725.11

# Bundesgesetz über die Nationalstrassen

(NSG)[^1]

vom 8. März 1960 (Stand am 1. Januar 2023)

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,

gestützt auf die Artikel 81[^2], 82[^3], 83[^4], 86[^5]und 197 Ziffer 3 der<br />Bundesverfassung[^6],[^7]<br />nach Einsicht in eine Botschaft des Bundesrates vom 3. Juli 1959[^8],

beschliesst:

## **Erster Abschnitt:** Allgemeine Bestimmungen {#chap_1}
### **I.** Nationalstrassen {#chap_1/lvl_I}
###### **Art. 1** {#chap_1/lvl_I/art_1 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--1}
1. Die wichtigsten Strassenverbindungen von gesamtschweizerischer Bedeutung werden von der Bundesversammlung zu Nationalstrassen erklärt.
2. Es sind Nationalstrassen erster, zweiter und dritter Klasse zu unterscheiden.

#### **1.** Nationalstrassen erster Klasse {#chap_1/lvl_I/lvl_1}
###### **Art. 2** {#chap_1/lvl_I/lvl_1/art_2 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--2}
Nationalstrassen erster Klasse sind ausschliesslich für die Benützung mit Motorfahrzeugen bestimmt und nur an besonderen Anschlussstellen zugänglich. Sie weisen für beide Richtungen getrennte Fahrbahnen auf und werden nicht höhengleich gekreuzt.

#### **2.** Nationalstrassen zweiter Klasse {#chap_1/lvl_I/lvl_2}
###### **Art. 3** {#chap_1/lvl_I/lvl_2/art_3 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--3}
Nationalstrassen zweiter Klasse sind die übrigen, ausschliesslich dem Verkehr der Motorfahrzeuge offenen Nationalstrassen, die nur an besonderen Anschlussstellen zugänglich sind. Sie werden in der Regel nicht höhengleich gekreuzt.

#### **3.** Nationalstrassen dritter Klasse {#chap_1/lvl_I/lvl_3}
###### **Art. 4** {#chap_1/lvl_I/lvl_3/art_4 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--4}
1. Nationalstrassen dritter Klasse stehen auch andern Strassenbenützern offen. Wo die Verhältnisse es gestatten, sind Ortsdurchfahrten und höhengleiche Kreuzungen zu vermeiden.
2. Der Bundesrat kann den Zugang auf bestimmte Anschlussstellen beschränken.

#### **4.** Änderung der Klassierung {#chap_1/lvl_I/lvl_4}
###### **Art. 4a** {#chap_1/lvl_I/lvl_4/art_4_a omnilex-key=ch-fedlex--725.11--4a}
Der Bundesrat kann nach Anhören des betroffenen Kantons die Klassierung einer von der Bundesversammlung festgelegten Nationalstrasse ändern, namentlich wenn verkehrstechnische Gründe dies erfordern.

### **II.** Grundsätze für die Ausgestaltung der Nationalstrassen {#chap_1/lvl_II}
###### **Art. 5** {#chap_1/lvl_II/art_5 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--5}
1. Die Nationalstrassen haben hohen verkehrstechnischen Anforderungen zu genügen; sie sollen insbesondere eine sichere und wirtschaftliche Abwicklung des Verkehrs gewährleisten.
2. Stehen diesen Anforderungen andere schutzwürdige Interessen entgegen, wie insbesondere die Erfordernisse der militärischen Landesverteidigung und der wirtschaftlichen Nutzung des Grundeigentums, die Anliegen der Landesplanung oder des Gewässer‑, Natur- und Heimatschutzes, so sind die Interessen gegeneinander abzuwägen.

### **III.** Umgrenzung {#chap_1/lvl_III}
#### **1.** Im allgemeinen {#chap_1/lvl_III/lvl_1}
###### **Art. 6** {#chap_1/lvl_III/lvl_1/art_6 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--6}
Zu den Nationalstrassen gehören neben dem Strassenkörper alle Anlagen, die zur technisch richtigen Ausgestaltung der Strassen erforderlich sind, insbesondere Kunstbauten, Anschlüsse, Rastplätze, Signale, Einrichtungen für den Betrieb und Unterhalt der Strassen, Bepflanzungen sowie Böschungen, deren Bewirtschaftung dem Anstösser nicht zugemutet werden kann. Bei Anschlüssen zu Nationalstrassen erster oder zweiter Klasse sowie bei Nationalstrassen dritter Klasse gehören Flächen für den Fuss- und Veloverkehr, wie Radstreifen, Trottoirs oder separat geführte Fuss- und Radwege, sowie auch Haltestellen des öffentlichen Verkehrs zum Strassenkörper.[^9]

#### **2.** Nebenanlagen {#chap_1/lvl_III/lvl_2}
###### **Art. 7** {#chap_1/lvl_III/lvl_2/art_7 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--7}
1. Wo der seitliche Zugang zu den Nationalstrassen verboten ist, können, entsprechend den Bedürfnissen, auf Strassengebiet Anlagen errichtet werden, die der Abgabe von Treib-, Schmierstoffen und Elektrizität sowie der Versorgung, der Verpflegung und der Beherbergung der Strassenbenützer dienen.[^10]
2. Der Bundesrat stellt die nötigen Grundsätze über die Nebenanlagen auf.
3. Unter Vorbehalt der bundesrechtlichen Bestimmungen und der Projektgenehmigung durch die zuständigen Bundesbehörden ist die Erteilung der erforderlichen Rechte für den Bau, die Erweiterung und die Bewirtschaftung der Nebenanlagen Sache der Kantone.[^11]

#### **3.** Rastplätze {#chap_1/lvl_III/lvl_3}
###### **Art. 7a** {#chap_1/lvl_III/lvl_3/art_7_a omnilex-key=ch-fedlex--725.11--7a}
1. Rastplätze dienen der kurzzeitigen Erholung der Strassenbenützer. Sie können mit Anlagen für die Abgabe von alternativen Treibstoffen – insbesondere Elektrizität – sowie mit kleineren, mobilen Versorgungs- und Verpflegungseinrichtungen versehen werden.
2. Der Bau von Anlagen für die Abgabe von alternativen Treibstoffen richtet sich nach kantonalem Recht. Der Bund beteiligt sich nicht an den Kosten für den Bau und Betrieb dieser Anlagen.
3. Der Bundesrat stellt die nötigen Grundsätze über die Rastplätze auf.

### **IV.** Hoheit und Eigentum {#chap_1/lvl_IV}
###### **Art. 8** {#chap_1/lvl_IV/art_8 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--8}
1. Die Nationalstrassen stehen unter der Strassenhoheit und im Eigentum des Bundes.[^12]
2. Die Nebenanlagen im Sinne von Artikel 7 stehen im Eigentum der Kantone.[^13]

### **V.** Übergang des Eigentums und Übernahme von Projekten bei Anpassung des Nationalstrassennetzes {#chap_1/lvl_V}
###### **Art. 8a** {#chap_1/lvl_V/art_8_a omnilex-key=ch-fedlex--725.11--8a}
1. Werden bestehende Strassen neu ins Nationalstrassennetz aufgenommen, so geht das Eigentum an ihnen auf den Zeitpunkt der Aufnahme entschädigungslos auf den Bund über.
2. Werden bestehende Nationalstrassen aus dem Nationalstrassennetz entlassen oder durch eine Nationalstrasse mit anderer Linienführung ersetzt, so geht das Eigentum an ihnen auf den Zeitpunkt der Entlassung beziehungsweise auf den Zeitpunkt der Inbetriebnahme der neuen Strasse entschädigungslos auf den jeweiligen Kanton über.
3. Liegt für eine neu ins Nationalstrassennetz aufgenommene Strasse ein rechtskräftig bewilligtes kantonales Projekt vor, so entscheidet die Bundesversammlung, ob das Projekt vom Bund übernommen wird. Die kantonale Bewilligung gilt als Plangenehmigung im Sinne von Artikel 26. Die bis zum Zeitpunkt der Aufnahme der Strasse ins Nationalstrassennetz aufgelaufenen Kosten des Projekts gehen zulasten der Kantone.
4. Bau-, Ausbau- und Unterhaltsvorhaben, die zum Zeitpunkt der Aufnahme einer Strasse ins Nationalstrassennetz nicht abgeschlossen sind, sind von den Kantonen fertigzustellen und zu finanzieren.
5. Artikel 62*a* gilt für die Absätze 1–3 sinngemäss.

## **Zweiter Abschnitt:** Bau der Nationalstrassen {#chap_2}
### **A.** Planung, strategisches Entwicklungsprogramm und generelle Projektierung {#chap_2/lvl_A}
#### **I.** Planung {#chap_2/lvl_A/lvl_I}
##### **1.** Aufgabe {#chap_2/lvl_A/lvl_I/lvl_1}
###### **Art. 9** {#chap_2/lvl_A/lvl_I/lvl_1/art_9 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--9}
Die Planung hat abzuklären, welche Gebiete eine Verbindung durch Nationalstrassen benötigen und welche allgemeinen Linienführungen und Strassenarten in Betracht fallen.

##### **2.** Zuständigkeit {#chap_2/lvl_A/lvl_I/lvl_2}
###### **Art. 10** {#chap_2/lvl_A/lvl_I/lvl_2/art_10 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--10}
Die Planung wird vom zuständigen Bundesamt (Bundesamt)[^14]in Zusammenarbeit mit den interessierten Bundesstellen und Kantonen durchgeführt.

##### **3.** Entscheid {#chap_2/lvl_A/lvl_I/lvl_3}
###### **Art. 11** {#chap_2/lvl_A/lvl_I/lvl_3/art_11 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--11}
1. Die Bundesversammlung entscheidet auf Antrag des Bundesrates endgültig über die allgemeine Linienführung und die Art der zu errichtenden Nationalstrassen.
2. Der Bundesrat legt nach Anhören der Kantone das Bauprogramm fest.

#### **Ibis.** Strategisches Entwicklungs-programm {#chap_2/lvl_A/lvl_I_bis}
###### **Art. 11a** {#chap_2/lvl_A/lvl_I_bis/art_11_a omnilex-key=ch-fedlex--725.11--11a}
1. Die Nationalstrassen werden im Rahmen eines strategischen Entwicklungsprogramms schrittweise ausgebaut. Der Bundesrat berücksichtigt dabei insbesondere die Module 1–4[^15]des Programms für die Beseitigung von Engpässen im Nationalstrassennetz.
2. Der Bundesrat legt der Bundesversammlung alle vier Jahre einen Bericht zum Stand des Ausbaus, zu notwendigen Anpassungen des strategischen Entwicklungsprogramms und zum nächsten geplanten Ausbauschritt vor.

#### **Iter.** Ausbauschritte im Nationalstrassennetz {#chap_2/lvl_A/lvl_I_ter}
###### **Art. 11b** {#chap_2/lvl_A/lvl_I_ter/art_11_b omnilex-key=ch-fedlex--725.11--11b}
1. Die Erlasse zu den einzelnen Ausbauschritten ergehen in der Form des Bundesbeschlusses. Die Bundesbeschlüsse unterstehen dem fakultativen Referendum.
2. Der Bundesrat zeigt in den Botschaften zu den Ausbauschritten insbesondere die Folgekosten auf.

#### **II.** Generelle Projektierung {#chap_2/lvl_A/lvl_II}
##### **1.** Aufgabe {#chap_2/lvl_A/lvl_II/lvl_1}
###### **Art. 12** {#chap_2/lvl_A/lvl_II/lvl_1/art_12 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--12}
Die Nationalstrassen sind in generellen Projekten darzustellen. Aus den Plänen müssen insbesondere die Linienführung der Strassen, die Anschlussstellen und die Kreuzungsbauwerke ersichtlich sein.

##### **2.** Zuständigkeit {#chap_2/lvl_A/lvl_II/lvl_2}
###### **Art. 13** {#chap_2/lvl_A/lvl_II/lvl_2/art_13 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--13}
Die generelle Projektierung wird vom Bundesamt in Zusammenarbeit mit den interessierten Bundesstellen und Kantonen durchgeführt.

##### **3.** Vorsorgliche Freihaltung des Strassenraumes {#chap_2/lvl_A/lvl_II/lvl_3}
###### **a.** Errichtung von Projektierungszonen {#chap_2/lvl_A/lvl_II/lvl_3/lvl_a}
###### **Art. 14** {#chap_2/lvl_A/lvl_II/lvl_3/lvl_a/art_14 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--14}
1. Das zuständige Departement (Departement)[^16]kann zur vorsorglichen Freihaltung des Strassenraumes nach Anhören der Kantone Projektierungszonen festlegen.
2. Wo die Projektierungszonen nach dem kantonalen Recht gesichert werden können, bleibt bei der Fertigstellung des beschlossenen Nationalstrassennetzes[^17]dessen Anwendung vorbehalten.[^18]
3. Die Festlegung der Projektierungszonen ist in den Gemeinden öffentlich bekanntzumachen. Gegen diese Verfügung kann beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde geführt werden.[^19]
4. Die bereinigten Zonenpläne sind in den Gemeinden zur Einsicht offen zu halten. Die Projektierungszonen werden mit ihrer Veröffentlichung rechtswirksam.

###### **b.** Wirkungen {#chap_2/lvl_A/lvl_II/lvl_3/lvl_b}
###### **Art. 15** {#chap_2/lvl_A/lvl_II/lvl_3/lvl_b/art_15 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--15}
1. Innerhalb der Projektierungszonen dürfen ohne Bewilligung keine Neubauten oder wertvermehrende Umbauten ausgeführt werden. Der Bundesrat kann weitere, den künftigen Landerwerb erschwerende oder verteuernde Verfügungen über das Grundeigentum der Bewilligungspflicht unterstellen.
2. Unabhängig von der Einleitung oder dem Ausgang eines Strafverfahrens können die Kantone auf Kosten des Widerhandelnden die nötigen Massnahmen zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes treffen.

###### **c.** Gründe zur Erteilung von Baubewilligungen, Zuständigkeit {#chap_2/lvl_A/lvl_II/lvl_3/lvl_c}
###### **Art. 16** {#chap_2/lvl_A/lvl_II/lvl_3/lvl_c/art_16 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--16}
1. Bauliche Massnahmen innerhalb der Projektierungszonen können bewilligt werden, wenn sie den Strassenbau nicht erschweren oder verteuern und die Festlegung der Baulinien nicht beeinträchtigen.
2. Über Baugesuche entscheiden die von den Kantonen bezeichneten Behörden. Die kantonale Behörde hört vor der Erteilung der Baubewilligung das Bundesamt an.[^20]Dieses ist berechtigt, gegen Verfügungen der kantonalen Behörden in Anwendung dieses Gesetzes und seiner Ausführungsbestimmungen die Rechtsmittel des eidgenössischen und des kantonalen Rechts zu ergreifen.[^21]
3. .[^22]

###### **d.** Aufhebung der Projektierungszonen {#chap_2/lvl_A/lvl_II/lvl_3/lvl_d}
###### **Art. 17** {#chap_2/lvl_A/lvl_II/lvl_3/lvl_d/art_17 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--17}
1. Die Projektierungszonen fallen mit der rechtskräftigen Festlegung der Baulinien, spätestens aber nach fünf Jahren dahin; sie können um höchstens drei Jahre verlängert werden. Ist eine Projektierungszone hinfällig geworden, so kann eine neue Projektierungszone mit ganz oder teilweise gleichem Perimeter festgelegt werden.
2. Das Departement hebt eine Projektierungszone auf, wenn feststeht, dass die durch sie gesicherten Varianten einer Linienführung nicht ausgeführt werden.
3. Verfügungen über die Aufhebung von Projektierungszonen sind unter Angabe der Beschwerdefrist in den betroffenen Gemeinden zu veröffentlichen.

###### **e.** Entschädigung. Festsetzungsverfahren {#chap_2/lvl_A/lvl_II/lvl_3/lvl_e}
###### **Art. 18** {#chap_2/lvl_A/lvl_II/lvl_3/lvl_e/art_18 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--18}
1. Die Beschränkung des Grundeigentums durch Projektierungszonen begründet nur dann einen Anspruch auf Entschädigung, wenn sie in ihrer Wirkung einer Enteignung gleichkommt.
2. Der Betroffene hat seine Ansprüche der zuständigen Behörde nach Artikel 21 schriftlich anzumelden.[^23]Werden die Ansprüche ganz oder teilweise bestritten, so richtet sich das Verfahren nach dem Bundesgesetz vom 20. Juni 1930[^24]über die Enteignung (EntG).[^25]

##### **4.** Bereinigung und Genehmigung der generellen Projekte {#chap_2/lvl_A/lvl_II/lvl_4}
###### **a.** Bereinigungsverfahren {#chap_2/lvl_A/lvl_II/lvl_4/lvl_a}
###### **Art. 19** {#chap_2/lvl_A/lvl_II/lvl_4/lvl_a/art_19 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--19}
1. Das Bundesamt unterbreitet die generellen Projekte den interessierten Kantonen. Diese laden die durch den Strassenbau betroffenen Gemeinden und allenfalls die Grundeigentümer zur Stellungnahme ein. Die Kantone übermitteln ihre Vorschläge unter Beilage der Vernehmlassungen der Gemeinden dem Bundesamt.
2. Auf Grund der Vernehmlassungen bereinigt das Bundesamt in Zusammenarbeit mit den interessierten Bundesstellen und Kantonen die generellen Projekte.

###### **b.** Genehmigung der generellen Projekte {#chap_2/lvl_A/lvl_II/lvl_4/lvl_b}
###### **Art. 20** {#chap_2/lvl_A/lvl_II/lvl_4/lvl_b/art_20 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--20}
1. Der Bundesrat genehmigt die generellen Projekte.
2. Er entscheidet bei der Fertigstellung des beschlossenen Nationalstrassennetzes[^26]im Rahmen der Genehmigung der generellen Projekte endgültig über die besondere Linienführung der Nationalstrassen im Gebiet der Städte und über den Übergang der Nationalstrassen ausserhalb von Städten in die städtischen Nationalstrassen.[^27]

### **B.** Ausführungsprojekte {#chap_2/lvl_B}
#### **1.** Ausarbeitung der Ausführungsprojekte {#chap_2/lvl_B/lvl_1}
###### **Art. 21** {#chap_2/lvl_B/lvl_1/art_21 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--21}
1. Die Ausführungsprojekte geben Aufschluss über Art, Umfang und Lage des Werkes samt allen Nebenanlagen, die Einzelheiten seiner bautechnischen Gestaltung und die Baulinien.
2. Zuständig für die Ausarbeitung der Ausführungsprojekte sind:
a. für die Fertigstellung des beschlossenen Nationalstrassennetzes[^28]: die Kantone in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt sowie den interessierten Bundesstellen;
b. für den Bau neuer und den Ausbau bestehender Nationalstrassen: das Bundesamt.
3. Der Bundesrat legt die Anforderungen an die Ausführungsprojekte und Pläne fest.

#### **2.** Freihaltung des Strassenraumes {#chap_2/lvl_B/lvl_2}
##### **a.** Festlegung der Baulinien {#chap_2/lvl_B/lvl_2/lvl_a}
###### **Art. 22** {#chap_2/lvl_B/lvl_2/lvl_a/art_22 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--22}
In den Ausführungsprojekten sind beidseits der projektierten Strasse Baulinien festzulegen. Bei ihrer Bemessung ist namentlich auf die Anforderungen der Verkehrssicherheit und der Wohnhygiene sowie auf die Bedürfnisse eines allfälligen künftigen Ausbaues der Strasse Rücksicht zu nehmen.

##### **b.** Wirkungen {#chap_2/lvl_B/lvl_2/lvl_b}
###### **Art. 23** {#chap_2/lvl_B/lvl_2/lvl_b/art_23 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--23}
1. Zwischen den Baulinien dürfen ohne Bewilligung weder Neubauten erstellt noch Umbauten vorgenommen werden, auch wenn diese von der Baulinie nur angeschnitten werden. Bauarbeiten, die zum Unterhalt eines Gebäudes notwendig sind, gelten nicht als Umbauten im Sinne dieser Bestimmung.
2. Unabhängig von der Einleitung oder dem Ausgang eines Strafverfahrens können die Kantone auf Kosten des Widerhandelnden die nötigen Massnahmen zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes treffen.

##### **c.** Gründe zur Erteilung von Baubewilligungen, Zuständigkeit {#chap_2/lvl_B/lvl_2/lvl_c}
###### **Art. 24** {#chap_2/lvl_B/lvl_2/lvl_c/art_24 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--24}
1. Bauliche Massnahmen innerhalb der Baulinien sind unter Vorbehalt strengerer Bestimmungen des kantonalen Rechtes zu bewilligen, wenn die gemäss Artikel 22 zu wahrenden öffentlichen Interessen nicht verletzt werden.
2. Über Baugesuche entscheiden die von den Kantonen bezeichneten Behörden. Die kantonale Behörde hört vor der Erteilung der Baubewilligung das Bundesamt an.[^29]Dieses ist berechtigt, gegen Verfügungen der kantonalen Behörden in Anwendung dieses Gesetzes und seiner Ausführungsbestimmungen die Rechtsmittel des eidgenössischen und des kantonalen Rechts zu ergreifen.[^30]
3. .[^31]

##### **d.** Entschädigung, Festsetzungsverfahren {#chap_2/lvl_B/lvl_2/lvl_d}
###### **Art. 25** {#chap_2/lvl_B/lvl_2/lvl_d/art_25 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--25}
1. Die Beschränkung des Grundeigentums durch Baulinien begründet nur dann einen Anspruch auf Entschädigung, wenn sie in ihrer Wirkung einer Enteignung gleichkommt.
2. Für die Entschädigungspflicht und die Bemessung der Entschädigung sind die Verhältnisse bei Inkrafttreten der Eigentumsbeschränkung (Art. 29) massgebend.
3. Der Betroffene hat seine Ansprüche innert fünf Jahren nach Inkrafttreten der Eigentumsbeschränkung der zuständigen Behörde schriftlich anzumelden.[^32]Werden die Ansprüche ganz oder teilweise bestritten, so richtet sich das Verfahren nach dem EntG[^33].[^34]

#### **3.** Plangenehmigungsverfahren {#chap_2/lvl_B/lvl_3}
##### **a.** Grundsatz {#chap_2/lvl_B/lvl_3/lvl_a}
###### **Art. 26** {#chap_2/lvl_B/lvl_3/lvl_a/art_26 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--26}
1. Das Departement erteilt die Plangenehmigung für die Ausführungsprojekte.
2. Mit der Plangenehmigung erteilt es sämtliche nach Bundesrecht erforderlichen Bewilligungen.
3. Kantonale Bewilligungen und Pläne sind nicht erforderlich. Das kantonale Recht ist zu berücksichtigen, soweit es Bau und Betrieb der Nationalstrassen nicht unverhältnismässig einschränkt.

##### **b.** Anwendbares Recht {#chap_2/lvl_B/lvl_3/lvl_b}
###### **Art. 26a** {#chap_2/lvl_B/lvl_3/lvl_b/art_26_a omnilex-key=ch-fedlex--725.11--26a}
1. Das Plangenehmigungsverfahren richtet sich nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz vom 20. Dezember 1968[^35], soweit dieses Gesetz nicht davon abweicht.
2. Sind Enteignungen notwendig, finden zudem die Vorschriften des EntG[^36]Anwendung.

#### **4.** Ordentliches Plangenehmigungsverfahren {#chap_2/lvl_B/lvl_4}
##### **a.** Einleitung {#chap_2/lvl_B/lvl_4/lvl_a}
###### **Art. 27** {#chap_2/lvl_B/lvl_4/lvl_a/art_27 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--27}
Das Plangenehmigungsgesuch ist mit den erforderlichen Unterlagen beim Departement einzureichen. Dieses prüft die Unterlagen auf ihre Vollständigkeit und verlangt allenfalls Ergänzungen.

##### **b.** Aussteckung {#chap_2/lvl_B/lvl_4/lvl_b}
###### **Art. 27a** {#chap_2/lvl_B/lvl_4/lvl_b/art_27_a omnilex-key=ch-fedlex--725.11--27a}
1. Vor der öffentlichen Auflage des Gesuchs muss der Gesuchsteller die Veränderungen, die das geplante Werk im Gelände bewirkt, sichtbar machen, indem er sie aussteckt; bei Hochbauten hat er Profile aufzustellen.
2. Einwände gegen die Aussteckung oder die Aufstellung von Profilen sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim Departement vorzubringen.

##### **c.** Anhörung, Publikation und Auflage {#chap_2/lvl_B/lvl_4/lvl_c}
###### **Art. 27b** {#chap_2/lvl_B/lvl_4/lvl_c/art_27_b omnilex-key=ch-fedlex--725.11--27b}
1. Das Departement übermittelt das Gesuch den betroffenen Kantonen und fordert sie auf, innerhalb von drei Monaten dazu Stellung zu nehmen. Es kann die Frist in begründeten Fällen ausnahmsweise verlängern.
2. Das Gesuch ist in den amtlichen Publikationsorganen der betroffenen Kantone und Gemeinden zu publizieren und während 30 Tagen öffentlich aufzulegen.
3. .[^37]

##### **d.** … {#chap_2/lvl_B/lvl_4/lvl_d}
###### **Art. 27c** {#chap_2/lvl_B/lvl_4/lvl_d/art_27_c omnilex-key=ch-fedlex--725.11--27c}

##### **e.** Einsprache {#chap_2/lvl_B/lvl_4/lvl_e}
###### **Art. 27d** {#chap_2/lvl_B/lvl_4/lvl_e/art_27_d omnilex-key=ch-fedlex--725.11--27d}
1. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968[^38]Partei ist, kann während der Auflagefrist gegen das Ausführungsprojekt oder die darin enthaltenen Baulinien beim Departement Einsprache erheben.[^39]Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
2. Wer nach den Vorschriften des EntG[^40]Partei ist, kann während der Auflagefrist sämtliche Begehren nach Artikel 33 EntG geltend machen.[^41]
3. Die betroffenen Gemeinden wahren ihre Interessen mit Einsprache.

##### **f.** Bereinigung in der Bundesverwaltung {#chap_2/lvl_B/lvl_4/lvl_f}
###### **Art. 27e** {#chap_2/lvl_B/lvl_4/lvl_f/art_27_e omnilex-key=ch-fedlex--725.11--27e}
Das Bereinigungsverfahren in der Bundesverwaltung richtet sich nach Artikel 62*b* des Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes vom 21. März 1997[^42].

#### **5.** Plangenehmigung; Geltungsdauer; Beschwerde {#chap_2/lvl_B/lvl_5}
###### **Art. 28** {#chap_2/lvl_B/lvl_5/art_28 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--28}
1. Mit der Plangenehmigung entscheidet das Departement gleichzeitig auch über die enteignungsrechtlichen Einsprachen.
2. Es kann Projekte in Etappen genehmigen, wenn deren getrennte Behandlung die Beurteilung des Gesamtprojekts nicht präjudiziert.
3. Die Plangenehmigung erlischt, wenn fünf Jahre nach ihrer rechtskräftigen Erteilung mit der Ausführung des Bauvorhabens nicht begonnen worden ist.
4. Das Departement kann die Geltungsdauer der Plangenehmigung aus wichtigen Gründen um höchstens drei Jahre verlängern. Die Verlängerung ist ausgeschlossen, wenn sich die massgebenden tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse seit der rechtskräftigen Erteilung der Plangenehmigung wesentlich verändert haben.
5. .[^43]

#### **6.** Vereinfachtes Plangenehmigungsverfahren {#chap_2/lvl_B/lvl_6}
###### **Art. 28a** {#chap_2/lvl_B/lvl_6/art_28_a omnilex-key=ch-fedlex--725.11--28a}
1. Das vereinfachte Plangenehmigungsverfahren wird angewendet bei:
a. örtlich begrenzten Vorhaben mit wenigen, eindeutig bestimmbaren Betroffenen;
b. Bauten und Anlagen, deren Änderung das äussere Erscheinungsbild nicht wesentlich verändert, keine schutzwürdigen Interessen Dritter berührt und sich nur unerheblich auf Raum und Umwelt auswirkt;
c. Bauten und Anlagen, die spätestens nach drei Jahren wieder entfernt werden.
2. Das Departement kann die Aussteckung anordnen. Das Gesuch wird nicht publiziert und nicht öffentlich aufgelegt. Das Departement unterbreitet die Planvorlage den Betroffenen, soweit sie nicht vorher schriftlich ihre Einwilligung gegeben haben; deren Einsprachefrist beträgt 30 Tage. Das Departement kann bei Kantonen und Gemeinden Stellungnahmen einholen. Es setzt dafür eine angemessene Frist.
3. Im Übrigen gelten die Bestimmungen für das ordentliche Verfahren. Im Zweifelsfall wird dieses durchgeführt.

#### **7.** Öffentlichkeit der Baulinienpläne {#chap_2/lvl_B/lvl_7}
###### **Art. 29** {#chap_2/lvl_B/lvl_7/art_29 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--29}
Die mit den Ausführungsprojekten genehmigten Baulinien sind in den Gemeinden öffentlich bekanntzumachen und die Pläne zur Einsicht offen zu halten. Die Baulinien werden mit ihrer Veröffentlichung rechtswirksam.

### **C.** Landerwerb und Massnahmen im Interesse der Bodennutzung {#chap_2/lvl_C}
#### **I.** Landerwerb {#chap_2/lvl_C/lvl_I}
##### **1.** Arten {#chap_2/lvl_C/lvl_I/lvl_1}
###### **Art. 30** {#chap_2/lvl_C/lvl_I/lvl_1/art_30 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--30}
1. Das für den Bau der Nationalstrassen erforderliche Land ist, sofern ein freihändiger Erwerb ausser Betracht fällt, im Landumlegungs- oder Enteignungsverfahren zu erwerben.
2. Das Enteignungsverfahren kommt erst zur Anwendung, wenn die Bemühungen für einen freihändigen Erwerb oder für eine Landumlegung nicht zum Ziele führen.

##### **2.** Landerwerb im Landumlegungsverfahren {#chap_2/lvl_C/lvl_I/lvl_2}
###### **Art. 31** {#chap_2/lvl_C/lvl_I/lvl_2/art_31 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--31}
1. Das Landumlegungsverfahren in der Form der landwirtschaftlichen Güterzusammenlegung, der Waldzusammenlegung oder der Umlegung von Bauland wird angewendet, wenn es im Interesse des Strassenbaues liegt oder für die bestimmungsgemässe Verwendung und Bewirtschaftung des durch den Strassenbau beeinträchtigten Bodens notwendig ist.
2. Die im Landumlegungsverfahren zu treffenden Massnahmen können bestehen:
a. im Einwerfen von Grundstücken des Gemeinwesens in das Landumlegungsunternehmen;
b. in der Vornahme angemessener Abzüge von dem im Landumlegungsverfahren erfassten Grundeigentum. Das auf diesem Wege für den Strassenbau abgetretene Land ist dem Landumlegungsunternehmen zum Verkehrswert zu vergüten;
c. in der Anrechnung von Mehrwerten, die durch den Strassenbau mittels Bodenverbesserungen an Grundstücken geschaffen werden;
d. in andern durch das kantonale Recht vorgesehenen Verfahren.

##### **3.** Zuständigkeit {#chap_2/lvl_C/lvl_I/lvl_3}
###### **Art. 32** {#chap_2/lvl_C/lvl_I/lvl_3/art_32 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--32}
1. Die zuständigen Behörden besorgen den Landerwerb.[^44]
2. Die Kantone ordnen im Rahmen der nachstehenden Vorschriften das Verfahren für die Landumlegungen.[^45]Für Güter- und Waldzusammenlegungen bleiben die entsprechenden Bestimmungen der Bundesgesetzgebung über die Förderung der Landwirtschaft und die Erhaltung des Bauernstandes sowie der Bundesgesetzgebung betreffend die eidgenössische Oberaufsicht über die Forstpolizei vorbehalten.

##### **4.** Besondere Verfahrensvorschriften für Güter- und Waldzusammenlegungen {#chap_2/lvl_C/lvl_I/lvl_4}
###### **a.** Aufstellung von Vorprojekten {#chap_2/lvl_C/lvl_I/lvl_4/lvl_a}
###### **Art. 33** {#chap_2/lvl_C/lvl_I/lvl_4/lvl_a/art_33 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--33}
1. Soweit Güter- oder Waldzusammenlegungen in Aussicht genommen werden, sind wenn möglich gleichzeitig mit den generellen Strassenprojekten Vorprojekte für die Zusammenlegung aufzustellen. Diese enthalten insbesondere die voraussichtlichen Grenzen der einzubeziehenden Gebiete, das anzulegende Wegnetz und die wichtigsten wasserbaulichen Anlagen.
2. Die Vorprojekte sind von den Kantonen auszuarbeiten. Das Bundesamt übt im Einvernehmen mit dem Eidgenössischen Meliorationsamt[^46]und den andern interessierten Bundesstellen die Oberaufsicht aus.

###### **b.** Zusammenlegungen gemäss Art. 703 ZGB {#chap_2/lvl_C/lvl_I/lvl_4/lvl_b}
###### **Art. 34** {#chap_2/lvl_C/lvl_I/lvl_4/lvl_b/art_34 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--34}
Den Grundeigentümern kann eine angemessene Frist angesetzt werden, innerhalb welcher sie über die Durchführung einer Güter- oder Waldzusammenlegung gemäss Artikel 703 des Zivilgesetzbuches[^47]zu beschliessen haben. Hierbei ist der Entscheid über die vom Strassenbau zu übernehmenden Kosten der Zusammenlegung bekannt zu geben.

###### **c.** Genehmigung der Neuzuteilungsentwürfe {#chap_2/lvl_C/lvl_I/lvl_4/lvl_c}
###### **Art. 35** {#chap_2/lvl_C/lvl_I/lvl_4/lvl_c/art_35 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--35}
Die Neuzuteilungsentwürfe sind von den Kantonen dem Bundesamt zur Genehmigung einzureichen. Dieses prüft, ob die Interessen des Strassenbaues gewahrt sind; die Subventionsbehörden überwachen die Einhaltung der Subventionsvorschriften.

##### **5.** Verfügte Landumlegungen {#chap_2/lvl_C/lvl_I/lvl_5}
###### **Art. 36** {#chap_2/lvl_C/lvl_I/lvl_5/art_36 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--36}
1. Die kantonale Regierung kann für den Strassenbau notwendige Landumlegungen verfügen.
2. Das Departement kann für den Erlass der Verfügung eine angemessene Frist ansetzen. Wird innerhalb der Frist die Landumlegung nicht verfügt, so wird das ordentliche Verfahren mit Enteignungen durchgeführt.[^48]

##### **6.** Vorzeitige Besitzeinweisung {#chap_2/lvl_C/lvl_I/lvl_6}
###### **Art. 37** {#chap_2/lvl_C/lvl_I/lvl_6/art_37 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--37}
Die zuständige kantonale Behörde beschliesst über die vorzeitige Inbesitznahme des erforderlichen Landes, wenn mit dem Strassenbau vor Abschluss des Landumlegungsverfahrens begonnen werden muss. Vorher sind die Betroffenen anzuhören und alle für die Bewertung des Landes nötigen Vorkehren zu treffen.

##### **7.** Kostenanrechnung {#chap_2/lvl_C/lvl_I/lvl_7}
###### **Art. 38** {#chap_2/lvl_C/lvl_I/lvl_7/art_38 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--38}
1. Die durch den Strassenbau verursachten Mehrkosten von Landumlegungen in zusammenlegungsbedürftigen Gebieten gehen zu Lasten des Strassenbaues. Werden wegen des Strassenbaues in zusammengelegten Gebieten oder in Gegenden mit Hofsiedlung neue Landumlegungen nötig, so gehen alle Kosten zu dessen Lasten.
2. Das Departement entscheidet im Einvernehmen mit den interessierten Departementen des Bundes im Einzelfall über die Kostenanrechnung.

##### **8.** Enteignung; Einigungs- und Schätzungsverfahren; vorzeitige Besitzeinweisung {#chap_2/lvl_C/lvl_I/lvl_8}
###### **Art. 39** {#chap_2/lvl_C/lvl_I/lvl_8/art_39 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--39}
1. Den zuständigen Behörden steht das Enteignungsrecht zu. Die Kantone sind befugt, ihr Enteignungsrecht den Gemeinden zu übertragen.[^49]
2. Nach Abschluss des Plangenehmigungsverfahrens wird, soweit erforderlich, das Einigungs- und Schätzungsverfahren vor der Eidgenössischen Schätzungskommission (Schätzungskommission) nach den Bestimmungen des EntG[^50]durchgeführt.[^51]
3. .[^52]
4. Der Präsident der Schätzungskommission kann gestützt auf einen vollstreckbaren Plangenehmigungsentscheid die vorzeitige Besitzeinweisung bewilligen. Dabei wird vermutet, dass dem Enteigner ohne die vorzeitige Besitzeinweisung bedeutende Nachteile entstünden. Im Übrigen gilt Artikel 76 EntG.

#### **II.** Massnahmen im Interesse der Bodennutzung {#chap_2/lvl_C/lvl_II}
###### **Art. 40** {#chap_2/lvl_C/lvl_II/art_40 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--40}
Die zuständigen Behörden haben den infolge Durchschneidung und Trennung von Grundstücken entstehenden Nachteilen auch dort durch geeignete Massnahmen entgegenzuwirken, wo das für die Strasse erforderliche Land freihändig erworben oder enteignet wird.

### **D.** Bau und Ausbau der Nationalstrassen {#chap_2/lvl_D}
#### **I.** Zuständig- keiten {#chap_2/lvl_D/lvl_I}
###### **Art. 40a** {#chap_2/lvl_D/lvl_I/art_40_a omnilex-key=ch-fedlex--725.11--40a}
Zuständig sind:
a. für die Fertigstellung des beschlossenen Nationalstrassennetzes[^53]: die Kantone;
b. für den Bau neuer und den Ausbau bestehender Nationalstrassen: das Bundesamt.

#### **II.** Bau {#chap_2/lvl_D/lvl_II}
##### **1.** Bauverfahren, Vergabe und Überwachung der Bau-arbeiten {#chap_2/lvl_D/lvl_II/lvl_1}
###### **Art. 41** {#chap_2/lvl_D/lvl_II/lvl_1/art_41 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--41}
1. Die Nationalstrassen sind nach den neuesten Erkenntnissen der Strassenbautechnik und nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu erstellen.
2. Die zuständigen Behörden vergeben und überwachen die Bauarbeiten. Der Bundesrat legt die für die Kantone massgebenden Grundsätze fest.[^54]

##### **2.** Schutzvorkehren während des Baues {#chap_2/lvl_D/lvl_II/lvl_2}
###### **Art. 42** {#chap_2/lvl_D/lvl_II/lvl_2/art_42 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--42}
1. Die zuständigen Behörden treffen die notwendigen Vorkehren, um die Sicherheit des Baues zu gewährleisten, Gefahren für Personen und Sachen zu vermeiden und die Anwohner vor unzumutbaren Belästigungen zu schützen.[^55]
2. Werden durch die Bauarbeiten öffentliche Einrichtungen, wie Verkehrswege, Leitungen und ähnliche Anlagen betroffen, so ist nach Massgabe des öffentlichen Interesses für deren Fortbenützung zu sorgen.
3. Die wirtschaftliche Nutzung des Grundeigentums während des Strassenbaues ist sicherzustellen.

##### **3.** Übergabe an den Verkehr {#chap_2/lvl_D/lvl_II/lvl_3}
###### **Art. 43** {#chap_2/lvl_D/lvl_II/lvl_3/art_43 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--43}
Die Nationalstrassen dürfen dem Verkehr erst übergeben werden, wenn der Stand der Bauarbeiten und die getroffenen Sicherheitsvorkehren einen gefahrlosen Verkehr gestatten und wenn die wirtschaftliche Nutzung des umliegenden Grundeigentums sichergestellt ist.

#### **III.** Bauliche Umgestaltung im Bereich von National- strassen {#chap_2/lvl_D/lvl_III}
###### **Art. 44** {#chap_2/lvl_D/lvl_III/art_44 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--44}
1. Bauliche Umgestaltungen im Bereiche von Nationalstrassen, wie die Erstellung, Änderung oder Verlegung von Kreuzungen von andern Verkehrswegen, Gewässern, Seilbahnen, Leitungen und ähnlichen Anlagen sowie von Einmündungen von Strassen und Wegen in die Nationalstrassen, sind bewilligungspflichtig. Sie dürfen die Strassenanlage und einen allfälligen künftigen Ausbau nicht beeinträchtigen.
2. Der Bundesrat ordnet das Bewilligungsverfahren und bezeichnet die zuständigen Instanzen. Die Eigentümer bestehender Verkehrsanlagen sind im Bewilligungsverfahren anzuhören. Die Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 24. Juni 1902[^56]betreffend die elektrischen Schwach- und Starkstromanlagen bleiben vorbehalten.
3. Unabhängig von der Einleitung oder dem Ausgang eines Strafverfahrens können die zuständigen Behörden auf Kosten des Widerhandelnden die nötigen Massnahmen zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes treffen.[^57]

#### **IV.** Verteilung der Kosten von Verlegungs-, Kreuzungs- und Anschlussbauwerken {#chap_2/lvl_D/lvl_IV}
##### **1.** Neue Anlagen {#chap_2/lvl_D/lvl_IV/lvl_1}
###### **Art. 45** {#chap_2/lvl_D/lvl_IV/lvl_1/art_45 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--45}
1. Beeinträchtigt eine neue Nationalstrasse bestehende Verkehrswege, Leitungen und ähnliche Anlagen oder beeinträchtigen neue derartige Anlagen eine bestehende Nationalstrasse, so fallen die Kosten aller Massnahmen, die zur Behebung der Beeinträchtigung erforderlich sind, auf die neue Anlage. Vorbehalten bleiben die Bestimmungen der Fernmeldegesetzgebung.[^58]
2. Wird eine neue öffentliche Strasse an eine bestehende Nationalstrasse angeschlossen, so ist die Kostenverteilung durch die Beteiligten zu vereinbaren.

##### **2.** Änderung bestehender Kreuzungen {#chap_2/lvl_D/lvl_IV/lvl_2}
###### **Art. 46** {#chap_2/lvl_D/lvl_IV/lvl_2/art_46 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--46}
1. Sind Kreuzungen von Nationalstrassen mit andern öffentlichen Strassen durch bauliche Massnahmen zu verbessern, so hat jeder Träger der Strassenbaulast in dem Umfange an die Bau- und Unterhaltskosten der Umgestaltung beizutragen, als diese durch die Entwicklung des Verkehrs bedingt ist.
2. Die Verteilung der Kosten von Änderungen bestehender Kreuzungen zwischen Nationalstrassen und Eisenbahnen richtet sich nach den Bestimmungen des Eisenbahngesetzes vom 20. Dezember 1957[^59].

##### **3.** Abweichende Kostenregelung, Entscheid bei Streitigkeiten {#chap_2/lvl_D/lvl_IV/lvl_3}
###### **Art. 47** {#chap_2/lvl_D/lvl_IV/lvl_3/art_47 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--47}
1. Die Artikel 45 Absatz 1 und 46 Absatz 1 sind nicht anwendbar, soweit zwischen den Beteiligten abweichende Vereinbarungen über die Kosten bestehen oder getroffen werden.
2. Ist die Kostenverteilung streitig, so erlässt das Bundesamt eine Verfügung.[^60]Vorbehalten bleibt die verwaltungsrechtliche Klage nach Art. 116 Buchstabe a oder b des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943[^61]bei Streitigkeiten über das Verhältnis zwischen Bund und Kantonen oder zwischen Kantonen.[^62]

#### **V.** Verteilung der Kosten von Anpassungen an militärischen Verteidigungsanlagen {#chap_2/lvl_D/lvl_V}
###### **Art. 48** {#chap_2/lvl_D/lvl_V/art_48 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--48}
Der Bundesrat bestimmt die Grundsätze für die Anrechnung der Kosten von Anpassungsarbeiten an bestehenden militärischen Verteidigungsanlagen, welche durch die Erstellung von Nationalstrassen bedingt sind.

## **Dritter Abschnitt:** Unterhalt und Betrieb der Nationalstrassen {#chap_3}
### **I.** Unterhalt und Betrieb {#chap_3/lvl_I}
#### **1.** Grundsatz {#chap_3/lvl_I/lvl_1}
###### **Art. 49** {#chap_3/lvl_I/lvl_1/art_49 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--49}
Die Nationalstrassen und ihre technischen Einrichtungen sind nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten so zu unterhalten und zu betreiben, dass ein sicherer und flüssiger Verkehr gewährleistet ist und die Verfügbarkeit der Strasse möglichst uneingeschränkt bleibt.

#### **2.** Zuständigkeit {#chap_3/lvl_I/lvl_2}
###### **Art. 49a** {#chap_3/lvl_I/lvl_2/art_49_a omnilex-key=ch-fedlex--725.11--49a}
1. Der Bund ist zuständig für Unterhalt und Betrieb der Nationalstrassen.
2. Über die Ausführung des betrieblichen und des projektfreien baulichen Unterhalts schliesst er mit den Kantonen oder von diesen gebildeten Trägerschaften Leistungsvereinbarungen ab. Ist für bestimmte Gebietseinheiten kein Kanton oder keine Trägerschaft bereit, eine Leistungsvereinbarung abzuschliessen, so kann der Bund die Ausführung Dritten übertragen. In begründeten Fällen kann er diesen Unterhalt in einzelnen Gebietseinheiten oder Teilen davon selber ausführen.
3. Der Bundesrat erlässt insbesondere Bestimmungen über die Abgrenzung der Gebietseinheiten, den Leistungsumfang und die Leistungsabgeltung. Er bestimmt die Zuteilung der Gebietseinheiten.

### **II.** Bewirtschaftung der Nebenanlagen {#chap_3/lvl_II}
###### **Art. 50** {#chap_3/lvl_II/art_50 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--50}
Die Bewirtschaftung der Nebenanlagen untersteht insbesondere den Vorschriften über die Gewerbe-, Gesundheits- und Wirtschaftspolizei. Soweit die Bedürfnisse des Verkehrs oder allgemeine Interessen es erfordern, kann das Departement abweichende Vorschriften aufstellen.

### **III.** Massnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit {#chap_3/lvl_III}
#### **1.** Verbot sichtbehindernder Einrichtungen {#chap_3/lvl_III/lvl_1}
###### **Art. 51** {#chap_3/lvl_III/lvl_1/art_51 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--51}
1. Innerhalb der Baulinien sind Bepflanzungen, Einfriedigungen, Anhäufungen von Material und Einrichtungen, welche durch Sichtbehinderung die Verkehrssicherheit gefährden, verboten; sie sind, soweit sie bereits bestehen, auf Verlangen des Strasseneigentümers zu beseitigen.
2. Für den hieraus entstehenden Schaden ist angemessener Ersatz zu leisten. Kann die Entschädigung nicht vereinbart werden, so wird sie gemäss Artikel 64 des EntG[^63]durch die Schätzungskommission festgelegt.[^64]

#### **2.** Schutzeinrichtungen {#chap_3/lvl_III/lvl_2}
###### **Art. 52** {#chap_3/lvl_III/lvl_2/art_52 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--52}
1. Vorübergehende Einrichtungen zum Schutze der Strassen vor nachteiligen Einwirkungen der Natur, die ausserhalb des Strassengebietes angelegt werden müssen, sind von den Grundeigentümern zu dulden.
2. Für den hieraus entstehenden Schaden ist angemessener Ersatz zu leisten. Kann die Entschädigung nicht vereinbart werden, so wird sie gemäss Artikel 64 des EntG[^65]durch die Schätzungskommission festgelegt.[^66]

#### **3.** Reklameverbot {#chap_3/lvl_III/lvl_3}
###### **Art. 53** {#chap_3/lvl_III/lvl_3/art_53 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--53}
1. Im Bereiche der Nationalstrassen sind Reklamen und Ankündigungen nach Massgabe des Strassenverkehrsgesetzes vom 19. Dezember 1958[^67]untersagt.
2. Der Bundesrat erlässt hinsichtlich der Nationalstrassen besondere Ausführungsbestimmungen.

## **Vierter Abschnitt:** Oberaufsicht des Bundes {#chap_4}
### **I.** Oberaufsicht {#chap_4/lvl_I}
###### **Art. 54** {#chap_4/lvl_I/art_54 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--54}
1. Die Fertigstellung des beschlossenen Nationalstrassennetzes[^68]untersteht der Oberaufsicht des Bundes.
2. Wo es die Verhältnisse erfordern, sorgt der Bundesrat dafür, dass die beteiligten Kantone die Projektierungs- und Bauarbeiten gemeinsam ausführen.

### **II.** Ersatzvornahme {#chap_4/lvl_II}
###### **Art. 55** {#chap_4/lvl_II/art_55 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--55}
1. Durch Verfügung des Bundesrates kann der Bund die Aufgaben eines Kantons nach diesem Gesetz ganz oder teilweise übernehmen, wenn:
a. der Kanton darum ersucht und nach den tatsächlichen Verhältnissen ausserstande ist, die Aufgaben zu übernehmen;
b. die Sicherstellung des Werks es erfordert und sich der Kanton weigert, innerhalb einer vom Bundesrat festzusetzenden angemessenen Frist die Aufgaben auszuführen.
2. Die Kosten sind auch in diesen Fällen nach den Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 22. März 1985[^69]über die Verwendung der zweckgebundenen Mineralölsteuer zu verteilen.

## **Fünfter Abschnitt:** … {#chap_5}
###### **Art. 56-58** {#chap_5/art_56_58 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--56-58}

###### **Art. 59** {#chap_5/art_59 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--59}

## **Sechster Abschnitt:** Ausführungs-, Übergangs- und Schlussbestimmungen {#chap_6}
### **I.** Vollzug des Gesetzes {#chap_6/lvl_I}
#### **1.** Durch den Bundesrat {#chap_6/lvl_I/lvl_1}
###### **Art. 60** {#chap_6/lvl_I/lvl_1/art_60 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--60}
1. Der Bundesrat erlässt die Ausführungsbestimmungen und überwacht den Vollzug.
2. Er trifft insbesondere die Anordnungen zur Gewährleistung einer kunstgerechten Projektierung, eines wirtschaftlichen Bauvorgangs, einer genügenden Baukontrolle sowie eines zweckmässigen Unterhalts und Betriebs.

#### **2.** Durch die Kantone {#chap_6/lvl_I/lvl_2}
###### **Art. 61** {#chap_6/lvl_I/lvl_2/art_61 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--61}
1. Die Kantone regeln im Rahmen dieses Gesetzes die Zuständigkeiten zur Erfüllung der ihnen zugewiesenen Aufgaben und das dabei anwendbare Verfahren.
2. Soweit das Gesetz zu seiner Ausführung der Ergänzung durch kantonale Bestimmungen bedarf, sind die Kantone zu ihrem Erlass verpflichtet. …[^70]Sie können auf dem Verordnungswege erlassen werden.
3. Hat ein Kanton die zur Anwendung dieses Gesetzes notwendigen Anordnungen nicht rechtzeitig getroffen, so erlässt der Bundesrat vorläufig die erforderlichen Verordnungen an Stelle des Kantons unter Anzeige an die Bundesversammlung.

### **Ia.** Staats-verträge {#chap_6/lvl_I_a}
###### **Art. 61a** {#chap_6/lvl_I_a/art_61_a omnilex-key=ch-fedlex--725.11--61a}
Der Bundesrat kann in eigener Zuständigkeit Staatsverträge über grenzüberschreitende Bauwerke im Rahmen eines Zusammenschlusses von Nationalstrassen mit ausländischen Hochleistungsstrassen abschliessen.

### **Ib.** Gewerbliche Leistungen {#chap_6/lvl_I_b}
###### **Art. 61b** {#chap_6/lvl_I_b/art_61_b omnilex-key=ch-fedlex--725.11--61b}
1. Das Bundesamt kann Dritten gewerbliche Leistungen erbringen, wenn diese Leistungen:
a. mit den Hauptaufgaben in einem engen Zusammenhang stehen;
b. die Erfüllung der Hauptaufgaben nicht beeinträchtigen; und
c. keine bedeutenden zusätzlichen sachlichen und personellen Mittel erfordern.
2. Gewerbliche Leistungen sind auf der Grundlage einer Kosten- und Leistungsrechnung zu mindestens kostendeckenden Preisen zu erbringen. Das Departement kann für bestimmte Leistungen Ausnahmen zulassen, wenn dadurch die Privatwirtschaft nicht konkurrenziert wird.
3. Die erzielten Erträge werden dem Fonds zur Finanzierung der Nationalstrassen und des Agglomerationsverkehrs zugewiesen.[^71]

### **II.** Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 18. Juni 1999 {#chap_6/lvl_II}
###### **Art. 62** {#chap_6/lvl_II/art_62 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--62}
1. Gesuche, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Änderung bereits aufgelegt worden sind, werden nach altem Verfahrensrecht beurteilt.
2. Auf hängige Beschwerden ist das alte Verfahrensrecht anwendbar.

### **IIa.** Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 6. Oktober 2006 {#chap_6/lvl_II_a}
###### **Art. 62a** {#chap_6/lvl_II_a/art_62_a omnilex-key=ch-fedlex--725.11--62a}
1. Das Eigentum an den Nationalstrassen geht bei Inkrafttreten der Änderung vom 6. Oktober 2006[^72]entschädigungslos auf den Bund über.
2. Der Bundesrat bezeichnet die Grundstücke und benennt die beschränkten dinglichen Rechte, die öffentlich-rechtlichen und obligatorischen Vereinbarungen sowie die Verfügungen, die auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 6. Oktober 2006 auf den Bund übertragen werden. Das Departement kann diese Zuweisung innert 15 Jahren nach Inkrafttreten der Änderung vom 6. Oktober 2006 durch Verfügung bereinigen.
3. Der Bundesrat regelt die Eigentumsverhältnisse und gegenseitigen Entschädigungsfolgen bei Flächen, Werkhöfen und Polizeistützpunkten, die für die Nationalstrassen nicht mehr oder nur noch teilweise benötigt werden. Die Entschädigungspflicht ist auf 15 Jahre beschränkt.
4. Die Grundstücke und die beschränkten dinglichen Rechte, die auf den Bund übertragen werden, sind gebührenfrei ins Grundbuch aufzunehmen oder auf den Bund umzuschreiben.
5. Der Bundesrat bezeichnet die Strecken, die im Rahmen der Fertigstellung des beschlossenen Nationalstrassennetzes[^73]zu bauen sind. Die Kantone bleiben Eigentümer dieser Strecken, bis diese dem Verkehr übergeben werden.
6. Auf den Zeitpunkt der Eigentumsübertragung übergeben die Kantone dem Bund Dokumente, Pläne und Datenbanken entsprechend dem aktuellen Ausführungsstand. Die Kantone archivieren die historischen<br />Akten unbefristet und die Buchhaltungsbelege entsprechend den gesetzlichen Vorschriften.
7. Der Bundesrat regelt die Zuständigkeit für die Vollendung der im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 6. Oktober 2006 laufenden Ausbau- und Unterhaltsvorhaben.

### Übergangsbestimmung zur Änderung vom 30. September 2016 {#chap_6/lvl_u6}
###### **Art. 63** {#chap_6/lvl_u6/art_63 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--63}
Die Baubewilligungen für die vom Bund übernommenen Projekte «Umfahrung Näfels» der N 17 Niederurnen–Glarus sowie die «Umfahrung Le Locle» und die «Umfahrung La Chaux-de-Fonds» der N 20 Le Locle (Frontière)–La Chaux-de-Fonds–Tunnel de la Vue des Alpes–Neuchâtel und Thielle–Murten werden in Abweichung von Artikel 28 Absatz 3 als gültig betrachtet, auch wenn ihre Geltungsdauer im Zeitpunkt des Inkrafttretens des Bundesbeschlusses vom 10. Dezember 2012[^74]über das Nationalstrassennetz eigentlich abgelaufen ist.

### **III.** Änderung von Gesetzen {#chap_6/lvl_III}
###### **Art. 64** {#chap_6/lvl_III/art_64 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--64}
…[^75]

### **IV.** Ausstand von Mitgliedern oder Ersatzmännern der enteignungsrechtlichen Schätzungskommissionen {#chap_6/lvl_IV}
###### **Art. 65** {#chap_6/lvl_IV/art_65 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--65}
Für den Ausstand und die Ablehnung der Mitglieder und Ersatzmänner der Schätzungskommissionen findet Artikel 22 Absatz 1 Buchstabe*c* des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943[^76]keine Anwendung.

### **V.** Inkrafttreten {#chap_6/lvl_V}
###### **Art. 66** {#chap_6/lvl_V/art_66 omnilex-key=ch-fedlex--725.11--66}
Der Bundesrat bestimmt den Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes.

Datum des Inkrafttretens: 21. Juni 1960[^77]

[^1]: Eingefügt durch Ziff. I 7 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS  **1999**  3071;  BBl **1998** 2591).
[^2]: Diese Bestimmung entspricht Art. 23 der BV vom 29. Mai 1874 (BS **1** 3).
[^3]: Diese Bestimmung entspricht Art. 37 der BV vom 29. Mai 1874(AS  **1958**  770).
[^4]: Diese Bestimmung entspricht Art. 36^bis^der BV vom 29. Mai 1874 (AS  **1958**  770, **1983**  444).
[^5]: Diese Bestimmung entspricht Art. 36^ter^der BV vom 29. Mai 1874 (AS  **1983**  444, **1996**  1491).
[^6]: SR  **101**
[^7]: Fassung gemäss Ziff. II 16 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS  **2007**  5779;BBl  **2005**  6029).
[^8]: BBl  **1959**  II 105
[^9]: Zweiter Satz eingefügt durch Anhang Ziff. 2 des Veloweggesetzes vom 18. März 2022, in Kraft seit 1. Jan. 2023 (AS  **2022**  790;BBl  **2021**  1260).
[^10]: Fassung gemäss Anhang Ziff. II 4 des BG vom 30. Sept. 2016 über den Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr, in Kraft seit 1. Jan. 2018  (AS  **2017**  6825;BBl  **2015**  2065).
[^11]: Fassung gemäss Ziff. II 16 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS  **2007**  5779;BBl  **2005**  6029).
[^12]: Fassung gemäss Ziff. II 16 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS  **2007**  5779;BBl  **2005**  6029).
[^13]: Fassung gemäss Ziff. II 16 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS  **2007**  5779;BBl  **2005**  6029).
[^14]: Ausdruck gemäss Ziff. I 7 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS  **1999**  3071; BBl **1998** 2591). Diese Änd. ist im ganzen Erlass berücksichtigt.
[^15]: BBl  **2014**  2443
[^16]: Ausdruck gemäss Ziff. I 7 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS  **1999**  3071; BBl **1998** 2591). Diese Änd. ist im ganzen Erlass berücksichtigt.
[^17]: Gemäss BB vom 21. Juni 1960 über das Nationalstrassennetz, in den letzten, massgeben-den Fassungen (AS  **1960**  872, **1984**  1118, **1986**  352515, **1987**  52, **1988**  562, **2001**  3090) und Art. 197 Ziff. 3 der BV (SR  **101** )
[^18]: Fassung gemäss Ziff. II 16 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS  **2007**  5779;BBl  **2005**  6029).
[^19]: Fassung des Satzes gemäss Anhang Ziff. 68 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom  17. Juni 2005, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS  **2006**  21971069;BBl  **2001**  4202).
[^20]: Fassung des zweiten Satzes gemäss Ziff. II 16 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestal-tung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS  **2007**  5779;BBl  **2005**  6029).
[^21]: Fassung gemäss Ziff. I 7 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS  **1999**  3071; BBl **1998** 2591).
[^22]: Aufgehoben durch Ziff. I 7 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, mit Wirkung seit 1. Jan. 2000 (AS  **1999**  3071;  BBl **1998** 2591).
[^23]: Fassung gemäss Ziff. II 16 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS  **2007**  5779;BBl  **2005**  6029).
[^24]: SR  **711**
[^25]: Fassung des zweiten Satzes gemäss Anhang Ziff. 9 des BG vom 19. Juni 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS  **2020**  4085;BBl  **2018**  4713).
[^26]: Gemäss BB vom 21. Juni 1960 über das Nationalstrassennetz, in den letzten, massgebenen Fassungen (AS  **1960**  872; **1984**  1118; **1986**  35,2515; **1987**  52; **1988**  562; **2001**  3090) und Art. 197 Ziff. 3 BV (SR  **101** ).
[^27]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2015, in Kraft seit 1. Jan. 2016  (AS  **2015**  2259;BBl  **2012**  745).
[^28]: Gemäss BB vom 21. Juni 1960 über das Nationalstrassennetz, in den letzten, massgeben-den Fassungen (AS  **1960**  872; **1984**  1118; **1986**  35,2515; **1987**  52; **1988**  562; **2001**  3090) und Art. 197 Ziff. 3 der BV (SR  **101** ).
[^29]: Fassung des zweiten Satzes gemäss Ziff. II 16 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestal-tung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS  **2007**  5779;BBl  **2005**  6029).
[^30]: Fassung gemäss Ziff. I 7 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS  **1999**  3071; BBl **1998** 2591).
[^31]: Aufgehoben durch Ziff. I 7 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, mit Wirkung seit 1. Jan. 2000 (AS  **1999**  3071;  BBl **1998** 2591).
[^32]: Fassung gemäss Ziff. II 16 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS  **2007**  5779;BBl  **2005**  6029).
[^33]: SR  **711**
[^34]: Fassung des zweiten Satzes gemäss Anhang Ziff. 9 des BG vom 19. Juni 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS  **2020**  4085;BBl  **2018**  4713).
[^35]: SR  **172.021**
[^36]: SR  **711**
[^37]: Aufgehoben durch Anhang Ziff. 9 des BG vom 19. Juni 2020, mit Wirkung seit  1. Jan. 2021 (AS  **2020**  4085;BBl  **2018**  4713).
[^38]: SR  **172.021**
[^39]: Fassung gemäss Anhang Ziff. 9 des BG vom 19. Juni 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (AS  **2020**  4085;BBl  **2018**  4713).
[^40]: SR  **711**
[^41]: Fassung gemäss Anhang Ziff. 9 des BG vom 19. Juni 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (AS  **2020**  4085;BBl  **2018**  4713).
[^42]: SR  **172.010**
[^43]: Aufgehoben durch Anhang Ziff. 68 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005, mit Wirkung seit 1. Jan. 2007 (AS  **2006**  21971069;BBl  **2001**  4202).
[^44]: Fassung gemäss Ziff. II 16 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS  **2007**  5779;BBl  **2005**  6029).
[^45]: Fassung gemäss Ziff. II 16 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS  **2007**  5779;BBl  **2005**  6029).
[^46]: Heute: Bundesamt für Landwirtschaft.
[^47]: SR  **210**
[^48]: Eingefügt durch Ziff. I 7 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS  **1999**  3071; BBl **1998** 2591).
[^49]: Fassung gemäss Ziff. II 16 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS  **2007**  5779;BBl  **2005**  6029).
[^50]: SR  **711**
[^51]: Fassung gemäss Anhang Ziff. 9 des BG vom 19. Juni 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (AS  **2020**  4085;BBl  **2018**  4713).
[^52]: Aufgehoben durch Anhang Ziff. 9 des BG vom 19. Juni 2020, mit Wirkung seit  1. Jan. 2021 (AS  **2020**  4085;BBl  **2018**  4713).
[^53]: Gemäss BB vom 21. Juni 1960 über das Nationalstrassennetz, in den letzten, massgeben-den Fassungen (AS  **1960**  872; **1984**  1118; **1986**  35,2515; **1987**  52; **1988**  562; **2001**  3090) und Art. 197 Ziff. 3 der BV (SR  **101** ; AS **2007** 5770)
[^54]: Fassung gemäss Ziff. II 16 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS  **2007**  5779;BBl  **2005**  6029).
[^55]: Fassung gemäss Ziff. II 16 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS  **2007**  5779;BBl  **2005**  6029).
[^56]: SR  **734.0**
[^57]: Fassung gemäss Ziff. II 16 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS  **2007**  5779;BBl  **2005**  6029).
[^58]: Fassung gemäss Ziff. II 16 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS  **2007**  5779;BBl  **2005**  6029).
[^59]: SR  **742.101**
[^60]: Fassung gemäss Ziff. II 16 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS  **2007**  5779;BBl  **2005**  6029).
[^61]: [BS **3** 531;AS  **1948**  485Art. 86; **1955**  871Art. 118; **1959**  902; **1969**  737Art. 80 Bst.*b* ,767; **1977**  237Ziff. II 3,862Art. 52 Ziff. 2,1323Ziff. III; **1978**  688Art. 88 Ziff. 3,1450; **1979**  42; **1980**  31Ziff. IV,1718Art. 52 Ziff. 2,1819Art. 12 Abs. 1; **1982**  1676Anhang Ziff. 13; **1983**  1886Art. 36 Ziff. 1; **1986**  926Art. 59 Ziff. 1; **1987**  226Ziff. II 1,1665Ziff. II; **1988**  1776Anhang Ziff. II 1; **1989**  504Art. 33 Bst.*a* ; **1990**  938Ziff. III Abs. 5; **1992**  288; **1993**  274Art. 75 Ziff. 1,1945Anhang Ziff. 1; **1995**  1227Anhang Ziff. 3,4093Anhang Ziff. 4; **1996**  508Art. 36,750Art. 17,1445Anhang Ziff. 2,1498Anhang Ziff. 2; **1997**  1155Anhang Ziff. 6,2465Anhang Ziff. 5; **1998**  2847Anhang Ziff. 3,3033Anhang Ziff. 2; **1999**  1118Anhang Ziff. 1,3071Ziff. I 2; **2000**  273Anhang Ziff. 6,416Ziff. I 2,505Ziff. I 1,2355Anhang Ziff. 1,2719; **2001**  114Ziff. I 4,894Art. 40 Ziff. 3,1029Art. 11 Abs. 2; **2002**  863Art. 35,1904Art. 36 Ziff. 1,2767Ziff. II,3988Anhang Ziff. 1; **2003**  2133Anhang Ziff. 7,3543Anhang Ziff. II 4 Bst.*a* ,4557Anhang Ziff. II 1; **2004**  1985Anhang Ziff. II 1,4719Anhang Ziff. II 1; **2005**  5685Anhang Ziff. 7.AS  **2006**  1205Art. 131 Abs. 1]. Siehe heute das Bundesgerichtsgesetz vom 17. Juni 2005 (SR  **173.110** ).
[^62]: Fassung gemäss Anhang Ziff. 8 der V vom 3. Febr. 1993 über Vorinstanzen des Bundesgerichts und des Eidgenössischen Versicherungsgerichts, in Kraft seit 1. Jan 1994  (AS  **1993**  901).
[^63]: SR  **711**
[^64]: Fassung gemäss Anhang Ziff. 9 des BG vom 19. Juni 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (AS  **2020**  4085;BBl  **2018**  4713).
[^65]: SR  **711**
[^66]: Fassung gemäss Anhang Ziff. 9 des BG vom 19. Juni 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (AS  **2020**  4085;BBl  **2018**  4713).
[^67]: SR  **741.01**
[^68]: Gemäss BB vom 21. Juni 1960 über das Nationalstrassennetz, in den letzten, massgeben-den Fassungen (AS  **1960**  872; **1984**  1118; **1986**  35,2515; **1987**  52; **1988**  562; **2001**  3090) und Art. 197 Ziff. 3 der BV (SR  **101** ; AS **2007** 5770)
[^69]: SR  **725.116.2**
[^70]: Zweiter Satz aufgehoben durch Ziff. II 32 des BG vom 15. Dez. 1989 über die Genehmi-gung kantonaler Erlasse durch den Bund, mit Wirkung seit 1. Febr. 1991 (AS  **1991**  362;BBl  **1988**  II 1333).
[^71]: Eingefügt durch Anhang Ziff. 5 des BG vom 19. März 2021, in Kraft seit 1. Jan. 2022  (AS  **2021**  662;BBl  **2020**  349).
[^72]: AS  **2007**  5779
[^73]: Gemäss BB vom 21. Juni 1960 über das Nationalstrassennetz, in den letzten, massgeben-den Fassungen (AS  **1960**  872; **1984**  1118; **1986**  35,2515; **1987**  52; **1988**  562; **2001**  3090) und Art. 197 Ziff. 3 der BV (SR  **101** )
[^74]: BBl  **2013**  2625, **2016**  8349
[^75]: Die Änderung kann unterAS  **1960**  525konsultiert werden.
[^76]: [BS **3** 531;AS  **1948**  485Art. 86; **1955**  871Art. 118; **1959**  902; **1969**  737Art. 80 Bst.*b,* 767; **1977**  237Ziff. II 3,862Art. 52 Ziff. 2,1323Ziff. III; **1978**  688Art. 88 Ziff. 3,1450; **1979**  42; **1980**  31Ziff. IV,1718Art. 52 Ziff. 2,1819Art. 12 Abs. 1; **1982**  1676Anhang Ziff. 13; **1983**  1886Art. 36 Ziff. 1; **1986**  926Art. 59 Ziff. 1; **1987**  226Ziff. II 1,1665Ziff. II; **1988**  1776Anhang Ziff. II 1; **1989**  504Art. 33 Bst.*a* ; **1990**  938Ziff. III Abs. 5; **1992**  288; **1993**  274Art. 75 Ziff. 1,1945Anhang Ziff. 1; **1995**  1227Anhang Ziff. 3,4093Anhang Ziff. 4; **1996**  508Art. 36,750Art. 17,1445Anhang Ziff. 2,1498Anhang Ziff. 2; **1997**  1155Anhang Ziff. 6,2465Anhang Ziff. 5; **1998**  2847Anhang Ziff. 3,3033Anhang Ziff. 2; **1999**  1118Anhang Ziff. 1,3071Ziff. I 2; **2000**  273Anhang Ziff. 6,416Ziff. I 2,505Ziff. I 1,2355Anhang Ziff. 1,2719; **2001**  114Ziff. I 4 ,894Art. 40 Ziff. 3,1029Art. 11 Abs. 2; **2002**  863Art. 35,1904Art. 36 Ziff. 1,2767Ziff. II,3988Anhang Ziff. 1; **2003**  2133Anhang Ziff. 7,3543Anhang Ziff. II 4 Bst.*a* ,4557Anhang Ziff. II 1, **2004**  1985Anhang Ziff. II 1,4719Anhang Ziff. II 1; **2005**  5685Anhang Ziff. 7.AS  **2006**  1205Art. 131 Abs. 1]. Siehe heute das Bundesgerichtsgesetz vom 17. Juni 2005  (SR  **173.110** ).
[^77]: BRB vom 13. Juni 1960