923.15
# Verordnung über die Versteigerung und die Verpachtung der Fischereilose für die Jahre 2022–2027
(PachtV)
Vom 23.11.2021 (Stand 01.01.2022)

## 1 Bedingungen

### **Art. 1** {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--1}

1. Die Versteigerung der Wasserläufe wird vom Amt für Wald und Natur (das Amt) organisiert. Die Daten und Orte werden im Amtsblatt veröffentlicht.
2. Die verpachteten Wasserläufe werden in Anhang 1 zu dieser Verordnung aufgeführt.
3. Es wird vorausgesetzt, dass die Bietenden den Zustand der Wasserläufe und gegebenenfalls die Besatzbedingungen zum Zeitpunkt der Versteigerung gut kennen.

### **Art. 2** {#art_2 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--2}

1. Die Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft (die Direktion) schliesst die Pachtverträge ab.
2. Die Pacht dauert vom 6. März 2022 bis zum 3. Oktober 2027.
3. Die Direktion kann jedoch Lose, die neu geschaffen oder wegen Kündigung oder Verzicht frei werden, während der Pachtdauer versteigern, ausschreiben oder freihändig vergeben.

### **Art. 3** {#art_3 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--3}

1. Der Zuschlagsbetrag bildet den jährlichen Pachtzins; Artikel 6 für die nicht im Kanton wohnhaften Pächterinnen und Pächter und Fischerinnen und Fischer bleibt vorbehalten.
2. Das Amt setzt die Ausgangspreise der Versteigerung fest. Die Angebotsschritte betragen mindestens 50 Franken.
3. Zum Pachtzins kommt ein Betrag für die Wiederbevölkerung hinzu, der für jedes Los festgesetzt wird.
4. Der Gesamtbetrag muss jedes Jahr vor dem 31. März der Finanzverwaltung eingezahlt werden. Das Amt erledigt die Rechnungsstellung.

### **Art. 4** {#art_4 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--4}

1. Ein Los wird nur natürlichen Personen zugeteilt.
2. Die Unterverpachtung der Lose ist verboten.
3. Die Direktion kann beschliessen, dass nicht vergebene Wasserläufe für die Zucht verwendet werden.

### **Art. 5** {#art_5 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--5}

1. Eine solidarische Mitschuldnerin oder ein solidarischer Mitschuldner, die oder der vom Pächter ausgewählt wird, haftet dafür, dass der Pachtzins und der Wiederbevölkerungsbeitrag während der ganzen Vertragsdauer gezahlt werden und die Pächterin oder der Pächter die Pachtbedingungen einhält.

### **Art. 6** {#art_6 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--6}

1. Der Pachtzins für die ausserhalb des Kantons wohnhaften Pächterinnen und Pächter wird verdoppelt.
2. Dieser Zuschlag wird ebenfalls erhoben, wenn die Pachtteilhaberin oder der Pachtteilhaber oder eine Fischerin oder ein Fischer, die oder der von der Pächterin oder vom Pächter bezeichnet wird, nicht im Kanton Wohnsitz hat.

### **Art. 7** {#art_7 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--7}

1. Das Fischereirecht in einem verpachteten Los kann gemäss einem der folgenden Systeme ausgeübt werden:
   a) Das Fischereirecht steht der Pächterin oder dem Pächter und einer einzigen Pachtteilhaberin oder einem einzigen Pachtteilhaber zu, die oder der von ihr oder von ihm bezeichnet werden, wobei beide von Gästen begleitet sein dürfen. Des Weiteren haben die Personen, die im Haushalt der Pächterin oder des Pächters und der Pachtteilhaberin oder des Pachtteilhabers wohnen, das Fischereirecht, sofern sie deren oder dessen Karte auf sich tragen.
   b) Das Fischereirecht steht der Pächterin oder dem Pächter und den von ihr oder ihm bezeichneten Gastfischerinnen und Gastfischern zu, wobei einschliesslich der Pächterin oder des Pächters höchstens sechs Personen fischen dürfen (Los für Gastfischer/innen).
2. Zu Beginn der Pachtperiode wählt die Pächterin oder der Pächter eines der Fischereisysteme nach Absatz 1. Sie oder er kann das Fischereisystem und die Pachtteilhaberin oder den Pachtteilhaber oder die Gastfischerinnen und Gastfischer wechseln, indem sie oder er dies dem Amt bis spätestens 31. Dezember des Vorjahres meldet.

### **Art. 8** {#art_8 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--8}

1. Jede Person, die Pächterin, Pachtteilhaberin und Gastfischerin ist, muss über einen Sachkundenachweis (SaNa) verfügen.
2. Wer zwischen 2004 und 2008 in einem gepachteten Fischereilos gefischt hat oder während dieser Zeit über ein Fischereipatent mit einer Gültigkeitsdauer von mehr als einem Monat verfügte, gilt im Sinne einer Übergangslösung als Fischerin oder Fischer mit ausreichenden Kenntnissen gemäss Artikel 5a VBGF. Diese Übergangslösung endet am 31. Dezember 2027.
3. Wer ein Fischereilos pachten oder Pachtteilhaberin oder Pachtteilhaber oder Gastfischerin oder Gastfischer in einem Fischereilos werden möchte und die erforderliche Ausbildung bis zum Tag, an dem ein Fischereilos versteigert oder die persönliche Fischerkarte ausgestellt wird, aus einem triftigen Grund nicht absolvieren konnte, muss sich schriftlich dazu verpflichten, den Sachkundenachweis im laufenden Jahr zu erwerben. Wird diese Verpflichtung nicht eingehalten, so kann die betreffende Person in den darauffolgenden Jahren keine persönliche Fischerkarte erwerben.
4. Gäste sowie die Mitglieder der Familie der Pächterin oder des Pächters und der Pachtteilhaberin oder des Pachtteilhabers, die in einem Fischereilos fischen (Fischereisystem gemäss Art. 7 Abs. 1 Bst. a), sind nicht zum Sachkundenachweis verpflichtet. Die Pächterin oder der Pächter oder die Pachtteilhaberin oder der Pachtteilhaber ist dafür verantwortlich, dass ihre oder seine Gastfischerinnen und Gastfischer das Tierwohl achten.

### **Art. 9** {#art_9 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--9}

1. Die Pächterin oder der Pächter stellt dem Amt bis spätestens 31. Dezember eine Liste mit den Namen und Adressen der Pachtteilhaberin oder des Pachtteilhabers und der Gastfischerinnen und Gastfischer, die während des folgenden Jahres in ihrem oder seinem Fischereilos fischen werden, zu.
2. Das Amt stellt jeder Person, die Pächterin, Pachtteilhaberin und Gastfischerin ist, eine persönliche Fischerkarte aus, die während eines Kalenderjahres gültig ist.
3. Für die Fischerkarten wird ein jährlicher Pauschalbetrag von 60 Franken für das System nach Artikel 7 Abs. 1 Bst. a und ein Betrag von 180 Franken für das System nach Artikel 7 Abs. 1 Bst. b erhoben.
4. Die Inhaberin oder der Inhaber einer solchen Fischerkarte muss einen amtlichen Identitätsausweis mit Foto auf sich tragen, wenn sie oder er sich am Fangplatz aufhält.

### **Art. 10** {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--10}

1. Während der Vertragsdauer ist kein Pächterwechsel gestattet.
2. Muss eine Pächterin oder ein Pächter aus wichtigen Gründen auf ihr oder sein Fischereilos verzichten, so muss sie oder er dies dem Amt unverzüglich melden. Die Pächterin oder der Pächter muss dem Amt eine zahlungsfähige Person als Nachfolgerin vorschlagen. Das Amt ist aber nicht an diesen Vorschlag gebunden.

### **Art. 11** {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--11}

1. Die Direktion hat gemäss den Artikeln 8–10 des Bundesgesetzes vom 21. Juni 1991 über die Fischerei das Recht, technische Eingriffe in die verpachteten Wasserläufe zu bewilligen.
2. Die Pächterin oder der Pächter hat im Falle technischer Eingriffe keinen Anspruch auf Entschädigung.
3. Der Staat ist zu keiner Pachtzinssenkung oder Entschädigung an die Pächterin oder den Pächter verpflichtet, wenn ein Fischereilos durch eine Drittperson verunreinigt, die Ausübung der Fischerei durch Dritte behindert oder der Wasserlauf durch Hochwasser, Trockenheit oder ein anderes Naturereignis geschädigt wird.

### **Art. 12** {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--12}

1. Der Staat hat das Recht, den Pachtvertrag ohne Entschädigung zu ändern oder aufzulösen, wenn sich die Bedingungen, unter denen der Vertragsabschluss erfolgte, geändert haben oder wenn die Pächterin oder der Pächter und ihre oder seine Berechtigten ihren Pflichten nicht nachkommen.

## 2 Wiederbevölkerung

### **Art. 13** {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--13}

1. In Wasserläufen, in denen Dohlenkrebse erwiesenermassen verbreitet sind, wird kein Besatz durchgeführt.
2. In den verpachteten Losen mit Besatz führt das Amt die Wiederbevölkerung zu den vertraglich festgelegten Bedingungen durch.
3. Die Brütlinge und die Sömmerlinge werden zu Tagespreisen, welche die Transportkosten einschliessen, geliefert.
4. Die Wiederbevölkerung und das Einsetzen von Fischen durch die Pächterin oder den Pächter bedürfen der Bewilligung des Amts. Es dürfen keine fremden Arten in die Wasserläufe eingesetzt werden.
5. Zur Förderung der natürlichen Verlaichung kann die Pächterin oder der Pächter in den Losen, in denen ein Besatz vorgesehen ist, während der ganzen Vertragsdauer auf die Wiederbevölkerung verzichten. In diesem Fall erhält sie oder er eine jährliche Reduktion des Pachtzinses um 10 %. Davon ausgenommen ist die Wiederbevölkerung als Ersatz infolge einer Verschmutzung mit erwiesenen Schäden am Fischbestand. In diesem Fall legt das Amt die Wiederbevölkerung im Sinne von Artikel 14 dieser Verordnung fest.

### **Art. 14** {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--14}

1. Im Falle einer nachteiligen Einwirkung gelten die Artikel 35a und 36 FischG.

## 3 Fischereizeiten, Fangmethoden und Köderfische

### **Art. 15** {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--15}

1. Die Fischereizeiten werden wie folgt festgesetzt:
   a) vom 6. März 2022 bis 2. Oktober 2022,
   b) vom 5. März 2023 bis 1. Oktober 2023,
   c) vom 3. März 2024 bis 6. Oktober 2024,
   d) vom 2. März 2025 bis 5. Oktober 2025,
   e) vom 1. März 2026 bis 4. Oktober 2026,
   f) vom 7. März 2027 bis 3. Oktober 2027.
2. Während der folgenden Tageszeiten ist das Fischen gestattet:
   a) im März: von 07.00 Uhr bis 19.00 Uhr (Winterzeit) / von 08.00 Uhr bis 20.00 Uhr (Sommerzeit);
   b) im April: von 06.30 Uhr bis 21.00 Uhr;
   c) im Mai: von 06.00 Uhr bis 21.30 Uhr;
   d) im Juni: von 05.00 Uhr bis 22.00 Uhr;
   e) im Juli: von 05.00 Uhr bis 22.00 Uhr;
   f) im August: von 06.00 Uhr bis 21.30 Uhr;
   g) im September: von 07.00 Uhr bis 21.00 Uhr;
   h) im Oktober: von 08.00 Uhr bis 19.30 Uhr.

### **Art. 16** {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--16}

1. Das Fangen von Äschen und Krebsen ist verboten.

### **Art. 17** {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--17}

1. Das Fangmindestmass für die Forelle beträgt 24 cm.

### **Art. 18** {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--18}

1. In den verpachteten Losen sind für die Angelfischerei je Fischerin oder Fischer nur die folgenden Fanggeräte erlaubt: zwei Schweb-, Senk-, Setz- oder Wurfangeln, die mit der Hand gehalten oder in der Nähe der Fischerin oder des Fischers aufgestellt werden und mit einem einzigen einfachen Angelhaken ohne Widerhaken versehen sind, sowie ein Kescher oder ein Feumer.

### **Art. 19** {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--19}

1. Der Einsatz von lebenden Köderfischen ist verboten.
2. Der Einsatz von echten und künstlichen Fisch- oder Amphibieneiern ist verboten.
3. Als tote Köder dürfen nur folgende Arten eingesetzt werden: Laube, Blicke, Alet, Rotauge, Gründling, Flussbarsch, Rotfeder, Schleie, Elritze und Hasel.

### **Art. 20** {#art_2 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--20}

1. Fische müssen schonend gefangen werden.
2. Zum Verzehr bestimmte Fische sind unverzüglich zu töten. Fischerinnen und Fischer, die über einen Sachkundenachweis (SaNa) verfügen, dürfen lebende Fische bis am Ende des Fangtags hältern; die Fische dürfen durch die Hälterung nicht leiden.
3. Gehälterte Fische dürfen nicht wieder ins Wasser ausgesetzt werden.
4. Fische müssen gemäss den Anforderungen der eidgenössischen Tierschutzverordnung vom 23. April 2008 (Art. 177 ff. TSchV) getötet werden. Die übliche Methode ist die schnellstmögliche Betäubung des Fisches durch einen Schlag auf den Kopf oder Genickbruch und anschliessende Tötung durch Entbluten (durch Anstechen der Kiemen) oder schnellstmögliches Ausnehmen (Art. 177ff.).
5. Es ist verboten, nicht einheimische Fische im Sinne von Anhang 5 wieder ins Wasser auszusetzen. Bei einem Fang sind diese Fische unverzüglich zu töten und der Wildhüterin-Fischereiaufseherin oder dem Wildhüter-Fischereiaufseher zu melden.

### **Art. 21** {#art_2 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--21}

1. Fische und Krebse, die während der Schonzeit versehentlich gefangen werden, deren Fang verboten ist oder welche die Fangmindestmasse nicht erreicht haben, müssen unverzüglich wieder ins Wasser ausgesetzt werden:
   a) Wird der gefangene Fisch als lebensfähig beurteilt, ist er sorgfältig wieder ins Wasser auszusetzen, wenn nicht, ist er vor dem Aussetzen zu erlegen.
   b) Ist das Entfernen des Angelhakens nicht mehr gut möglich, so ist die Fischerin oder der Fischer verpflichtet, die Angelschnur in der Nähe des Mauls abzuschneiden, bevor der Fisch sorgfältig wieder ins Wasser ausgesetzt wird.
2. Verletzte Fische dürfen nicht lebend gehältert werden.

## 4 Fangstatistik

### **Art. 22** {#art_2 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--22}

1. Jeder Pächterin und jedem Pächter eines Fischereiloses wird mit dem Pachtvertrag eine Reihe von Statistikbögen abgegeben.
2. Die Statistikbögen müssen bis jeweils 31. Oktober jedes Jahres an das Amt zurückgeschickt werden.

## 5 Zuchtbäche

### **Art. 23** {#art_2 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--23}

1. Die Direktion kann Pachtverträge für Wasserläufe, die ausschliesslich der Fischzucht dienen, abschliessen und für jeden von ihnen besondere Bedingungen festsetzen (Anhang 2).
2. Diese Wasserläufe werden nicht öffentlich versteigert.
3. Die Pacht der Zuchtbäche dauert vom 6. März 2022 bis zum 31. Dezember 2027.
4. Im Übrigen gelten die Artikel 2 Abs. 1 und 3, 4, 11, 12, 13 sowie Artikel 14 dieser Verordnung auch für die Verpachtung der Zuchtbäche.

## 6 Ordnungsbussen

### **Art. 24** Ordnungsbussen {#art_2 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--24}

1. Verstösse gegen Bestimmungen, die gemäss kantonaler Ordnungsbussengesetzgebung mit Ordnungsbusse bestraft werden, bleiben vorbehalten.

## A1 ANHANG 1 - Verzeichnis der verpachteten Wasserläufe 2022–2027 (Art. 1 Abs. 2)

### **Art. 1-1** Saanebezirk {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--1-1}

1. Im Saanebezirk werden folgende Wasserläufe verpachtet:
   | 151 | La Longivue | de ses sources jusqu'à la Glâne, avec le ruisseau du Moulin | aucun alevinage (écrevisses à pattes blanches) |
   | 152 | Le ruisseau du Glèbe | de ses sources jusqu'à la Glâne, avec ses affluents | aucun alevinage (écrevisses à pattes blanches) |
   | 153 | L'Arbogne III | du pont de la route Corserey–Grandsivaz jusqu'au pont du Moulin-de-Prez (2567453/1182814), avec ses affluents, sans l'Arbogne de Corserey-Lentigny (ruisseau des Vaux) ni le ruisseau du Focho | 600 estivaux de truite de rivière |
   | 154 | L'Arbogne IV de Corserey-Lentigny (ruisseau des Vaux) | de sa source jusqu'à la confluence des deux Arbognes | 800 estivaux de truite de rivière |
   | 155 | La Nesslera I | de l'embouchure du Rüdigraben jusqu'à la Gérine | 500 estivaux de truite de rivière |
   | 156 | La Nesslera II | de sa confluence avec le ruisseau de Zénauva jusqu'à l'embouchure du Rüdigraben, avec ses affluents | 700 estivaux de truite de rivière |
   | 157 | La Nesslera III: ruisseaux du Pontet et de Zénauva | ruisseau du Pontet: de la route cantonale au lieu-dit Le Pratzey (2578483/1173993) jusqu'à sa confluence avec le ruisseau de Zénauva, sans ses affluents; ruisseau de Zénauva: du pont du Moulinet jusqu'à sa confluence avec le ruisseau du Pontet | 600 estivaux de truite de rivière |

### **Art. 1-2** Sensebezirk {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--1-2}

1. Im Sensebezirk werden folgende Wasserläufe verpachtet:
   | 251 | Taverna I | Von der Einmündung des Steinhusbaches bis zur Querung der Kantonsstrasse oberhalb des Friedhofs in Flamatt, mit ihren Zuflüssen (inklusive Steinhusbach), mit Ausnahme des Würibaches | 800 Bachforellensömmerlinge |
   | 252 | Taverna II | Von der Brücke der Strasse Wünnewil–Ueberstorf bis zur Einmündung des Steinhusbaches, der Steinhusbach ausgenommen | 400 Bachforellensömmerlinge |
   | 253 | Taverna III | Von der Brücke von Bunziwil bis zur Brücke der Strasse Wünnewil–Bluemisberg, der Muhrenbach ausgenommen | kein Besatz (Dohlenkrebse) |
   | 254 | Taverna IV | Von der Brücke des Weges Menzishus–Untertützenberg bis zur Brücke von Bunziwil | kein Besatz (Dohlenkrebse) |
   | 255 | Taverna V | Von der Rohrbrücke bis zur Brücke des Weges Menzishus–Untertützenberg, mit dem Seeligraben samt seinen Zuflüssen | kein Besatz (Dohlenkrebse) |
   | 256 | Muhrenbach I | Von der Brücke der Strasse Niedermuhren–Schürgraben bis zur Taverna, ohne seine Zuflüsse | 400 Bachforellensömmerlinge |
   | 257 | Muhrenbach II | Von der Quelle bis zur Brücke der Strasse Niedermuhren–Schürgraben, mit dem Lettiswilbach | 300 Bachforellensömmerlinge |
   | 258 | Galtera II | Von der Brücke in Poffetsmühle bis zur Ameismühle-Brücke, ohne den Tasbergbach | kein Besatz (Dohlenkrebse) |
   | 259 | Galtera III | Von der Brücke in Zbindenmühle bis zur Brücke in Poffetsmühle, mit ihren Zuflüssen, ohne Fulbächli | kein Besatz (Dohlenkrebse) |
   | 260 | Galtera IV | Von der Kantonsstrasse Rechthalten–Brünisried sowie von der Kantonsstrasse Wengliswil–Zumholz bis zur Brücke in Zbindenmühle, mit ihren Zuflüssen, ausgenommen das Fulbächli | kein Besatz (Dohlenkrebse) |
   | 261 | Tasbergbach I | Von der Frohmattbrücke bis zur Einmündung in die Galtera, mit dem Schwandbach | 300 Bachforellensömmerlinge |
   | 262 | Tasbergbach II | Von seiner Quelle bis zur Frohmattbrücke, ohne Zuflüsse | kein Besatz (Dohlenkrebse) |
   | 263 | Euschelsbach | Von der Alp Schönbödeli (2588426/1166269) bis zum Schwarzsee | 300 Bachforellensömmerlinge |
   | 264 | Rotenbach | Von seinen Quellen bis zur Sense, mit dem Schwendlibach | 300 Bachforellensömmerlinge |
   | 265 | Muscherenbach | Von seinen Quellen bis zur Kantonsgrenze bei der Birchera, ausgenommen der St.-Ursenvorsatz-Bach | 500 Bachforellensömmerlinge |
   | 266 | Ärgera | Von ihrer Quelle bis zur Roggelibrücke, mit ihren Zuflüssen, ausgenommen der Höllbach | 1300 Bachforellensömmerlinge |
   | 267 | Höllbach | Von seiner Quelle bis zur Ärgera, mit seinen Zuflüssen | 500 Bachforellensömmerlinge |

### **Art. 1-3** Greyerzbezirk {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--1-3}

1. Im Greyerzbezirk werden folgende Wasserläufe verpachtet:
   | 351 | Les ruisseaux du Bry et de Granges-de-Paille | de leurs sources jusqu'au lac de la Gruyère (à sa cote maximale) | 300 estivaux de truite de rivière |
   | 352 | Le ruisseau de Gumefens et le Rio-de-la-Scie (Malessert et Jorette) | de leurs sources jusqu'à la route cantonale, avec leurs affluents | 500 estivaux de truite de rivière |
   | 353 | Le Gérignoz | du pont du Petit-Prary jusqu'à la route cantonale, avec ses affluents | aucun alevinage (écrevisses à pattes blanches) |
   | 354 | La Serbache | de sa source jusqu'à Le Bas-du-Riau (2575849/1171246), avec ses affluents | 700 estivaux de truite de rivière |
   | 355 | Le Rio-du-Motélon I | du pont des Fossalets (2578606/1160364) jusqu'à 50 mètres en amont du lac de Montsalvens à sa cote maximale (2577494/1161856), sans ses affluents, à l'exception du ruisseau des Groins jusqu'à la hauteur du chalet des Groins-d'En-Bas (2577892/1160058) | 300 estivaux de truite de rivière |
   | 356 | Le Rio-du-Motélon II | de la confluence des ruisseaux de Varlavanne et de la Curarda (2577651/1156213) jusqu'au pont des Fossalets (2578606/1160364) | 300 estivaux de truite de rivière |
   | 357 | Le Javro | des coordonnées (2583553/1166876) aux coordonnées (2580723/1165927), avec les affluents suivants: Ruisseau des Féguelenets: du pont de la route La Valsainte–Les Echelettes jusqu'au Javro. Ruisseau de la Cuetze: de la hauteur du chalet des Petits-Creux (2580602/1167575) jusqu'au Javro | 500 estivaux de truite de rivière |
   | 358 | Le Liderrey et le Rio-de-l'Essert | ruisseau du Liderrey: de sa source jusqu'à sa confluence avec le Javro, sans les affluents; le Rio-de-l'Essert: de Plan-Paccot (2583416/1164981) jusqu'à sa confluence avec le Javro, sans les affluents | 700 estivaux de truite de rivière |
   | 359 | Le ruisseau de Coppet | du chalet de la Lochetta (2581295/1163881) jusqu'au pont de la route qui mène à la STEP, ainsi que son affluent, le ruisseau du Gros-Ganet | 400 estivaux de truite de rivière |
   | 360 | Le Rio-du-Gros-Mont I | du pont des Rouvènes-Devant (2581359/1159087) jusqu'à la Jogne, sans ses affluents | 300 estivaux de truite de rivière |
   | 361 | Le Rio-du-Gros-Mont II | du pied de la chute en aval de Fessu-Devant (2582165/1155120) jusqu'au pont des Rouvènes-Devant (2581359/1159087), avec le ruisseau du Pra-Michy depuis ses sources et le ruisseau de la Féguelena depuis le pied du rocher (2582451/1156348) | 400 estivaux de truite de rivière |
   | 362 | Le Rio-du-Petit-Mont | de ses sources jusqu'à la Jogne, avec ses affluents | 500 estivaux de truite de rivière |
   | 363 | Le Diron (ruisseau de Maupas) | de la passerelle de la forêt des Troncs (2565480/1162596) jusqu'à la Sionge, sans ses affluents | 300 estivaux de truite de rivière |
   | 364 | La Neirigue IV | du pont des Moulenets jusqu'au confluent du ruisseau des Grands-Marais, sans ses affluents | aucun alevinage (écrevisses à pattes blanches) |
   | 365 | La Neirigue V | de ses sources jusqu'au pont des Moulenets, avec le ruisseau des Roubattes et le ruisseau de Sâles, de ses sources jusqu'à sa confluence avec le ruisseau des Roubattes | aucun alevinage (écrevisses à pattes blanches) |
   | 366 | Le ruisseau du Pâquier | du passage à gué qui mène au chalet des Pas jusqu'à son embouchure dans l'Albeuve et son affluent, le Rio-de-Sencery | aucun alevinage (écrevisses à pattes blanches) |
   | 367 | La Marivue I | du pont près de la chapelle de l'Evi jusqu'à la Sarine, sans ses affluents | 600 estivaux de truite de rivière |
   | 368 | La Marivue II | de ses sources jusqu'au pont près de la chapelle de l'Evi, avec ses affluents | 900 estivaux de truite de rivière |
   | 369 | L'Hongrin I | des coordonnées (2566921/1145084) jusqu'au pont en aval d'Allières (2567717/1147611), sans ses affluents | 600 estivaux de truite de rivière |
   | 370 | L'Hongrin II | de la limite cantonale jusqu'aux coordonnées (2566921/1145084), sans ses affluents | 300 estivaux de truite de rivière |
   | 371 | La Tâna I | de la première passerelle en aval de la cascade jusqu'à la première chute en amont de l'embouchure de la Sarine | 300 estivaux de truite de rivière |
   | 372 | La Tâna II | le ruisseau des Marais ainsi que le ruisseau de Plan-Rion, depuis l'intersection de la route de Bounavaux (2575261/1151534) jusqu'en amont de la cascade | 700 estivaux de truite de rivière |

### **Art. 1-4** Seebezirk {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--1-4}

1. Im Seebezirk werden folgende Wasserläufe verpachtet:
   | 452 | Bibera II | Von der Autobahnbrücke bis zur Murten-Erlen (2578513/1202222) | 600 Bachforellensömmerlinge |
   | 453 | Bibera III | Von der Brücke der Mühle Schönbühl bis zur Kantonsgrenze in Gempenach, auf Freiburger Boden, ohne Zuflüsse | 300 Bachforellensömmerlinge |
   | 454 | Bibera IV | Von der Brücke Obere Mühle bis zur Brücke der Mühle Schönbühl, ohne Zuflüsse | 300 Bachforellensömmerlinge |
   | 455 | Bibera V | Von der Brücke der Strasse Gurmels–Cressier bis zur Brücke Obere Mühle, ohne Zuflüsse | 300 Bachforellensömmerlinge |
   | 456 | Le Chandon I | Du pont de la route Chandossel–Villarepos jusqu'au pont de la route Faoug–Chandossel, avec le ruisseau des Baumes depuis le premier pont près des Baumes (2573744/1192366) | 500 estivaux de truite de rivière |
   | 457 | Le Chandon II | De la limite cantonale jusqu'au pont de la route Chandossel–Villarepos (2571920/1191290) | 300 estivaux de truite de rivière |
   | 458 | Le Chandon III | De ses sources jusqu'à la limite cantonale près de Malforin, ainsi que son affluent de Malforin, jusqu'à la grande chute en dessous de la STEP de Grolley | aucun alevinage (écrevisses à pattes blanches) |

### **Art. 1-5** Glanebezirk {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--1-5}

1. Im Glanebezirk werden folgende Wasserläufe verpachtet:
   | 551 | Les ruisseaux du Charroton, de la Roseire et du Passiau | de leurs sources jusqu'à la Broye, avec leurs affluents | aucun alevinage (écrevisses à pattes blanches) |
   | 552 | Le ruisseau de Chavannes-les-Forts et le Fochaux | de leurs sources jusqu'à la Glâne, avec leurs affluents | 600 estivaux de truite de rivière |
   | 553 | La Neirigue II | du confluent du ruisseau des Brets jusqu'au pont du Moulin-Affamaz, sans ses affluents | aucun alevinage (écrevisses à pattes blanches) |
   | 554 | La Neirigue III | du confluent du ruisseau des Grands-Marais jusqu'au confluent du ruisseau des Brets, avec son affluent, le ruisseau des Bioles | aucun alevinage (écrevisses à pattes blanches) |
   | 555 | Le ruisseau des Nillettes | de sa source jusqu'à la Neirigue, avec ses affluents | aucun alevinage (écrevisses à pattes blanches) |
   | 556 | Le ruisseau des Grands-Marais | de ses sources jusqu'à la Neirigue | 500 estivaux de truite de rivière |
   | 557 | Le Mausson | de ses sources jusqu'à la Neirigue, avec ses affluents | 900 estivaux de truite de rivière |

### **Art. 1-6** Broyebezirk {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--1-6}

1. Im Broyebezirk werden folgende Wasserläufe verpachtet:
   | 651 | Le Bainoz I | de la prise d'eau du ruisseau des Moulins jusqu'à la route en amont de la Petite-Glâne (2555637/1185078) | 300 estivaux de truite de rivière |
   | 652 | Le Bainoz II | de la limite cantonale jusqu'à la prise d'eau du ruisseau des Moulins, avec son affluent, le ruisseau de Murist | aucun alevinage (écrevisses à pattes blanches) |
   | 653 | La Lembe I | du pont à l'entrée nord-est du village de Cheiry (2554152/1177980) jusqu'à la limite cantonale vers Coumin-Dessous | 500 estivaux de truite de rivière |
   | 654 | La Lembe II | de la limite cantonale en amont de la scierie de Prévondavaux jusqu'au pont à l'entrée nord-est du village de Cheiry (2554152/1177980), avec ses affluents | 700 estivaux de truite de rivière |
   | 655 | L'Arbogne II | du pont du Moulin-de-Prez jusqu'à la confluence avec le ruisseau des Pelons, sans ses affluents | 300 estivaux de truite de rivière |
   | 656 | L'Arignon | des coordonnées (2555622/1186350) jusqu'au pont de l'autoroute, à Bussy | 500 estivaux de truite de rivière |

### **Art. 1-7** Vivisbachbezirk {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--1-7}

1. Im Vivisbachbezirk werden folgende Wasserläufe verpachtet:
   | 751 | La Biorde | de sa source jusqu'à la limite cantonale, avec ses affluents, sur territoire fribourgeois | aucun alevinage (écrevisses à pattes blanches) |
   | 752 | La Mionne | de ses sources jusqu'à la limite cantonale, avec ses affluents, sur territoire fribourgeois | aucun alevinage (écrevisses à pattes blanches) |
   | 753 | Le Flon | de ses sources jusqu'à la limite cantonale à Pont (Veveyse), sans l'étang de la tourbière des Ecasseys | aucun alevinage (écrevisses à pattes blanches) |

## A2 ANHANG 2 - Verzeichnis der ausschliesslich der Fischzucht dienenden Wasserläufe 2022–2027 (Art. 23 Abs. 1)

### **Art. 2-1** Saanebezirk {#art_2 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--2-1}

1. Folgende Wasserläufe im Saanebezirk dienen ausschliesslich der Fischzucht:
   | 159 | La Sonnaz supérieure | à partir de 100 m en aval du lac de Seedorf jusqu'au pont de la route Belfaux–Lossy. Le Tiguelet, depuis la ligne de chemin de fer jusqu'à son embouchure dans la Sonnaz ainsi que le ruisseau du Moulin depuis Le Rafoué jusqu'à son embouchure dans la Sonnaz |

### **Art. 2-2** Sensebezirk {#art_2 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--2-2}

1. Folgende Wasserläufe im Sensebezirk dienen ausschliesslich der Fischzucht:
   | 268 | Galtera I | Von der Brücke in Ameismühle bis zum ersten Absturz oberhalb der Stadtmauer in Freiburg, ohne den Tasbergbach |

### **Art. 2-3** Glanebezirk {#art_2 omnilex-key=ch-lexwork-fr--923.15--2-3}

1. Folgende Wasserläufe im Glanebezirk dienen ausschliesslich der Fischzucht:
   | 558 | L'Arbogne V | De ses sources jusqu'au pont de la route Corserey–Grandsivaz, avec ses affluents, sur territoire fribourgeois |