412.112
# Reglement zum Schulgesetz
(Schulreglement; SchulR)
Vom 10.06.1992 (Stand 01.08.2024)

## 1. Allgemeine Bestimmungen

### **Art. 1** Geltungsbereich {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--1}

1. Dieses Reglement enthält besondere Bestimmungen zum Schulgesetz, soweit sie vom Bildungsrat zu erlassen sind.
2. In speziellen Erlassen geregelt sind die Bereiche Promotion an den öffentlichen Schulen und Übertrittsverfahren.

### **Art. 2** &hellip; {#art_2 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--2}

## 2. Lehrplan und Stundentafeln&nbsp;<strong>*</strong>

## 2.1. Lehrplan&nbsp;<strong>*</strong>

### **Art. 3** Lehrplan&nbsp;<strong>*</strong> {#art_3 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--3}

1. Der Lehrplan dient den Lehrpersonen als verbindliche Grundlage für den Unterricht.
2. …
2a. Die im Lehrplan definierten Grundansprüche sind Mindestanforderungen für alle Schülerinnen und Schüler. Ausnahmen von diesem Grundsatz beruhen auf Lernzielanpassungen.
3. …
4. …
5. Der Lehrplan für den Religionsunterricht ist dem Bildungsrat zur Abstimmung auf den Unterricht «Natur, Mensch, Gesellschaft» sowie «Ethik, Religionen, Gemeinschaft» vorzulegen. Zudem erstatten die Kirchen dem Bildungsrat jährlich Bericht über die Begleitung und Beaufsichtigung des Unterrichts und die verwendeten Lehrmittel.

## 2.2. Stundentafeln&nbsp;<strong>*</strong>

### **Art. 3a** Allgemeines {#art_3 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--3a}

1. Die Stundentafeln sind Grundlage für die Verteilung der Lektionen auf die einzelnen Fächer. Fächerübergreifender Unterricht, Projekt- und Blockunterricht sind möglich.

### **Art. 3bis** &hellip; {#art_3 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--3bis}

### **Art. 4** Unterrichts- und Blockzeiten&nbsp;<strong>*</strong> {#art_4 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--4}

1. Die Ansetzung der Unterrichtszeiten und die Regelung der Pausendauer sind Sache der Gemeinden.
1a. Bei unvorhergesehener Abwesenheit einer Lehrperson darf die Klasse nicht nach Hause entlassen werden; sie ist in der Schule zu betreuen.
2. Die Stundenpläne der Primarstufe sind so zu gestalten, dass alle Schülerinnen und Schüler der Primarstufe einer Gemeinde an fünf Vormittagen während mindestens drei Stunden (exkl. Pausen) gleichzeitig den Unterricht besuchen oder sich in der Obhut der Schule befinden.
3. Im obligatorischen Kindergarten gilt an mindestens vier Vormittagen eine minimale Unterrichtsdauer von drei Stunden (exkl. Auffangzeit).
4. …

## 2.2.1. Stundentafel Kindergartenstufe&nbsp;<strong>*</strong>

### **Art. 4a** Entwicklungsorientierte Zugänge {#art_4 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--4a}

1. Der Unterricht im obligatorischen Kindergarten orientiert sich an folgenden entwicklungsorientierten Zugängen:
   a) Körper, Gesundheit und Motorik
   b) Wahrnehmung
   c) Zeitliche Orientierung
   d) Räumliche Orientierung
   e) Zusammenhänge und Gesetzmässigkeiten
   f) Fantasie und Kreativität
   g) Lernen und Reflexion
   h) Sprache und Kommunikation
   i) Eigenständigkeit und soziales Handeln
2. Die Stundentafel für den Kindergarten umfasst 23 2/3 Lektionen.

## 2.2.2. Stundentafel Primarstufe&nbsp;<strong>*</strong>

### **Art. 4b** &hellip; {#art_4 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--4b}

### **Art. 4c** Stundentafel&nbsp;<strong>*</strong> {#art_4 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--4c}

1. Die Anzahl Lektionen pro Fach und Woche wird gemäss folgender Stundentafel gegliedert (Angabe in Lektionen à 45 Minuten):
   | Deutsch | 6 | 6 | 5 | 5 | 5 | 5 |
   | Englisch | - | - | 3 | 3 | 2 | 2 |
   | Französisch | - | - | - | - | 3 | 3 |
   | Mathematik | 5 | 5 | 5 | 5 | 5 | 5 |
   | Natur, Mensch, Gesellschaft | 6 | 6 | 6 | 6 | 5 | 5 |
   | Bildnerisches Gestalten | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 |
   | Textiles und Technisches Gestalten | 2 | 2 | 3 | 3 | 3 | 3 |
   | Musik | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
   | Bewegung und Sport | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 |
   | Medien und Informatik | integriert | integriert | integriert | integriert | 1 und integriert | 1 und integriert |
   | Unterrichtspflichtpensum | 25 | 25 | 28 | 28 | 30 | 30 |
   | Individuelle Förderung | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
   | Total Lektionen mit «Individueller Förderung» | 26 | 26 | 29 | 29 | 31 | 31 |
2. …
3. Im Fach «Individuelle Förderung» unterstützt und fördert die Lehrperson Schülerinnen und Schüler gezielt gemäss ihrem schulischen Entwicklungsstand. Die Förderung umschliesst die fachlichen sowie die überfachlichen Kompetenzen der Schülerin oder des Schülers. Beim Fach «Individuelle Förderung» handelt es sich um ein Angebot der Schule, welches ausserhalb des Pflichtpensums der Schülerinnen und Schüler liegt.

### **Art. 4d** &hellip; {#art_4 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--4d}

## 2.2.3. Stundentafel Sekundarstufe I&nbsp;<strong>*</strong>

### **Art. 4e** &hellip; {#art_4 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--4e}

### **Art. 4f** Stundentafel&nbsp;<strong>*</strong> {#art_4 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--4f}

1. Die Stundentafel gilt für die Werkschule, die Realschule und die Sekundarschule.
2. Die Anzahl Lektionen pro Fach und Woche wird gemäss folgender Stundentafel gegliedert (Angabe in Lektionen à 45 Minuten):
   | Deutsch | 4 | 5 und kantonales Wahlfach | 5 |
   | Englisch | 3 | 3 | 3 |
   | Französisch | 3 | 3 | 3 |
   | Mathematik | 6 | 6 | 5 |
   | Natur und Technik | 2 | 4 | 3 |
   | Wirtschaft, Arbeit, Haushalt | 2 | 2 | 1 |
   | Räume, Zeiten, Gesellschaften | 3 | 3 | 3 |
   | Ethik, Religionen, Gemeinschaft | 1 | 1 | 1 |
   | Bildnerisches Gestalten | 2 | kantonales Wahlfach | kantonales Wahlfach |
   | Textiles und Technisches Gestalten | 2 | kantonales Wahlfach | kantonales Wahlfach |
   | Musik | 2 | kantonales Wahlfach | kantonales Wahlfach |
   | Bewegung und Sport | 3 | 3 | 3 |
   | Medien und Informatik | 1 und integriert | 1 und integriert | integriert |
   | Berufliche Orientierung | integriert | 1 | integriert |
   | Projektunterricht | - | - | 2 |
   | Begleitetes Studium | 1 | - | - |
   | Begleitetes Studium Mathematik | - | - | kantonales Wahlfach |
   | Begleitetes Studium Sprachen | - | - | kantonales Wahlfach |
   | Geometrisches Zeichnen | - | - | kantonales Wahlfach |
   | Hauswirtschaft | - | - | kantonales Wahlfach |
   | Informatik | - | kantonales Wahlfach | kantonales Wahlfach |
   | MINT | - | - | kantonales Wahlfach |
   | kantonale Wahlfächer | - | 3 | 4 bis 6 |
   | Unterrichtspflichtpensum | 35 | 35 | 35 |
3. …
4. Das Fach «Berufliche Orientierung» ist in der 1. und 3. Klasse der Sekundarstufe I integriert in folgende Fächer zu unterrichten:
   a) Ethik, Religionen, Gemeinschaft
   b) Wirtschaft, Arbeit, Haushalt
   c) Deutsch
5. Im Projektunterricht erlernen Schülerinnen und Schüler das projektartige Arbeiten unter Einbezug der fachlichen und überfachlichen Kompetenzen.
6. Im Fach «Begleitetes Studium» unterstützen und fördern die Lehrpersonen Schülerinnen und Schüler gezielt gemäss ihrem schulischen Entwicklungsstand. Die Förderung umschliesst die fachlichen sowie die überfachlichen Kompetenzen der Schülerin oder des Schülers. In der 3. Klasse der Sekundarstufe I arbeiten Schülerinnen und Schüler im Fach «Begleitetes Studium» an ihren Zielen gemäss individueller Lernvereinbarung

### **Art. 4g** &hellip; {#art_4 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--4g}

### **Art. 4h** Abwahl einer Fremdsprache {#art_4 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--4h}

1. Realschülerinnen und -schüler können ab der 2. Klasse der Sekundarstufe I eine Fremdsprache abwählen. Anstelle der abgewählten Fremdsprache haben sie in der 2. Klasse der Sekundarstufe I «Begleitetes Studium» und in der 3. Klasse «Begleitetes Studium» oder Wahlfächer zu belegen.
2. …
3. Werkschülerinnen und -schüler können ab der 1. Klasse der Sekundarstufe I eine Fremdsprache abwählen. Anstelle der abgewählten Fremdsprache haben sie in der 1. Klasse der Sekundarstufe I das Ersatzangebot, in der 2. Klasse das Ersatzangebot oder «Begleitetes Studium» und in der 3. Klasse das Ersatzangebot, «Begleitetes Studium» oder Wahlfächer zu belegen.
4. Über die Abwahl einer Fremdsprache gemäss Abs. 1 und 3 entscheiden das Lehrpersonenteam der betreffenden Schülerin oder des betreffenden Schülers und die Erziehungsberechtigten gemeinsam. Können sie sich nicht einigen, entscheidet die Rektorin oder der Rektor.

### **Art. 4h1** Abwahl einer Fremdsprache bei grossen Sprachschwierigkeiten {#art_4 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--4h1}

1. Bei Realschülerinnen und -schülern mit grossen Sprachschwierigkeiten in Fremdsprachen entscheidet die Rektorin oder der Rektor über die Abwahl einer Fremdsprache ab der 1. Klasse der Sekundarstufe I nach Anhörung der Lehrpersonen, der Erziehungsberechtigten und bei Bedarf der Schülerin oder des Schülers und der Fachpersonen. Anstelle der abgewählten Fremdsprache haben sie in der 1. Klasse der Sekundarstufe I das Ersatzangebot, in der 2. und 3. Klasse ein Angebot gemäss § 4h Abs. 1 zu belegen.

### **Art. 4h2** Ersatzangebot {#art_4 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--4h2}

1. Ersatzangebote sind individuelle auf die schulischen Bedürfnisse in der Regel von Werkschülerinnen und -schülern ausgerichtete Angebote. Sie werden von einem Schulischen Heilpädagogen oder einer Schulischen Heilpädagogin geführt.
2. Förderziele und Fördermassnahmen für das Ersatzangebot sind im Schulischen Standortgespräch zu definieren.

### **Art. 4i** Wahlfächer {#art_4 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--4i}

1. Wahlfächer sind Fachangebote, aus welchen Schülerinnen und Schüler gemäss ihren Fähigkeiten, Neigungen und Interessen wählen.
2. Wahlfächer sind in der 2. und 3. Klasse der Sekundarstufe I innerhalb des Unterrichtspflichtpensums anzubieten. In der 2. Klasse der Sekundarstufe I hat die Schülerin oder der Schüler drei Lektionen und in der 3. Klasse sechs Lektionen innerhalb des Unterrichtspflichtpensums mit Wahlfächern zu belegen.
3. In der 2. Klasse der Sekundarstufe I sind innerhalb des Unterrichtspflichtpensums ausschliesslich kantonale Wahlfächer zu belegen. In der 3. Klasse der Sekundarstufe I sind mindestens vier Lektionen mit kantonalen Wahlfächern und maximal zwei Lektionen mit gemeindlichen Wahlfächern innerhalb des Unterrichtspflichtpensums zu belegen.
4. Für das kantonale Wahlfachangebot definiert der Kanton die Fächer. Die zeitliche Ausgestaltung des einzelnen Wahlfachs ist durch die Gemeinde zu bestimmen.
5. Die Gemeinde hat alle kantonalen Wahlfächer innerhalb eines Schuljahres anzubieten. Diese Wahlfächer müssen nicht ein ganzes Schuljahr, sondern können auch nur ein Semester dauern. Sie werden in der Stundentafel gemäss § 4f Abs. 2 ausgewiesen. Das einzelne kantonale Wahlfach ist ab acht Schülerinnen und Schülern durchzuführen.
6. …
7. …
8. Das «Begleitete Studium Sprachen» und das «Begleitete Studium Mathematik» können je nach Gruppengrösse auch kombiniert als «Begleitetes Studium» angeboten werden.

## 3. &hellip;

### **Art. 5** &hellip; {#art_5 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--5}

### **Art. 6** &hellip; {#art_6 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--6}

## 3a Besondere Förderung&nbsp;<strong>*</strong>

### **Art. 6a** Lernzielanpassungen {#art_6 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--6a}

1. Lernzielanpassungen sind Massnahmen der besonderen Förderung.
2. Vorübergehende Lernzielanpassungen in einem oder mehreren Fächern können für maximal zwei Jahre angeordnet werden, dies
   a) …
   b) …
   c) …
   d) als Folge besonderer Ereignisse;
   e) bei Schülerinnen und Schülern mit ungenügenden Deutschkenntnissen;
   f) bei Schülerinnen und Schülern mit fehlendem Fremdsprachenunterricht vor der Wohnsitznahme im Kanton Zug.
2a. Bei Primarschülerinnen und -schülern mit Beeinträchtigungen im Lernen, die Lernzielanpassungen notwendig machen, können gestützt auf eine Stellungnahme des Schulpsychologischen Dienstes vorübergehende Lernzielanpassungen in mehreren Fächern für maximal zwei Jahre angeordnet werden.
3. Bei Teilleistungsstörungen (Lese-Rechtschreib-Störung und Dyskalkulie) können überdauernde Lernzielanpassungen in maximal zwei Fächern angeordnet werden, wenn die Lernziele deutlich nicht erreicht werden und die mutmassliche Leistungsentwicklung zeigt, dass dies auch künftig der Fall sein wird.
3a. …
3b. Die Anordnung von überdauernden Lernzielanpassungen in drei und mehr Fächern bei einer Lernbehinderung setzt eine Stellungnahme des Schulpsychologischen Dienstes voraus.
4. In Ausnahmefällen ist im Zusammenhang mit überdauernden Lernzielanpassungen eine Dispensation von einem oder mehreren Fächern möglich.

### **Art. 6aa** &hellip; {#art_6 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--6aa}

### **Art. 6ab** &hellip; {#art_6 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--6ab}

### **Art. 6b** Laufbahnbestimmende Massnahmen {#art_6 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--6b}

1. Als laufbahnbestimmende Massnahmen werden die überdauernden Lernzielanpassungen aufgrund einer Lernbehinderung bezeichnet, die dazu führen, dass die Schülerin oder der Schüler in Bezug auf seine schulischen und beruflichen Laufbahnmöglichkeiten eingeschränkt wird.

### **Art. 6c** Schulisches Standortgespräch {#art_6 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--6c}

1. Bei Schülerinnen und Schülern mit besonderer Förderung finden regelmässig schulische Standortgespräche mit allen Beteiligten statt.
2. Förderziele, Massnahmen, Zuständigkeiten sowie die Dauer bis zur Überprüfung werden protokolliert.

## 4. Hausaufgaben

### **Art. 7** Grundsatz {#art_7 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--7}

1. Die Hausaufgaben dienen dazu,
   a) die in der Schule erworbenen Kenntnisse zu festigen und auf Leistungsbewertungen vorzubereiten;
   b) die Schülerinnen und Schüler durch persönliches Beobachten und angemessene Materialbeschaffung für den Unterricht zu interessieren;
   c) den Erziehungsberechtigten einen Einblick in die schulische Arbeit der Kinder zu ermöglichen.

### **Art. 8** Umfang {#art_8 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--8}

1. …
2. Als obere Grenze für die tägliche Hausaufgabenzeit gilt für alle Schülerinnen und Schüler:
   a) 1./2. Klasse: 10 Minuten
   b) 3./4. Klasse: 20 Minuten
   c) 5./6. Klasse: 30 Minuten
   d) Sekundarstufe I: 45 Minuten
3. Nicht zulässig sind Hausaufgaben:
   a) die von den Schülerinnen und Schülern nicht selbstständig erledigt werden können;
   b) über die Mittagszeit;
   c) vom Freitag auf den Montag;
   d) vom Vortag eines Feiertages auf den nächsten Schultag;
   e) während den Schulferien.
   f) …

## 4a. Schulferien&nbsp;<strong>*</strong>

### **Art. 8a** {#art_8 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--8a}

1. Es gelten für die Festlegung der Schulferien folgende Regeln:
   a) die Herbstferien beginnen in der achten Woche nach Schuljahresbeginn und dauern zwei Wochen;
   b) die Weihnachtsferien dauern zwei Wochen. Sie beginnen in der Regel am letzten Samstag vor Weihnachten. Fällt der 24. Dezember auf einen Freitag oder Samstag, beginnen die Ferien am Donnerstag vor Weihnachten und enden am Mittwoch nach Neujahr;
   c) die Sportferien werden in der 6. und 7. Kalenderwoche angesetzt;
   d) die Frühlingsferien finden in der 16. und 17. Kalenderwoche statt;
   e) wenn die Ostertage nicht in die Frühlingsferien fallen, ist der Ostermontag schulfrei; und
   f) der Freitag nach Auffahrt ist schulfrei.
2. Das Amt für gemeindliche Schulen ist für die operative Festlegung und Kommunikation der Schulferien zuständig, die fünf Jahre im Voraus erfolgen.

## 5. Schuldienste

### **Art. 9** Verkehrsinstruktion {#art_9 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--9}

1. Die Verkehrsinstruktion wird von Fachleuten der Polizei während der ordentlichen Unterrichtszeit in Anwesenheit der Lehrperson erteilt.
2. Pro Schuljahr hat die Verkehrsinstruktion im Kindergarten und in der Primarschule zweimal, in der Werk-, Real- und Sekundarschule einmal zu erfolgen.

### **Art. 10** &hellip; {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--10}

## 6. &hellip;

### **Art. 11** &hellip; {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--11}

### **Art. 12** &hellip; {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--12}

## 7. Planungs- und Kontrollaufgaben der Lehrpersonen&nbsp;<strong>*</strong>

### **Art. 13** {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--13}

1. Die thematische Gestaltung des Unterrichts hat in einem Jahresplan bzw. in Wochenplänen zu erfolgen.
2. Die tägliche Kurzvorbereitung ist festzuhalten. Alle Lehrpersonen haben Beobachtungsunterlagen sowie eine Absenzenkontrolle und ab der 2. Klasse der Primarstufe eine Notentabelle zu führen. Die Notentabellen sind von den Gemeinden zu archivieren.

## 8. &hellip;

### **Art. 14** &hellip; {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--14}

### **Art. 15** &hellip; {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--15}

## 9. &hellip;

## 9a. Obligatorische Anlässe der Lehrpersonen&nbsp;<strong>*</strong>

### **Art. 16** &hellip; {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--16}

### **Art. 16a** Lehrerinnen- und Lehrertag {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--16a}

1. Die Direktion für Bildung und Kultur organisiert in Zusammenarbeit mit den Leitungen der Fachgruppen den Lehrerinnen- und Lehrertag.

### **Art. 17** &hellip; {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--17}

### **Art. 18** &hellip; {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--18}

## 10. &nbsp;<strong>*</strong>

### **Art. 19** &hellip; {#art_1 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--19}

### **Art. 20** &hellip; {#art_2 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--20}

### **Art. 21** &hellip; {#art_2 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--21}

## 11. &hellip;

### **Art. 22** &hellip; {#art_2 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--22}

### **Art. 23** &hellip; {#art_2 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--23}

## 12. Privatschulen und Privatschulung&nbsp;<strong>*</strong>

### **Art. 24** Privatschulen&nbsp;<strong>*</strong> {#art_2 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--24}

1. Die Direktion für Bildung und Kultur anerkennt Privatschulen, die den Unterricht der obligatorischen Schulzeit anbieten, wenn sie folgende Voraussetzungen erfüllen:
   a) Zielerreichung gemäss Lehrplänen des Kantons Zug;
   b) periodische Durchführung einer internen und externen Evaluation;
   c) Anstellung von Lehrpersonen mit einem von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren anerkannten Lehrdiplom oder einer Lehrbewilligung der Direktion für Bildung und Kultur;
   d) Gewähr, dass die Schüler weder psychologisch noch religiös abhängig gemacht werden.

### **Art. 25** &hellip; {#art_2 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--25}

### **Art. 25a** Privatschulung {#art_2 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--25a}

1. Die Direktion für Bildung und Kultur bewilligt Privatschulung während der obligatorischen Schulzeit, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
   a) der Besuch einer öffentlich-rechtlichen oder privaten Schule ist nicht möglich;
   b) Zielerreichung gemäss Lehrplänen des Kantons Zug;
   c) Zustimmung zur jährlichen Prüfung durch die Schulaufsicht, ob die gemäss den Lehrplänen vorgeschriebenen Lernziele erreicht werden;
   d) Unterrichtserteilung durch Lehrpersonen mit einem von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren anerkannten Lehrdiplom oder einer Lehrbewilligung der Direktion für Bildung und Kultur;
   e) Gewähr, dass die Schülerinnen und Schüler weder psychologisch noch religiös abhängig gemacht werden;
   f) Nachweis über die Gewährleistung der sozialen Integration der Kinder.

## 12a Abgabe zugerischer Zeugnisse an Privat- und Sonderschulen&nbsp;<strong>*</strong>

### **Art. 25b** Abgabe zugerischer Zeugnisse {#art_2 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--25b}

1. Der Bildungsrat kann Privat- und Sonderschulen die Abgabe der zugerischen Zeugnisse bewilligen, wenn sie die zugerischen Lehrpläne verwenden, die gleiche Stufenbezeichnung benützen und nur Schülerinnen und Schüler aufnehmen, die auch an den öffentlich-rechtlichen Schulen den entsprechenden Schularten zugewiesen würden.

## 13. &hellip;

### **Art. 26** &hellip; {#art_2 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--26}

### **Art. 27** Inkrafttreten {#art_2 omnilex-key=ch-lexwork-zg--412.112--27}

1. …