Art. 4 et 5 du traité franco-suisse du 15 juin 1869; compétence en matière successorale et immeubles: l’art. 4 vise seulement les actions réelles dirigées contre un immeuble comme chose individuelle, non les prétentions successorales portant sur des immeubles comme éléments de la succession. Les actions relatives à l’hérédité relèvent exclusivement de l’art. 5 et donc du juge du for national. Le renvoi, à l’alinéa final de l’art. 5, aux lois du lieu de situation des immeubles ne supprime pas cette compétence; il n’impose que l’observation de certaines règles locales pour le partage et l’aliénation des immeubles (consid. 2-3).
von welcher Art. 5 cit. handle, als bereits festgestellt und nicht mehr streitig vorausgesetzt. Wo es sich aber, wie hier, um Fest stellung dieses dinglichen Erbrechtes zunächst handle, da müsse unter allen Umständen Art. 4 des Vertrages seine volle Wirk samkeit äußern. Die hereditatis petitio mit der Theilungsklage zu kumuliren gehe nicht an, da der Staatsvertrag für die eine als dingliche Klage ein anderes Forum statuire als für die andere Klage, die persönliche, die aus dem Quasivertrag der communio incidens entspringe. In diesem Sinne haben auch die obersten französischen Gerichte entschieden. In Bezug auf den Mobiliarnachlaß sei der Rekurrent bereit, vor dem heimat lichen Forum auf die Eigenthumsklage sich einzulassen. C. Die Rekursbeklagten, Intestaterben Giacometti Büsin, stel len in ihrer Rekursbeantwortung den Antrag: Die Rekursbe schwerde des Giacometti in Nizza sei abzuweisen, indem sie aus führen: Der vom Rekurrenten angerufene Art. 4 des Staats vertrages vom 15. Juni 1869 beziehe sich auf Erbschaftsklagen überall nicht; Erbschaftsklagen (und zwar ohne Unterschied wischen hereditas petitio und actio familiae heriscundae) seien vielmehr gemäß Art. 5 des citirten Vertrages vom heimatlichen Richter zu beurtheilen. Daß dies der Sinn des Staatsvertrages sei, ergebe sich speziell auch aus dem Schlußsatz des Alinea 1 des Art. 5 cit., wonach nur für gewisse Förmlichkeiten bei der Theilung und Veräußerung von Liegenschaften die Gesetze des Staates der gelegenen Sache vorbehalten werden.