# BayHundAgressV

Ausfertigungsdatum: 1992-07-10

Gliederungsnummer: BayRS 2011-2-7-I

Auf Grund von Art. 37 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 2 des Landesstraf- und Verordnungsgesetzes – LStVG – (BayRS 2011–2–I), zuletzt geändert durch Gesetz vom 10. Juni 1992 (GVBl S. 152), erläßt das Bayerische Staatsministerium des Innern folgende Verordnung:

##### **§ 1** {#§_1}

Bei den folgenden Rassen und Gruppen von Hunden sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden wird die Eigenschaft als Kampfhunde stets vermutet:

          
– Pit–Bull
– Bandog
– American Staffordshire Terrier
– Staffordshire Bullterrier
– Tosa–Inu.

1Bei den folgenden Rassen von Hunden wird die Eigenschaft als Kampfhunde vermutet, solange nicht der zuständigen Behörde für die einzelnen Hunde nachgewiesen wird, dass diese keine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren aufweisen:

          
– Alano
– American Bulldog
– Bullmastiff
– Bullterrier
– Cane Corso
– Dog Argentino
– Dogue de Bordeaux
– Fila Brasileiro
– Mastiff
– Mastin Espanol
– Mastino Napoletano
– Perro de Presa Canario (Dogo Canario)
– Perro de Presa Mallorquin
– Rottweiler.

        
          2Dies gilt auch für Kreuzungen dieser Rassen untereinander oder mit anderen als den von Absatz 1 erfaßten Hunden.

Unabhängig hiervon kann sich die Eigenschaft eines Hundes als Kampfhund im Einzelfall aus seiner Ausbildung mit dem Ziel einer gesteigerten Aggressivität oder Gefährlichkeit ergeben.

##### **§ 2** {#§_2}

Diese Verordnung tritt am 1. August 1992 in Kraft.

##### Schlussformel

München, den 10. Juli 1992

      **Bayerisches Staatsministerium des Innern**

      Dr. Edmund Stoiber, Staatsminister