# VERORDNUNG (EG) Nr. 1362/2008 DES RATES

vom 18. Dezember 2008

zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 2505/96 zur Eröffnung und Verwaltung autonomer Gemeinschaftszollkontingente für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse und gewerbliche Waren

## Preamble

DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 26,

auf Vorschlag der Kommission,

in Erwägung nachstehender Gründe:

**(1)** Am 20. Dezember 1996 nahm der Rat die Verordnung (EG) Nr. 2505/96 an [^1] . Der Bedarf der Gemeinschaft an den Waren, die unter jene Verordnung fallen, soll unter möglichst günstigen Bedingungen gedeckt werden. Zu diesem Zweck ist ab 1. Januar 2009 ein neues zollfreies Gemeinschaftskontingent mit angemessener Menge zu eröffnen, ohne den Markt für diese Waren zu stören.

**(2)** Die Kontingentsmengen von zwei autonomen Gemeinschaftszollkontingenten reichen nicht aus, um den Bedarf der Industrie in der Gemeinschaft im laufenden Kontingentszeitraum, der am 31. Dezember 2008 endet, zu decken. Deshalb sollten diese Mengen mit Wirkung vom 1. Januar 2008 aufgestockt werden.

**(3)** Die Menge eines autonomen Gemeinschaftszollkontingents führt zu Störungen auf dem Binnenmarkt der Gemeinschaft. Deshalb sollte diese Menge gekürzt werden.

**(4)** Es liegt nicht mehr im Interesse der Gemeinschaft, die Gemeinschaftszollkontingente für bestimmte Waren, für die 2008 Kontingente eingerichtet worden sind, 2009 fortbestehen zu lassen. Diese Kontingente sollten daher zum 1. Januar 2009 geschlossen und die entsprechenden Waren aus der Tabelle in Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 2505/96 gestrichen werden.

**(5)** Aufgrund der zahlreichen Änderungen und der Klarheit halber sollte Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 2505/96 vollständig ersetzt werden.

**(6)** Die Verordnung (EG) Nr. 2505/96 sollte daher entsprechend geändert werden.

**(7)** Aufgrund der wirtschaftlichen Bedeutung dieser Vorordnung ist es erforderlich, einen dringenden Fall gemäß Nummer I.3 des Protokolls über die Rolle der einzelstaatlichen Parlamente in der Europäischen Union, das dem Vertrag über die Europäische Union und den Verträgen zur Gründung der Europäischen Gemeinschaften beigefügt ist, anzunehmen.

**(8)** Da der Kontingentszeitraum am 1. Januar 2009 beginnt, sollte diese Verordnung ab demselben Zeitpunkt gelten und unverzüglich in Kraft treten —

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:

## **Artikel 1**

Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 2505/96 erhält die Fassung des Anhangs zur vorliegenden Verordnung.

## **Artikel 2**

Mit Wirkung vom 1. Januar 2008 wird Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 2505/96 wie folgt geändert:

**a)** Die Menge des Zollkontingents mit der laufenden Nummer 09.2812 wird auf 4 000 Tonnen festgesetzt;

**b)** die Menge des Zollkontingents mit der laufenden Nummer 09.2950 wird auf 15 000 Tonnen festgesetzt.

## **Artikel 3**

Mit Wirkung vom 1. Januar 2009 wird Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 2505/96 wie folgt geändert:

— Die Menge des Zollkontingents mit der laufenden Nummer 09.2908 wird auf 40 000 Tonnen festgesetzt.

## **Artikel 4**

Mit Wirkung vom 1. Januar 2009 wird in Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 2505/96 das Zollkontingent mit der laufenden Nummer 09.2631 aufgenommen.

## **Artikel 5**

Mit Wirkung vom 1. Januar 2009 werden in Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 2505/96 die Zollkontingente mit den laufenden Nummern 09.2618, 09.2713, 09.2719, 09.2771 und 09.2775 gestrichen.

## **Artikel 6**

Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im *Amtsblatt der Europäischen Union* in Kraft.

Diese Verordnung gilt ab 1. Januar 2009.

Artikel 2 gilt ab 1. Januar 2008.

## Final provisions

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat. Geschehen zu Brüssel am 18. Dezember 2008. *Im Namen des Rates* *Der Präsident* M. BARNIER

[^1] [ABl. L 345 vom 31.12.1996, S. 1](http://publications.europa.eu/resource/oj/JOL_1996_345_R_TOC) .

„ANHANG I Laufende Nr. KN-Code TARIC Warenbezeichnung Kontingentszeitraum Kontingentmenge Kontingentszollsatz 09.2849 ex 0710 80 69 10 Pilze der Art *Auricularia polytricha* , auch in Wasser oder Dampf gekocht, gefroren, zum Herstellen von Fertiggerichten [^1] [^2] 1.1.-31.12. 700 Tonnen 0 % 09.2913 ex 2401 10 35 91 Tabak, unverarbeitet, auch in regelmäßiger Form zugeschnitten, mit einem Zollwert von nicht weniger als 450 EUR/100 kg Nettogewicht, zur Verwendung als Um- oder Deckblatt beim Herstellen von Waren der Unterposition 2402 10 00 [^1] 1.1-31.12. 6 000 Tonnen 0 % ex 2401 10 70 10 ex 2401 10 95 11 ex 2401 10 95 21 ex 2401 10 95 91 ex 2401 20 35 91 ex 2401 20 70 10 ex 2401 20 95 11 ex 2401 20 95 21 ex 2401 20 95 91 09.2841 ex 2712 90 99 10 Gemisch von 1-Alkenen mit einem Gehalt von 80 GHT oder mehr an 1-Alkenen mit einer Kettenlänge von 20 und 22 Kohlenstoffatomen 1.1.-31.12. 10 000 Tonnen 0 % 09.2703 ex 2825 30 00 10 Vanadiumoxide und -hydroxide, ausschließlich zum Herstellen von Legierungen [^1] 1.1-31.12. 13 000 Tonnen 0 % 09.2806 ex 2825 90 40 30 Wolframtrioxid 1.1.-31.12. 12 000 tonnes 0 % 09.2611 ex 2826 19 90 10 Calciumfluorid, in Form von Pulver, mit einem Gesamtgehalt an Aluminium, Magnesium und Natrium von 0,25 mg/kg oder weniger 1.1.-31.12. 55 Tonnen 0 % 09.2837 ex 2903 49 80 10 Bromchlormethan 1.1.-31.12. 600 Tonnen 0 % 09.2933 ex 2903 69 90 30 1,3-Dichlorbenzol 1.1.-31.12. 2 600 Tonnen 0 % 09.2950 ex 2905 59 98 10 2-Chlorethanol, zum Herstellen von flüssigen Thioplasten der Unterposition 4002 99 90 [^1] 1.1.-31.12. 15 000 Tonnen 0 % 09.2851 ex 2907 12 00 10 O-Kresol, mit einer Reinheit von 98,5 GHT oder mehr 1.1.-31.12. 20 000 Tonnen 0 % 09.2624 2912 42 00 Ethylvanillin (3-Ethoxy-4-hydroxybenzaldehyd) 1.1.-31.12. 600 Tonnen 0 % 09.2767 ex 2910 90 00 80 Allylglycidylether 1.1.-31.12. 1 500 Tonnen 0 % 09.2972 2915 24 00 Essigsäureanhydrid 1.1.-31.12. 20 000 Tonnen 0 % 09.2769 ex 2917 13 90 10 Dimethylsebacat 1.1.-31.12. 1 300 Tonnen 0 % 09.2808 ex 2918 22 00 10 *o* -Acetylsalicylsäure 1.1.-31.12. 120 Tonnen 0 % 09.2975 ex 2918 30 00 10 Benzophenon-3,3′:4,4′-tetracarbonsäuredianhydrid 1.1.-31.12. 1 000 Tonnen 0 % 09.2602 ex 2921 51 19 10 o-Phenylendiamin 1.1.-31.12. 1 800 Tonnen 0 % 09.2977 2926 10 00 Acrylnitril 1.1.-31.12. 30 000 Tonnen 0 % 09.2030 ex 2926 90 95 74 Chlorothalonil 1.1.-31.12. 1 500 Tonnen 0 % 09.2002 ex 2928 00 90 30 Phenylhydrazin 1.1.-31.12. 1 000 Tonnen 0 % 09.2917 ex 2930 90 13 90 Cystin 1.1.-31.12. 600 Tonnen 0 % 09.2603 ex 2930 90 85 79 Bis(3-triethoxysilylpropyl)tetrasulfid 1.1.-31.12. 9 000 Tonnen 0 % 09.2810 2932 11 00 Tetrahydrofuran 1.1-31.12. 20 000 Tonnen 0 % 09.2955 ex 2932 19 00 60 Flurtamone (ISO) 1.1.-31.12. 300 Tonnen 0 % 09.2812 ex 2932 29 85 77 Hexan-6-olid 1.1.-31.12. 4 000 Tonnen 0 % 09.2615 ex 2934 99 90 70 Ribonukleinsäure 1.1.-31.12. 110 tonnes 0 % 09.2619 ex 2934 99 90 71 2-Thienylacetonitril 1.1.-31.12. 80 tonnes 0 % 09.2945 ex 2940 00 00 20 D-Xylose 1.1.-31.12. 400 Tonnen 0 % 09.2908 ex 3804 00 90 10 Natriumligninsulphonat 1.1.-31.12. 40 000 Tonnen 0 % 09.2889 3805 10 90 Sulfatterpentinöl 1.1.-31.12. 20 000 Tonnen 0 % 09.2935 3806 10 10 Balsamharz 1.1.-31.12. 280 000 Tonnen 0 % 09.2814 ex 3815 90 90 76 Katalysator, bestehend aus Titandioxid und Wolframtrioxid 1.1.-31.12. 1 600 Tonnen 0 % 09.2829 ex 3824 90 97 19 Fester Auszug, aus dem bei der Kolophoniumgewinnung aus Holz angefallenen Rückstand, unlöslich in aliphatischen Lösungsmitteln, mit folgenden Beschaffenheitsmerkmalen: — Gehalt an Harzsäuren von 30 GHT oder weniger, — Säurezahl von 110 oder weniger, und — Schmelzpunkt von 100 o C oder höher 1.1.-31.12. 1 600 Tonnen 0 % 09.2914 ex 3824 90 97 26 Wässrige Lösung mit einem Trockenstoffgehalt an Betain von 40 GHT oder mehr und einem Gehalt an organischen oder anorganischen Salzen von 5 GHT bis 30 GHT 1.1.-31.12. 5 000 Tonnen 0 % 09.2986 ex 3824 90 97 76 Mischung von tertiären Aminen mit einem Gehalt an: — Dodecyldimethylamin von nicht weniger als 60 GHT — Dimethyl(tetradecyl)amin von nicht weniger als 20 GHT — Hexadecyldimethylamin von nicht weniger als 0,5 GHT zur Verwendung bei der Herstellung von Aminoxiden [^1] 1.1-31.12. 14 315 Tonnen 0 % 09.2907 ex 3824 90 97 86 Mischung pflanzlicher Sterole, in Form von Pulver, mit einem Gehalt an: — Sterolen von 75 GHT oder mehr — Stanolen von nicht mehr als 25 GHT, zur Verwendung beim Herstellen von Stanol/Sterolestern [^1] 1.1.-31.12. 2 500 Tonnen 0 % 09.2140 ex 3824 90 97 98 Mischung von tertiären Aminen mit einem Gehalt von: — 2,0 oder mehr, jedoch nicht mehr als 4,0 GHT an N,N-Dimethyl-1-octanamin — 94 GHT oder mehr an N,N-Dimethyl-1-decanamin und — nicht mehr als 2 GHT an N,N-Dimethyl-1-dodecanamin 1.1.-31.12. 4 500 Tonnen 0 % 09.2992 ex 3902 30 00 93 Propylen-Butylen-Copolymer mit einem Gehalt an Propylen von nicht weniger als 60 GHT und nicht mehr als 68 GHT und an Butylen von nicht weniger als 32 GHT und nicht mehr als 40 GHT, mit einer Schmelzviskosität von nicht mehr als 3 000 mPa bei 190 o C, nach ASTM D 3236, zur Verwendung als Kleber beim Herstellen von Waren der Unterposition 4818 40 [^1] 1.1.-31.12. 1 000 Tonnen 0 % 09.2947 ex 3904 69 90 95 Poly(vinylidenfluorid), in Form von Pulver, zum Herstellen von Metallbeschichtungslacken oder -farben [^1] 1.1.-31.12. 1 300 Tonnen 0 % 09.2604 ex 3905 30 00 10 Poly(vinylalkohol), teilweise über eine Acetalbindung mit dem Natriumsalz von 5-(4-azido-2-sulfonbenzyliden)-3-(formylpropyl)-rhodanin verbunden 1.1.-31.12. 100 Tonnen 0 % 09.2616 ex 3910 00 00 30 Polydimethylsiloxan mit einem Polymerisationsgrad von 2 800 Monomereinheiten (± 100) 1.1.-31.12. 1 300 Tonnen 0 % 09.2816 ex 3912 11 00 20 Celluloseacetat in Form von Flocken, zur Verwendung beim Herstellen von Kabeln aus Filamenten aus Celluloseacetat [^1] 1.1.-31.12. 45 500 Tonnen 0 % 09.2818 ex 6902 90 00 10 Feuerfeste Steine mit — einer Kantenlänge von mehr als 300 mm und — einem Gehalt an TiO 2 von nicht mehr als 1 GHT und — einem Gehalt von Al 2 O 3 von nicht mehr als 0,4 GHT sowie — einer Volumenänderung von weniger als 9 % bei 1 700 o C 1.1.-31.12. 75 Tonnen 0 % 09.2628 ex 7019 52 00 10 Gittergewebe aus mit Kunststoff umhüllten Glasfasern, mit einem Gewicht von 120 g/m 2 (± 10 g/m 2 ), von der zum Herstellen von Insektenschutzrollos und -rahmen verwendeten Art 1.1.-31.12. 350 000 m 2 0 % 09.2799 ex 7202 49 90 10 Ferrochrom mit einem Gehalt an Kohlenstoff von nicht weniger als 1,5 GHT und nicht mehr als 4 GHT und an Chrom von nicht mehr als 70 GHT 1.1.-31.12. 50 000 Tonnen 0 % 09.2629 ex 7616 99 90 85 Teleskopgriff aus Aluminium, zur Verwendung bei der Herstellung von Reisegepäck [^1] 1.1.-31.12. 240 000 Stück 0 % 09.2763 ex 8501 40 80 30 Einphasen-Wechselstromkommutatormotor, mit einer Leistung von mehr als 750 W, einer Eingangsleistung von mehr als 1 600 W, jedoch nicht mehr als 2 700 W, einem äußeren Durchmesser von mehr als 120 mm (± 0,2 mm), jedoch nicht mehr als 135 mm (± 0,2 mm), einem Drehmoment von mehr als 30 000 rpm, jedoch nicht mehr als 50 000 rpm, mit Ansaugventilator, zur Verwendung beim Herstellen von Staubsaugern [^1] 1.1.-31.12. 2 000 000 Stück 0 % 09.2620 ex 8526 91 20 20 Baugruppe zur GPS-Positionsbestimmung 1.1.-31.12. 2 000 000 units 0 % 09.2003 ex 8543 70 90 63 Spannungsgesteuerte Frequenzgeneratoren, bestehend aus einer mit aktiven und passiven Bauelementen bestückten gedruckten Schaltung, in einem Gehäuse mit den Abmessungen von nicht mehr als 30 × 30 mm 1.1.-31.12. 1 400 000 Stück 0 % 09.2631 ex 9001 90 00 80 Linsen, Prismen und Kittglieder, aus Glas, nicht gefasst, zum Herstellen von Waren der Position 9005 , 9013 und 9015 [^1] 1.1.-31.12. 5 000 000 Stück 0 %

[^1] Die Zulassung zu dieser Unterposition erfolgt nach den in den einschlägigen Gemeinschaftsbestimmungen festgesetzten Voraussetzungen (s. Artikel 291 bis 300 der Verordnung (EWG) Nr. 2454/93 der Kommission ( [ABl. L 253 vom 11.10.1993, S. 1](http://publications.europa.eu/resource/oj/JOL_1993_253_R_TOC) )).

[^2] Diese Maßnahme wird jedoch nicht gewährt, wenn die Behandlung vom Einzelhandel oder von Restaurationsbetrieben vorgenommen wird.“

[^1]: Die Zulassung zu dieser Unterposition erfolgt nach den in den einschlägigen Gemeinschaftsbestimmungen festgesetzten Voraussetzungen (s. Artikel 291 bis 300 der Verordnung (EWG) Nr. 2454/93 der Kommission ()).
[^2]: Diese Maßnahme wird jedoch nicht gewährt, wenn die Behandlung vom Einzelhandel oder von Restaurationsbetrieben vorgenommen wird.“