Art. 29 O.G.; Art. 10 O.R.; land mortgage promise over immovable property and federal jurisdiction. A claim seeking performance of a promise to constitute a ground charge, or substitute transfer/damages, is a contractual action and not an unjust-enrichment claim. The obligatory ground mortgage agreement is inseparably linked to the cantonal hypothecary system; in the absence of a federal rule reserving federal law, its material validity, prerequisites and effects are governed by cantonal law, in the same way as the real mortgage right. The Federal Court is therefore not competent to review such disputes as federal-law matters (consid. 2-4).
sich in 56. Urtheil vom 13. Juni 1890 in Sachen Bruhin gegen Bruhin. A. Duch Urtheil vom 16. April 1890 hat das Obergericht des Kantons Zug erkannt:
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
Verträgen, welche dingliche Rechte an unbeweglichen Sachen be treffen, das kantonale Recht ausdrücklich vorbehält, rücksichtlich der materiellen Erfordernisse und der Wirkungen von Grund pfandversprechen das Gegentheil abgeleitet werden wollte, so ist ein solches arg e contrario aus Art. 10 cit. nicht zuläßig; dies ergibt sich schlagend daraus, daß Art. 10 auch für die Schenkungen nur bezüglich der Form das kantonale Recht vor behält, während doch keinem Zweifel unterliegen kann, daß in That und Wahrheit der Schenkungsvertrag überhaupt vom eidge nössischen Rechte nicht normirt wird, sondern dessen Regelung dem kantonalen Rechte vorbehalten ist. Wie für die Schenkung so muß auch für den obligatorischen Grundpfandvertrag, das Grund pfandversprechen, nach der gesammten Lage der eidgenössischen Gesetzgebung das kantonale Recht als stillschweigend vorbehalten gelten, aus dem Stillschweigen des Bundesgesetzes rücksichtlich dieser Verträge der Verzicht des eidgenössischen Gesetzgebers, die selben zu normiren, abgeleitet werden. 4. Unterliegt demnach das eingeklagte Pfandversprechen dem kantonalen Rechte, so ist das Bundesgericht nach Art. 29 O. G. zu Beurtheilung der Beschwerde nicht kompetent. Demnach hat das Bundesgericht erkannt: Auf die Weiterziehung der Kläger wird nicht eingetreten und es hat demnach in allen Theilen bei dem angefochtenen Urtheile des Obergerichtes des Kantons Zug vom 16. April 1890 sein Bewenden.