832.208

# Verordnung über die Festsetzung der Prämienzuschläge für die Unfallverhütung

vom 6. Juli 1983 (Stand am 1. Januar 1994)

Der Schweizerische Bundesrat,

gestützt auf die Artikel 87 Absatz 1 und 88 Absatz 2<br />des Unfallversicherungsgesetzes[^1],

verordnet:

##### **Art. 1** {#art_1 omnilex-key=ch-fedlex--832.208--1}
1. Der Prämienzuschlag für die Verhütung von Berufsunfällen und Berufskrankheiten beträgt 6^1^/2 Prozent der Nettoprämien der Berufsunfallversicherung.
2. Für die Betriebe, die nach Artikel 2 Absätze 2 und 3 der Verordnung vom 19. Dezember 1983[^2]über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten den Vorschriften über die Arbeitssicherheit nur teilweise unterstellt sind, wird der Prämienzuschlag nach folgender Tabelle festgesetzt:

| Anteil der prämienpflichtigen Lohnsumme<br>der nicht unterstellten Arbeiten<br>an der gesamten prämienpflichtigen Lohnsumme | Ansatz<br>des Prämienzuschlages<br>in Prozent |
| --- | --- |
| weniger als 10 Prozent | 6,5 |
| ab 10 Prozent | 6,0 |
| ab 26 Prozent | 5,5 |
| ab 42 Prozent | 5,0 |
| ab 58 Prozent | 4,5 |
| ab 74 Prozent | 4,0 |
| ab 90 Prozent | 3,5[^3] |

##### **Art. 2** {#art_2 omnilex-key=ch-fedlex--832.208--2}
Der Prämienzuschlag für die Verhütung von Nichtberufsunfällen beträgt^¾^Prozent der Nettoprämien der Nichtberufsunfallversicherung.

##### **Art. 3** {#art_3 omnilex-key=ch-fedlex--832.208--3}
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1984 in Kraft.

[^1]: SR  **832.20**
[^2]: SR  **832.30**
[^3]: Eingefügt durch Ziff. I der V vom 15. Juni 1987, in Kraft seit 1. Januar 1984 (AS 1987 832).