Art. 334 et 633 CC; salaire de l’enfant majeur travaillant dans l’économie domestique des parents: en l’absence de contrat de travail, aucun droit général au salaire n’existe. Les art. 334 et 633 CC constituent des exceptions spéciales et exhaustives au principe selon lequel l’enfant majeur qui met sa force de travail à disposition de ses parents n’est pas rémunéré; ils ne consacrent pas un principe général de droit des obligations. La distinction entre rapport familial et rapport contractuel exclut l’assimilation de l’enfant de maison à un tiers employé; les travaux préparatoires confirment que le législateur n’a admis une créance que dans les cas expressément prévus (consid. 1-2).
MSehG ... . OG ..... . OR . .... PatG ..... PtStV PGB. PolStrG (B). . PostG ... . SchKG ... . StrG(B) .. . StrPO ... . StrV. URG .... ' VVG . ' .. VZEG .... VZG .... . ZGB .... . ZPO .... . ce ... . CF ... . co .. .. CP. Cpc .... . Cpp .... . LF ..... LP ... . OJF .... . CC Co . ... Cpc Cpp LF LEF . OGF ... . Bundesgesetz betr. den Schutz der Fabrik-nnd Handels- marken, ete . vom 26. September t890. Bnndesgesetz über die Organisation der Buudesrechtspflege, vom 22. März t893, 6. Oktober t9H und . Jum :192t. Bundesgesetz über das Obligationenrecht. v. 30. März i9H . Bundesgesetz belr. die .Erfindnngspatente,v. 2t. Juni t907. Verordnung betr. Ergänzung und Abänderung der Be- stimmungen des Schuldbetreibnngs-und Konkursge- setzes betr. den Nachlassvertrag, vom 27. Oktober 1917. Privatrechtliches Gesetzbuch. Polizei-Strafgesetz (buch). Bundesgesetz über das Postwesen, vom 5. April t9tO. Bundesgesetz über SChuldbetreibung u. Konkurs, vom 29. April i889. Strafgesetz (buch). Strafprozessordnung. Strafverfahren. Bundesgesetz betr. das Urheberrecht an Werken der Lite- ratur und Kunst, vom 23. April t883. Bundesgesetz über d. Versieherungsvertrag, v. 2. April 1908. Bundesgesetz Über Verpfändung und Zwangsliquidation von Eisenbahn-und Schiffahrtsunternehmungen, vom 25. September 19:17. Verordnung über die Zwangsverwertung von Grund- stücken, vom 23. April :1920, Zivilgesetzbuch. Zivilprozessordnung. B. AbreviatioIlB tranQafses. Code civil. Constitution fMerale. Code des obligations. Code penal. Code da procMure civile. Code de procMure penale. Loi fMarale. Loi fMeraie sur la poursuite pour dettas et la faillitt . Organisation judiciaire federale. C. AbbrevlazioDi it l1ane. Codice civile svizzero. Codice delle obbligazioni. Codice di procedura civile. Codice di procedura penale. Legge federale. Legge esecuzioni e fallimenti. Organizzazione giudiziaria federale. I. FAMILIENRECHT DROIT DE LA FAMILLE
Familienreeht. Ne 1. Wiederaufnahme des vor den kantonalen Gerichten gestellten Begehrens. Das Bundesgericht zieht in Erwägung :
Der Kläger will denn auch offenbar nicht den Standpunkt einnehmen, sein Anspruch lasse sich un- mittelbar auf Art. 334 und Art. 633 ZGB stützen. Vielmehr betrachtet er die bei den Bestimmungen als Ausfluss eines allgemeinen' Grundsatzes, wonach im Haushalt der Eltern arbeitende Kinder ebensogut An- spruch auf angemessenen Lohn haben wie Drittpersonen, die den Eltern ihre Arbeitskraft auf Grund eines Dienst- vertrages zur Verfügung stellen. Hiebei verkennt jedoch der Kläger den grundsätz- lichen Unterschied. der zwischen einem solchen ver- traglichen Dienstverhältnis und dem familienrechtlichen Verhältnis der Eltern zu den Kindern besteht. Während dem ersteren in der Hauptsache ökonomische Interessen zu Grunde Jiegen, fallen für das letztere namentlich Familienrecht. Ne 1.
die moralischen Verpflichtungen der Kinder gegenüber den Eltern in Betracht. Auch ist die besondere Stellung zu berücksichtigen, die die Kinder im Haushalt einneh- men und endlich darf nicht übersehen werden, dass die Kinder mit Rücksicht auf ihre Erbrechte bis zu einem gewissen Grade ihren eigenen Interessen dienen, wenn sie ihre Arbeitskraft der Familiengemeinschaft zur Verfügung stellen. Insbesondere gilt dies für land- wirtschaftliche Gewerbe, wo in vielen Fällen die Prospe- rität des Betriebes durch die Mitarbeit der mündigen Kinder bedingt ist. Diese besonderen Verhältnisse schliessen zum vorne- herein eine Gleichstellung der Hauskinder mit vertraglich angestellten Dritten aus. 'Venn daher der Gesetzgeber in zwei besonderen Fällen einen Lohnanspruch mündiger Kinder statuierte, so wollte er damit nicht einen der obligationenrechtlichen Auffassung entsprechenden all- gemeinen Grundsatz zum Ausdruck blingen, sondern vielmehr diejenigen Fälle erschöpfend aufzählen, in denen eine Forderung der Kinder anerkannt sein sollte. Diese Auffassung wird durch die Materialien in ein- wandfreier 'Veise bestätigt. Sowohl die Botschaft des Bundesrates an die Bundesversammlung vom 28. Mai 1904 (S. 41) als die Ausführungen der Referenten im Nationalrat (Stenog. Bull. 1905 S. 851) gehen davon aus, dass mangels besonderer Abmachung den Kindern grundsätzlich ein Lohnanspruch nicht zustehen solle, dass aber aus Billigkeit hievon eine Ausnahme gemacht werden müsse, wenn Dritte auf das Vermögen der Eltern greifen oder wenn bei der Teilung Kinder, die ihre Arbeitskraft den Eltern zur Verfügung gestellt, sich mit anderen auseinandersetzen müssen, die sie in eige- nem Interesse verwendet haben. Übrigens zeigt schon die Gleichstellung der Zu- wendung von Arbeitskraft und Zuwendung von Ein- künften in Art. 334 und 633, dass es sich dabei um Sondervorschriften handelt, die insbesondere dazu be-
Familienreeht. N° 2. stimmt sind, zu verhindern, dass Dritte aus der Er- füllung von Pietätspflichten der Kinder zu deren Scha- den Gewinn ziehen. Diese Auffassung hat das Bundes- gericht für Art. 633 schon in seinem Urteil i. S. Herzog gegen Herzo vom 12. Oktober 1922 (PRAXIS XI S. (15) festgelngt, mdem es darauf hinwies, der Anspruch des Kindes gelange erst dann zur Existenz wenn bei der Teilung festgestellt worden sei, dass eine Ausglei- chung der Billigkeit entspreche. Endlich aber wäre es nicht verständlich, warum der Gesetzgeber die beiden Spezialfälle der Art. 334 und
in das Gesetz aufgenommen hätte, wenn er davon a.?sgegan.gen wäre, es stehe den Kindern allgemein fur geleIstete Arbeit ein Lohnanspruch zu. Sowohl die Möglichkeit einer Teilnahme an: den gegen die Eltern gerichteten Betreibungen als das Recht zur Geltend- machung einer Forderung bei der Erbteilung wären dann selbstverständlich gewesen (vgl. auch BI. für zürch. Rechtsprechung 20 S. 167; J .-Z. 13 S. 298). Demnach erkennt das Bundesgericht : Die Berufung wird abgewiesen und das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 7. Oktober 1922 bestätigt. 2. A.rr6t d.e la IIe Seetion civUe du 15 DW'a 1923 dans la cause Grau contre Dame Amel-Droz. Celu qui a pris rnngagement de payer une pension aIimen- talre eI?- veur d un enfant naturel bien qu'il düt admettre la pnsslbillte que la mere, vu sa conduite legere, a eu des relations sexuelles encore avec d'autres individus que lui pnndant la peniode . de conception, ne saurait se prevaloir d erneur essentielle SI, dans la suite, cettt! possibilite devient certitude. A: -Le 12 mars 1921, moins de la jours apres son manage avec Hermann Amez-Droz, dame Marie Amez- FamiHenrceht. Ne 2.
Droz, nee Burri, a donne le jour a un enfant qui renut les noms de Paul-Marcel. Invoquant rart. 255 ce, le mari desavoua renfant et obtint gOOn de cause selon jugement du 4 octobre 1921 du Tribunal cantonal neuchatelois. Deux jours apres la naissance de Paul-Marcel, soit le 14 mars 1921, Frederic Grau a sigue un acte intitule Engagement et reconnaissance , aux termes duquel il reconnaissait avoir eu dans le courant de l'annee
des relations sexuelles avec Marie Burri. devenue depuis lors dame Amez-Droz, et s'engageOOt a payer une pension alimentaire de 40 fr. par mois pour l'enfant, ainsi que des frais de couches et de trousseau. En execution de cet engagement, Grau a deja paye 460 fr. Etant en retard pour le versement de la pension, il a ete poursuivi. . B. Le 23 fevrier 1922, Grau a intente contre dame Amez-Droz et son fils PauI-Marcel une action tendante a ce qu'il plaise au Tribunal cantonal neuchätelois :