener Liste zugerechnet, welche die Gruppierung als Stammliste bezeichnet hat.[^48]
3. Namen, die auf keiner Liste des Wahlkreises stehen, werden gestrichen. …[^49]
4. Bei einem Widerspruch zwischen Listenbezeichnung und Ordnungsnummer gilt die Listenbezeichnung.

##### **Art. 38** Ungültige Wahlzettel und Kandidatenstimmen {#tit_3/chap_2/sec_2/art_38 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--38}
1. Wahlzettel sind ungültig, wenn sie:
a. keinen Namen eines Kandidaten des Wahlkreises enthalten;
b. nicht amtlich sind;
c. anders als handschriftlich ausgefüllt oder geändert sind;
d. ehrverletzende Äusserungen oder offensichtliche Kennzeichnungen enthalten;
e.[^50] …
2. Vom Wahlzettel gestrichen werden:
a. überzählige Wiederholungen, wenn der Name eines Kandidaten mehr als zweimal auf einem Wahlzettel steht;
b. alle Namen von Personen, deren Kandidatur nach der Bereinigung der Wahlvorschläge wegen Mehrfachkandidatur für ungültig erklärt worden ist.[^51]
3. Enthält ein Wahlzettel mehr Namen, als Sitze zu vergeben sind, so werden die letzten vorgedruckten nicht handschriftlich kumulierten, danach die letzten handschriftlich ausgefüllten Namen gestrichen.[^52]
4. Vorbehalten bleiben die Ungültigkeits- und Nichtigkeitsgründe, die mit dem kantonalen Verfahren (Stimmcouvert, Kontrollstempel, usw.) zusammenhängen.[^53]
5. Für Versuche mit elektronischer Stimmabgabe umschreibt das Recht des durchführenden Kantons die Voraussetzungen gültiger Stimmabgabe und die Ungültigkeitsgründe.[^54]

##### **Art. 39** Zusammenstellung der Ergebnisse {#tit_3/chap_2/sec_2/art_39 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--39}
Nach Schluss der Wahl stellen die Kantone aufgrund der Protokolle der Wahlbüros fest:
a. die Zahl der Stimmberechtigten und der Stimmenden;
b. die Zahl der gültigen, ungültigen und leeren Stimmzettel;
c. die Zahl der Stimmen, welche die einzelnen Kandidaten jeder Liste erhalten haben (Kandidatenstimmen);
d.[^55] die Zahl der Zusatzstimmen jeder Liste (Art. 37);
e.[^56] die Summe der Kandidaten- und Zusatzstimmen der einzelnen Listen (Parteistimmen);
f. für die verbundenen Listen die Gesamtzahl der auf die Listengruppe entfallenden Stimmen;
g. die Zahl der leeren Stimmen.

##### **Art. 40** Erste Verteilung der Mandate auf die Listen {#tit_3/chap_2/sec_2/art_40 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--40}
1. Die Zahl der gültigen Parteistimmen aller Listen wird durch die um eins vergrösserte Zahl der zu vergebenden Mandate geteilt. Die nächsthöhere ganze Zahl heisst Verteilungszahl.[^57]
2. Jeder Liste werden so viele Mandate zugeteilt, als die Verteilungszahl in ihrer Stimmenzahl enthalten ist.
3. …[^58]

##### **Art. 41** Weitere Verteilungen {#tit_3/chap_2/sec_2/art_41 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--41}
1. Sind noch nicht alle Mandate verteilt, so werden die verbliebenen einzeln und nacheinander nach folgenden Regeln zugeteilt:
a. Die Stimmenzahl jeder Liste wird durch die um eins vergrösserte Anzahl der ihr bereits zugeteilten Mandate geteilt.
b. Das nächste Mandat wird derjenigen Liste zugeteilt, die den grössten Quotienten aufweist.
c. Haben mehrere Listen aufgrund des gleichen Quotienten den gleichen Anspruch auf das nächste Mandat, so erhält jene unter diesen Listen das nächste Mandat, welche bei der Teilung nach Artikel 40 Absatz 2 den grössten Rest erzielte.
d. Falls noch immer mehrere Listen den gleichen Anspruch haben, geht das Mandat an jene dieser Listen, welche die grösste Parteistimmenzahl aufweist.
e. Haben immer noch mehrere Listen den gleichen Anspruch, so erhält jene dieser Listen das nächste Mandat, bei welcher der für die Wahl in Betracht kommende Kandidat die grösste Stimmenzahl aufweist.
f. Falls mehrere solche Kandidaten die gleiche Stimmenzahl aufweisen, entscheidet das Los.
2. Dieses Vorgehen wird solange wiederholt, bis alle Mandate zugeteilt sind.

##### **Art. 42** Verteilung der Mandate an verbundene Listen {#tit_3/chap_2/sec_2/art_42 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--42}
1. Jede Gruppe miteinander verbundener Listen wird bei der Verteilung der Mandate zunächst wie eine einzige Liste behandelt.
2. Auf die einzelnen Listen der Gruppe werden die Mandate nach den Artikeln 40 und 41 verteilt. Artikel 37 Absätze 2 und 2^bis^bleiben vorbehalten.[^59]

##### **Art. 43** Ermittlung der Gewählten und der Ersatzleute {#tit_3/chap_2/sec_2/art_43 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--43}
1. Von jeder Liste sind nach Massgabe der erreichten Mandate die Kandidaten gewählt, die am meisten Stimmen erhalten haben.
2. Die nicht gewählten Kandidaten sind Ersatzleute in der Reihenfolge der erzielten Stimmen.
3. Bei Stimmengleichheit bestimmt das Los die Reihenfolge.

##### **Art. 44** Überzählige Mandate {#tit_3/chap_2/sec_2/art_44 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--44}
Werden einer Liste mehr Mandate zugeteilt, als sie Kandidaten aufführt, so findet für die überzähligen Mandate eine Ergänzungswahl nach Artikel 56 statt.

##### **Art. 45** Stille Wahl {#tit_3/chap_2/sec_2/art_45 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--45}
1. Führen alle Listen zusammen nicht mehr Kandidaten auf, als Mandate zu vergeben sind, so werden alle Kandidaten von der Kantonsregierung als gewählt erklärt.
2. Führen alle Listen zusammen weniger Kandidaten auf, als Mandate zu vergeben sind, so finden für die restlichen Sitze Ergänzungswahlen nach Artikel 56 Absatz 3 statt.

##### **Art. 46** Wahl ohne Listen {#tit_3/chap_2/sec_2/art_46 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--46}
1. Sind keine Listen vorhanden, so kann jeder wählbaren Person gestimmt werden. Gewählt sind die Personen mit den höchsten Stimmenzahlen.
2. Enthält ein Wahlzettel mehr Namen, als Mandate zu vergeben sind, so werden die letzten Namen gestrichen.[^60]
3. Im Übrigen gelten die für die Einerwahlkreise massgebenden Bestimmungen sinngemäss.

### **3. Kapitel:** Mehrheitswahl {#tit_3/chap_3}
##### **Art. 47** Verfahren {#tit_3/chap_3/art_47 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--47}
1. In Wahlkreisen, in denen nur ein Mitglied des Nationalrates zu wählen ist, kann für jede wählbare Person gestimmt werden. Gewählt ist, wer am meisten Stimmen erhält. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
1bis. Der Kanton kann alle Kandidaturen, die der kantonalen Wahlbehörde bis zum 48. Tag vor dem Wahltag gemeldet worden sind, elektronisch und im kantonalen Amtsblatt veröffentlichen. Dabei werden mindestens angegeben:
a. der amtliche Name und Vorname;
b. der Name, unter dem die Person politisch oder im Alltag bekannt ist;
c. das Geschlecht;
d. die Wohnadresse einschliesslich Postleitzahl;
e. die Heimatorte einschliesslich ihrer Kantonszugehörigkeit;
f. Zugehörigkeit zu einer Partei beziehungsweise zu einer politischen Gruppierung: und
g. der Beruf.[^61]
2. Das kantonale Recht kann eine stille Wahl vorsehen, wenn bei der zuständigen kantonalen Behörde bis zum 48. Tag (7. Montag) vor der Wahl um 12.00 Uhr eine einzige gültige Kandidatur eingetroffen ist.[^62]

##### **Art. 48** Wahlzettel {#tit_3/chap_3/art_48 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--48}
Die Kantone lassen den Stimmberechtigten mindestens drei und frühestens vier Wochen vor dem Wahltag einen Wahlzettel zustellen.

##### **Art. 49** Ungültige Wahlzettel {#tit_3/chap_3/art_49 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--49}
1. Wahlzettel sind ungültig, wenn sie:
a. Namen verschiedener Personen enthalten;
b. nicht amtlich sind;
c. anders als handschriftlich ausgefüllt sind;
d. ehrverletzende Äusserungen oder offensichtliche Kennzeichnungen enthalten;
e.[^63] …
2. Vorbehalten bleiben die Ungültigkeits- und Nichtigkeitsgründe, die mit dem kantonalen Verfahren (Stimmcouvert, Kontrollstempel usw.) zusammenhängen.[^64]
3. Für Versuche mit elektronischer Stimmabgabe umschreibt das Recht des durchführenden Kantons die Voraussetzungen gültiger Stimmabgabe und die Ungültigkeitsgründe.[^65]

##### **Art. 50** Kantone mit der Möglichkeit stiller Wahl {#tit_3/chap_3/art_50 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--50}
1. Kennt das kantonale Recht die Möglichkeit der stillen Wahl, so sind alle fristgerecht vorgeschlagenen Kandidaten auf dem Wahlzettel vorgedruckt aufzuführen.
2. Für die Stimmabgabe kreuzt der Wähler eigenhändig das Feld neben dem Namenszug des Kandidaten an.
3. Ungültig sind:
a. Stimmen, die auf nicht vorgedruckte Kandidaturen lauten;
b. Stimmzettel, auf denen mehr als eine Kandidatur angekreuzt ist.

##### **Art. 51** Ersatzwahlen {#tit_3/chap_3/art_51 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--51}
Die Artikel 47–49 gelten auch für Ersatzwahlen.

### **4. Kapitel:** Veröffentlichung der Ergebnisse und Wahlprüfung {#tit_3/chap_4}
##### **Art. 52** Wahlanzeige; Veröffentlichung der Wahlergebnisse {#tit_3/chap_4/art_52 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--52}
1. Nach der Ermittlung der Ergebnisse teilt die Kantonsregierung den Gewählten ihre Wahl unverzüglich schriftlich mit und bringt dem Bundesrat die Namen der Gewählten zur Kenntnis.
2. Der Kanton veröffentlicht die Ergebnisse aller Kandidatinnen und Kandidaten und gegebenenfalls aller Listen unter Hinweis auf die Beschwerdemöglichkeit spätestens innert acht Tagen nach dem Wahltag im kantonalen Amtsblatt.[^66]
3. Die Ergebnisse von Gesamterneuerungs-, Ergänzungs- und Ersatzwahlen sind im Bundesblatt zu veröffentlichen.[^67]Die Veröffentlichung erfolgt auch in der elektronischen Fassung im Wortlaut.[^68]
4. Der Kanton übermittelt das Wahlprotokoll nach Ablauf der Beschwerdefrist (Art. 77 Abs. 2) unverzüglich der Bundeskanzlei. Die Wahlzettel werden innert zehn Tagen nach Ablauf der Beschwerdefrist an den von der Bundeskanzlei bestimmten Ort übersandt.[^69]

##### **Art. 53** Wahlprüfung {#tit_3/chap_4/art_53 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--53}
1. Die konstituierende Sitzung des neu gewählten Nationalrates findet am siebenten Montag nach der Wahl statt. An dieser Sitzung ist zunächst die Gültigkeit der Wahlen festzustellen. Der Rat ist konstituiert, sobald die Wahlen von wenigstens der Mehrheit seiner Mitglieder für gültig erklärt wurden. Der Nationalrat regelt das Verfahren in seinem Reglement.[^70]
2. Bei diesen Verhandlungen hat Sitz und Stimme, ausser in eigener Sache, wer sich durch eine Wahlbestätigung seiner Kantonsregierung ausweist.
3. Beim Nachrücken sowie bei Ersatz- oder Ergänzungswahlen darf ein neu gewähltes Mitglied erst an den Verhandlungen teilnehmen, nachdem seine Wahl als gültig erklärt ist.[^71]

### **5. Kapitel:** Änderungen während der Amtsdauer {#tit_3/chap_5}
##### **Art. 54** Rücktritt {#tit_3/chap_5/art_54 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--54}
Der Rücktritt aus dem Nationalrat ist dem Präsidenten des Nationalrates schriftlich mitzuteilen.

##### **Art. 55** Nachrücken {#tit_3/chap_5/art_55 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--55}
1. Scheidet ein Mitglied des Nationalrates vor Ablauf der Amtsdauer aus, so erklärt die Kantonsregierung den ersten Ersatzmann von der gleichen Liste als gewählt.
2. Kann oder will ein Ersatzmann das Amt nicht antreten, so rückt der nachfolgende an seine Stelle.

##### **Art. 56** Ergänzungswahl {#tit_3/chap_5/art_56 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--56}
1. Kann ein Sitz nicht durch Nachrücken besetzt werden, so können drei Fünftel der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Liste (Art. 24 Abs. 1) beziehungsweise der Vorstand der kantonalen Partei (Art. 24 Abs. 3), die die Liste eingereicht hat, auf der das ausgeschiedene Mitglied des Nationalrates aufgeführt war, einen Wahlvorschlag unterbreiten.[^72]
2. Der so vorgeschlagene Kandidat wird, nach Bereinigung des Wahlvorschlages (Art. 22 und Art. 29), ohne Urnengang von der Kantonsregierung nach Artikel 45 als gewählt erklärt.[^73]
3. Wird das Vorschlagsrecht nicht genutzt, so findet eine Volkswahl statt.[^74]Sind mehrere Sitze zu besetzen, so finden die Bestimmungen über das Verhältniswahlverfahren Anwendung, andernfalls diejenigen über das Mehrheitswahlverfahren.

##### **Art. 57** Ende der Amtsdauer {#tit_3/chap_5/art_57 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--57}
Die Amtsdauer des Nationalrates endet mit der Konstituierung des neu gewählten Rates.

## **4. Titel:** Referendum {#tit_4}
### **1. Kapitel:** Obligatorisches Referendum {#tit_4/chap_1}
##### **Art. 58** Veröffentlichung {#tit_4/chap_1/art_58 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--58}
Erlasse, die dem obligatorischen Referendum unterstehen, werden nach ihrer Annahme durch die Bundesversammlung veröffentlicht. Der Bundesrat ordnet die Abstimmung an.

### **2. Kapitel:** Fakultatives Referendum {#tit_4/chap_2}
#### **1. Abschnitt:** Allgemeines {#tit_4/chap_2/sec_1}
##### **Art. 59** {#tit_4/chap_2/sec_1/art_59 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--59}

##### **Art. 59a** Bedeutung der Frist {#tit_4/chap_2/sec_1/art_59 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--59_a}
Das Referendum muss von der verfassungsmässigen Anzahl von Kantonen ergriffen werden oder mit der nötigen Anzahl Unterschriften samt Stimmrechtsbescheinigung innerhalb der Referendumsfrist bei der Bundeskanzlei eintreffen.

##### **Art. 59b** Unzulässigkeit des Rückzugs {#tit_4/chap_2/sec_1/art_59 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--59_b}
Ein Referendum kann nicht zurückgezogen werden.

##### **Art. 59c** Volksabstimmung {#tit_4/chap_2/sec_1/art_59 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--59_c}
Ist das Referendum zustandegekommen, so ordnet der Bundesrat die Volksabstimmung an.

#### **2. Abschnitt:** Volksreferendum {#tit_4/chap_2/sec_2}
##### **Art. 60** Unterschriftenliste {#tit_4/chap_2/sec_2/art_60 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--60}
1. Wird ein Referendumsbegehren zur Unterzeichnung aufgelegt, so hat die Unterschriftenliste (auf Bogen, Blatt oder Karte) folgende Angaben zu enthalten:[^75]
a. den Kanton und die politische Gemeinde, wo der Unterzeichner stimmberechtigt ist;
b. die Bezeichnung des Erlasses mit dem Datum der Beschlussfassung durch die Bundesversammlung;
c.[^76] den Hinweis, dass sich strafbar macht, wer das Ergebnis einer Unterschriftensammlung für ein Referendum fälscht (Art. 282 des Strafgesetzbuches, StGB[^77]) oder wer bei der Unterschriftensammlung besticht oder sich bestechen lässt (Art. 281 StGB).
2. Werden mehrere Volksbegehren zur Unterzeichnung aufgelegt, so bildet ein jedes Gegenstand einer eigenen Unterschriftenliste. Unterschriftenlisten mehrerer Volksbegehren dürfen auf der gleichen Seite aufgeführt werden, sofern sie für die Einreichung voneinander getrennt werden können.[^78]

##### **Art. 60a** Angebot von Unterschriftenlisten in elektronischer Form {#tit_4/chap_2/sec_2/art_60 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--60_a}
Wer eine elektronisch zur Verfügung gestellte Unterschriftenliste zu einem Referendum herunterlädt, ist dafür verantwortlich, dass diese allen gesetzlichen Formerfordernissen genügt.

##### **Art. 61** Unterschrift {#tit_4/chap_2/sec_2/art_61 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--61}
1. Der Stimmberechtigte muss seinen Namen und seine Vornamen handschriftlich und leserlich auf die Unterschriftenliste schreiben sowie zusätzlich seine eigenhändige Unterschrift beifügen.[^79]
1bis. Schreibunfähige Stimmberechtigte können die Eintragung ihres Namenszuges durch einen Stimmberechtigten ihrer Wahl vornehmen lassen. Dieser setzt seine eigene Unterschrift zum Namenszug der schreibunfähigen Person und bewahrt über den Inhalt der empfangenen Anweisungen Stillschweigen.[^80]
2. Der Stimmberechtigte muss alle weiteren Angaben machen, die zur Feststellung seiner Identität nötig sind, wie Geburtsdatum und Adresse.[^81]
3. Er darf das gleiche Referendumsbegehren nur einmal unterschreiben.

##### **Art. 62** Stimmrechtsbescheinigung {#tit_4/chap_2/sec_2/art_62 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--62}
1. Die Unterschriftenlisten sind laufend, spätestens aber rechtzeitig vor Ablauf der Referendumsfrist der Amtsstelle zuzustellen, die nach kantonalem Recht für die Stimmrechtsbescheinigung zuständig ist.[^82]
2. Die Amtsstelle bescheinigt, dass die Unterzeichner in der auf der Unterschriftenliste bezeichneten Gemeinde in eidgenössischen Angelegenheiten stimmberechtigt sind, und gibt die Listen unverzüglich den Absendern zurück.
3. Die Bescheinigung muss in Worten oder Ziffern die Zahl der bescheinigten Unterschriften angeben; sie muss datiert sein und die eigenhändige Unterschrift des Beamten aufweisen und dessen amtliche Eigenschaft durch Stempel oder Zusatz kennzeichnen.
4. Das Stimmrecht der Unterzeichner kann für mehrere Listen gesamthaft bescheinigt werden.

##### **Art. 63** Verweigerung der Stimmrechtsbescheinigung {#tit_4/chap_2/sec_2/art_63 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--63}
1. Die Stimmrechtsbescheinigung wird verweigert, wenn die Voraussetzungen des Artikels 61 nicht erfüllt sind.
2. Hat der Stimmberechtigte mehrmals unterschrieben, so wird nur eine Unterschrift bescheinigt.
3. Der Verweigerungsgrund ist auf der Unterschriftenliste anzugeben.

##### **Art. 64** Ausschluss der Einsichtnahme {#tit_4/chap_2/sec_2/art_64 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--64}
1. …[^83]
2. Eingereichte Unterschriftenlisten werden nicht zurückgegeben und können nicht eingesehen werden.

##### **Art. 65** {#tit_4/chap_2/sec_2/art_65 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--65}

##### **Art. 66** Zustandekommen {#tit_4/chap_2/sec_2/art_66 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--66}
1. Nach Ablauf der Referendumsfrist stellt die Bundeskanzlei fest, ob das Referendum die vorgeschriebene Zahl gültiger Unterschriften aufweist. Ist das verfassungsmässige Quorum um mehr als die Hälfte verfehlt, so wird im Bundesblatt lediglich ein Hinweis auf den unbenützten Ablauf der Referendumsfrist veröffentlicht. Andernfalls erklärt die Bundeskanzlei durch Verfügung, ob das Referendum zustandegekommen ist.[^84]
2. Ungültig sind:
a.[^85] Unterschriften auf Listen, welche die Erfordernisse nach Artikel 60 nicht erfüllen;
b.[^86] Unterschriften von Personen, deren Stimmrecht nicht bescheinigt worden ist;
c. Unterschriften auf Listen, die nach Ablauf der Referendumsfrist eingereicht worden sind.
3. Die Bundeskanzlei veröffentlicht die Verfügung über das Zustandekommen samt der nach Kantonen aufgeteilten Zahl der gültigen und ungültigen Unterschriften im Bundesblatt.[^87]

#### **3. Abschnitt:** Kantonsreferendum {#tit_4/chap_2/sec_3}
##### **Art. 67** Zuständigkeit {#tit_4/chap_2/sec_3/art_67 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--67}
Bestimmt das kantonale Recht nichts anderes, so entscheidet das Kantonsparlament, ob das Kantonsreferendum ergriffen wird.

##### **Art. 67a** Form {#tit_4/chap_2/sec_3/art_67 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--67_a}
Das Schreiben der Kantonsregierung an die Bundeskanzlei bezeichnet:
a. den Erlass mit dem Datum der Beschlussfassung durch die Bundesversammlung;
b. das Organ, welches im Namen des Kantons die Volksabstimmung verlangt;
c. die kantonalrechtlichen Zuständigkeitsbestimmungen zum Kantonsreferendum;
d. das Datum und das Ergebnis des Referendumsbeschlusses.

##### **Art. 67b** Zustandekommen {#tit_4/chap_2/sec_3/art_67 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--67_b}
1. Nach Ablauf der Referendumsfrist stellt die Bundeskanzlei fest, ob das Referendum von der erforderlichen Anzahl Kantone ergriffen worden ist.[^88]
2. Ungültig sind Referendumsbegehren, die:
a. nicht innerhalb der Referendumsfrist beschlossen und bei der Bundeskanzlei eingereicht wurden;
b. von einem sachlich unzuständigen Organ beschlossen wurden;
c. nicht zweifelsfrei erkennen lassen, für welchen Bundeserlass die Volksabstimmung verlangt wird.
3. Die Bundeskanzlei eröffnet die Verfügung über das Zustandekommen oder Nichtzustandekommen des Kantonsreferendums schriftlich den Regierungen aller Kantone, die es ergriffen haben, und veröffentlicht sie unter Angabe der Anzahl der gültigen und ungültigen kantonalen Referendumsbegehren im Bundesblatt.

## **5. Titel:** Volksinitiative {#tit_5}
##### **Art. 68** Unterschriftenliste {#tit_5/art_68 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--68}
1. Wird eine Volksinitiative zur Unterzeichnung aufgelegt, so hat die Unterschriftenliste (auf Bogen, Blatt oder Karte) folgende Angaben zu enthalten:[^89]
a. den Kanton und die politische Gemeinde, wo der Unterzeichner stimmberechtigt ist;
b.[^90] Titel und Wortlaut der Initiative sowie das Datum der Veröffentlichung im Bundesblatt;
c.[^91] eine Rückzugsklausel im Sinne von Artikel 73;
d.[^92] den Hinweis, dass sich strafbar macht, wer das Ergebnis einer Unterschriftensammlung für eine Volksinitiative fälscht (Art. 282 StGB[^93]) oder wer bei der Unterschriftensammlung besticht oder sich bestechen lässt (Art. 281 StGB);
e.[^94] die Namen und Adressen von mindestens sieben und höchstens 27 stimmberechtigten Urhebern der Initiative (Initiativkomitee).
2. Artikel 60 Absatz 2 gilt auch für Volksinitiativen.[^95]

##### **Art. 69** Vorprüfung {#tit_5/art_69 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--69}
1. Die Bundeskanzlei stellt vor Beginn der Unterschriftensammlung durch Verfügung fest, ob die Unterschriftenliste den gesetzlichen Formen entspricht.
2. Ist der Titel einer Initiative irreführend, enthält er kommerzielle oder persönliche Werbung oder gibt er zu Verwechslungen Anlass, so wird er durch die Bundeskanzlei geändert.[^96]
3. Die Bundeskanzlei prüft die Initiativtexte auf ihre sprachliche Übereinstimmung und nimmt allfällige Übersetzungen vor.
4. Titel und Text der Initiative sowie die Namen der Urheber werden im Bundesblatt veröffentlicht.[^97]

##### **Art. 69a** Angebot von Unterschriftenlisten in elektronischer Form {#tit_5/art_69 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--69_a}
Wer eine elektronisch zur Verfügung gestellte Unterschriftenliste zu einer Volksinitiative herunterlädt, ist dafür verantwortlich, dass diese allen gesetzlichen Formerfordernissen genügt.

##### **Art. 70** Ergänzende Bestimmungen {#tit_5/art_70 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--70}
Die für das Referendum aufgestellten Bestimmungen über Unterschrift (Art. 61), Stimmrechtsbescheinigung (Art. 62) und Verweigerung der Stimmrechtsbescheinigung (Art. 63) gelten sinngemäss auch für die Volksinitiative.

##### **Art. 71** Einreichung {#tit_5/art_71 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--71}
1. Die Unterschriftenlisten einer Volksinitiative sind der Bundeskanzlei gesamthaft und spätestens 18 Monate seit der Veröffentlichung des Initiativtextes im Bundesblatt einzureichen.
2. Eingereichte Unterschriftenlisten werden nicht zurückgegeben und können nicht eingesehen werden.

##### **Art. 72** Zustandekommen {#tit_5/art_72 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--72}
1. Nach Ablauf der Sammelfrist stellt die Bundeskanzlei fest, ob die Volksinitiative die vorgeschriebene Zahl gültiger Unterschriften aufweist. Ist das verfassungsmässige Quorum um mehr als die Hälfte verfehlt, so wird im Bundesblatt lediglich ein Hinweis auf den unbenützten Ablauf der Sammelfrist veröffentlicht. Andernfalls erklärt die Bundeskanzlei durch Verfügung, ob die Volksinitiative zustandegekommen ist.[^98]
2. Ungültig sind:
a. Unterschriften auf Listen, welche die Erfordernisse nach Artikel 68 nicht erfüllen;
b. Unterschriften von Personen, deren Stimmrecht nicht bescheinigt worden ist;
c. Unterschriften auf Listen, die nach Ablauf der Sammelfrist eingereicht worden sind.[^99]
3. Die Bundeskanzlei veröffentlicht die Verfügung über das Zustandekommen samt der nach Kantonen aufgeteilten Zahl der gültigen und ungültigen Unterschriften im Bundesblatt.

##### **Art. 73** Rückzug {#tit_5/art_73 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--73}
1. Jede Volksinitiative kann vom Initiativkomitee zurückgezogen werden. Die Rückzugserklärung ist verbindlich, wenn sie von der absoluten Mehrheit der noch stimmberechtigten Mitglieder des Initiativkomitees unterzeichnet worden ist.
2. Der Rückzug einer Volksinitiative ist zulässig, bis der Bundesrat die Volksabstimmung festsetzt. Die Bundeskanzlei lädt das Initiativkomitee vorgängig zur Bekanntgabe seines Entscheids ein und setzt ihm dafür eine kurze Frist an.
3. Eine Initiative in Form der allgemeinen Anregung kann nicht mehr zurückgezogen werden, nachdem ihr die Bundesversammlung zugestimmt hat.

##### **Art. 73a** Unbedingter und bedingter Rückzug {#tit_5/art_73 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--73_a}
1. Der Rückzug einer Volksinitiative ist in der Regel unbedingt.
2. Hat die Bundesversammlung jedoch spätestens gleichzeitig mit der Schlussabstimmung über die Volksinitiative einen indirekten Gegenvorschlag in der Form des Bundesgesetzes verabschiedet, so kann das Initiativkomitee seine Volksinitiative ausdrücklich unter der Bedingung zurückziehen, dass der indirekte Gegenvorschlag nicht in einer Volksabstimmung abgelehnt wird.
3. Der bedingte Rückzug wird wirksam, sobald:
a. die Frist für das Referendum gegen den indirekten Gegenvorschlag unbenützt abgelaufen ist;
b. das Nichtzustandekommen eines eingereichten Referendums gegen den indirekten Gegenvorschlag rechtsgültig feststeht; oder
c. der Bundesrat im Falle eines Referendums das zustimmende Ergebnis einer Volksabstimmung über den indirekten Gegenvorschlag nach Artikel 15 Absatz 1 erwahrt hat.

##### **Art. 74** {#tit_5/art_74 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--74}

##### **Art. 75** Prüfung der Gültigkeit {#tit_5/art_75 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--75}
1. Ist bei einer Volksinitiative die Einheit der Materie (Art. 139 Abs. 3 und Art. 194 Abs. 2 BV) oder die Einheit der Form (Art. 139 Abs. 3 und Art. 194 Abs. 3 BV) nicht gewahrt oder verletzt die Volksinitiative zwingende Bestimmungen des Völkerrechts (Art. 139 Abs. 3, 193 Abs. 4 und 194 Abs. 2 BV), so erklärt die Bundesversammlung sie soweit notwendig für ganz oder teilweise ungültig.[^100]
2. Die Einheit der Materie ist gewahrt, wenn zwischen den einzelnen Teilen einer Initiative ein sachlicher Zusammenhang besteht.
3. Die Einheit der Form ist gewahrt, wenn die Initiative ausschliesslich in der Form der allgemeinen Anregung oder des ausgearbeiteten Entwurfs gestellt ist.

##### **Art. 75a** Abstimmung {#tit_5/art_75 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--75_a}
1. Der Bundesrat unterbreitet die Volksinitiative innert zehn Monaten nach der Schlussabstimmung in der Bundesversammlung, spätestens aber zehn Monate nach Ablauf der dem Parlament reservierten gesetzlichen Behandlungsfristen der Volksabstimmung.
2. Im Falle eines bedingten Rückzugs zugunsten eines indirekten Gegenvorschlags unterbreitet der Bundesrat die Volksinitiative der Abstimmung von Volk und Ständen innert zehn Monaten, nachdem er das ablehnende Ergebnis der Volksabstimmung über den indirekten Gegenvorschlag nach Artikel 15 Absatz 1 erwahrt hat.
3. Wird eine Volksinitiative in der Form der allgemeinen Anregung angenommen, so wird die ausgearbeitete Verfassungsänderung innert zehn Monaten nach der Schlussabstimmung in der Bundesversammlung Volk und Ständen zur Abstimmung unterbreitet.
3bis. Die Fristen nach den Absätzen 1–3 verlängern sich um sechs Monate, wenn sie zum Zeitpunkt zwischen zehn und drei Monaten vor der nächsten Gesamterneuerung des Nationalrates beginnen.[^101]
4. Für die Behandlung einer Volksinitiative durch den Bundesrat und die Bundesversammlung und die dabei zu beachtenden Fristen gelten die Bestimmungen des Parlamentsgesetzes vom 13. Dezember 2002[^102].

##### **Art. 76** Direkter Gegenentwurf {#tit_5/art_76 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--76}
1. Beschliesst die Bundesversammlung einen Gegenentwurf, so werden den Stimmberechtigten auf dem gleichen Stimmzettel drei Fragen vorgelegt. Jede stimmberechtigte Person kann uneingeschränkt erklären:
a. ob sie die Volksinitiative dem geltenden Recht vorziehe;
b. ob sie den Gegenentwurf dem geltenden Recht vorziehe;
c. welche der beiden Vorlagen in Kraft treten soll, falls Volk und Stände beide Vorlagen dem geltenden Recht vorziehen sollten.
2. Das absolute Mehr wird für jede Frage getrennt ermittelt. Unbeantwortete Fragen fallen ausser Betracht.
3. Werden sowohl die Volksinitiative als auch der Gegenentwurf angenommen, so entscheidet das Ergebnis der dritten Frage. In Kraft tritt die Vorlage, die bei dieser Frage mehr Volks- und mehr Standesstimmen erzielt.

## **5a. Titel:** Parteienregister {#tit_5_a}
##### **Art. 76a** {#tit_5_a/art_76_a omnilex-key=ch-fedlex--161.1--76a}
1. Eine politische Partei kann sich bei der Bundeskanzlei amtlich registrieren lassen, wenn sie:
a. die Rechtsform eines Vereins im Sinne der Artikel 60–79 des Zivilgesetzbuches[^103]aufweist; und
b. unter dem gleichen Namen mit mindestens einem Mitglied im Nationalrat oder mit mindestens je drei Mitgliedern in drei Kantonsparlamenten vertreten ist.
2. Zur Eintragung ins Parteienregister reicht der Verein der Bundeskanzlei folgende Unterlagen und Angaben ein:
a. ein Exemplar der rechtsgültigen Statuten;
b. den statutarischen Namen und den Sitz der Partei;
c. Namen und Adressen der präsidierenden und der geschäftsführenden Personen der Bundespartei.
3. Die Bundeskanzlei erstellt ein Register über die Angaben der Parteien. Dieses Register ist öffentlich. Einzelheiten regelt die Bundesversammlung in einer Verordnung.

## **5b. Titel:** Transparenz bei der Politikfinanzierung {#tit_5_b}
##### **Art. 76b** Offenlegungspflicht der politischen Parteien {#tit_5_b/art_76_b omnilex-key=ch-fedlex--161.1--76b}
1. Die in der Bundesversammlung vertretenen politischen Parteien haben ihre Finanzierung offenzulegen.
2. Sie erfüllen diese Pflicht, indem sie der zuständigen Stelle Folgendes offenlegen:
a. ihre Einnahmen;
b. alle wirtschaftlichen Vorteile, die ihnen freiwillig gewährt werden (monetäre und nichtmonetäre Zuwendungen) und den Wert von 15 000 Franken pro Zuwenderin beziehungsweise Zuwender und Jahr überschreiten;
c. die Beiträge der einzelnen Mandatsträgerinnen und Mandatsträger.
3. Parteilose Mitglieder der Bundesversammlung legen monetäre und nichtmonetäre Zuwendungen gemäss Absatz 2 Buchstabe b offen.

##### **Art. 76c** Offenlegungspflicht bei Wahl- und Abstimmungskampagnen {#tit_5_b/art_76_c omnilex-key=ch-fedlex--161.1--76c}
1. Natürliche und juristische Personen sowie Personengesellschaften, die im Hinblick auf eine Wahl in den Nationalrat oder auf eine eidgenössische Abstimmung eine Kampagne führen, haben deren Finanzierung offenzulegen, wenn sie mehr als 50 000 Franken aufwenden.
2. Sie erfüllen diese Pflicht, indem sie der zuständigen Stelle Folgendes offenlegen:
a. die budgetierten Einnahmen und die Schlussrechnung über die Einnahmen;
b. monetäre und nichtmonetäre Zuwendungen, die in den letzten 12 Monaten vor der Abstimmung oder Wahl erfolgten und den Wert von 15 000 Franken pro Zuwenderin beziehungsweise Zuwender und Kampagne überschreiten.
3. Natürliche und juristische Personen sowie Personengesellschaften, die für die Wahl eines Mitglieds des Ständerates eine Kampagne geführt und dafür mehr als 50 000 Franken aufgewendet haben, müssen die Schlussrechnung über die Einnahmen sowie die monetären und nichtmonetären Zuwendungen im Sinne von Absatz 2 Buchstabe b offenlegen.
4. Führen mehrere Personen oder Personengesellschaften eine gemeinsame Kampagne, so müssen sie die budgetierten Einnahmen und die Schlussrechnung über die Einnahmen beziehungsweise bei Wahlen in den Ständerat nur die Schlussrechnung über die Einnahmen gemeinsam einreichen. Die ihnen gewährten monetären und nichtmonetären Zuwendungen und ihre Aufwendungen sind zusammenzurechnen. Der Bundesrat regelt die Einzelheiten.

##### **Art. 76d** Fristen und Modalitäten der Offenlegungspflicht {#tit_5_b/art_76_d omnilex-key=ch-fedlex--161.1--76d}
1. Einzureichen sind:
a. die Angaben nach Artikel 76*b* jährlich;
b. bei Abstimmungen und Wahlen in den Nationalrat die budgetierten Einnahmen 45 Tage vor und die Schlussrechnung über die Einnahmen sowie monetäre und nicht monetäre Zuwendungen im Sinne von Artikel 76*c* Absatz 2 Buchstabe b 60 Tage nach der Abstimmung oder Wahl;
c. bei Wahlen in den Ständerat die Schlussrechnung über die Einnahmen sowie monetäre und nichtmonetäre Zuwendungen im Sinne von Artikel 76*c* Absatz 2 Buchstabe b 30 Tage nach Amtsantritt.
2. Zwischen dem Ende der Einreichungsfrist für die budgetierten Einnahmen und der Wahl oder Abstimmung sind monetäre und nichtmonetäre Zuwendungen nach Artikel 76*c* Absatz 2 Buchstabe b der zuständigen Stelle unverzüglich zu melden.
3. Bei den budgetierten Einnahmen und in der Schlussrechnung über die Einnahmen sind die monetären und nichtmonetären Zuwendungen separat auszuweisen.
4. Bei der Meldung der monetären und nichtmonetären Zuwendungen im Wert von mehr als 15 000 Franken sind der Wert und das Datum der Zuwendung sowie der Name, der Vorname und die Wohnsitzgemeinde oder die Firma und der Sitz der Urheberin oder des Urhebers der Zuwendung anzugeben.
5. Die Angaben nach Absatz 4 sind zu belegen.
6. Der Bundesrat legt die Form der Meldung fest.

##### **Art. 76e** Kontrolle {#tit_5_b/art_76_e omnilex-key=ch-fedlex--161.1--76e}
1. Die zuständige Stelle kontrolliert, ob alle Angaben und Dokumente nach den Artikeln 76*b* und 76*c* von den politischen Akteurinnen und Akteuren innert Frist eingereicht worden sind. Die Kontrolle über die Korrektheit der Angaben und Dokumente erfolgt stichprobenweise.
2. Stellt sie fest, dass gewisse Angaben und Dokumente nicht fristgerecht oder nicht korrekt eingereicht worden sind, fordert sie die verpflichteten Akteurinnen und Akteure auf, die erforderlichen Angaben und Dokumente nachzuliefern, und setzt ihnen dafür eine Frist.
3. Werden die Angaben und Dokumente nicht innert der angesetzten Frist nachgeliefert, ist die zuständige Stelle verpflichtet, Straftaten, von denen sie anlässlich der Kontrolle Kenntnis erlangt, bei der zuständigen Strafverfolgungsbehörde anzuzeigen. Bei Fristansetzungen nach Absatz 2 weist sie auf diese Anzeigepflicht hin.

##### **Art. 76f** Veröffentlichung {#tit_5_b/art_76_f omnilex-key=ch-fedlex--161.1--76f}
1. Nach Abschluss der Kontrolle nach Artikel 76*e* veröffentlicht die zuständige Stelle die Angaben und die Dokumente auf ihrer Internetseite.
2. Veröffentlicht werden:
a. die Angaben nach Artikel 76*d* Absatz 1 Buchstabe a jährlich;
b. die Angaben nachArtikel 76*d* Absatz 1 Buchstaben b und cspätestens 15 Tage nach deren Eingang bei der zuständigen Stelle.
3. Die Angaben über monetäre und nichtmonetäre Zuwendungen, die nach Artikel 76*d* Absatz 2 unverzüglich zu melden sind, werden fortlaufend veröffentlicht.

##### **Art. 76g** Zuständige Stelle {#tit_5_b/art_76_g omnilex-key=ch-fedlex--161.1--76g}
Der Bundesrat bezeichnet die Behörde, welche für die Kontrolle und Veröffentlichung zuständig ist.

##### **Art. 76h** Anonyme Zuwendungen und Zuwendungen aus dem Ausland {#tit_5_b/art_76_h omnilex-key=ch-fedlex--161.1--76h}
1. Verboten ist für die politischen Akteurinnen und Akteure nach den Artikeln 76*b* und 76*c* die Annahme:
a. von anonymen monetären und nichtmonetären Zuwendungen; und
b. von monetären und nichtmonetären Zuwendungen aus dem Ausland.
2. Monetäre und nichtmonetäre Zuwendungen von Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern gelten nicht als Zuwendungen aus dem Ausland.
3. Wer eine anonyme monetäre oder nichtmonetäre Zuwendung erhält, muss:
a. die Herkunftsangaben nach Artikel 76*d* Absatz 4 ermitteln; oder
b. die Zuwendung wenn möglich zurückerstatten; ist eine Rückerstattung nicht möglich oder nicht zumutbar, muss die Zuwendung der zuständigen Stelle gemeldet und dem Bund abgeliefert werden.
4. Wer eine monetäre oder nichtmonetäre Zuwendung aus dem Ausland erhält, muss diese zurückerstatten. Ist eine Rückerstattung nicht möglich oder nicht zumutbar, muss die Zuwendung der zuständigen Stelle gemeldet und dem Bund abgeliefert werden.
5. In Abweichung von den Absätzen 1–4 müssen die politischen Akteurinnen und Akteure nach Artikel 76*c* Absatz 3 die Beträge der anonymen monetären und nicht monetären Zuwendungen und der monetären und nichtmonetären Zuwendungen aus dem Ausland, die ihnen im Hinblick auf die Kampagne für die Wahl eines Mitglieds des Ständerates gewährt wurden, mit der Schlussrechnung nach Artikel 76*d* Absatz 1 Buchstabe c offenlegen.

##### **Art. 76i** Bearbeiten von Personendaten und Austausch von Informationen {#tit_5_b/art_76_i omnilex-key=ch-fedlex--161.1--76i}
1. Zur Wahrnehmung ihrer gesetzlichen Aufgaben, insbesondere zur Kontrolle und zur Veröffentlichung, ist die zuständige Stelle befugt, folgende Personendaten zu bearbeiten:
a. Daten über die Identität und die finanzielle Situation der politischen Akteurinnen und Akteure nach den Artikeln 76*b* und 76*c* ;
b. Daten über die Identität von Personen, die den politischen Akteurinnen und Akteuren nach den Artikeln 76*b* und 76*c* monetäre und nichtmonetäre Zuwendungen zukommen lassen;
c. Daten über die Identität von Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern, die den politischen Parteien nach Artikel 76*b* einen Beitrag entrichten.
2. Die zuständige Stelle darf den folgenden Behörden die Informationen über die politischen Akteurinnen und Akteure wie namentlich Personendaten weiterleiten, die für die Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben erforderlich sind:
a. den kantonalen und den kommunalen Behörden, die nach kantonalem Recht für die Transparenz bei der Politikfinanzierung zuständig sind;
b. den zuständigen Strafverfolgungsbehörden, falls es um die Anzeige einer Straftat nach Artikel 76*e* Absatz 3 geht.
3. Auf Anfrage der zuständigen Stelle nach Artikel 76*g* geben die kantonalen und die kommunalen Behörden, die nach kantonalem Recht für die Transparenz bei der Politikfinanzierung zuständig sind, ihr die Informationen wie namentlich Personendaten bekannt, die für die Durchführung der Kontrolle und für die Veröffentlichung erforderlich sind.

##### **Art. 76j** Strafbestimmungen {#tit_5_b/art_76_j omnilex-key=ch-fedlex--161.1--76j}
1. Mit Busse bis zu 40 000 Franken wird bestraft, wer vorsätzlich:
a. eine Pflicht zur Offenlegung nach den Artikeln 76*b* –76*d* verletzt;
b. eine Pflicht nach Artikel 76*h* Absätze 3–5 verletzt.
2. Die Strafverfolgung obliegt den Kantonen.

##### **Art. 76k** Vorbehalt der kantonalen Gesetzgebung {#tit_5_b/art_76_k omnilex-key=ch-fedlex--161.1--76k}
Den Kantonen bleibt es vorbehalten, bei der Ausübung der politischen Rechte auf Bundesebene weitergehende Vorschriften über die Offenlegung der Finanzierung von kantonalen politischen Akteurinnen oder Akteuren vorzusehen.

## **6. Titel:** Rechtspflege {#tit_6}
##### **Art. 77** Beschwerden {#tit_6/art_77 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--77}
1. Bei der Kantonsregierung kann Beschwerde geführt werden:
a.[^104] wegen Verletzung des Stimmrechts nach den Artikeln 2–4, Artikel 5 Absätze 3 und 6 sowie den Artikeln 62 und 63 (Stimmrechtsbeschwerde);
b.[^105] wegen Unregelmässigkeiten bei Abstimmungen (Abstimmungsbeschwerde);
c. wegen Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung und Durchführung der Nationalratswahlen (Wahlbeschwerde).
2. Die Beschwerde ist innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach Veröffentlichung der Ergebnisse im kantonalen Amtsblatt eingeschrieben einzureichen.[^106]

##### **Art. 78** Beschwerdeschrift {#tit_6/art_78 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--78}
1. Die Beschwerdeschriften müssen zur Begründung eine kurze Darstellung des Sachverhalts enthalten.
2. …[^107]

##### **Art. 79** Beschwerdeentscheide und Verfügungen {#tit_6/art_79 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--79}
1. Die Kantonsregierung entscheidet innert zehn Tagen nach Eingang der Beschwerde.
2. Stellt sie auf Beschwerde hin oder von Amtes wegen Unregelmässigkeiten fest, so trifft sie, wenn möglich vor Schluss des Wahl- oder Abstimmungsverfahrens, die notwendigen Verfügungen zur Behebung der Mängel.
2bis. Die Kantonsregierung weist Abstimmungs- oder Wahlbeschwerden ohne nähere Prüfung ab, wenn die gerügten Unregelmässigkeiten weder nach ihrer Art noch nach ihrem Umfang dazu geeignet waren, das Hauptresultat der Abstimmung oder Wahl wesentlich zu beeinflussen.[^108]
3. Die Kantonsregierung eröffnet ihre Beschwerdeentscheide und andere Verfügungen nach den Artikeln 34–38 und 61 Absatz 2 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968[^109]und teilt sie auch der Bundeskanzlei mit.[^110]

##### **Art. 80** Beschwerde an das Bundesgericht {#tit_6/art_80 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--80}
1. Gegen Beschwerdeentscheide der Kantonsregierung (Art. 77) kann nach Massgabe des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005[^111]beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden.
2. Die Beschwerde an das Bundesgericht ist ferner zulässig gegen Verfügungen der Bundeskanzlei über die Verweigerung des Eintrags in das Parteienregister oder über das Nicht-Zustandekommen einer Volksinitiative oder eines Referendums. Gegen einen blossen Hinweis im Bundesblatt über das deutliche Verfehlen des Quorums bei eidgenössischen Volksbegehren (Art. 66 Abs. 1 und Art. 72 Abs. 1) steht keine Beschwerde offen.[^112]
3. Den Mitgliedern des Initiativkomitees steht die Beschwerde auch gegen Verfügungen der Bundeskanzlei über die formelle Gültigkeit der Unterschriftenliste (Art. 69 Abs. 1) und betreffend den Titel der Initiative (Art. 69 Abs. 2) zu.

##### **Art. 81 und 82** {#tit_6/art_81_82 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--81 und 82}

## **7. Titel:** Gemeinsame Bestimmungen {#tit_7}
##### **Art. 83** Kantonales Recht {#tit_7/art_83 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--83}
Soweit dieses Gesetz und die Ausführungserlasse des Bundes keine Bestimmungen enthalten, gilt kantonales Recht. Vorbehalten bleibt das Bundesrechtspflegegesetz vom 16. Dezember 1943[^113].

##### **Art. 84** Verwendung technischer Hilfsmittel {#tit_7/art_84 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--84}
1. Der Bundesrat kann die Kantonsregierungen ermächtigen, für die Ermittlung der Wahl- und Abstimmungsergebnisse mit technischen Mitteln von diesem Gesetz abweichende Bestimmungen zu erlassen.[^114]
2. Wahl- und Abstimmungsverfahren mit technischen Mitteln bedürfen der Genehmigung des Bundesrates.[^115]

##### **Art. 85** {#tit_7/art_85 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--85}

##### **Art. 86** Unentgeltlichkeit der Amtshandlungen {#tit_7/art_86 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--86}
1. Für Amtshandlungen aufgrund dieses Gesetzes dürfen keine Kosten erhoben werden. Bei trölerischen oder gegen den guten Glauben verstossenden Beschwerden können die Kosten dem Beschwerdeführer überbunden werden.
2. Im Verfahren vor dem Bundesgericht richtet sich die Kostenpflicht nach dem Bundesgerichtsgesetz vom 17. Juni 2005[^116].

##### **Art. 87** Statistische Erhebungen {#tit_7/art_87 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--87}
1. Der Bund führt Statistiken über die eidgenössischen Wahlen und Volksabstimmungen; diese geben auf Gemeinde-, Bezirks- und Kantonsebene Auskunft über:
a. bei Wahlen: die Anzahl der Stimmen, welche die Kandidaten und die Wahllisten erhalten haben;
b. bei Abstimmungen: die Anzahl der Ja-Stimmen für die Abstimmungsvorlagen.[^117]
1bis. Der Bundesrat kann weitere statistische Erhebungen über die Nationalratswahlen und über Volksabstimmungen anordnen.[^118]
2. Er kann nach Anhören der zuständigen Kantonsregierung in ausgewählten Gemeinden die Trennung der Stimmabgabe nach Geschlecht und Altersgruppen vorsehen.
3. Das Stimmgeheimnis darf nicht beeinträchtigt werden.

## **8. Titel:** Schlussbestimmungen {#tit_8}
### **1. Kapitel:** Änderung und Aufhebung bisherigen Rechts {#tit_8/chap_1}
##### **Art. 88** Änderung von Bundesgesetzen {#tit_8/chap_1/art_88 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--88}
…[^119]

##### **Art. 89** Aufhebung von Bundesgesetzen {#tit_8/chap_1/art_89 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--89}
Es werden aufgehoben:
a. das Bundesgesetz vom 19. Juli 1872[^120]betreffend die eidgenössischen Wahlen und Abstimmungen;
b. das Bundesgesetz vom 17. Juni 1874[^121]betreffend Volksabstimmung über Bundesgesetze und Bundesbeschlüsse;
c. das Bundesgesetz vom 23. März 1962[^122]über das Verfahren bei Volksbegehren auf Revision der Bundesverfassung (Initiativengesetz);
d. das Bundesgesetz vom 25. Juni 1965[^123]über die Einführung von Erleichterungen der Stimmabgabe an eidgenössischen Wahlen und Abstimmungen;
e. das Bundesgesetz vom 8. März 1963[^124]über die Verteilung der Abgeordneten des Nationalrates unter die Kantone;
f. das Bundesgesetz vom 14. Februar 1919[^125]betreffend die Wahl des Nationalrates.

### **2. Kapitel:** Übergangsrecht, Vollzug und Inkrafttreten {#tit_8/chap_2}
##### **Art. 90** Übergangsrecht {#tit_8/chap_2/art_90 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--90}
1. Dieses Gesetz findet keine Anwendung auf Tatsachen und Beschwerden, die sich auf Wahlen und Abstimmungen vor seinem Inkrafttreten beziehen. Das gleiche trifft zu für vorher eingereichte Referenden und Volksinitiativen. Für diese Fälle bleibt das bisherige Recht massgebend.
2. Nach Ablauf von 18 Monaten seit Inkrafttreten werden nur noch Unterschriftenlisten entgegengenommen, welche den Bestimmungen dieses Gesetzes entsprechen.
3. …[^126]
4. …[^127]

##### **Art. 90a** Übergangsbestimmung zur Änderung vom 25. September 2009 {#tit_8/chap_2/art_90 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--90_a}
Für eidgenössische Volksinitiativen, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 25. September 2009 dieses Gesetzes hängig sind, gilt das neue Recht.

##### **Art. 91** Vollzug {#tit_8/chap_2/art_91 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--91}
1. Der Bundesrat erlässt die Ausführungsbestimmungen.
2. Die kantonalen Ausführungsbestimmungen bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Genehmigung des Bundes[^128]. Sie sind, nach Annahme dieses Gesetzes durch die Bundesversammlung, innert 18 Monaten zu erlassen.

##### **Art. 92** Referendum und Inkrafttreten {#tit_8/chap_2/art_92 omnilex-key=ch-fedlex--161.1--92}
1. Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum.
2. Der Bundesrat bestimmt das Inkrafttreten.

Datum des Inkrafttretens: 1. Juli 1978[^129]

[^1]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Nationalratswahlen), in Kraft seit  1. Nov. 2015 (AS  **2015**  543;BBl  **2013**  9217).
[^2]: SR  **101**
[^3]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Nationalratswahlen), in Kraft seit  1. Nov. 2015 (AS  **2015**  543;BBl  **2013**  9217).
[^4]: BBl  **1975**  I 1317
[^5]: Zweiter Satz eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit  15. Nov. 1994 (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^6]: Zweiter Satz eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit  15. Nov. 1994 (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^7]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Dez. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^8]: Zweiter Satz eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^9]: Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, mit Wirkung seit 15. Nov. 1994 (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^10]: Fassung gemäss Ziff. I 1 des BG vom 23. März 2007 betreffend die Änderung der  Bundesgesetzgebung über die politischen Rechte, in Kraft seit 1. Jan. 2008  (AS  **2007**  4635;BBl  **2006**  5261).
[^11]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Dez. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^12]: Eingefügt Ziff. I 1 des BG vom 23. März 2007 betreffend die Änderung der  Bundesgesetzgebung über die politischen Rechte, in Kraft seit 1. Jan. 2008  (AS  **2007**  4635;BBl  **2006**  5261).
[^13]: Aufgehoben durch Ziff. I 1 des BG vom 23. März 2007 betreffend die Änderung der  Bundesgesetzgebung über die politischen Rechte, mit Wirkung seit 1. Jan. 2008  (AS  **2007**  4635;BBl  **2006**  5261).
[^14]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^15]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^16]: Fassung gemäss Ziff. I 1 des BG vom 23. März 2007 betreffend die Änderung der  Bundesgesetzgebung über die politischen Rechte, in Kraft seit 1. Jan. 2008  (AS  **2007**  4635;BBl  **2006**  5261).
[^17]: Ausdruck gemäss Ziff. II 4 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, in Kraft seit 1. Aug. 2008 (AS  **2008**  3437;BBl  **2007**  6121).  Diese Änd. ist im ganzen Erlass berücksichtigt.
[^18]: Dritter Satz eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^19]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^20]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^21]: Aufgehoben durch Ziff. II des BG vom 22. März 1991, mit Wirkung seit 1. Juli 1992  (AS  **1991**  2388;BBl  **1990**  III 445).
[^22]: Ausdruck gemäss Ziff. II 4 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, in Kraft seit 1. Aug. 2008 (AS  **2008**  3437;BBl  **2007**  6121). Diese Änd. ist im ganzen Erlass berücksichtigt.
[^23]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^24]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 1996, in Kraft seit 1. April 1997  (AS  **1997**  753;BBl  **1993**  III 445).
[^25]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Nationalratswahlen), in Kraft seit  1. Nov. 2015 (AS  **2015**  543;BBl  **2013**  9217).
[^26]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 1996, in Kraft seit 1. April 1997  (AS  **1997**  753;BBl  **1993**  III 445).
[^27]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^28]: Fassung gemäss Anhang Ziff. 2 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005,  in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS  **2006**  12051069Art. 1 Bst. a;BBl  **2001**  4202).
[^29]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^30]: SR  **431.112**
[^31]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^32]: Fassung gemäss Ziff. I der V vom 8. Okt. 1999, in Kraft seit 1. März 2000  (AS  **2000**  411;BBl  **1999**  7922).
[^33]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Nationalratswahlen), in Kraft seit  1. Nov. 2015 (AS  **2015**  543;BBl  **2013**  9217).
[^34]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Nationalratswahlen), in Kraft seit  1. Nov. 2015 (AS  **2015**  543;BBl  **2013**  9217).
[^35]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^36]: Zweiter Satz eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^37]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^38]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002 (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Nationalratswahlen), in Kraft seit  1. Nov. 2015 (AS  **2015**  543;BBl  **2013**  9217).
[^39]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^40]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 1996, in Kraft seit 1. April 1997  (AS  **1997**  753;BBl  **1993**  III 445).
[^41]: Fassung der ersten zwei Sätze gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit  15. Nov. 1994 (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^42]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Nationalratswahlen), in Kraft seit  1. Nov. 2015 (AS  **2015**  543;BBl  **2013**  9217).
[^43]: Eingefügt durch Art. 21 Ziff. 1 des Publikationsgesetzes vom 18. Juni 2004  (AS  **2004**  4929;BBl  **2003**  7711). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Nationalratswahlen), in Kraft seit 1. Nov. 2015 (AS  **2015**  543;BBl  **2013**  9217).
[^44]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^45]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Nationalratswahlen), in Kraft seit  1. Nov. 2015 (AS  **2015**  543;BBl  **2013**  9217).
[^46]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^47]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^48]: Zweiter Satz eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^49]: Zweiter und dritter Satz aufgehoben durch Ziff. II 4 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, mit Wirkung seit 1. Aug. 2008  (AS  **2008**  3437;BBl  **2007**  6121).
[^50]: Aufgehoben durch Ziff. II des BG vom 22. März 1991, mit Wirkung seit 1. Juli 1992  (AS  **1991**  2388;BBl  **1990**  III 445).
[^51]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Nationalratswahlen), in Kraft seit  1. Nov. 2015 (AS  **2015**  543;BBl  **2013**  9217).
[^52]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Nationalratswahlen), in Kraft seit  1. Nov. 2015 (AS  **2015**  543;BBl  **2013**  9217).
[^53]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^54]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^55]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^56]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^57]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^58]: Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, mit Wirkung seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^59]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^60]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^61]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Nationalratswahlen), in Kraft seit  1. Nov. 2015 (AS  **2015**  543;BBl  **2013**  9217).
[^62]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994 (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445). Fassung gemäss Ziff. I 1 des BG vom 23. März 2007 betreffend die Änderung der  Bundesgesetzgebung über die politischen Rechte, in Kraft seit 1. Jan. 2008  (AS  **2007**  4635;BBl  **2006**  5261).
[^63]: Aufgehoben durch Ziff. II des BG vom 22. März 1991, mit Wirkung seit 1. Juli 1992  (AS  **1991**  2388;BBl  **1990**  III 445).
[^64]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^65]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^66]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^67]: Eingefügt durch Art. 17 Ziff. 1 des BG vom 21. März 1986 über die Gesetzessammlungen und das Bundesblatt, in Kraft seit 15. Mai 1987 (AS  **1987**  600;BBl  **1983**  III 429).
[^68]: Zweiter Satz eingefügt durch Art. 21 Ziff. 1 des Publikationsgesetzes vom 18. Juni 2004, in Kraft seit 1. Jan. 2005 (AS  **2004**  4929;BBl  **2003**  7711).
[^69]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^70]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^71]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^72]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^73]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^74]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^75]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 1996, in Kraft seit 1. April 1997  (AS  **1997**  753;BBl  **1993**  III 445).
[^76]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 1996, in Kraft seit 1. April 1997  (AS  **1997**  753;BBl  **1993**  III 445).
[^77]: SR  **311.0**
[^78]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 1996, in Kraft seit 1. April 1997  (AS  **1997**  753;BBl  **1993**  III 445).
[^79]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Nationalratswahlen), in Kraft seit  1. Nov. 2015 (AS  **2015**  543;BBl  **2013**  9217).
[^80]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 1996, in Kraft seit 1. April 1997  (AS  **1997**  753;BBl  **1993**  III 445).
[^81]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Nationalratswahlen), in Kraft seit  1. Nov. 2015 (AS  **2015**  543;BBl  **2013**  9217).
[^82]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Nationalratswahlen), in Kraft seit  1. Nov. 2015 (AS  **2015**  543;BBl  **2013**  9217).
[^83]: Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 1996, mit Wirkung seit 1. April 1997 (AS  **1997**  753;BBl  **1993**  III 445).
[^84]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 1996, in Kraft seit 1. April 1997  (AS  **1997**  753;BBl  **1993**  III 445).
[^85]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^86]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^87]: Fassung gemäss Ziff. II 4 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, in Kraft seit 1. Aug. 2008 (AS  **2008**  3437;BBl  **2007**  6121).
[^88]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^89]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 1996, in Kraft seit 1. April 1997  (AS  **1997**  753;BBl  **1993**  III 445).
[^90]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 1996, in Kraft seit 1. April 1997  (AS  **1997**  753;BBl  **1993**  III 445).
[^91]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 25. Sept. 2009 (Bedingter Rückzug einer Volksinitiative), in Kraft seit 1. Febr. 2010 (AS  **2010**  271;BBl  **2009**  35913609).
[^92]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 1996, in Kraft seit 1. April 1997  (AS  **1997**  753;BBl  **1993**  III 445).
[^93]: SR  **311.0**
[^94]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 1996, in Kraft seit 1. April 1997  (AS  **1997**  753;BBl  **1993**  III 445).
[^95]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 1996, in Kraft seit 1. April 1997  (AS  **1997**  753;BBl  **1993**  III 445).
[^96]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 1996, in Kraft seit 1. April 1997  (AS  **1997**  753;BBl  **1993**  III 445).
[^97]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 1996, in Kraft seit 1. April 1997  (AS  **1997**  753;BBl  **1993**  III 445).
[^98]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 1996, in Kraft seit 1. April 1997  (AS  **1997**  753;BBl  **1993**  III 445).
[^99]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^100]: Fassung gemäss Ziff. I der V vom 8. Okt. 1999, in Kraft seit 1. März 2000  (AS  **2000**  411;BBl  **1999**  7922).
[^101]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Nationalratswahlen), in Kraft seit  1. März 2015 (AS  **2015**  543;BBl  **2013**  9217).
[^102]: SR  **171.10**
[^103]: SR  **210**
[^104]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^105]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^106]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS  **2002**  3193;BBl  **2001**  6401).
[^107]: Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, mit Wirkung seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^108]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^109]: SR  **172.021**
[^110]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^111]: SR  **173.110**
[^112]: Fassung gemäss Ziff. I 1 des BG vom 23. März 2007 betreffend die Änderung der  Bundesgesetzgebung über die politischen Rechte, in Kraft seit 1. Jan. 2008  (AS  **2007**  4635;BBl  **2006**  5261).
[^113]: [BS **3** 531;AS  **1948**  485Art. 86; **1955**  871Art. 118; **1959**  902; **1969**  737Art. 80 Bst. b,767; **1977**  237Ziff. II 3,862Art. 52 Ziff. 2,1323Ziff. III; **1978**  688Art. 88 Ziff. 3,1450; **1979**  42; **1980**  31Ziff. IV,1718Art. 52 Ziff. 2,1819Art. 12 Abs. 1; **1982**  1676Anhang Ziff. 13; **1983**  1886Art. 36 Ziff. 1; **1986**  926Art. 59 Ziff. 1; **1987**  226Ziff. II 1,1665Ziff. II; **1988**  1776Anhang Ziff. II 1; **1989**  504Art. 33 Bst. a; **1990**  938Ziff. III Abs. 5; **1992**  288; **1993**  274Art. 75 Ziff. 1,1945Anhang Ziff. 1; **1995**  1227Anhang Ziff. 3,4093Anhang Ziff. 4; **1996**  508Art. 36,750Art. 17,1445Anhang Ziff. 2,1498Anhang Ziff. 2; **1997**  1155Anhang Ziff. 6,2465Anhang Ziff. 5; **1998**  2847Anhang Ziff. 3,3033Anhang Ziff. 2; **1999**  1118Anhang Ziff. 1,3071Ziff. I 2; **2000**  273Anhang Ziff. 6,416Ziff. I 2,505Ziff. I 1,2355Anhang Ziff. 1,2719; **2001**  114Ziff. I 4,894Art. 40 Ziff. 3,1029Art. 11 Abs. 2; **2002**  863Art. 35,1904Art. 36 Ziff. 1,2767Ziff. II,3988Anhang Ziff. 1; **2003**  2133Anhang Ziff. 7,3543Anhang Ziff. II 4 Bst. a,4557Anhang Ziff. II 1; **2004**  1985Anhang Ziff. II 1,4719Anhang Ziff. II 1; **2005**  5685Anhang Ziff. 7.AS  **2006**  1205Art. 131 Abs. 1]. Siehe heute: das Bundesgerichtsgesetz vom 17. Juni 2005 (SR  **173.110** ).
[^114]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^115]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994  (AS  **1994**  2414;BBl  **1993**  III 445).
[^116]: SR  **173.110**
[^117]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Nationalratswahlen), in Kraft seit  1. Nov. 2015 (AS  **2015**  543;BBl  **2013**  9217).
[^118]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Nationalratswahlen), in Kraft seit  1. Nov. 2015 (AS  **2015**  543;BBl  **2013**  9217).
[^119]: Die Änderungen können unterAS  **1978**  688konsultiert werden.
[^120]: [BS **1** 157;AS  **1952**  69, **1966**  849Art. 9, **1971**  1365]
[^121]: [BS **1** 173;AS  **1962**  789Art. 11 Abs. 3]
[^122]: [AS  **1962**  789]
[^123]: [AS  **1966**  849]
[^124]: [AS  **1963**  419]
[^125]: [BS **1** 180;AS  **1975**  601710]
[^126]: Aufgehoben durch Ziff. II 4 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, mit Wirkung seit 1. Aug. 2008 (AS  **2008**  3437;BBl  **2007**  6121).
[^127]: Eingefügt durch Ziff. III des BG vom 9. März 1978 (AS  **1978**  1694;BBl  **1977**  III 819). Aufgehoben durch Ziff. II 4 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, mit Wirkung seit 1. Aug. 2008 (AS  **2008**  3437;BBl  **2007**  6121).
[^128]: Ausdruck gemäss Ziff. III des BG vom 15. Dez. 1989 über die Genehmigung kantonaler Erlasse durch den Bund, in Kraft seit 1. Febr. 1991 (AS  **1991**  362;BBl  **1988**  II 1333).
[^129]: BRB vom 24. Mai 1978