213.31
# Verordnung betreffend die Viehverpfändung
Vom 24.04.1918 (Stand 01.01.2011)

### **Art. 1** {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-ow--213.31--1}

1. Das Betreibungsamt einer jeden Gemeinde bildet zugleich das Verschreibungsamt. Es führt das Verschreibungsprotokoll und vollzieht mit dem Viehinspektor die in der Verordnung des Bundesrates diesen Amtsstellen übertragenen Obliegenheiten.

### **Art. 2** {#art_2 omnilex-key=ch-lexwork-ow--213.31--2}

1. Die Ermächtigung zum Abschluss von Viehverschreibungen an Geldinstitute und Genossenschaften wird durch den Regierungsrat erteilt.
2. Er veröffentlicht die Ermächtigung und das Erlöschen einer Ermächtigung im Amtsblatt.

### **Art. 2a** {#art_2 omnilex-key=ch-lexwork-ow--213.31--2a}

1. Das Volkswirtschaftsdepartement führt ein Register über die ermächtigten Geldinstitute und Genossenschaften.

### **Art. 3** {#art_3 omnilex-key=ch-lexwork-ow--213.31--3}

1. Die Aufsicht über die Viehverschreibungsämter übt das Obergericht aus. Es kontrolliert alljährlich die Geschäftsführung der Verschreibungsämter und erstattet dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement Bericht.

### **Art. 4** {#art_4 omnilex-key=ch-lexwork-ow--213.31--4}

1. Die in der Verordnung des Bundesrates festgesetzten Gebühren fallen den mit der Viehverschreibung beauftragten Amtsstellen zu.

### **Art. 5** {#art_5 omnilex-key=ch-lexwork-ow--213.31--5}

1. Die Beschaffung der Protokolle und Formulare bei der Materialverwaltung der Bundeskanzlei wird die Staatskanzlei auf Kosten des Staates besorgen.

### **Art. 6** {#art_6 omnilex-key=ch-lexwork-ow--213.31--6}

1. Diese Verordnung tritt mit dem 1. Mai 1918 in Kraft. Dieselbe ist im Amtsblatt bekannt zu machen und in die amtliche Gesetzessammlung aufzunehmen.