International jurisdiction in divorce matters; lack of competence may be raised ex officio and leads to annulment of the cantonal judgment even if the parties contest only the merits. Where the court below had no jurisdiction to entertain a matrimonial action, the Federal Tribunal cannot leave the judgment in force merely because the appeal does not expressly invoke the jurisdictional defect; the defect is fundamental and vitiates the whole decision (cf. reasoning on competence).
Prozessrecht. N° '0. berufen. Das alte zürcher Recht stand auf dem Stand- punkt, dass öffentliche Gewässer, solange sie dem Ge- meingebrauch dienen, dem Privatrecht entzogen und eigentumsunfähig seien. Solche Gewässer galten als herrenlos in dem Sinn, dass ihre Rechtsverhältnisse ausschliesslicll vom Standpunkt des Hoheitsrechtes des Staates aus, also drirch öffentliches Recht, geregelt wurden. Gegen die Verletzung des Eigentums Dritter durch hoheitliche Verleihung gab aber schon Art. 213 des zürcher privatrechtlichen Gesetzbuches einen gericht- lichen Schutz, indem die benachbarten Ufereigentümer berechtigt erklärt wurden, gegen Verletzungen oder Gefährdung ihres Eigentu,ms durch Errichtung von Wasserwerken Einsprache zu erheben. Als dann das zürcher Privatrecht vor dem neuen Recht des ZGB weichen musste, wurden die mit den bisherigen Bestim- mungen im wesentlichen übereinstimmenden Vorschriften der Art. 137 ff. EG zum ZGB gerade deshalb in das EG aufgenommen, weil der zürcher Gesetzgeber davon ausging, dass das ZGB, speziell dessen Art. 679 und 684, gegen Schädigungen des Eigentümers, die aus Hoheits- akten des Staates herrühren, keine Anwendung finde. Kommen aber die Art. 679 und 684 ZGB im vorliegenden Fall überhaupt nicht zur Au",endung, so kann auf die Berufung nicht eingetreten werden. Demnach hat das Bundesgericht erkannt: Auf die Berufung wird nicht eingetreten.
conjugale persiste et ne peuvent par consequent faire l'objet d'un recours au Tribunal. federal (voir CURTI- FORRER ad art. 172 note 11). L'avant-projet du juge federal JÄGER sur la revision de Ia loi sur l'organisation judiciaire prevoyait a son art. 106 chap. 4 la voie du recours de droit civil polir les litiges de cette espece et ce point de vue avait ete appuye par le Tribunal federal dans le memoire qu'il avait adresse a ce sujet au Depar- tement federal de Justice. Mais cette prescription a ete supprimee dans le projet de loi presente aux Chambres federales le 11 mai 1911 par le Conseil federal. Le message y relatif explique cette suppression par le caractere de decision de fait de ces ordonnances qui ne souIevent pas de question de droit et partait ainsi evidemment de l'idee qu'en pareille matiere un recours en reforme etait exclu. Enfin cette manitnre de voir a He adoptee par les Cham- bres federales dans la loi du 6 octobre 1911, bien que dans son rapport sur ce dernier pro jet, le Tribunal federal ait affrrme a nouveau la necessite de prevoir en pareil cas la voie du recours de droit civil. Par ces motifs, le Tribunal federal prononce: II n'est pas entre en matiere sur le recours.
OFDAG Offset-, Formular-und Fotodruck AG 3000 Bem I. FAMILIENRECHT DROIT DE LA FAMILLE 42. Orteil der II. Zivilabteilung vom as. JuDi 1917 i. S. Kotarc1, Beklagte, gegen Kotard, Kläger. Unzuständigkeit der schweizerischen Gerichte zur Scheidung in der Schweiz wohnhaftu Franzosen. -Aufhebung eines trotzdem in der Schweiz erlassenen, von den Partf"ien nur aus materiellen Gründen angefochtenen Scheidungsurteils. A. -Die Parteien sind Franzosen und haben ihren Wohnsitz in der Schweiz. Am 4. September 1915 reichte der Ehemann beim Bezirksgericht Baden al!'i dJm Gericht des Wohnortes beider Ehegatten folgende Scheidungs- klage ein: (( Die Ehe der Litiganten sei gestützt auf Art. 135 Code civil 138 und 142 ZGB zu scheiden, die Beklagte sei als schuldiger Teil zu erklären. Die Ehefrau trug auf Abweisung dieser Klage an und erhob folgende Widerklage: (; 1. Die Ehe sei gemäss Art. 137 und 142 ZGB und Art. 230 und 231 Code civil zu scheiden. 2. Der Widerbeklagte Charles Eugene Motard sei als schuldiger Teil zu erklären. ) 3. Der Widerbeklagte sei zu verurteilen der Vider- )) klägerin einen monatlichen Untf'rhaltsbeitrag von )) 2500 Fr. richterliches Ermessen vorbehalten je drei- )) monatlich vorausbezahlbar am 1. eines Quartals zu )) bezahlen. I) 4. Der Widerbeklagte sei zu verurteilen, der Wider- kJägerin als Entschädigung für verlorene Vermögens- AS 43 Il -1917