Der KI-Arbeitsbereich für Juristen
- Rechtsrecherche mit Zugriff auf über 1 Million Quellen
- Dokumentenautomatisierung
- Mandatsverwaltung
- Gehostet in der EU und der Schweiz
14 Tage kostenlos testen (10 Fragen/Tag während der Testphase)
Der KI-Arbeitsbereich für Juristen
14 Tage kostenlos testen (10 Fragen/Tag während der Testphase)
G211/2019 ua (G211-213/2019-21)•Verfassungsgerichtshof G211/2019 ua (G211-213/2019-21)
G211/2019 ua (G211-213/2019-21)Verfassungsgericht13.12.2019
Sozialversicherung, Behördenorganisation, Selbstverwaltungsrecht, Krankenversicherung, VfGH / Verwerfungsumfang, VfGH / Individualantrag
I.§133 des Bundesgesetzes vom 31. Mai 1967 über die Kranken- und Unfallversicherung öffentlich Bediensteter (Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz – BKUVG), BGBl Nr 200/1967, idF BGBl I Nr 100/2018 wird als verfassungswidrig aufgehoben.
II.Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.
III.Die Bundeskanzlerin ist zur unverzüglichen Kundmachung dieser Aussprüche im Bundesgesetzblatt I verpflichtet.
IV.Der Antrag der Bundeskammer für Arbeiter und Angestellte auf Aufhebung des §426, §427, §428, §429, §430, §538u, §538v, §538x, §538y und §538z des Bundesgesetzes vom 9. September 1955 über die Allgemeine Sozialversicherung (Allgemeines Sozialversicherungsgesetz – ASVG), BGBl Nr 189/1955, idF BGBl I Nr 100/2018 wird abgewiesen.
V.Der Antrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien auf Aufhebung des §426, §429, §538u, §538v, §538x, §538y und §538z ASVG idF BGBl I Nr 100/2018 wird abgewiesen.
VI.Im Übrigen wird der Antrag zurückgewiesen.
VII.Der Bund (Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz) ist schuldig, der Bundeskammer für Arbeiter und Angestellte zu Handen ihres Rechtsvertreters die mit € 1.548,– bestimmten Prozesskosten binnen 14 Tagen bei sonstiger Exekution zu ersetzen.
Verbinden Sie Omnilex, um den Rechtskorpus über Ihren KI-Assistenten zu durchsuchen.