Art. 5 lit. a Fabrikhaftpflichtgesetz; proof of self-inflicted fault in factory-accident liability; the defence succeeds only if it is specifically established that the accident was causally caused by a culpable act or omission of the injured person. Mere uncertainty as to the cause of the accident, or equally plausible conjectures of accident and fault, do not suffice. For the value in dispute, the parties' formal prayers before the last cantonal decision are decisive, irrespective of whether the claimed amount appears excessive or unlikely to succeed. Where no fault of the employer is proven and the accident is accidental, the statutory reduction ground applies; damages for loss of support may nevertheless be awarded according to equity and the probable support actually received, subject to a further reduction reflecting the accidental character of the event and the uncertainty of continued support.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
gerin zusprechende Entschädigung auf 850 Fr. festzusetzen. Zwar würde bei dem Alter der Klägerin eine lebenslängliche Jahresrente von la Fr. nach den Grundsätzen der Rentenanstalten ein erheblich höheres Kapital erfordern. Allein es muß nun in Betracht gezogen werden, daß, wie bereits bemerkt, der Reduktionsgrund des Zufalles vorliegt und daß insbesondere die Unterstützungsbeiträge seitens ihrer Tochter, auf welche die Klägerin rechnen konnte und welche zu fordern sie bei längerm Leben derselben berechtigt gewesen wäre, für den Fall, daß die Tochter sich verheirathet oder auch nur von dem mütterlichen Haushalte getrennt hätte, eine wesent liche Verminderung gegenüber den bisherigen Leistungen erleiden konnten. Werden alle diese Momente in billiger Berücksichtigung gezogen, so erscheint eine Entschädigung von 850 Fr. einerseits als angemessen, andrerseits als genügend, um den Schaden aus zugleichen, welchen die Klägerin dadurch erleidet, daß ihr durch den Unfall die Unterstützungsbeiträge ihrer Tochter entzogen werden. Demnach hat das Bundesgericht erkannt: