Art. 74 SchKG; oral objection at the enforcement office may be declared to a person present there who offers to receive it for the office. The debtor need not verify whether that person was expressly authorized by the enforcement officer. If the declaration is made during ordinary office hours and the debtor has done everything reasonably required to bring it to the office, the effectiveness of the objection is not impaired by the recipient’s failure to transmit it to the officer in time. The office must organize reception of oral objections so as not to unduly burden debtors, especially in rural circumstances (consid. 2).
-100 Schuldbetreibungs-und Konkw-arecllt. N-27. 27. Intscheld vom 90. Jull111 i. S.G100l'. SchKG Art. 74: Ist der dem Sohn des Betreibungsbeamten mündlich erklärte. vQn jenem aber nicht weitergegebene Rechtsvorschlaggültig ? A. -Auf Verlangen des A. Eichenberger stellte das Betreibungsamt Unterkulm dem A. Gloor daselbst am 8. März einen-Zahlungsbefehl zu. Am 17. März zwischen
und 6 Uhr abends begab sich der Schuldner -auf das Amtsbureau des Betreibungsamtes, das sich im Wohn- hause des Betreibungsbeamten befindet, um mündlich Rechtsvorschlag zu erheben, und erklärte, weil der Be- treibungsbeamte abwesend war, den Rechtsvorschlag dessen Sohn. Da dieser jedoch vergass, seinem Vater hievon Mitteilung zu -machen, bemerkte das Betrei- bungsamt auf dem Zahlungsbefehldoppel für :den 'iläubiger, es sei kein Rechtsvorschlag erhoben worden, itnd stellte auf dessen Verlangen dem Schuldner am . April die Konkursandrohung zu. Hiegegen führte der iSchuldner Beschwerde mit dem Antrage, das Betrei- 'bungsamt zu beauftragen, die Konkursandrohung zu annullieren und dem Betreibenden einen Zahlungs- befehl mit Rechtsvorschlag zuzustellen. --B. -Durch Entscheid vom 22. Mai hat die ober- gerichtliche Aufsichtskommission 'über die Betreibungs- und Konkursämter des Kantons Aargau die Beschwerde abgewiesen, mit der Begründung, der Schuldner habe dem ni c h t auf dem Betreibungsamt angestellten Sohn des Betreibungsbeamten den Rechtsvorschlag auf eigene Gefahr hin erklärt. C. -Diesen ihm am 1. Juni zugestellten Entscheid hat der Schuldner am 13. Juni an das Bundesgericht weitergezogen. Die Schuldbetr-und Konkurskammer zieht in Erwägung :
wurde (AS 41 III S. 202 f.), ist der Rekurs rechtzeitig eingelegt. 2. -Art. 74 SchKG sieht vor, dass der Betriebene beim Betreibungsamt mündlich Rechtsvorschlag er- heben kann. Hieraus folgt die Verpflichtung des Be- treibungsbeamten, während der üblichen Geschäfts- stunden für die Entgegennahme solcher mündlicher Erklämngen zur Verfügung zu stehen oder für den Fall seiner Abwesenheit eine Drittperson damit zu be- auftragen. Trifft der Betriebene, welcher sich während der ordentlichen Geschäftsstunden auf das Betreibungs- amt begibt, um Rechtsvorschlag zu erheben, dort zwar den Betreibungsbeamten nicht selbst an, wohl aber einen seiner Familienangehörigen, der, obwohl nicht Angestellter -des Amtes, sich zur Entgegen- nahme des Rechtsvorschlages zu Handen des Betrei- bungsamtes dennoch bereit erklärt, wie es vorliegend zutraf, so darf jener infolgedessen dieser -Person seine Rechtsvorschlagserklämng abgeben, ohne prüfen zu müssen, ob sie vom Betreibungsbeamten zur Ent- gegennahme solcher Erklärungen beauftragt worden ist. Gibt alsdann die betreffende Person dem Betrei- bungsbeamtennicht oder nicht rechtzeitig Kenntnis vom Rechtsvorschlag, so vermag dies doch dessen Wirksamkeit nicht zu beeinträchtigen, gleichgültig, ob ihr wirklich Auftrag zu dessen Entgegennahme erteilt worden ist oder nicht, weil der Schuldner ja alles ge tan hat, was. ihm zugemutet werden kann, um seine Erklärung dem Betreibungsamt zukommen zu lassen.- Die Beschränkung der Legitimation zur Entgegen nahme solcher Erklärungen auf Angestellte des Be- treibungsamtes würde in ländlichen Verhältnissen, wo der Betreibungsbeamte nipht über Angestellte verfügt, anderseits aber natürlich auch nicht jederzeit zu den . üblichen Geschäftsstunden persönlich auf dem Amts- bureau anwesend sein kann, den Verkehr des Schuldners mit dem Betreibungsamte in unerträglicher, durch
102 Schuldbetreibungs-und Konkursrecbt' (Zivilabtellungen). N° 28. nichts zu rechtfertigender Weise erschweren. Dem Schuldner kami nicht zugemutet werden, die Legitima- tion desjenigen, der sich ihm auf dem Bureau des Be- treibungsbeamten zur Entgegennahme von Mitteilungen bereit erklärt, jeweilenerst noch näher zu untersuchen. Demnach erkennt die Schuldbetr.-und Konkurskammer : Der Rekurs wird gutgeheissen, der Rechtsvorschlag gültig erklärt und die Konkursandrohung aufgehoben. H. URTEILE DER ZIVILABTEILUNGEN ARRE:.TS DES SECTIONS CIVILES 28. Estratto aena sentenza 29 marzo 1922 aena II Bezion8 civile nella causa 'l'ononi contro lurger. Ipoteca . degli imprenditori ed operai iscritta a favore deI subappaltatore. -TI concordato ottenuto dall'imprendi- tore principale e opponibile al suo subappaltatore, il quale dovra quindi, nei confronti' dell'imprenditore, subire la riduzione concordataria, quantunque il suo credito sia validamente assistito dall'ipoteca sullo stabile 'costruito a sensi delI'art. 837 eif. 3 ces. A. -Bernarda Guerino in Castione incaricava l'im- presario Tononi della costruzione di una casa ad uso albergo secondo i piani dell' Arch. Rusconi in Bellinzona, in base ad un preventivo deI 24 marzo e ad un capitolato generale deI 10 aprile 1916. Tononi assumeva l'opera a forfait per il prezzo globale di 25,000 fchi. Con contratto 8 maggio 1916 basato, per certe categorie di lavori, su prezzi unitari, Tononi subappaltava a Furger Gaspare in Mesoceo l'eseeuzione delle opere da falegname. Verso la fine di quell'anno, i lavori essendo quasi finiti, , . Scbuldbetrelbungs-und Konkursrecht (ZivllabteUungen). N0 28. 103 il proprietario oeeupava la parte ultimata, riell'altra maneavano ancora, tra altri lavori meno importanti, i pavimenti, i quali' furonü eolloeati dal Furger solo nel febbraio 1917. In questo turno di tempo Tononi chiedeva, sulla base deI 20 0/
, un concordato ehe fu omologato il 2 aprile 1917 e al quale Furger non aderi j il suo eredito vifu iscritto per 4140 fchi. 45 dietro indieazioni deI debitol"e. B. -Con petizione 1
maggio 1917 Furger conveniva in giudizio davanti il Pretore di Bellinzona l'impresario Tononi ed il proprietario Bernarda, chiedendo loro il pagamento solidale di 5619 fehi. 92 eogli aeeessori a dipendenza dei lavori loro prestati. Contemporaneamente, in via provvisionale, esso domandava ed otteneva l'auto- rizzazione di far iserivere, per la somma suddetta, l'ipo- teca legale degli imprenditori sullo stabile in base agli art. 883 e 839 CCS. L'iserizione avvenne eon deereto provvisionale dei 4 maggio 1917. Nel corso dell'istanza, l'attore modifieava le sue conclusioni nel senso ehe, rinuneiando alla pretesa di solidarieta dei convenuti, ehiedeva che il credito di eomplessivi 5619 fchi. 92 fosse ripartito, per 5175 fchi. 69 a earico di Tononi, e per 444 fehi. 23 a carico di Bernarda. 11 convenuto Tononi ammetteva subito di dovere all'at- tore 4140 fehi. 54, vale a dire l'importo rieonoseiuto nel coneordato, ma domandava che questa somma dovesse essere pagata solo nella ragione deUa pereennuale eon- eordataria deI 20 %; eontestava in secondo luogo ehe il credito Furger fosse validamente assistito dall'ipoteca provvisoriamente iseritta il4 maggio 1917, di cui doman- dava la eaneellazione asserendo, tra 'altro, che essa era stata iseritta tardivamente a sensi den'art. 839 CCS. Bernarda, dal canto suo, rispondeva allegando :. A ver esso nulla ordinato a Furger, ne aver mai eontrattato con lui ne per forniture ne per lavori ; non essergli quindi debitore di nulla. Conchiudeva domandando il rigetto puro e semplice della petizione.