The Federal Court held that the rules on attachability applicable to benefits from the second and third pillars also govern benefits under a vested-benefit policy. It further stated that the same applies to assets held by substitute pension institutions, since these may replace ordinary pension institutions in certain situations. The excerpt confirms the cantonal supervisory authority's approach and finds no reason to depart from the prevailing commentary.
Gesamter Gesetzestext
Urteilskopf
128 III 467
Auszug aus dem Urteil der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer i.S. Kanton Waadt, Département de la santé et de l'aide sociale (Beschwerde)
7B.131/2002 vom 4. Oktober 2002
Erwägungen
ab Seite 468
Aus den Erwägungen:
2.(...)
2.2 Die kantonale Aufsichtsbehörde hat auf die Pfändbarkeit einer Leistung aus einer Freizügigkeitspolice die gleichen Grundsätze angewendet, die für Leistungen aus der 2. und 3. Säule gelten. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers besteht kein Anlass, von dieser Meinung abzurücken, die von den Kommentatoren geteilt wird (PIERRE-ROBERT GILLIÉRON, Commentaire de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite, N. 198 zu Art. 92 SchKG; G. VONDER MÜHLL, Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, N. 42 zu Art. 92 SchKG). Gleiches muss ohne weiteres für Guthaben gelten, die bei Auffangeinrichtungen liegen. Denn diese treten in gewissen Fällen an die Stelle der ordentlichen Vorsorgeeinrichtungen (Art. 54 Abs. 2 lit. a und Art. 60 BVG[SR 831.40]; Art. 4, 24a und 24b FZG[SR 831.42]; Art. 19a ff. FZV [SR 831.425]).
Regest
Pfändung von Leistungen der 2. und 3. Säule (Art. 92 Abs. 1 Ziff. 10 und Art. 93 SchKG). Anwendbarkeit der entsprechenden Grundsätze auf weitere Institutionen der beruflichen Vorsorge (E. 2.2).