Verfassungsgerichtshof G203/2014 ua

G203/2014 uaVerfassungsgericht10.03.2015

Regest

Glücksspiel, Verwaltungsstrafrecht, Strafrecht, Beschlagnahme, Zuständigkeit, Behördenzuständigkeit, Gericht Zuständigkeit - Abgrenzung von Verwaltung, Subsidiaritätsprinzip, Determinierungsgebot, Gerichtsbarkeit Trennung von der Verwaltung, Klarheitsgebot, Doppelbestrafungsverbot, ne bis in idem, Strafgerichtsbarkeit (Kernbereich), Strafen, Strafbemessung, Mindeststrafe, Verwaltungsgericht Zuständigkeit, VfGH / Präjudizialität, VfGH / Prüfungsumfang, VfGH / Bedenken, VfGH / Formerfordernisse, VfGH / Verfahren

Gesamter Gesetzestext

Verfassungsgerichtshof G203/2014 ua

  • Dokumenttyp: Entscheidungstext
  • Entscheidungsdatum: 10.03.2015
  • ECLI: ECLI:AT:VFGH:2015:G203.2014

Spruch

I.In den Verfahren G203/2014, G256/2014, G262/2014, G1/2015, G8/2015 und G27/2015 wird der Antrag insoweit zurückgewiesen, als die Aufhebung der Wortfolge ", 53" in §50 Abs5, der Wortfolge "Eine von der Bezirksverwaltungsbehörde oder von der Landespolizeidirektion beabsichtigte Aufhebung einer Beschlagnahme oder" in §50 Abs6, der Wortfolge "Beschlagnahme- oder" in §50 Abs10, der Z2 bis 11 in §52 Abs1, der litb in Z1 und der Z3 und der Abs2 bis 4 in §53 sowie der Wortfolge ", Beschlagnahmen" in §56a Abs1 Glücksspielgesetz – GSpG, BGBl Nr 620/1989 idF BGBl I Nr 13/2014, wegen Verfassungswidrigkeit begehrt wird.

II.Im Übrigen werden die Anträge abgewiesen.

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