# Verordnung über geschützte zivile sanitätsdienstliche Anlagen (Basisspitäler)

# Verordnung über geschützte zivile sanitätsdienstliche Anlagen (Basisspitäler)⁵

(vom 9. Juli 1970)¹

## § 1 {#art_1 omnilex-key=ch-zh-erlass--erlass-523--1}

¹ Diese Verordnung schafft die Voraussetzungen für einen kantonal geführten Sanitätsdienst im Kriegsfall und die Zusammenarbeit mit der Armee im Sinne eines totalen³ Sanitätsdienstes. Der zivile und militärische Sanitätsdienst steht in gleicher Weise zivilen und militärischen Patienten zur Verfügung.

² Die Spitäler, die geschützten Operationsstellen mit Pflegeräumen sowie die Notspitäler sind im Rahmen des totalen³ Sanitätsdienstes den zivilen Behörden unterstellt.

³ Die Sanitätshilfsstellen und Sanitätsposten sind den Ortsleitungen der Standortgemeinden unterstellt.

## § 2 {#art_2 omnilex-key=ch-zh-erlass--erlass-523--2}

⁵ ¹ Zu den nachfolgend aufgeführten Krankenhäusern gehören geschützte Operationsstellen und Pflegeräume:

|  Gemeinde | Krankenhaus | Zahl der geschützten Liegestellen (Richtwert)  |
| --- | --- | --- |
|  Zürich | Universitätsspital | 500  |
|   |  Kinderspital | 340  |
|   |  Stadtspital Triemli | 440  |
|   |  Stadtspital Waid | 250  |
|   |  Klinik Balgrist | 180  |
|  Winterthur | Kantonsspital | 250  |
|  Affoltern a. A. | Bezirksspital | 250  |
|  Bülach | Kreisspital | 250  |
|  Dielsdorf | Bezirksspital | 250  |
|  Dietlikon | Krankenhaus | 250  |
|  Horgen | Krankenhaus | 250  |
|  Kilchberg | Krankenhaus Sanitas | 210  |
|  Männedorf | Kreisspital | 200  |
|  Pfäffikon | Kreisspital | 250  |
|  Schlieren | Spital Limmattal | 250  |
|  Thalwil | Krankenhaus | 220  |
|  Uster | Bezirksspital | 250  |
|  Wetzikon | Kreisspital | 320  |
|  Zollikerberg (Zollikon) | Spital Neumünster | 250  |

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2 Die Sicherheitsdirektion⁷ legt nach Rücksprache mit der Direktion des Gesundheitswesens fest, wann und wo die noch nicht erstellten Anlagen zu bauen sind.

## § 3 {#art_3 omnilex-key=ch-zh-erlass--erlass-523--3}

⁵ In folgenden Gemeinden müssen je eine oder mehrere Sanitätshilfsstellen als Notspitäler ausgebaut und betrieben werden:

Andelfingen Rüti
Bauma Wald
Dietikon Wädenswil
Dübendorf Wiesendangen
Hausen a. A. Winterthur (2)
Küsnacht Zürich (4)
Oetwil a. S.

## § 4 — ⁴ {#art_4 omnilex-key=ch-zh-erlass--erlass-523--4}

## § 5 {#art_5 omnilex-key=ch-zh-erlass--erlass-523--5}

⁵ ¹ Zusammen mit folgenden geschützten Operationsstellen mit Pflegeräumen und zusammen mit den bezeichneten Notspitälern müssen geschützte Lagerräume für zivile kantonale Kriegsvorräte an Verbandstoffen und Arzneimitteln errichtet werden:

mit den geschützten Operationsstellen Affoltern a. A.
Bülach
Dielsdorf
Horgen
Kantonsspital
Winterthur
Pfäffikon
Universitätsspital
Zürich
Uster

mit den Notspitälern Dietikon
Küsnacht
Oetwil a. S.
Wiesendangen
Zürich
(3 Lagerräume)

² Über den Zeitpunkt der Realisierung von Lagerräumen und über Änderungen der Standorte entscheidet die Sicherheitsdirektion⁷ nach Rücksprache mit der Direktion des Gesundheitswesens.

³ Ferner baut der Kanton zusammen mit einer der in Absatz 1 genannten geschützten Operationsstellen seine geschützte Produktionsstätte für Medikamente, vorwiegend zur Herstellung von sterilen Lösungen (z. B. Infusionen). Die Sicherheitsdirektion⁷ legt nach Rück-

V über geschützte zivile sanitätsdienstliche Anlagen (Basisspitäler)

sprache mit der Direktion des Gesundheitswesens Zeitpunkt und Standort der Produktionsstätte fest.

4 Das Raumprogramm für die Lagerräume und für die Produktionsstätte wird von der Direktion des Gesundheitswesens, der Schutzgrad und der Schutzumfang durch die Sicherheitsdirektion7 festgelegt. Die Kosten für den Bau, die Einrichtungen und den Unterhalt gehen zu Lasten des Staates.

## § 6 {#art_6 omnilex-key=ch-zh-erlass--erlass-523--6}

5 Die Gemeinden8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15 müssen sich an den Kosten für die geschützten Operationsstellen mit Pflegeräumen und für die Notspitäler gemäss nachstehender Tabelle beteiligen:

|  Geschützte Operationsstellen | Gemeinden | Notspital  |
| --- | --- | --- |
|  Schlieren | Aesch | Dietikon  |
|  Spital Limmattal | Birmensdorf |   |
|   | Dietikon |   |
|   | Geroldswil |   |
|   | Oetwil a. d. L. |   |
|   | Oberengstringen |   |
|   | Schlieren |   |
|   | Unterengstringen |   |
|   | Urdorf |   |
|   | Weiningen |   |
|  Dielsdorf | Bachs | –  |
|  Bezirksspital | Boppelsen |   |
|   | Buchs |   |
|   | Dällikon |   |
|   | Dänikon |   |
|   | Dielsdorf |   |
|   | Hüttikon |   |
|   | Neerach |   |
|   | Niederhasli |   |
|   | Niederweningen |   |
|   | Niederglatt |   |
|   | Oberglatt |   |
|   | Oberweningen |   |
|   | Otelfingen |   |
|   | Regensberg |   |
|   | Regensdorf |   |
|   | Rümlang |   |
|   | Schleinikon |   |
|   | Schöfflisdorf |   |
|   | Steinmaur |   |

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|  Geschützte Operationsstellen | Gemeinden | Notspital  |
| --- | --- | --- |
|  Bülach
Kreisspital | Bachenbülach
Bülach
Eglisau
Embrach
Freienstein
Glattfelden
Hochfelden
Höri
Hüntwangen
Lufingen
Oberembrach
Rafz
Rorbas
Stadel
Wasterkingen
Weiach
Wil
Winkel | –  |
|  Winterthur
Kantonsspital | Winterthur
Brütten
Dättlikon
Neftenbach
Pfungen | –  |
|  – | Altikon
Dägerlen
Dinhard
Elgg
Ellikon a. d. Thur
Elsau
Hagenbuch
Hettlingen
Rickenbach
Schlatt
Seuzach
Wiesendangen
Zell | Wiesendangen  |

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|  Geschützte Operationsstellen | Gemeinden | Notspital  |
| --- | --- | --- |
|  – | Bauma
Turbenthal
Wila
Wildberg | Bauma  |
|  Dietlikon
Krankenhaus | Bassersdorf
Dietlikon
Dübendorf
Kloten
Nürensdorf
Opfikon
Wallisellen
Wangen | –  |
|  – | Dübendorf
Fällanden
Schwerzenbach | Dübendorf  |
|  Pfäffikon
Kreisspital | Fehraltorf
Hittnau
Illnau-Effretikon
Lindau
Russikon
Pfäffikon
Weisslingen | –  |
|  Wetzikon
Kreisspital | Bäretswil
Gossau
Grüningen
Hinwil
Seegräben
Wetzikon | –  |
|  – | Fischenthal
Wald | Wald  |
|  – | Bubikon
Dürnten
Rüti | Rüti  |
|  Uster
Bezirksspital | Egg
Fällanden |   |

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|  Geschützte Operationsstellen | Gemeinden | Notspital  |
| --- | --- | --- |
|   | Greifensee
Mönchaltorf
Schwerzenbach
Uster
Volketswil |   |
|  Zollikon
Spital Neumünster | Erlenbach
Küsnacht
Maur
Zollikon
Zumikon | Küsnacht  |
|  Männedorf
Kreisspital | Herrliberg
Hombrechtikon
Männedorf
Meilen
Oetwil a. S.
Stäfa
Uetikon | Oetwil a. S.  |
|  Kilchberg
Krankenhaus Sanitas | Kilchberg
Zürich | –  |
|  Horgen
Krankenhaus | Horgen | –  |
|  Thalwil
Krankenhaus | Oberrieden
Thalwil | –  |
|  – | Richterswil
Wädenswil | Wädenswil  |
|  Affoltern a. A.
Bezirksspital | Affoltern a. A.
Adliswil
Aeugst
Bonstetten
Hausen a. A.
Hedingen
Kappel
Knonau
Langnau a. A.
Maschwanden | Hausen a. A.  |


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|  Geschützte Operationsstellen | Gemeinden | Notspital  |
| --- | --- | --- |
|   | Mettmenstetten |   |
|   | Obfelden |   |
|   | Ottenbach |   |
|   | Rifferswil |   |
|   | Rüschlikon |   |
|   | Stallikon |   |
|   | Wettswil |   |
|   | Andelfingen | Andelfingen  |
|   | Benken |   |
|   | Berg a. I. |   |
|   | Buch a. I. |   |
|   | Dachsen |   |
|   | Dorf |   |
|   | Feuerthalen |   |
|   | Flaach |   |
|   | Flurlingen |   |
|   | Henggart |   |
|   | Kleinandelfingen |   |
|   | Laufen-Uhwiesen |   |
|   | Marthalen |   |
|   | Ossingen |   |
|   | Rheinau |   |
|   | Stammheim |   |
|   | Thalheim |   |
|   | Trüllikon |   |
|   | Truttikon |   |
|   | Volken |   |

## § 7 {#art_7 omnilex-key=ch-zh-erlass--erlass-523--7}

¹ Der Stadt Zürich stehen die geschützten Operationsstellen und Notspitäler ihres Gemeindegebietes und die geschützte Operationsstelle des Spitals Sanitas in Kilchberg zur Verfügung.

² Die Gemeinde Uitikon ist einer Endbehandlungsstelle der Stadt Zürich zuzuweisen; die Zuweisung erfolgt im Einvernehmen mit den beiden Gemeinden durch das Kantonale Amt für Zivilschutz.

## § 8 {#art_8 omnilex-key=ch-zh-erlass--erlass-523--8}

⁵ ¹ Die Kostenbeteiligung gemäss § 6 bezieht sich bei den Notspitälern ausschliesslich auf die Mehrkosten für den Ausbau der Sanitätshilfsstellen zu Notspitälern, bei den geschützten Operationsstellen auf die gesamten Erstellungskosten.

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2 Der Kostenverteiler richtet sich in beiden Fällen je zur Hälfte nach der Einwohnerzahl sowie der um einen allfälligen Steuerkraftausgleich berichtigten Steuerkraft. Die beteiligten Gemeinden können einstimmig einen anderen Verteiler festlegen. Dieser bedarf der Genehmigung des Regierungsrates.⁶

## § 9 {#art_9 omnilex-key=ch-zh-erlass--erlass-523--9}

¹ Die Verantwortung für die personelle und materielle Einsatzbereitschaft der Notspitäler trägt die örtliche Schutzorganisation der Standortgemeinde.

² Die Verantwortung für die personelle und materielle Einsatzbereitschaft der geschützten Operationsstellen mit Pflegeräumen trägt die Spitalverwaltung des betreffenden Spitals; das Kantonale Amt für Zivilschutz führt zusammen mit der Gesundheitsdirektion Kontrollen durch.

## § 10 {#art_1 omnilex-key=ch-zh-erlass--erlass-523--10}

¹ Das kantonale Amt für Zivilschutz teilt im Einvernehmen mit dem Kantonsarzt bei einer Teilmobilmachung oder einer Allgemeinen Kriegsmobilmachung den Spitälern mit geschützten Operationsstellen, den Notspitälern und den örtlichen Schutzorganisationen die zivilschutzpflichtigen Ärzte zu.

² Das Kantonale Amt für Zivilschutz führt die Verzeichnisse über

a. die zivilschutzpflichtigen Ärzte,

b. die weder dienst-, hilfsdienst- noch schutzdienstpflichtigen Ärzte und Ärztinnen.

³ Die Gesundheitsdirektion stellt die nötigen Angaben zur Verfügung. Die Zuteilung ist jährlich zu überprüfen.

## § 11 {#art_1 omnilex-key=ch-zh-erlass--erlass-523--11}

¹ Die Zivilschutzorganisationen der Standortgemeinden der Notspitäler sind für die Sicherstellung des Pflegepersonals für die betreffenden Anlagen besorgt und führen darüber Kontrolle.

² Die Spitalverwaltungen der Spitäler mit geschützten Operationsstellen sind für die Sicherstellung des Pflegepersonals für die betreffenden Anlagen besorgt und führen darüber Kontrollen. Die Zivilschutzorganisationen der Standortgemeinden sind verpflichtet, dieses Personal bei Bedarf aus den Beständen ihrer Schutzdienstpflichtigen zu ergänzen.

³ Das Kantonale Amt für Zivilschutz erlässt im Einvernehmen mit dem Kantonsarzt die nötigen Weisungen und überprüft die Kontrollführung der Gemeinden und Spitäler.

## § 12 {#art_1 omnilex-key=ch-zh-erlass--erlass-523--12}

Die Aufstellung mobiler sanitätsdienstlicher Einsatzgruppen mit Ärzten, Pflegepersonal und der nötigen materiellen Ausrüstung bleibt vorbehalten.

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## § 13 {#art_1 omnilex-key=ch-zh-erlass--erlass-523--13}

Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt² in Kraft.

1. OS 43, 553 und GS IV, 54. Vom Regierungsrat erlassen.
2. 7. August 1970.
3. Heute: koordinierten.
4. Aufgehoben durch RRB vom 21. Juli 1982 (OS 48, 498). In Kraft seit 1. Oktober 1982.
5. Fassung gemäss RRB vom 21. Juli 1982 (OS 48, 498). In Kraft seit 1. Oktober 1982.
6. Fassung gemäss RRB 19. Dezember 1990 (OS 51, 382). In Kraft seit 1. Januar 1991.
7. Fassung gemäss RRB vom 15. März 2006 (OS 61, 112; ABl 2006, 348). In Kraft seit 1. Mai 2006.
8. Die Gemeinde Bertschikon wurde nach dem Zusammenschluss mit der Gemeinde Wiesendangen auf 1. Januar 2014 aus der Tabelle entfernt.
9. Die Gemeinde Sternenberg wurde nach dem Zusammenschluss mit der Gemeinde Bauma auf 1. Januar 2015 aus der Tabelle entfernt.
10. Die Gemeinde Kyburg wurde nach dem Zusammenschluss mit der Gemeinde Illnau-Effretikon auf 1. Januar 2016 aus der Tabelle entfernt.
11. Die Gemeinde Hofstetten wurde nach dem Zusammenschluss mit der Gemeinde Elgg auf 1. Januar 2018 aus der Liste entfernt.
12. Die Gemeinde Hirzel wurde nach dem Zusammenschluss mit der Gemeinde Horgen auf 1. Januar 2018 aus der Liste entfernt.
13. Die Gemeinden Oberstammheim, Unterstammheim und Waltalingen wurden nach dem Zusammenschluss zur neuen Gemeinde Stammheim auf 1. Januar 2019 aus der Liste entfernt.
14. Die Gemeinden Schönenberg und Hütten wurden nach dem Zusammenschluss mit der Gemeinde Wädenswil auf 1. Januar 2019 aus der Liste entfernt.
15. Die Gemeinden Humlikon und Adlikon wurden nach dem Zusammenschluss mit der Gemeinde Andelfingen auf 1. Januar 2023 aus der Liste entfernt.

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