# Verordnung vom 9. Dezember 2025 über die Anpassung von Höchstbeträgen nach dem Stipendiengesetz an die Teuerung

## Präambel {#preamble_1 omnilex-key=li-lilex--416-011--preamble}
Aufgrund von Art. 37 und 38 des Gesetzes vom 20. Oktober 2004 über die staatlichen Ausbildungsbeihilfen (Stipendiengesetz; StipG), LGBl. 2004 Nr. 262, verordnet die Regierung:

##### **Art. 1** Anpassung an die Teuerung {#preamble_1 omnilex-key=li-lilex--416-011--preamble/art_1}

Die Höchstbeträge nach dem Stipendiengesetz werden teuerungsbedingt angepasst und betragen in Bezug auf:

a) die Darlehensschuld nach Art. 9 Abs. 3 StipG: 111 200 Franken;

b) das Schulgeld nach Art. 10 StipG: 11 120 Franken;

c) die Kosten für Unterkunft und Verpflegung: 1. nach Art. 11 Abs. 1 Bst. a StipG: 7 800 Franken; 2. nach Art. 11 Abs. 1 Bst. b StipG: 5 600 Franken;

d) die Kosten für Lehrmittel nach Art. 13 Abs. 1 StipG: 1 670 Franken;

e) die Fahrtkosten nach Art. 14 StipG: 3 110 Franken;

f) die Pauschale für Basiskosten nach Art. 15 Abs. 1 StipG: 6 670 Franken;

g) den anerkennbaren Höchstbetrag nach Art. 16 Abs. 1 StipG: 27 800 Franken;

h) die Höchstbeträge für Abzüge bei der Ermittlung der Eigenleistung: 1. nach Art. 21 Abs. 2 Bst. c bis e StipG: 11 120 Franken; 2. nach Art. 21 Abs. 2 Bst. f und g StipG: 7 784 Franken.

##### **Art. 2** Übergangsbestimmung {#preamble_1 omnilex-key=li-lilex--416-011--preamble/art_2}

Diese Verordnung findet erstmals auf Anträge Anwendung, die sich auf einen Ausbildungsabschnitt beziehen, der mit oder nach dem Inkrafttreten dieser Verordnung beginnt.

##### **Art. 3** Inkrafttreten {#preamble_1 omnilex-key=li-lilex--416-011--preamble/art_3}

Diese Verordnung tritt rückwirkend auf den 1. August 2025 in Kraft.