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3Ob2298/96d•OGH 3Ob2298/96d
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Hofmann als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Angst, Dr.Graf, Dr.Pimmer und Dr.Zechner als weitere Richter in der Exekutionssache der betreibenden Partei T***** AG, ***** vertreten durch Dr.Christian Fuchshuber, Rechtsanwalt in Innsbruck, wider die verpflichtete Partei Josef N*****, vertreten durch Dr.Hans Mayr, Rechtsanwalt in Hall in Tirol, wegen S 3.901.777,66 sA und anderer Forderungen, infolge außerordentlichen Rekurses des Dr.Helmut R*****, und Revisionsrekurses der Erika R*****, vertreten durch Dr.Helmut Rantner, Rechtsanwalt in Innsbruck, gegen den Beschluß des Landesgerichtes Innsbruck als Rekursgerichtes vom 25.Juni 1996, GZ 1 R 296/96b-159, womit der Rekurs des Dr.Helmut R***** gegen den Beschluß des Bezirksgerichtes Schwaz vom 29.März 1996, GZ 4 E 804/93t-152a, zurückgewiesen wurde und dieser Beschluß infolge Rekurses der Erika R***** bestätigt wurde, den
Beschluß
gefaßt:
Der Revisionsrekurs der Erika R***** und der außerordentliche Rekurs des Dr.Helmut R***** werden zurückgewiesen.
Begründung:
In der angefochtenen Entscheidung ist dem Rekursgericht offenbar insofern ein Irrtum unterlaufen, als im ersten und zweiten Absatz des Spruches Dr.Hans R***** als Erstrekurswerber und Erika R***** als Zweitrekurswerberin bezeichnet werden, im dritten Absatz des Spruches und in der Begründung jedoch Erika R***** als Erstrekurswerberin und Dr.Hans R***** als Zweitrekurswerber.
Der Revisionsrekurs der Erika R***** ist gemäß § 78 EO, § 528 Abs 2 ZPO unzulässig, weil der Beschluß des Erstgerichtes über den Ausfolgungsantrag der Erika R***** vom Rekursgericht zur Gänze bestätigt wurde.
Der außerordentliche Rekurs des Dr.Helmut R***** ist mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO (§ 528 a iVm § 510 Abs 3 ZPO) gemäß § 78 EO, § 526 Abs 2 Satz 1 ZPO zurückzuweisen. Dr.Helmut R***** ist schon deshalb durch die angefochtenen Beschlüsse nicht beschwert, weil er nach seinem Vorbringen den Erlag nicht getätigt hat und auch keinen anderen Rechtsgrund zur Ausfolgung an ihn geltend macht.
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