817.021.23

# Verordnung des EDI über die Höchstgehalte für Pestizidrückstände in oder auf Erzeugnissen pflanzlicher und tierischer Herkunft

(VPRH)

vom 16. Dezember 2016 (Stand am 1. Januar 2026)

Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI),

gestützt auf die Artikel 10 Absatz 4 Buchstabe e und 95 Absatz 3 der Verordnung vom 16. Dezember 2016[^1]über Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände (LGV),

verordnet:

## **1. Abschnitt:** Gegenstand, Geltungsbereich und Begriffe {#sec_1}
##### **Art. 1** Gegenstand und Geltungsbereich {#sec_1/art_1 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--1}
1. Diese Verordnung legt die Höchstgehalte für Pestizidrückstände in oder auf Erzeugnissen pflanzlicher und tierischer Herkunft fest.
2. Sie gilt für Erzeugnisse nach Anhang 1 sowie für Teile davon, unabhängig davon, ob sie unverarbeitet, verarbeitet oder in einem zusammengesetzten Lebensmittel verwendet werden.
3. Sie gilt nicht für Erzeugnisse, wenn diese nachweislich bestimmt sind:
a. für die Herstellung anderer Erzeugnisse als Lebensmittel;
b. zur Aussaat oder zur Anpflanzung; oder
c. für zugelassene Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten.

##### **Art. 2** Begriffe {#sec_1/art_2 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--2}
1. In dieser Verordnung bedeuten:
a. *Pestizide:* 
        1. derzeit oder früher in Pflanzenschutzmitteln im Sinne des Chemikaliengesetzes vom 15. Dezember 2000[^2](ChemG) verwendete Wirkstoffe und ihre Stoffwechsel-, Abbau- oder Reaktionsprodukte, oder
        2. Wirkstoffe und ihre Stoffwechsel-, Abbau- oder Reaktionsprodukte aus Biozidprodukten im Sinne der Biozidprodukteverordnung vom 18. Mai 2005[^3](VBP), die nicht bereits in anderen Erlassen geregelt werden;
b. *Rückstandshöchstgehalt (RHG):* die höchste zulässige Konzentration eines Pestizidrückstands in oder auf Erzeugnissen;
c. *CXL:* der von der Codex-Alimentarius-Kommission festgelegte Rückstandshöchstgehalt (Codex Maximum Residue Limit for Pesticide);
d. *Einfuhrtoleranz:* Rückstandshöchstgehalt für eingeführte Erzeugnisse, der festgesetzt wird, wenn:
        1. für ein Erzeugnis die Verwendung eines Wirkstoffs in einem Pflanzenschutzmittel oder einem Biozidprodukt aus anderen Gründen als dem Schutz der Gesundheit nicht zugelassen ist, oder
        2. für ein Erzeugnis und dessen Verwendung der geltende Rückstandshöchstgehalt aus anderen Gründen als dem Schutz der Gesundheit festgelegt wurde;
e. *Bestimmungsgrenze:* die geringste Rückstandskonzentration, die im Rahmen der routinemässigen Überwachung mit Methoden, die nach guter Laborpraxis validiert sind, quantifiziert und erfasst werden kann.
2. Soweit die Lebensmittelgesetzgebung keine Begriffsbestimmungen enthält, gelten für diese Verordnung die Begriffe des ChemG, der Chemikalienverordnung vom 18. Mai 2005[^4], der VBP und der Pflanzenschutzmittelverordnung vom 12. Mai 2010[^5](PSMV).

## **2. Abschnitt:** Ermittlung und Festlegung der Rückstandshöchstgehalte {#sec_2}
##### **Art. 3** Kriterien und Grundlagen für die Ermittlung der Rückstandshöchstgehalte {#sec_2/art_3 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--3}
1. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) ermittelt die Höchstgehalte für Pestizidrückstände. Es zieht die betroffenen Bundesstellen bei.
2. Es berücksichtigt dabei:
a. das Gefahrenpotenzial der Pestizidrückstände für den Menschen;
b.[^6] die üblichen wissenschaftlichen Unterlagen;
c. bei Pflanzenschutzmitteln: die einheitlichen Grundsätze für die Bewertung und Zulassung von Pflanzenschutzmitteln nach Anhang 9 PSMV[^7];
d. bei Biozidprodukten: Artikel 17 VBP[^8];
e. den wissenschaftlich-technischen Kenntnisstand für die Bewertung der Toxikologie und der Rückstandsexposition;
f. die technisch unvermeidbare Konzentration eines Pestizids im Lebensmittel aufgrund der guten Landwirtschaftspraxis oder der guten Herstellungspraxis;
g. die Aufnahme des Pestizids auf der Grundlage der Verzehrmengen der betreffenden Lebensmittel;
h. das mögliche Vorhandensein von Pestizidrückständen aus anderen Quellen als der Anwendung als Pflanzenschutzmittel oder Biozidprodukt;
i. die bekannten kumulativen oder synergistischen Interaktionen von Wirkstoffen, die auf gleiche biologische Systeme im menschlichen Organismus wirken;
j. ob ein CXL festgelegt wurde;
k. ob nach der Verordnung (EG) Nr. 396/2005[^9]bereits ein Rückstandshöchstgehalt festgelegt wurde;
l.[^10] ob im Falle eines Begehrens für Einfuhrtoleranzen nach Artikel 7 in einem anderen Land eine gute Pflanzenschutzpraxis oder Biozidpraxis besteht, die für die vorschriftsgemässe Verwendung eines Wirkstoffs in diesem Land gilt;
m. Überwachungsdaten;
n. weitere Faktoren, die für den zu prüfenden Sachverhalt relevant sind.
3. Die Höchstgehalte für Pestizidrückstände sind in Anhang 2 festgelegt.

##### **Art. 4** Wirkstoffe, für die keine Rückstandshöchstgehalte erforderlich sind {#sec_2/art_4 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--4}
Wirkstoffe von Pflanzenschutzmitteln, die im Rahmen der PSMV[^11]oder der VBP[^12]und auf der Basis von Artikel 3 beurteilt worden sind und für die keine Rückstandshöchstgehalte erforderlich sind, sind in Anhang 3 aufgeführt.

##### **Art. 5** Rückstandshöchstgehalte für verarbeitete oder vermischte Erzeugnisse {#sec_2/art_5 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--5}
Sind für verarbeitete oder vermischte Erzeugnisse keine Rückstandshöchstgehalte in Anhang 2 festgelegt, so gelten die Rückstandshöchstgehalte für das Rohprodukt, wobei die durch die Verarbeitung oder die Vermischung bewirkten Veränderungen der Pestizidrückstandsgehalte zu berücksichtigen sind.

##### **Art. 6** Neubewertung bestehender Rückstandshöchstgehalte {#sec_2/art_6 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--6}
Ändern sich die Rahmenbedingungen gegenüber der Situation zum Zeitpunkt der Festlegung der Rückstandshöchstgehalte, so überprüft das BLV die bestehenden Rückstandshöchstgehalte.

##### **Art. 7** Rückstandshöchstgehalte fürin der Schweiz nicht verwendete Pflanzenschutzmittel oder Biozidprodukte {#sec_2/art_7 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--7}
1. Das BLV kann auf Begehren Einfuhrtoleranzen für Rückstände von in der Schweiz nicht vorgesehenen Anwendungen von Pflanzenschutzmitteln oder Biozidprodukten festlegen.[^13]
2. Das Begehren muss enthalten:
a. eine Übersicht über das eingereichte Begehren mit:
        1. einer Zusammenfassung,
        2. einer Begründung,
        3. einem Verzeichnis der beigefügten Unterlagen, und
        4. einer Kopie der für die Festlegung der Rückstandshöchstgehalte relevanten Anwendungsbedingungen im Rahmen der guten Pflanzenschutzpraxis für die spezifischen Verwendungen des Wirkstoffs oder einer Kopie der Anwendungsbedingungen als Biozidprodukt;
b. ein Verzeichnis der in den letzten zehn Jahren vor dem Datum der Vorlage des Begehrens veröffentlichten wissenschaftlichen Literatur über die gesundheitlichen Auswirkungen des Wirkstoffs und der entsprechenden Pestizidrückstände; und
c. die Angaben nach den Anhängen 5 und 6 PSMV[^14]im Rahmen der Datenanforderungen für die Festlegung von Rückstandshöchstgehalten für Pestizide oder nach Artikel 14 VBP[^15], einschliesslich der toxikologischen Daten, der Daten über Routineanalysemethoden zur Anwendung in Kontrolllaboratorien und der Daten über den Pflanzen- und Tiermetabolismus.

## **3. Abschnitt:** Überschreitung von Rückstandshöchstgehalten {#sec_3}
##### **Art. 8** Verbot des Inverkehrbringens und Zulassung bei Überschreitung {#sec_3/art_8 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--8}
1. Unter Anhang 1 fallende Erzeugnisse dürfen nicht in Verkehr gebracht werden, wenn sie Pestizidrückstände enthalten, die folgende Werte überschreiten:
a. die in Anhang 2 festgelegten Rückstandshöchstgehalte, einschliesslich der Rückstandhöchstgehalte für verarbeitet und vermischte Erzeugnisse nach Artikel 5;
b. 0,01 mg/kg bei Erzeugnissen, die in Anhang 1 einen EU-Code haben und Buchstabe a nicht entsprechen, sofern die betreffenden Wirkstoffe nicht in Anhang 3 aufgeführt sind.
2. …[^16]
3. Im Falle einer Behandlung mit einem Begasungsmittel nach der Ernte sind abweichend von Absatz 1 Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte zugelassen, wenn:
a. die betreffende Wirkstoff-Erzeugnis-Kombination in Anhang 4 aufgeführt ist;
b. die betreffenden Erzeugnisse nicht für den sofortigen Verbrauch bestimmt sind; und
c. gewährleistet ist, dass solche Erzeugnisse bei der Abgabe an Konsumentinnen und Konsumenten die in Anhang 2 festgelegten Rückstandshöchstgehalte nicht mehr überschreiten.

##### **Art. 9** Verbot der Verarbeitung und Vermischung {#sec_3/art_9 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--9}
Erzeugnisse, die die Pestizidrückstandswerte nach Artikel 8 Absatz 1 nicht einhalten, dürfen weder verarbeitet noch zu Verdünnungszwecken mit dem gleichen Erzeugnis oder mit anderen Erzeugnissen vermischt werden.

## **4. Abschnitt:** Anpassung der Anhänge und Weisungen an die kantonale Vollzugsbehörden {#sec_4}
##### **Art. 10** Nachführen der Anhänge {#sec_4/art_10 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--10}
1. Das BLV passt die Anhänge 1–4 dem Stand von Wissenschaft und Technik sowie dem Recht der wichtigsten Handelspartner der Schweiz an.
2. Es kann für diese Anpassungen Übergangsbestimmungen festlegen.

##### **Art. 11** Weisungen an die kantonalen Vollzugsbehörden {#sec_4/art_11 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--11}
1. Entsprechen die Anhänge 1–4 den neuen Erkenntnissen oder Entwicklungen nicht mehr und sind sofortige Massnahmen zum Schutz der Gesundheit erforderlich, so kann das BLV den kantonalen Vollzugsbehörden bis zur Änderung der Anhänge befristete Weisungen erteilen.
2. Die Weisungen werden im Internet publiziert.

## **5. Abschnitt:** Schlussbestimmungen {#sec_5}
##### **Art. 12** Aufhebung eines anderen Erlasses {#sec_5/art_12 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--12}
Die Verordnung des EDI vom 26. Juni 1995[^17]über Fremd- und Inhaltsstoffe in Lebensmitteln wird aufgehoben.

##### **Art. 13** Übergangsbestimmungen {#sec_5/art_13 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--13}
Wirkstoffe, die durch das Bundesamt für Landwirtschaft nach der PSMV[^18]über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln bewilligt wurden und für die Rückstandshöchstgehalte festgelegt worden sind, dürfen noch bis zum 30. April 2019 in oder auf Lebensmitteln in Höchstgehalten nach bisherigem Recht nachweisbar sein.

##### **Art. 13a** {#sec_5/art_13 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--13_a}

##### **Art. 13b** {#sec_5/art_13 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--13_b}

##### **Art. 13c** {#sec_5/art_13 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--13_c}

##### **Art. 13d** {#sec_5/art_13 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--13_d}

##### **Art. 13e** {#sec_5/art_13 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--13_e}

##### **Art. 13f** {#sec_5/art_13 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--13_f}

##### **Art. 13g** {#sec_5/art_13 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--13_g}

##### **Art. 13h** Übergangsbestimmung zur Änderung vom 2. Juni 2025 {#sec_5/art_13 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--13_h}
Lebensmittel, die Wirkstoffe enthalten, für die mit der Änderung vom 2. Juni 2025 ein tieferer Höchstgehalt festgelegt wird, dürfen noch bis zum 1. Januar 2026 mit dem Höchstgehalt nach bisherigem Recht eingeführt und hergestellt und noch bis zum Abbau der Bestände an Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden.

##### **Art. 13i** Übergangsbestimmung zur Änderung vom 26. November 2025 {#sec_5/art_13 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--13_i}
Lebensmittel, die Wirkstoffe enthalten, für die mit der Änderung vom 26. November 2025 ein tieferer Höchstgehalt festgelegt wird, dürfen noch bis zum 30. Juni 2026 mit dem Höchstgehalt nach bisherigem Recht eingeführt und hergestellt und noch bis zum Abbau der Bestände an Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden.

##### **Art. 14** Inkrafttreten {#sec_5/art_14 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--14}
Diese Verordnung tritt am 1. Mai 2017 in Kraft.

##### **Anhang 1** {#annex_1}
(Art. 1 Abs. 2 und 8 Abs. 1)
### Erzeugnisse pflanzlicher und tierischer Herkunft, für die Rückstandshöchstgehalte gelten {#annex_1/lvl_u1 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--annex-1}
#### **1** Erläuterung {#annex_1/lvl_u1 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--annex-1/lvl_1}
Es gilt die Liste der Erzeugnisse pflanzlicher und tierischer Herkunft nach Anhang I Teil A und Teil B der Verordnung (EG) Nr. 396/2005[^19]. Nicht in dieser Liste aufgeführte Erzeugnisse werden in der Tabelle in diesem Anhang aufgeführt.

#### **2** Erläuterung zu Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 {#annex_1/lvl_u1 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--annex-1/lvl_2}
Die Tatsache, dass ein Erzeugnis in Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 aufgeführt wird, bedeutet nicht, dass es ein Lebensmittel ist.

#### **3** Tabelle {#annex_1/lvl_u1 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--annex-1/lvl_3}
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Code | Kategorie, Gruppe oder Untergruppe | Wichtigstes Erzeugnis der Gruppe oder Untergruppe | Wissenschaftliche Bezeichnung | Teil des Erzeugnisses, für den die RHG gelten |
| | Fische | | | ganzes Erzeugnis |
| | | Fischleber | | |
| | | Fischrogen | | |
| | Krebstiere | | | ganzes Erzeugnis |
| | Stachelhäuter | | | ganzes Erzeugnis |
| | Weichtiere | | | ganzes Erzeugnis |
##### **Anhang 2** {#annex_2}
(Art. 3 Abs. 3 und 5 sowie 8 Abs. 1 Bst. a und 3 Bst. c)
### Zulässige Höchstgehalte für Pestizidrückstände {#annex_2/lvl_u1 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--annex-2}

##### **Anhang 3** {#annex_3}
(Art. 4 und 8 Abs. 1 Bst. b)
### Pestizide, für die keine Rückstandshöchstgehalte gelten {#annex_3/lvl_u1 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--annex-3}
#### **1** Erläuterungen {#annex_3/lvl_u1 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--annex-3/lvl_1}
Für die Wirkstoffe in dieser Tabelle gelten keine Rückstandshöchstgehalte für die Anwendung in Pflanzenschutzmitteln oder Biozidprodukten.

#### **2** Tabelle {#annex_3/lvl_u1 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--annex-3/lvl_2}
| 1 | 2 |
| --- | --- |
| Wirkstoff | Bemerkungen |
| 1-Decanol | |
| *Adoxophyes orana GV* | |
| Aluminiumsilicat (Kaolin) | |
| Ammoniumacetat | |
| *Ampelomyces quisqualis* | |
| Apfelwicklergranulose-Virus | |
| *Aureobasidium pullulans* | |
| *Bacillus amyloliquefaciens Stamm FZB24* | |
| *Bacillus amyloliquefaciens* susp. Planatarum strain D747 | |
| *Bacillus firmus* | |
| *Bacillus subtilis* | |
| *Bacillus thuringiensis* | |
| *Bacillus thuringiensis var. aizawai* | |
| *Bacillus thuringiensis var. israeliensis* | |
| *Bacillus thuringiensis var. kurstaki* | |
| *Bacillus thuringiensis var. tenebrionis* | |
| *Beauveria bassiana* | |
| *Beauveria brongniartii* | |
| Benoxacor | |
| Benzoesäure | |
| Brennnesselextrakt | |
| Calciumcarbonat | |
| Cloquintocet-mexyl | |
| *Coniothyrium minitans* | |
| COS-OGA | |
| Eisen(II)-sulfat | |
| Eisen(III)-phosphat | |
| Eisen(III)-sulfat | |
| Entrahmte Milch (Magermilch) | |
| Essigsäure | |
| Ethylen | |
| Eugenol | |
| Eukalyptusöl | |
| Fettalkohole / aliphatische Alkohole | |
| Fettsäuren: Laurinsäure | |
| Fettsäuren: C7-C20 | |
| Fettsäuren: Decansäure | |
| Fettsäuren: Fettsäuremethylester | |
| Fettsäuren: Heptansäure | |
| Fettsäuren: Octansäure | |
| Fettsäuren: Oleinsäure, einschliesslich Ethyloleat | |
| Fettsäuren: Pelargonsäure | |
| Folsäure | |
| Geradkettige Lepidopterenpheromone | |
| Geraniol | |
| Gibberellin | |
| *Glicladium catenulatum* | |
| Grüne-Minze-Öl | |
| *Helicoverpa armigera* Nucleopolyhedrovirus | |
| Heptamaloxyloglucan | |
| Isoxadifen-ethyl | |
| Kaliumhydrogencarbonat | |
| Kaliumiodid | |
| Kaliumthiocyanat | |
| Kaliumtriiodid | |
| Kalkstein | |
| Kieselgur (Diatomeenerde) | |
| Knoblauchextrakt | |
| Kohlendioxid | |
| Laminarin | |
| Maltodextrin | |
| Mefenpyr-Diethyl | |
| *Metarhizium anisopliae* | |
| Methylnonylketon | |
| Molke | |
| Natriumaluminiumsilicat | |
| Obstessig | |
| *Oleum foeniculi* (Fenchelöl) | |
| *Paecilomyces fumosoroseus* | |
| *Paecilomyces lilacinus* | |
| Paraffinöl (CAS 64742-46-7) | |
| Paraffinöl (CAS 72623-86-0) | |
| Paraffinöl (CAS 8042-47-5) | |
| Paraffinöl (CAS 97862-82-3) | |
| Pfeffer | |
| Pfefferminzöl | |
| Pflanzenöle: Citronnellol | |
| Pflanzenöle: Nelkenöl-Eugenol | |
| Pflanzenöle: Orangenöl | |
| Pflanzenöle: Rapsöl | |
| *Phlebia gigantea* | |
| *Photorhabdus luminescens* | |
| *Pseudomonas chlororaphis* | |
| *Pseudomonas* sp. (DSMZ 13134) | |
| Quarzsand | |
| Quassiaextrakt | |
| Repellentien: Blutmehl | |
| Repellentien: Fischöl | |
| Repellentien: Schafsfett | |
| Repellentien: Tallöl | |
| *Saccharomyces cerevisiae* Stamm LAS02 | |
| Schachtelhalmextrakt | |
| Schalenwicklergranulose-Virus | |
| Schwefel | |
| Schwefelsaure Tonerde | |
| Seetangextrakt | |
| Sesamöl raffiniert | |
| *Streptomyces griseoviridis* | |
| Teebaumextrakt | |
| Terpenoid Blend QRD 460 | |
| Thymol | |
| Trimethylaminhydrochlorid | |
| *Verticillium lecanii* | |
| Wein | |
| Weinessig | |
| Weisszucker | |
| Winter Green Oil | |
| *Xenorhabdus bovienii* | |
| Zellwände von*Saccharomyces cerevisiae* Stamm LAS117 | |
##### **Anhang 4** {#annex_4}
(Art. 8 Abs. 3 Bst. a)
### Wirkstoff-Erzeugnis-Kombinationen nach Artikel 8 Absatz 3 Buchstabe a (Begasungsmittel) {#annex_4/lvl_u1 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--annex-4}
#### **1** Erläuterungen {#annex_4/lvl_u1 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--annex-4/lvl_1}
In dieser Tabelle sind Wirkstoff-Erzeugnis-Kombinationen aufgeführt, für die die Rückstandshöchstgehalte von Anhang 2 erst zum Zeitpunkt der Abgabe an Konsumentinnen und Konsumenten gelten.

#### **2** Tabelle {#annex_4/lvl_u1 omnilex-key=ch-fedlex--817.021.23--annex-4/lvl_2}
| 1 | 2 | 3 |
| --- | --- | --- |
| Wirkstoff | Erzeugnis nach Anhang 1 | EU-Code |
| Aluminiumphosphid | Obst | 0100000 |
| | Gemüse | 0200000 |
| | Hülsenfrüchte (getrocknet) | 0300000 |
| | Ölsaaten und Ölfrüchte | 0400000 |
| | Getreide | 0500000 |
| | Tee, Kaffee, Kräutertees und Kakao | 0600000 |
| | Gewürze | 0800000 |
| Calciumphosphid | Obst | 0100000 |
| | Gemüse | 0200000 |
| | Hülsenfrüchte (getrocknet) | 0300000 |
| | Ölsaaten und Ölfrüchte | 0400000 |
| | Getreide | 0500000 |
| | Tee, Kaffee, Kräutertees und Kakao | 0600000 |
| | Gewürze | 0800000 |
| Magnesiumphosphid | Obst | 0100000 |
| | Gemüse | 0200000 |
| | Hülsenfrüchte (getrocknet) | 0300000 |
| | Ölsaaten und Ölfrüchte | 0400000 |
| | Getreide | 0500000 |
| | Tee, Kaffee, Kräutertees und Kakao | 0600000 |
| | Gewürze | 0800000 |
| Phosphin | Obst | 0100000 |
| | Gemüse | 0200000 |
| | Hülsenfrüchte (getrocknet) | 0300000 |
| | Ölsaaten und Ölfrüchte | 0400000 |
| | Getreide | 0500000 |
| | Tee, Kaffee, Kräutertees und Kakao | 0600000 |
| | Gewürze | 0800000 |
| Sulfurylfluorid | Obst | 0100000 |
| | Getreide | 0500000 |
| Zinkphosphid | Obst | 0100000 |
| | Gemüse | 0200000 |
| | Hülsenfrüchte (getrocknet) | 0300000 |
| | Ölsaaten und Ölfrüchte | 0400000 |
| | Getreide | 0500000 |
| | Tee, Kaffee, Kräutertees und Kakao | 0600000 |
| | Gewürze | 0800000 |

[^1]: SR  **817.02**
[^2]: SR  **813.1**
[^3]: SR  **813.12**
[^4]: [AS  **2005**  2721; **2007**  821; **2009**  401,805,1135; **2010**  5223; **2011**  5227; **2012**  6103; **2013**  201,3041Ziff. I 3; **2014**  2073Anhang 11 Ziff. 1,3857.AS  **2015**  1903Art. 91]. Siehe heute: Chemikalienverordnung vom 5. Juni 2015 (SR  **813.11** ).
[^5]: SR  **916.161**
[^6]: Fassung gemäss Ziff. I der V des EDI vom 27. Mai 2020, in Kraft seit 1. Juli 2020  (AS  **2020**  2239).
[^7]: SR  **916.161**
[^8]: SR  **813.12**
[^9]: Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Februar 2005 über Höchstgehalte an Pestizidrückständen in oder auf Lebens- und  Futtermitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs und zur Änderung der Richtlinie 91/414/EWG des Rates, ABl. L 70 vom 16.3.2005, S. 1, in der in der EU jeweils verbindlichen Fassung.
[^10]: Fassung gemäss Ziff. I der V des EDI vom 27. Mai 2020, in Kraft seit 1. Juli 2020  (AS  **2020**  2239).
[^11]: SR  **916.161**
[^12]: SR  **813.12**
[^13]: Fassung gemäss Ziff. I der V des EDI vom 27. Mai 2020, in Kraft seit 1. Juli 2020  (AS  **2020**  2239).
[^14]: SR  **916.161**
[^15]: SR  **813.12**
[^16]: Aufgehoben durch Ziff. I der V des EDI vom 27. Mai 2020, mit Wirkung seit 1. Juli 2020  (AS  **2020**  2239).
[^17]: [AS  **1995**  2893; **2002**  955; **2005**  5749; **2008**  793,4475,6027; **2009**  4741; **2011**  1985; **2012**  2147; **2013**  4715; **2015**  3219]
[^18]: SR  **916.161**
[^19]: Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Februar 2005 über Höchstgehalte an Pestizidrückständen in oder auf Lebens- und  Futtermitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs und zur Änderung der Richtlinie 91/414/EWG des Rates, ABl. L 70 vom 16.3.2005, S. 1; zuletzt geändert durch Verordnung (EU) 2018/1049, ABl. L 189 vom 26.7.2018, S. 9.