# Verordnung zur Festlegung und Anpassung der Bundesbeteiligung an den Leistungen für Unterkunft und Heizung für das Jahr 2022 (BBFestV 2022)

Ausfertigungsdatum: 2022-07-11

Fundstelle: BGBl I 2022, 1132

##### **Eingangsformel** {#eingangsformel}

Auf Grund des § 46 Absatz 10 Satz 1 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch – Grundsicherung für Arbeitsuchende –, der durch Artikel 3 Nummer 3 Buchstabe a des Gesetzes vom 9. Dezember 2019 (BGBl. I S. 2051) neu gefasst worden ist, verordnet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales:

##### **§ 1** Festlegung und Anpassung der Werte nach § 46 Absatz 8 Satz 1 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch {#§_1}

Der landesspezifische Wert nach § 46 Absatz 8 Satz 1 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch, der für das Jahr 2023 festgelegt und für das Jahr 2022 rückwirkend angepasst wird, beträgt

<br /> 4,7 Prozentpunkte für Baden-Württemberg,<br /> 4,6 Prozentpunkte für den Freistaat Bayern,<br /> 3,0 Prozentpunkte für Berlin,<br /> 4,4 Prozentpunkte für Brandenburg,<br /> 5,4 Prozentpunkte für die Hansestadt Bremen,<br /> 7,7 Prozentpunkte für die Freie und Hansestadt<br /> Hamburg,<br /> 4,4 Prozentpunkte für Hessen,<br /> 6,3 Prozentpunkte für Mecklenburg-Vorpommern,<br /> 7,5 Prozentpunkte für Niedersachsen,<br /> 5,6 Prozentpunkte für Nordrhein-Westfalen,<br /> 3,9 Prozentpunkte für Rheinland-Pfalz,<br /> 6,1 Prozentpunkte für das Saarland,<br /> 6,7 Prozentpunkte für den Freistaat Sachsen,<br /> 5,0 Prozentpunkte für Sachsen-Anhalt,<br /> 5,6 Prozentpunkte für Schleswig-Holstein und<br /> 6,8 Prozentpunkte für den Freistaat Thüringen.

##### **§ 2** Festlegung und Anpassung der Werte nach § 46 Absatz 9 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch {#§_2}

Der landesspezifische Wert nach § 46 Absatz 9 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch, der für das Jahr 2021 rückwirkend angepasst wird, beträgt

<br /> 11,1 Prozentpunkte für Baden-Württemberg,<br /> 10,6 Prozentpunkte für den Freistaat Bayern,<br /> 9,9 Prozentpunkte für Berlin,<br /> 6,8 Prozentpunkte für Brandenburg,<br /> 12,3 Prozentpunkte für die Hansestadt Bremen,<br /> 13,5 Prozentpunkte für die Freie und Hansestadt<br /> Hamburg,<br /> 12,6 Prozentpunkte für Hessen,<br /> 5,4 Prozentpunkte für Mecklenburg-Vorpommern,<br /> 11,2 Prozentpunkte für Niedersachsen,<br /> 10,2 Prozentpunkte für Nordrhein-Westfalen,<br /> 10,2 Prozentpunkte für Rheinland-Pfalz,<br /> 14,2 Prozentpunkte für das Saarland,<br /> 7,4 Prozentpunkte für den Freistaat Sachsen,<br /> 7,4 Prozentpunkte für Sachsen-Anhalt,<br /> 11,7 Prozentpunkte für Schleswig-Holstein und<br /> 8,9 Prozentpunkte für den Freistaat Thüringen.

##### **§ 3** Anpassung der Werte nach § 46 Absatz 5 Satz 3 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch {#§_3}

(1) Die Beteiligung des Bundes an den Ausgaben für die Leistungen nach § 22 Absatz 1 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch beträgt im Jahr 2021

<br /> 73,6 Prozent für Baden-Württemberg,<br /> 68,7 Prozent für den Freistaat Bayern,<br /> 66,5 Prozent für Berlin,<br /> 65,0 Prozent für Brandenburg,<br /> 71,4 Prozent für die Hansestadt Bremen,<br /> 73,6 Prozent für die Freie und Hansestadt Hamburg,<br /> 70,4 Prozent für Hessen,<br /> 65,1 Prozent für Mecklenburg-Vorpommern,<br /> 72,0 Prozent für Niedersachsen,<br /> 69,4 Prozent für Nordrhein-Westfalen,<br /> 77,9 Prozent für Rheinland-Pfalz,<br /> 74,0 Prozent für das Saarland,<br /> 67,5 Prozent für den Freistaat Sachsen,<br /> 66,1 Prozent für Sachsen-Anhalt,<br /> 70,9 Prozent für Schleswig-Holstein und<br /> 69,4 Prozent für den Freistaat Thüringen.

(2) Die Beteiligung des Bundes an den Ausgaben für die Leistungen nach § 22 Absatz 1 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch beträgt im Jahr 2022

<br /> 71,5 Prozent für Baden-Württemberg,<br /> 67,4 Prozent für den Freistaat Bayern,<br /> 65,8 Prozent für Berlin,<br /> 67,2 Prozent für Brandenburg,<br /> 68,2 Prozent für die Hansestadt Bremen,<br /> 70,5 Prozent für die Freie und Hansestadt Hamburg,<br /> 67,2 Prozent für Hessen,<br /> 69,1 Prozent für Mecklenburg-Vorpommern,<br /> 70,3 Prozent für Niedersachsen,<br /> 68,4 Prozent für Nordrhein-Westfalen,<br /> 76,7 Prozent für Rheinland-Pfalz,<br /> 68,9 Prozent für das Saarland,<br /> 69,5 Prozent für den Freistaat Sachsen,<br /> 67,8 Prozent für Sachsen-Anhalt,<br /> 68,4 Prozent für Schleswig-Holstein und<br /> 69,6 Prozent für den Freistaat Thüringen.

(3) Die Beteiligung des Bundes an den Ausgaben für die Leistungen nach § 22 Absatz 1 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch beträgt im Jahr 2023

<br /> 71,5 Prozent für Baden-Württemberg,<br /> 67,4 Prozent für den Freistaat Bayern,<br /> 65,8 Prozent für Berlin,<br /> 67,2 Prozent für Brandenburg,<br /> 68,2 Prozent für die Hansestadt Bremen,<br /> 70,5 Prozent für die Freie und Hansestadt Hamburg,<br /> 67,2 Prozent für Hessen,<br /> 69,1 Prozent für Mecklenburg-Vorpommern,<br /> 70,3 Prozent für Niedersachsen,<br /> 68,4 Prozent für Nordrhein-Westfalen,<br /> 76,7 Prozent für Rheinland-Pfalz,<br /> 68,9 Prozent für das Saarland,<br /> 69,5 Prozent für den Freistaat Sachsen,<br /> 67,8 Prozent für Sachsen-Anhalt,<br /> 68,4 Prozent für Schleswig-Holstein und<br /> 69,6 Prozent für den Freistaat Thüringen.

##### **§ 4** Inkrafttreten {#§_4}

Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.

##### **Schlussformel** {#schlussformel}

Der Bundesrat hat zugestimmt.